Stopp- Kinderpornografie
Trojaner ermöglicht Voyeur unbemerkten Zugang zu Webcams von Teenagern
Quelle: Heise.de; dab; 16.07.2010
|
Verfasser: Hajo Michels am 05.08.2010 um 11:21:35 Uhr
|
Enter! Swisscom lanciert Ratgeber zur Online-Welt für Eltern
Wie eignen sich Kinder und Jugendliche die nötige Medienkompetenz im Umgang mit der digitalen Welt an, wenn die Erwachsenenwelt diese Kompetenzen selbst nicht erlernt haben, teils nicht einmal wissen, welche Probleme sich stellen in der Online-Welt? Sucht, Mobbing, sexuelle Übergriffe, Pornografie, Gewalt; all’ dies findet nicht nur in der realen Welt statt. In der realen Welt aber ist es für Erziehungsberechtigte selbstverständlich, ihre Schutz- und Aufsichtpflichten wahrzunehmen. Das muss auch für die digitale Welt gelten! Mit dem neuen Ratgeber von Swisscom können Sie die Online-Welt Ihrer Kinder entdecken, Sie lernen die Gefahren kennen und Sie erhalten Tipps von Experten und Expertinnen und finden wichtige Kontakte. Natürlich finden Sie auch auf der Homepage der Schweizerischen Kriminalprävention weiterhin aktuelle Informationen, Broschüren und Spiele, die Ihnen dabei helfen, dass die neue Medien auf für Sie altbekannt werden! |
Verfasser: Chantal Billaud am 23.04.2010 um 12:01:26 Uhr
|
Safer Internet Day 2010: Jugend geht naiv mit Privatsphäre um
Jugend kann Risiken schwer abschätzen “Jugendliche können oft schwer einschätzen, welche Inhalte ihnen später einmal zum Verhängnis werden können. Genau hier setzt Saferinternet an, indem wir gezielt daran arbeiten, das Bewusstsein zu schärfen, welche Informationen im Netz nichts verloren haben”, betont Jungwirth. In diesem Zusammenhang seien aber nicht nur die jungen User selbst, sondern auch die Eltern und Lehrer gefordert. “Wir fordern, dass diese Thematik endlich in den Lehrplänen Einzug hält”, ergänzt Jungwirth. Schulpaket ab sofort gratis im Netz Quelle: pressetext.ch |
Verfasser: Hajo Michels am 09.02.2010 um 08:46:42 Uhr
|
Wenn Kinderpornografie eine neue Bedeutung bekommt
Das klassische Opfer-Täter-Bild greift hier nicht mehr. Natürlich sind die missbrauchten Jugendlichen und Kinder Opfer, aber kann man von den missbrauchenden Minderjährigen wirklich noch von Sexualstraftätern sprechen, die bestraft werden müssen? Selbstverständlich muss die Erwachsenenwelt reagieren. Auch junge Menschen müssen für ihre Taten Verantwortung übernehmen. Es mutet seltsam an, dass von unbeschränktem Zugang Jugendlicher zu Pornografie gesprochen wird. Natürlich stimmt das, aber man hat sich offenbar damit abgefunden. Man spricht kaum je davon, dass dieser unbeschränkte Zugang einen klaren Rechtsbruch darstellt. Alle schauen empört zu, niemand unternimmt etwas. Eltern, die ihre Aufsichtspflicht vernachlässigen, werden kaum je zur Rechenschaft gezogen, sicher eine Tatsache. Aber auch verantwortliche Eltern sind ohne drastische Kontroll- und Abschirmmassnahmen unmöglich in der Lage, ihre jugendlichen Kinder so zu beaufsichtigen, dass sie keinen Zugriff auf Pornografie haben können. Eltern werden in dieser Problematik alleine gelassen. Die Politik, die Behörden und vor allem auch die Pornoindustrie schützt sich mit dem Argument der Globalisierung. Sicher, das Internet ist global, das Rechtssystem und die Strafverfolgung sind es nicht. Offenbar ist es für Pornoanbieter technisch unmöglich, einen echten Jugendschutz zu gewährleisten. Das Recht kapituliert vor der Technik? Der unbedarfte Geist denkt sich doch; wenn ein Anbieter die gesetzlichen Anforderungen nicht einhalten kann, dann darf er halt nicht anbieten. Aber eben, auch in der Politik, in den Behörden und überall im Lande finden sich Erwachsene, die auf Ihren Pornokonsum wegen den paar Jugendlichen, die damit nicht umgehen können, doch nicht verzichten möchten. Lieber empört man sich über Sexualstraftäter, die auch immer jünger werden… Das Zürcher Kinderspital führt eine Studie zu sexuellen Belästigungs- und Gewalterfahrungen im Jugendalter durch. Dazu werden männliche und weibliche Jugendliche gesucht, die schon einmal sexuell belästigt wurden oder sexuelle Gewalt erlebt haben. Teilnehmende sollten sich im neunten Schuljahr befinden oder dieses vor höchstens zwei Jahren abgeschlossen haben. Als Dankeschön bekommen Teilnehmende zwei Kinogutscheine. Informationen finden Interessierte hier. |
