Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! Das gilt auch im Internet!
Für die Schweizerische Kriminalprävention stellt sich bei diesem und auch bei ähnlichen Fällen die Frage, welche Eigenschaften ein Onlineangebot hat oder eben nicht hat, die auf betrügerische Absichten hinweisen. Worauf müssen Nutzer und Nutzerinnen achten, um nicht auf einen Betrug hereinzufallen? Auch bei Angeboten im Internet gilt: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! Achten Sie auf folgende Punkte: • handelt es sich um aussergewöhnlich preisgünstiges Angebote? Verschenkt wird auch im Web nichts und auch gemeinnützige Organisationen müssen Geld verdienen. Lassen Sie sich nicht blenden von solchen Angeboten, sondern schauen Sie in diesen Fällen noch genauer, weshalb die Angebote so preiswert sind. Im Zweifel wenden Sie sich an uns, wir versuchen Ihnen bei der Einschätzung zu helfen. Informieren Sie sich laufend auf unserer Antibetrugswebseite „Den Trick kenne ich!“. Sie finden dort weitere Betrugsmerkmale. Die SKP wünscht Ihnen ein betrugsfreies neues Jahr! Hier können Sie den oben erwähnten Artikel aus der Sonntagszeitung vom 3. Januar finden.
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Verfasser: Chantal Billaud am 08.01.2010 um 11:18:12 Uhr
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Freunde in Not?
Perfid an dieser Masche ist nicht nur, dass die Namen von echten Freunden und Freundinnen missbraucht werden, sondern auch die Tatsache, dass alle Angaben (Email, Natelnummern, Adresse, etc.) korrekt scheinen und es auf den ersten Blick für Laien nicht ersichtlich ist, dass es sich um gefälschte Emails handelt. Auch Freundeslisten von sozialen Netzwerken wie Facebook werden übrigens für diese Betrugsform genutzt. So sieht beispielsweise eine solche Nachricht aus; “Am in a hurry writing you this note,Just wanted to seek your help on something very important, you are the only person i could reach at this point, and i hope you come to my aid. Schützen Sie sich auch vor solchen Betrugsversuchen und sagen Sie sich: Den Trick kenne ich! Und lesen Sie auf unserer Antibetrugswebseite, worauf Sie achten müssen: www.den-trick-kenne-ich.ch |
Verfasser: Chantal Billaud am 07.01.2010 um 14:46:18 Uhr
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Google-Lotterie: Achtung Betrug!
Tja, alter Wein in neuen Schläuchen. Der neue Schlauch „Google“ ist aber insofern perfider als beispielsweise die Loteria Primitiva, als dass jeder vermeintliche Gewinner respektive jede vermeintliche Gewinnerin sich nicht fragen muss, ob man denn wirklich an einer Lotterie teilgenommen hat. Fast jede Person googelt sich ja durch das Web und die Annahme ist naheliegender, dass man bei diesen Suchen auch mal auf einen Schatz stösst.
Auch Google selbst, also die echte Google-Seite, informiert über folgenden Link über den Missbrauch ihres Namens. Informieren Sie sich unter: www.google.com
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Verfasser: Chantal Billaud am 11.09.2009 um 08:39:32 Uhr
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K-Tipp mit Warnlisten betrügerischer Inseratenschwindler
Ergänzend dazu bietet der K-Tipp im Bereich des Inseratenschwindels aktualisierte Warnlisten mit den Namen der betrügerischen Firmen an. Wenn Sie also unsicher sind, ob eine Firma seriöse Angebote macht oder ob es sich um Betrüger handelt, können sie unter folgendem Link nachschauen, ob der Firma, die Ihnen aktuell Inserate verkaufen will, möglicherweise schon ein schlechter Ruf vorausgeeilt ist: www.ktipp.ch |
Verfasser: Chantal Billaud am 15.06.2009 um 14:12:43 Uhr
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1’500’000.00 Euros Feriengeld!
