Haeusliche-Gewalt
Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen
Der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen, der alljährlich am 25. November begangen wird, ist auf ein tragisches Ereignis zurückzuführen: Am 25. November 1960 ermordete der militärische Geheimdienst der Dominikanischen Republik drei Schwestern, die sich gegen den dominikanischen Diktator Trujillo auflehnten. Heute steht der Tag für jegliche Gewalt, unter welcher Frauen leiden, auch in der Schweiz: häusliche Gewalt, Drohungen eines Ex-Partners oder auch sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Im Rahmen des heutigen Tages gegen Gewalt an Frauen organisieren mehr als 60 Institutionen und Organisationen die zum zweiten Mal in der Schweiz stattfindende Kampagne “16 Tage gegen Gewalt an Frauen”. Vom 25. November bis zum 10. Dezember (Internationaler Tag der Menschenrechte) soll die Bevölkerung mit Referaten und Aktionen in der ganzen Schweiz auf direkte und indirekte Gewalt aufmerksam gemacht werden. Koordiniert wird die Kampagne vom christlichen Friedensdienst cfd. Informieren Sie sich hier über die Veranstaltungen, die Organisationen und die Hintergründe dieser Aktion! Auch die Schweizerische Kriminalprävention setzt sich immer wieder gegen Gewalt in jeder Form ein, informieren Sie sich zum Beispiel über unsere Kampagne gegen häusliche Gewalt. |
Verfasser: Chantal Billaud am 25.11.2009 um 12:53:36 Uhr
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Gemeinsam gegen Gewalt in der Zentralschweiz
Die bestehenden Angebote der Opferberatung, die Möglichkeit der Wegweisung und die Koordination aller involvierten Behörden wurden ergänzt durch eine Gewalt-Hotline für Gewalt androhende oder bereits Gewalt ausübende Männer. Gewaltberater stehen über Telefon 078 744 88 88 oder www.maennergewalt.ch 7 Tage die Woche von 07.00 bis 22.00 Uhr zur Verfügung. Die Gewaltberater versuchen bei bevorstehender Eskalation Gewalt zu verhindern, die Männer für eine Einzelberatung zu motivieren und gegenüber dem Umfeld eine Triagefunktion wahrzunehmen. Geplant sind des Weiteren eine gemeinsame Webseite Häusliche Gewalt, eine gemeinsame Informationsveranstaltung und nach Möglichkeit eine Harmonisierung der entsprechenden Gesetzesbestimmungen. Lesen Sie hier die Medienmitteilung der Zentralschweizer Regierung: www.zrk.ch/
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Verfasser: Chantal Billaud am 13.07.2009 um 09:53:55 Uhr
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Bundesrat veröffentlicht Studie und Bericht zum Thema Häusliche Gewalt
Wie sieht die Situation in der Schweiz aus? Die Studie hält fest, dass die Polizei beim Thema häusliche Gewalt gut sensibilisiert ist. Die Arbeit der Polizisten und Polizistinnen, die als anspruchsvoll und belastend beschrieben wird, wird mehrheitlich positiv bis sehr positiv bewertet. Der Wissens- und Ausbildungsstand der Polizei sei sehr hoch. Die Thematik häusliche Gewalt gehört zur Grundausbildung der Polizisten und ist ein Prüfungsfach. Zudem werden polizeiintern immer wieder Weiterbildungen angeboten. Die Schweizerische Kriminalprävention hat mit ihrer nationalen Kampagne „Stopp Häusliche Gewalt“ viel zur Verbesserung der Ausbildung in den Polizeikorps beitragen können. Lesen Sie hier mehr darüber!