Verfasser: Chantal Billaud am 08.01.2010 um 15:07:18 Uhr
|
«Facebook, Netlog und Co.: Aber sicher!» – Neue Präventionskampagne
Die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) befasst sich bereits seit 2005 mit Delikten und Gefahren im Zusammenhang mit den neuen Medien in der Kampagne «Stopp Kinderpornografie im Internet». Sexuelle Übergriffe über neue Medien, die Verbreitung von Kinderpornografie oder Gewaltdarstellungen, Die sogenannten «Social Private Networks» oder «Communities» wie Facebook, Netlog oder Meinbild sind bei Erwachsenen und vor allem auch bei Jugendlichen sehr beliebt. Diese Plattformen ermöglichen es den Usern, eigene Profilseiten zu gestalten, mit Freunden zu chatten, neue Freunde zu finden oder Für Kinder und Jugendliche hat die SKP zwei Angebote erarbeitet: Ein Quiz zeigt Kindern und Jugendlichen, was für ein Internet-Nutzertyp sie sind und worauf sie in den Communities speziell achten müssen. In einem anderen Spiel können Fotos hochgeladen werden. Diese Fotos werden auf eine spielerische Art weiterverarbeitet und dabei wird auf spezifische Gefahren beim sorglosen Versenden von privaten Informationen im Internet hingewiesen. Die Online-Kampagne «Facebook, Netlog und Co.: Aber sicher!» finden Sie hier: http://www.safersurfing.ch Kontakt: |
Verfasser: Hajo Michels am 17.12.2009 um 08:00:38 Uhr
|
SKP und Papagallo: Erste Untersuchung zum Einstieg von Vorschulkindern ins Internet
Erstmalig in der Schweiz wurden die Bedürfnisse der „Web-Einsteiger“ -sprich Kinder im Alter zwischen 4 und 8 Jahren - sowie die Erwartungshaltung der Eltern bezüglich Webangebote für ihre Kinder untersucht. Die Studie wurde im Rahmen des Webprojektes „Papagallo & Gollo“ (http://www.papagallo-gollo.com) von seven49.net GmbH in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Kriminalprävention (SKP) erstellt. Die Daten wurden über zwei Online-Fragebogen erhoben, die auf der Website von Papagallo & Gollo im Zeitraum vom 24. September bis Ende Oktober 2009 Interessierten zur Verfügung standen. Ausgefüllt wurden die Fragebogen (einer für Erwachsene/Lehrpersonen und einer für Kinder) von 42 Kindern und 68 Erwachsenen (Eltern und Lehrpersonen). Ziel der Studie war, Erwartungen von Erziehungsberechtigen und von Kindern zu untersuchen. So sollten einerseits Hinweise und Empfehlungen zur besseren Gestaltung von Webprojekten für die Altersgruppe der 4 bis 8-Jährigen ausgearbeitet werden können und andererseits ersichtlich werden, wie ein attraktives, zielgerichtetes Präventionsangebot aussehen müsste, so dass die Kinder später optimal vorbereitet alleine das Internet nutzen können. Wichtigste Ergebnisse und Erkenntnisse: • Kinder finden den Zugang ins Internet über ihre „realen“ Spielsachen aus dem Kinderzimmer (z.B über Diddl). Spiele mit bekannten Figuren aus dem realen Spielalltag der Kinder zu spielen ist die Hauptmotivation, um Webseiten zu besuchen. Die gut besuchten Kinderwebseiten vermitteln kein Sachwissen sondern dienen ausschliesslich der Unterhaltung und Beschäftigung der Kinder. • Eltern wünschen sich für ihre Kinder pädagogisch wertvolle Webseiten, die auch dem Präventionsaspekt Rechnung tragen. Eltern resp. vor allem Mütter verfügen über ein ausgeprägtes Gefahrenbewusstsein und sind sensibilisiert, was Präventionsbotschaften betrifft. • Die von den Kindern benutzen Webseiten enthalten aber weder spezielle Lernfunktionen, noch findet man Präventionshinweise. Teils ist auch Werbung aufgeschaltet und die konkrete Produktvermarktung steht im Vordergrund. • Präventionsbotschaften müssten somit entweder in Spiele verpackt auf eigens dafür geschaffenen Webseiten untergebracht werden oder in Zusammenarbeit mit Spieleherstellern auf deren Produktewebseiten platziert werden können. Hierbei wäre es interessant zu erkennen, ob die Kinder wegen den Spielen an sich die Webseiten der Spielehersteller besuchen oder wegen den spezifischen Spielwaren und –figuren.