Hier das fragliche E-Mail: “We wish to congratulate you over your email success in our computer balloting held on 19th,June 2008. This is a Millennium computer game in which email addresses were used. It is a promotional program aimed at encouraging internet users; therefore you do not need to buy ticket to enter for it. You have been approve for the star prize of 1,500,000:00 (One Million Five Hundred Thousand Euros Only). To claim your winning prize you are to contact the appointed agent as soon as possible for the immediate release of your winnings: Mr,Matyn Bruce. Telephone :+ 34 671 932 240 Zu allererst: Es ist klar, dass ich weder auf dieses Mail antworten noch die angegebene Telefonnummer anrufen werde. Anschliessend untersuche ich die technischen Aspekte der Nachricht, indem ich mir die Kopfzeile genauer anschaue (unter Outlook einfach auf ‘Ansicht’ und dann ‘Optionen’ klicken). Hier der interessante Auszug: “Received: from cp-out1.libero.it (cp-out1.libero.it [212.52.84.101]) ; Mon, 23 Jun 2008 14:13:16 +0000 (UTC)
Subject: your email has won
X-XaM3-API-Version: 4.3 (R1) (B3pl25) Das Feld X-SenderIP ist sehr interessant, da es die IP-Adresse des Computers angibt, welcher für den Versand des Spams hergehalten hat. Recherchiert man nun mit einem Befehl wie traceroute, führt das zu einem Server namens RIMA-TDE.NET. Gibt man diesen Servernamen bei Google ein, findet man hier die Geschichte des Servers und weitere Informationen bezüglich des Betreibers hier. Zusammengefasst handelt es sich um eine dynamische IP-Adresse, welche vom Internetprovider TELEFONICA in Madrid, Spanien, betrieben wird. Eine richterliche Anfrage bei diesem Provider würde es ermöglichen herauszufinden, wer hinter dieser IP-Adresse am 23. Juni 2008 um 14:13:23 Uhr stand. Ohne in die einzelnen technischen Details zu gehen, reicht es bereits, die E-Mailadressen dieser Anzeige anzuschauen - gmail.com, aol.com und libero.it (Italien!) – sind alles nicht-professionelle Adressen. Es handelt sich um anonyme Gratisadressen! Tja, bleibt mir noch, diese Seite bei der KOBIK zu melden, da es sich höchstwahrscheinlich um einen Versuch des Vorschussbetruges geht. Man wird mich bitten, eine gewisse Summe zu überweisen, um die Situation mit der spanischen Regierung zu klären (steuerrechtlich) und so meinen Gewinn ausbezahlt zu bekommen. Klar, dass ich nichts mehr von meinem Geld sehen werde…. Wenn auch Sie Zeit und Lust haben Sherlock Holmes zu spielen, ist es wirklich sehr aufschlussreich zu wissen, wie diese Betrüger vorgehen, um versuchen sich zu tarnen. Also, an die Lupen! Ich danke den Betrügern aber trotzdem, denn sie haben mich immerhin zum Träumen gebracht: Vom Strand und… was hätte ich bloss alles mit 1’500’000.- Euros gemacht? |
Verfasser: Pascal Seeger am 25.06.2008 um 06:00:02 Uhr
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FAQ: Was ist die «Loteria Primitiva»?