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Verfasser: Chantal Billaud am 15.05.2009 um 09:08:01 Uhr
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25. November: Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen
Seit 1981 wird alljährlich am 25. November der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen begangen. Gewalt an Frauen hat viele Gesichter: Das Spektrum reicht von Frauenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsheirat und Genitalverstümmelung über Vergewaltigung und andere Formen sexualisierter Gewalt bis zu häuslicher Gewalt in Paarbeziehungen und Trennungssituationen. Internationale und nationale Studien zeigen das Ausmass ebenso wie die gravierenden Folgen dieser Gewaltformen auf, so zum Beispiel der Bericht der Weltgesundheitsorganisation WHO aus dem Jahr 2002 zu Gewalt und Gesundheit oder die WHO-Studie aus dem Jahr 2005, die sich mit dem Ausmass und den gesundheitlichen Folgen von häuslicher Gewalt gegen Frauen befasst. Die Studien zeigen deutlich: Gewalt an Frauen ist eine geschlechtsspezifische Form der Verletzung von Menschenrechten. Sie kennt keine Grenzen, weder in geographischer und kultureller Hinsicht, noch in Bezug auf das soziale Umfeld, die Formen und das Ausmass. Jeden Tag werden Frauen Opfer von physischer, sexueller und psychischer Gewalt, sowohl im öffentlichen wie auch im privaten Rahmen. Auch in der Schweiz. In den Jahren 2000 bis 2004 betrafen laut einer Studie des Bundesamts für Statistik von den insgesamt 1’067 Tötungsdelikten 45% solche häuslicher Gewalt. Pro Jahr wurden 25 Frauen in Zusammenhang mit häuslicher Gewalt getötet. Von den durch Opferberatungsstellen im Jahr 2007 durchgeführten 29’300 Beratungsfällen bestand bei mehr als der Hälfte (53%) eine familiäre Beziehung zwischen dem Opfer und der tatverdächtigen Person. Häusliche Gewalt in der Schweiz keine Privatangelegenheit mehr Auf kantonaler Ebene wurden Interventionsstellen und -projekte gegen häusliche Gewalt in der ganzen Schweiz eingerichtet. Auf Bundesebene nahm die Fachstelle gegen Gewalt beim Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann 2003 ihre Arbeit auf. Weitere Bundesstellen sind ebenfalls im Bereich der Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen national und international aktiv. Fachstelle gegen Gewalt als Katalysator Aktionstage gegen Gewalt an Frauen Die internationale Kampagne ,16 Aktionstage gegen Gewalt an Frauen” (16 Days of Activism against Gender Violence Campaign - 16 Days Campaign) verbindet seit 1991 den 25. November mit dem 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte. An diesen 16 Aktionstagen beteiligen sich jedes Jahr weltweit Frauenorganisationen mit verschiedenen Aktionen am gemeinsamen Kampf gegen Gewalt. In der Schweiz koordiniert der Christliche Friedensdienst cfd die Veranstaltungen. Adresse für Rückfragen: Eidg. Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann |
Verfasser: Hajo Michels am 25.11.2008 um 09:18:23 Uhr
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Häusliche Gewalt: Beratung für Täter und Täterinnen
Häusliche Gewalt ist auch in der Schweiz ein verbreitetes soziales Problem. 25 Beratungsstellen nehmen sich der Täter und Täterinnen an und unterstützen sie gezielt mit Beratungen oder Trainingsprogrammen. Im Jahr 2006 haben diese noch mehrheitlich jungen Institutionen insgesamt 733 Männer und 78 Frauen in Form von Einzel-, Gruppen- und Paarberatungen sowie von Trainingsprogrammen unterstützt. Rund 70% der Männer und 50% der Frauen nahmen freiwillig teil. Bei rund 30% der Männer und 50% der Frauen handelte es sich um verordnete Massnahmen im Rahmen eines strafrechtlichen Verfahrens. In den Beratungsstellen lernen die Ratsuchenden, Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen und Beziehungen in Zukunft gewaltfrei zu gestalten. Diese Dienstleistung ergänzt die gängige Praxis der Bestrafung und bildet eine zentrale Massnahme