Keine zu klein, Model zu sein?
Nun, unabhängig von der persönlichen Meinung der Verfasserin (die man durchaus hier im Blog zwischen den Zeilen lesen darf) ist das Thema der Teeniemodels ein ernstes Thema der Kriminalprävention. Viele junge Menschen, vor allem junge Frauen und Mädchen, träumen von einer Welt des Glanz und Glamour, von Mode und Berühmt sein, von Reichtum und Hollywood. Die mediale Welt der Erwachsenen mit den vielen Superstar-Shows, den Gratiszeitungen, die zur Hälfte mit Celebrities und Skandalen um diese gefüllt sind oder die x Magazine, die sich fast ausschliesslich um Schönheit und Sexiness drehen, machen den Jungen auch klar, worum es im Leben geht. Erwachsene mit kriminellen Interessen nützen diese Tatsachen auch. Haben die jungen Menschen Kriterien, seriöse Angebote von gefährlichen Angeboten zu unterscheiden? Wir erinnern an den tragischen Fall der ermordeten Lucie, die mit Model-Versprechungen in ihr Verderben gelockt wurde. In den so genannten Sozialen Netzwerken wie Netlog oder Myspace präsentieren sich junge Frauen und Mädchen aber auch ganz selbstbestimmt auf eigens für diese Communities hergestellten Fotos in sehr sexy Posen, zuweilen erschreckend freizügig. Es ist nicht an mir und nicht an der Schweizerischen Kriminalprävention, sich sittenwächterisch über die Darstellungsweisen einiger jungen Menschen auszulassen. Es ist aber sehr wohl an uns, die jungen Menschen und vor allem auch ihre Eltern daran zu erinnern, dass auch Menschen mit sehr unguten Interessen über diese Seiten Kontakt zu den Mädchen und Knaben suchen, nicht selten mit Versprechungen auf eine Modelkarriere…! Das Thema Teeniecontest und Teeniemodelling ist also sehr wohl ein Thema der Kriminalprävention! Besprechen Sie als Mutter oder Vater von Teenagern mit Ihren Kindern dieses Phänomen und die Gefahren, die damit verbunden sind. Schauen Sie sich die Darstellungen Ihrer Kinder auf dem Internet an und diskutieren Sie die Wirkung der Bilder. Machen Sie Ihren Kindern auch klar, dass die Informationen und Fotos auf dem Internet nicht nur von netten Freunden und Freundinnen gesehen werden können und dass sie „einmal im Netz, immer im Netz“ sind! Informieren Sie sich über die Gefahren im Internet auf unserer Kampagnenwebseite unter www.stopp-kinderpornografie.ch und wenn Sie denn unbedingt aus Ihrem Kind ein Model machen wollen, melden Sie es bei seriösen Anbietern an, www.teeniecontest.ch scheint einer zu sein. Finden Sie illegale Seiten auf dem Internet, auch mit „nur“ sexy posierenden Kindern, melden Sie die Seite der Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität unter www.kobik.ch. |
Verfasser: Chantal Billaud am 27.05.2009 um 14:30:51 Uhr
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Für einen sicheren Umgang mit Facebook, Netlog & Co.
Die Schweizerische Kriminalprävention hat einige Tipps für Sie als Eltern zusammengestellt, damit ihre Kinder und Jugendlichen auch mit diesen neuen Kommunikationsangeboten sicher sein können und der Freizeitspass nicht mit einer bösen Überraschung endet:
• Lassen Sie sich von Ihren Kindern erklären, wie man in den «Social Networks» kommuniziert. Bauen Sie ein vertrauensvolles Verhältnis zu Ihrem Kind auf, so dass es Ihnen auch über unangenehme Vorfälle in den «Social Networks» berichtet. • Sprechen Sie mit Ihrem Kind über sein Profil im «Social Network». Diskutieren Sie über ungeeignete Einträge (Name, Adresse, Telefon, Alter, Messenger-Daten, peinliche oder offenherzige Fotos und Videos) und darüber, dass solche Einträge von unbefugten Dritten missbraucht werden können. • Machen Sie Ihrem Kind klar, dass manche Menschen Ihre wahre Identität hinter falschen Angaben verstecken. Hinter einem vorgetäuschten Profil kann jemand ganz anderes stecken. • Verbieten Sie Ihrem Kind, sich ohne Ihre Begleitung mit nicht persönlich bekannten Kontakten aus dem «Social Network» zu treffen. • Nehmen Sie mit den Betreibern des «Social Networks» Kontakt auf, wenn Sie konkrete Fragen haben oder Missbräuche (Mobbing, ungeeignete Inhalte) melden möchten. • Nutzen Sie die Angebote der «Offenen Jugendarbeit», die für Eltern und für Jugendliche teilweise auch Kurse zur Nutzung von «Social Networks» anbieten.
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Verfasser: Chantal Billaud am 22.04.2009 um 12:35:28 Uhr
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Facebook, im Angesicht der Risiken?