Die potentiellen Betrugsopfer erhalten dazu die Mitteilung über einen hohen Gewinn und die Aufforderung, sich zu melden, um den Gewinn einzulösen. Tut man dies, so wird einem im weiteren Verlauf von den Betrügern dargelegt, dass man, um den Gewinn zu erhalten, eine bestimmte Summe Geldes, sei es als Steuer, als Kostendeckungsgebühr, nachträglicher Loskauf, o.ä., leisten muss, um die Gewinnsumme zu erhalten. Für die Überweisung wird ein Geldtransferservice wie «Western Union», o.ä. vorgeschlagen. Wenn das potentielle Betrugsopfer die Summe zahlt, hört es nie wieder von den Betrügern und das Geld ist weg. Unser Tipp Sie können eine Broschüre des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) herunterladen, in dem dieses Thema und andere behandelt werden. Sie ist als PDF (113 KB) erhältlich in: deutsch, français, italiano, english
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Verfasser: Hajo Michels am 22.10.2007 um 06:43:00 Uhr
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Neue Variante von Vorschussbetrug in der Schweiz
Die Schweizerische Bundesanwaltschaft und die Bundeskriminalpolizei führen eine Strafuntersuchung gegen eine internationale kriminelle Organisation, die sich auf diese Art von Betrug spezialisiert hat. Die Untersuchung wurde eingeleitet wegen Verdachts auf Betrug, Erpressung, Drohung, Beteiligung an einer kriminellen Organisation und Geldwäsche. Die bisherigen Ermittlungen haben folgenden Modus operandi der mutmasslichen Täter aufgezeigt: In einem ersten Schritt werden die potenziellen Opfer per Fax angeschrieben oder telefonisch kontaktiert. Ihnen wird angeboten, in einer lokalen Publikation oder in einem Fach- und Branchenverzeichnis ein Inserat zu schalten. Sind die Opfer erst einmal dazu gebracht worden, einen Vertrag zu unterzeichnen, der nicht selten unleserlich oder unvollständig ist, erhalten sie schon bald Telefonanrufe, bei denen die Betrüger beträchtliche Summen einfordern. Sie behaupten, die Vertragspartner – also die Opfer – hätten sich vertraglich verpflichtet, das Inserat nicht nur einmalig, sondern wiederholt und während mehrerer Jahre laufen zu lassen. Die Betrüger scheuen sich nicht, massiven Druck aufzusetzen. So wird etwa mit Betreibung und anschliessendem Konkurs, mit rechtlichen Schritten oder Beschlagnahme von Aktien gedroht. In einer zweiten Phase werden die Opfer von einer angeblich offiziellen Institution kontaktiert, die vorgibt, bei der Rückerlangung des gesamten Geldes behilflich sein zu können. Sie verlangt dafür im Voraus einen bestimmten Geldbetrag als Umtriebsentschädigung. Diese vermeintliche Institution macht indessen gemeinsame Sache mit den Betrügern. Es sind Fälle bekannt geworden, in denen die angebliche Institution vorgab, im Auftrag eines französischen Ministeriums tätig zu sein; in einem anderen Fall trat sie als Versicherung auf. Und dies immer, um angeblich die Betrügereien strafrechtlich zu verfolgen. Die Opfer werden meist dazu gebracht, beträchtliche Summen zu bezahlen, was so weit gehen kann, dass der Bestand eines Unternehmens gefährdet wird. Die Betrüger geben vor, in der Schweiz, in Frankreich oder in Belgien ansässig zu sein. Bei den Adressen, welche die Betrüger benutzen, handelt es sich jedoch um Briefkastenadressen oder fiktive Anschriften. Wer sich in einen aktuellen Fall von Inseratenbetrug verwickelt sieht, kann sich direkt beim nächsten Polizeiposten melden oder sich für Fragen an das Bundesamt für Polizei (fedpol) (031 323 13 10 / info@fedpol.admin.ch) wenden. Die Namen der Gesprächspartner und sachdienliche Hinweise wie Häufigkeit der Kontaktversuche, Anrufzeiten, von der mutmasslichen Täterschaft vorgebrachte Argumente sollten notiert werden, ebenso der Gesprächsverlauf und der Umgangston. Auch sollten sämtliche Unterlagen – Originale und Kopien - aufbewahrt werden. WICHTIG: Egal, welche Argumente am Telefon vorgebracht werden und welcher Art die Drohungen sind: Beachten Sie auch unseren Blogbeitrag «Warnung vor Gratisangeboten im Internet» »» |
Verfasser: Hajo Michels am 18.04.2007 um 09:35:00 Uhr
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AKTUELL: Angeblicher, fabulöser Supergewinn aus ausländischer LotterieDa gerade im Moment wieder sehr viele dieser Briefe versendet werden hier nochmal unser Blogbeitrag zum Thema Lotteriegewinne vom 14.8.2006.