zur Verhütung weiterer Gewalt. Der heute veröffentlichte Bericht des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann EBG stellt die Beratungsstellen in kurzen Portraits vor. Er gibt Auskunft über Angebote und Angebotslücken in der Schweiz, über Arbeitsweisen und Ziele und zeigt die oft schwierigen Bedingungen auf, unter denen gearbeitet wird. Viele Kantone und Gemeinden haben erkannt, wie wichtig die Rolle dieser Beratungsstellen ist. Sie beteiligen sich ohne Auflagen des Bundes an den Kosten. Die Beteiligung erfolgt meist dann, wenn Massnahmen im Rahmen eines laufenden Verfahrens oder einer Strafe angeordnet werden. Gleichzeitig legt der Bericht aber auch den Finger auf eine Schwachstelle: Die Beratung jener Personen, die sich freiwillig und ausserhalb eines Verfahrens melden, ist in den meisten Fällen finanziell nicht gesichert. Der Bericht wirft die Frage auf, ob eine Begrenzung von Beratung und Trainingsprogrammen auf die registrierten Täter und Täterinnen aus Sicht der Gewaltprävention nicht zu kurz greift. Der ausführliche Bericht ist in deutscher oder französischer Sprache erhältlich. Eine Kurzfassung liegt in deutscher, französischer und italienischer Sprache vor. Die Berichte können als pdf-Dokument auf der Website der Fachstelle gegen Gewalt unter Adresse für Rückfragen: Irene Huber Bohnet, wissenschaftliche Mitarbeiterin Herausgeber: |
Verfasser: Hajo Michels am 02.07.2008 um 07:45:00 Uhr
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Mehr „Häusliche Gewalt“ während der EURO2008 befürchtet
Allerdings sind sich die kantonalen Polizeikorps der Möglichkeit der Zunahme von „Häuslicher Gewalt“ bewusst und entsprechend gerüstet. Die Schweizerische Kriminalprävention möchte aus diesem Anlass nochmals auf folgende Punkte hinweisen: 5. Adressen von Beratungsstellen für Gewaltausübende gibt es hier:
Infomaterial in den verschiedenen Sprachen finden Sie hier: |
Verfasser: Hajo Michels am 26.05.2008 um 07:20:00 Uhr
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Fachstelle gegen Gewalt FGG mit überarbeitetem Webauftritt
Für Privatpersonen stellt die FGG laufend aktualisierte Adresssammlungen für von Gewalt Betroffene, bzw. für Gewaltausübende zur Verfügung. Da das Thema „Häusliche Gewalt“ immer aktuell ist, sind diese Anlaufstellen besonders wichtig. Wir linken an dieser Stelle nur auf die entsprechenden Webseiten, da die FGG die Adresssammlungen ständig aktualisiert.
Adressen von Beratungsstellen für Gewaltausübende gibt es hier: |
Verfasser: Hajo Michels am 14.03.2008 um 06:48:00 Uhr
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Fachstelle gegen Gewalt, Aktiv im Kampf gegen Gewalt an Frauen und in Paarbeziehungen
Zur Erinnerung, seit dem 1. April 2004 wurde das StGB dahingehend geändert, dass nunmehr Gewalt in der Paarbeziehung als Offizialdelikt behandelt wird. Das bedeutet, dass es nicht mehr einer Anzeige bedarf um Häusliche Gewalt strafrechtlich zu verfolgen, sondern, der Staat muss von sich aus die Strafverfolgung einleiten. Das ist ein wesentlicher Unterschied zu früher, denn es bedeutet einen wesentlich besseren Opferschutz. Früher bei der alten Regelung musste das Opfer noch Strafanzeige gegen den Täter, also oft den eigenen Ehemann oder Lebenspartner erstatten. Das wurde allzu oft wegen der Angst vor weiteren Misshandlungen nicht gemacht. So konnte die Spirale der Gewalt nicht durchbrochen werden. Heute werden die Strafverfolgungsbehörden, sprich Polizei, von sich aus aktiv und ermitteln. In einigen Kantonen ist es auch so, dass die Polizei das Recht hat den Täter der gemeinsamen Wohnung zu verweisen, getreu dem Motto: „Wer schlägt, der geht!