Facebook, MySpace und viele andere Blogsysteme ermöglichen die Präsenz im Netz mit Hilfe eines Profils, das sehr detailliert sein kann. Das Hinzufügen von Fotos ist natürlich immer herzlich willkommen, um die etwas trockenen Seiten zu bebildern! Aber Achtung! Das Kommunizieren zu vieler Informationen oder gar Fotos kann zu Schwierigkeiten führen. Erst einmal stellt sich die Frage, welche Information Sie veröffentlichen wollen. So könnte z. B. die Information, in welcher Unternehmung Sie arbeiten (UBS Gruppe) für Hacker interessant sein, die das sogenannte “social engineering” dazu benutzen, Informationen zu sammeln um so dann in das System Ihrer Firma einzudringen. Es gibt auch Hinweise wie “Super! Ich werden den ganzen Monat Mai auf den Maldiven verbringen!”- Welch’ ein Geschenk für Einbrecher! Sie sollten auch nicht die Beziehungen vergessen, in denen allzu anhängliche Verehrer solche Elemente benutzen können, um Ihnen das Leben zu vermiesen. Mit all’ den zur Verfügung stehenden Informationen über Sie, ist es für Dritte ganz leicht, Ihren Ruf im Internet schlecht zu machen. Dieses Phänomen ist auf dem Vormarsch. Daher überlegen Sie vor jedem Klick 2 Sekunde lang, wie die Information zweckentfremdet werden kann. Es liegt bei Ihnen, das Pro und Kontra abzuwägen… |
Verfasser: Pascal Seeger am 23.01.2008 um 06:45:00 Uhr
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Ein Hacker macht Jagd auf Pädofile im Netzwerk MySpace
Ich möchte mögliche potentiellen ‘Piraten’ darauf aufmerksam machen, dass Herr Poulsen im Auftrag des FBI gehandelt hat und seine Arbeit somit von den Behörden beaufsichtigt wurde. Oft habe ich gehört, dass die Polizei ihre Arbeit nicht mache und dass sich die ‘Piraten’ selbst um die Pädofilen im Netz kümmern sollten, indem sie sie dort jagen und ihre Computer oder Webseiten zerstören. Hierzu kommen mir drei sehr wichtige Dinge in den Sinn: 1. Die Polizei macht ihre Arbeit so gut es geht mit den Möglichkeiten, die ihr zur Verfügung gestellt werden. Es sind vor allem juristische Hürden und das Fehlen von Einsatzkräften, welche die Gründe der nur relativen Effizienz der Polizeikräfte im Bereich der Cyberpädofilie sind. 2. Meines Erachtens bringt es garnichts, die Computer oder Webseiten zu zerstören, denn Ziel ist es ja, die Personen, die dahinter stehen, zu identifizieren, um sie anschliessend zu verurteilen und vor allem um zu wissen, ob es Opfer gegeben hat. Je mehr Sie diese Leute hetzen oder plagen würden, um so besser würden sie sich schützen und verstecken. 3. Wenn Sie Lust haben, einer dieser “weissen Ritter” des Internets zu werden, dann melden Sie sich bei Ihrer Polizeibehörde vor Ort, um sich vor den juristischen Schritten, die im Falle eines “Fehlalarms” gegen Sie unternommen werden könnten, zu schützen… Aber fühlen Sie sich bitte nicht angegriffen, wenn Ihnen der Polizeibeamte davon abrät, privat und alleine zu agieren. Von meiner Seite her kann ich solche Initiativen, welche diese Pädofilen aufspüren nur begrüssen. In der Schweiz wäre dies eine Mission für die Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität KOBIK. Leider muss ich hier an dieser Stelle auf Punkt 1 dieses Artikels verweisen… Lesen Sie auch: MySpace Predator Caught by Code (auf Englisch).
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Verfasser: Pascal Seeger am 22.10.2006 um 13:25:00 Uhr
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Der Boom der sozialen Netzwerke wie MySpace
Mit wenigen Klicks hat Ihr Kind gratis Zugang zu einer virtuellen Welt mit einer Vielfalt an Kommunikations- und Publikationsdiensten wie Messenger, Blogs, Themenforen, Diskussionsgruppen - bis hierhin eigentlich nichts wirklich Neues. Nachfolgend aber einige eher erstaunliche Dienste, die Ihrem Jungsurfer zur Verfügung stehen:
Technisch und sozial gesehen ist das fantastisch. Jetzt aber betrachten Sie das Ganze einmal aus der Sicht eines Täters und Sie werden mir zustimmen, dass diese neuen Funktionen geradezu “gefundenes Fressen” sind, um seine nächsten Opfer ausfindig zu machen. Mit einer E-Mailadresse oder einem Pseudonym kann er ein Kind, welches er in einem Forum kontaktiert hat, wieder finden und dann hat er dessen Foto und kann die letzten persönlichen Videos des Kindes oder Jugendlichen anschauen. Durch den Blog lernt er dessen Vorlieben und Interessen kennen. Er kann sogar herausfinden in welche Schule es geht. Ist das nicht beunruhigend? Da diese sozialen Netzwerke (social networking) mehr und mehr von unseren Kindern genutzt werden, machen wir Sie auf folgende präventive Ratschläge dieses Dienstes aufmerksam:
Wir hoffen, dass Ihre Kinder diese populären Portale so nutzen, dass es lehrreich und nützlich für sie ist. Und warum Sie selbst nicht auch? |
Verfasser: Pascal Seeger am 15.09.2006 um 16:31:00 Uhr
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Aktuell in verschiedenen Presseerzeugnissen ist zu lesen, dass bald der Teeniecontest 2009 stattfinden wird. Eben; Keine oder Keiner zu klein, Model zu sein.
Ein bekannter White Hat (eine Art Ethikpirat) hat mehrere Monate lang Cyperpädofile auf MySpace verfolgt. Er hat 744 gefunden, von denen 497 der Justiz bereits bekannt waren.