Eines schönen Morgens erhalten Sie eine Nachricht per E-Mail, Brief oder Fax, die Sie darüber informiert, dass Sie eine Summe von mehreren Hunderttausend Euros im Lotto gewonnen haben. Leider wird Ihre Freude nach der Lektüre dieses Artikels nur von kurzer Dauer sein, denn hinter der “Loteria Primitiva”, “Euromillions lotéria international” oder auch “Loteria del Rosario” stecken mehrere Banden von Betrügern. Man bittet Sie, Ihre Bankkoordinaten und eine Fotokopie Ihrer Identitätskarte/Ihres Passes zu senden und eine Überweisung zu tätigen in Höhe von 10% des Gewinns, der -welch’ Zufall- sehr hoch ist … € 615’810.- je nach Fall. Sollten Sie auf die Idee kommen, diese Leute zu kontaktieren (doch, doch, sie antworten unter den angegebenen Nummern!), wird Ihnen gesagt, dass die Summe in Höhe von € 1’050.- , die Sie überweisen müssen, dazu dient den Gewinn beim Finanzministerium auslösen zu können. Nach unseren Informationen handelt es sich hier um Betrügerbanden (“Nepper, Schlepper, Bauernfänger”), die von der Gutgläubigkeit der Leute profitieren, indem sie ihnen Bankinformationen und Geldsummen per Überweisung abluchsen. Lottogewinne sind in Spanien steuer- und abgabefrei und um in den Nutzen eines Lotteriegewinns zu kommen, braucht man lediglich das Ticket oder den Lottoschein, mit dem man gespielt hat - genau wie bei uns auch. Sollten Sie bereits Ihre Koordinaten an solch’ Unbekannte übermittelt haben, benachrichtigen Sie bitte sofort Ihre Bank, damit entsprechende Vorkehrungen getroffen werden können! So, und wenn Sie sich nun Dank dieses Artikels Ärger und Geld gespart haben, dann überlegen Sie, ob Sie nicht lieber ein Los von der Loterie Romande kaufen – vielleicht wissen Sie es nicht, aber diese -sehr ehrliche- Organisation lässt ihren Erlös vor allem solchen Vereinigungen zukommen, die sich für den Schutz des Kindes einsetzen. |
Verfasser: Pascal Seeger am 10.10.2006 um 12:19:00 Uhr
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Letzten Sonntag, den 3. Januar 2010, publizierte unter anderem die Sonntagszeitung einen Artikel über einen Internetbetrüger, mit dem auch die Schweizerischen Kriminalprävention bereits Bekanntschaft machen durfte: Der Betreiber der Gemeinnützigen Baugenossenschaft Helvetica (GBH). Auch mit potentiellen Opfern der Betrugsangebote hatten wir Kontakt: Ältere Menschen auf der Suche nach günstigem Wohnraum, die aber über genug gesunden Menschenverstand verfügten und vor Einzahlung von 5000.-CHF Kontakt zu uns suchten, da ihnen das Angebot dennoch verdächtig vorkam. Wie viele Opfer der Herr, der Gemeinnützigkeit auf seine Flagge geschrieben hat, dennoch fand, entzieht sich unserer Kenntnis. Wir hoffen natürlich, dass möglichst wenig Menschen auf die verlockend-dreisten Angebote hereingefallen sind und so nicht Ihre Ersparnisse opfern mussten für nichts und wieder nichts. Denn die Gemeinnützigkeit seiner Wohngenossenschaft hat eher mit gemeinem Nutzen zu tun und diente ausschliesslich dem Eigennutz.
Die Schweizerische Kriminalprävention erhält beinahe täglich Emails oder Anrufe von Bürgerinnen und Bürgern zu betrügerischen Machenschaften von Inseratenschwindlern. Auf der Webseite unserer Kampagne
Wie viele unter Ihnen, bin auch ich glücklicher Gewinner einer Lotterie geworden, an der ich nicht einmal teilgenommen habe. In diesem Artikel gebe ich Ihnen einige Tipps, wie Sie mehr über die Verfasser solcher Spams herausbekommen können.
Der Name «Loteria Primitiva» wird bei uns missbraucht, um Vorschussbetrug zu begehen. Dies wird vor allem über E-Mail, mitunter über Fax oder per Post angebahnt.
Die Bundesanwaltschaft und das Bundesamt für Polizei (fedpol) sowie andere Polizeistellen warnen vor einer neuen Form des so genannten Vorschussbetrugs. Es geht dabei um den fingierten Verkauf von Inseraten in einer lokalen Publikation oder in einem Fach- oder Branchenverzeichnis. Es sind mittlerweile – und hauptsächlich in der Westschweiz – über 300 Opfer dieser Betrügereien bekannt. Regelmässig kommen neue Fälle dazu.