“ Da es den einzelnen Kantonen obliegt das Gesetz auszugestalten und die Art und Weise des Einschreitens zu definieren, gibt es in der Schweiz sehr unterschiedliche Regelungen. In verschiedenen Artikeln haben wir in unserem Newsblog bereits auf das Thema hingewiesen und versprochen eine Übersicht zu geben. Diese Übersicht wurde nunmehr von der Fachstelle gegen Gewalt finanziert und von Marianne Schwander erstellt. Neben Grundsätzlichen Themen wird auch pro Kanton genau ausgeführt, welche Massnahmen dort ergriffen werden und was getan wird. So können sie sich schnell informieren, welche Regelung in Ihrem Kanton gilt. Noch besser wäre es natürlich sie müssten sich gar nicht dafür interessieren. (Update vom 11.03.2008) Adressen von Beratungsstellen für Gewaltausübende gibt es hier: deutsch, français, italiano Download Broschüre „Häusliche Gewalt der SKP, 24 Seiten, PDF (808 KB) »» Webseite Fachstelle gegen Gewalt »»
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Verfasser: Hajo Michels am 01.02.2007 um 06:07:00 Uhr
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Sondererhebung Tötungsdelikte: 45% der Tötungsstraftaten im häuslichen Bereich
Das BFS hat auf Initiative der Fachstelle gegen Gewalt des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann und mit der Unterstützung der Kantonspolizeien eine Sondererhebung zu den polizeilich registrierten Tötungsdelikten der Jahre 2000 – 2004 durchgeführt. Für alle versuchten und vollendeten Tötungsdelikte wurden aus den Polizeiakten die Informationen zu den näheren Tatumständen, den Opfern, den Tatverdächtigen und zu deren Beziehung erfasst. Frauen öfter Opfer als Tatverdächtige Die meisten Opfer kannten die tatverdächtige Person bereits vor der Tat Der Anteil Todesopfer im häuslichen Bereich am grössten Stich- und Schusswaffen häufigste Tatmittel Ausländische Wohnbevölkerung bei Opfern und Tatverdächtigen stärker belastet Tatverdächtige meistens bereits vor der Tat polizeilich bekannt Definition ’häuslicher Bereich’
Bundesamt für Statistik |
Verfasser: Martin Boess am 19.10.2006 um 15:59:00 Uhr
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“Wer schloht dä goht” im Baselbiet
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Verfasser: Hajo Michels am 03.07.2006 um 07:53:00 Uhr
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Häusliche Gewalt und Stalking
Swissinfo.org hat einen längeren Artikel dazu mit einigen Hintergrundinfos und in deutsch auch einen Beitrag der Tagesschau : deutsch, français, italiano |
Verfasser: Hajo Michels am 14.06.2006 um 07:48:00 Uhr
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Gesetzespaket gegen Häusliche Gewalt in Zürich verabschiedet
Das neue Gesetz sieht nun Folgendes vor: • gewalttätige Personen können von der Polizei direkt der Wohnung verwiesen werden, Einen Artikel zu diesem Thema finden Sie bei der NZZ »» |
Verfasser: Hajo Michels am 01.06.2006 um 07:51:00 Uhr
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Interventionsprojekt gegen “Häusliche Gewalt” im Kanton Aargau in der VernehmlassungDie Aargauer Zeitung berichtet, dass die Kantonsregierung ein Interventionsprojekt in die Vernehmlassung geschickt hat, welches breite Zustimmung erfährt. Der ganze Artikel »» |
Verfasser: Hajo Michels am 31.03.2006 um 08:51:10 Uhr
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“Wer schlägt, geht”
Der ganze Artikel in der BAZ »» |
Verfasser: Hajo Michels am 27.03.2006 um 08:47:02 Uhr
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Gewalt an Frauen ist kommt unter verschiedensten Formen vor und ist weiterhin stark verbreitet. Täglich sind Frauen auf der ganzen Welt - auch in der Schweiz - Opfer davon. An diese Tatsache erinnert der heutige internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen.
Das Internetangebot der FGG wurde nunmehr ins Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann EBG integriert. Die Aufgabe der FGG ist es, Wissen für öffentliche Stellen, private Organisationen, Medien und Fachpersonen zur Verfügung zu stellen. Somit sind nun alle Informationen in deutsch, français, italiano verfügbar.
Seit 1. Juli gilt im Baselbiet die polizeiliche Wegweisung im Falle von „Häuslicher Gewalt“.