|
Verfasser: Chantal Billaud am 16.11.2009 um 15:58:40 Uhr
|
Zürcher Studie zu Kinderpornografie-Konsumenten
Die Schweizerische Kriminalprävention begrüsst solche Studien und kann einem Teil des Fazits, nämlich dass sich eine konsequente Strafverfolgung lohne- nur zustimmen. Wir erlauben uns dennoch, auf einige Punkte kritisch einzugehen. Wie die Herausgeber der Studie selbst anmerken, stammen die untersuchten Personen aus der 1.Generation von Kinderpornografiekonsumenten, die mittels Kreditkarten über kommerzielle Kinderpornowebseiten Material eingekauft haben. Der Anbieter aus den USA hat im Jahr 1999 Kinderpornografie weltweit zum Verkauf angeboten. Die amerikanische Behörde des «Bureau of Immigration and Customs Enforcement (ICE)» (nicht das FBI) haben seinerzeit Daten von Zehntausenden von Käufern den entsprechenden Strafverfolgungsbehörden verschiedenster Länder zukommen lassen, darunter Daten von über 1000 Tätern aus der Schweiz. Die Operation in der Schweiz lief im Jahr 2002 unter dem Namen «Genesis» und löste ein riesiges Medienecho aus. Von diesen über 1000 Verdächtigten aus der ganzen Schweiz wurden 231 im Kanton Zürich verurteilt und diese waren auch Gegenstand der Zürcher Studie. Hintergrund und Fakt ist zudem, dass der Anbieter aus den USA auch legale Pornografie angeboten hat und die Kunden über diese Einstiegs-Plattform mit legaler Pornografie in illegale Bereiche zu locken versuchte. Wie erwähnt, haben sehr viele diesen illegalen Bereich auch genutzt und sind absolut zu recht dafür belangt worden. Zu dieser Zeit war es noch nicht in allen Schichten üblich, mittels Kredikarte im Internet einzukaufen. Es bedingte auch ein überdurchschnittliches Know-How im Umgang mit dem Internet. Zudem handelte es sich wie gesagt um einen kommerziellen Anbieter, der auf der Einstiegsseite legale Pornografie anbot. Viele Genesis-Kunden waren in der Tat nicht pädophil veranlagte Männer, die aus einer pervertieren Neugier heraus illegale Pornografie kauften. Für diese Menschen ist ein Strafverfahren sicher ein effizienter Schuss vor den Bug und hoffentlich hilfreich, um sich selbst von dieser Form von Neugier und eventuell Pornosucht befreien zu können. Die Folgeaktionen beim Bundesamt für Polizei, aus den Kantonen oder auch aus dem Ausland haben inzwischen deutlich gemacht, dass es sehr unterschiedliche Formen von Kinderpornografie-Angeboten gibt, die auch unterschiedliche Tätergruppen ansprechen. Nicht-kommerzielle Angebote in geschlossenen Gruppierungen, verstecktere kommerzielle Angebote, Modellingseiten aus dem strafrechtlichen Graubereich, etc. Inzwischen kaufen immer mehr Menschen aus allen Schichten mit Kreditkarten im Internet, immer mehr Personen haben überhaupt Zugang und kennen sich auch immer besser damit aus. Dementsprechend werden Konsumenten von Kinderpornografie aus breiteren Schichten und mit vielfältigerem Hintergrund in den Strafverfahren entdeckt. Zudem wurde deutlich, dass man die Charakteristiken und Verhaltensweisen von Kinderpornografiekonsumenten aus der Operation «Genesis» so einfach nicht verallgemeinern darf. Auch pädosexuel veranlagte Personen suchen weiterhin Kinderpornografie im Netz und werden auch fündig. Zudem konnten viele Wiederholungstäter in weiteren Aktionen enteckt werden. Aus unserer Sicht ist es also falsch, verallgemeinernde Schlüsse aus einer Untersuchung mit «Genesis»-Kunden zu ziehen. Für die Strafverfolgung, die Justiz und schlussendlich auch für die psychiatrisch-psychologische Begutachtung ist es ausserordentlich wichtig, die Angebote, den Umgang damit und auch die Hintergründe der Konsumenten bei jeder neuen Aktion genau abzuklären. Allgemeine Aussagen, wie sie über diese Studie zu lesen waren, können allzu leicht dazu veranlassen, Kinderpornografie-Konsum wiederum als eine Art von Kavaliersdelikt erscheinen zu lassen, das Umfeld der Konsumenten zu wenig abzuklären und einen eventuellen Therapiebedarf zu vernachlässigen. Eine Studie ist gut, weitere Studien sind besser! |
Verfasser: Chantal Billaud am 16.07.2009 um 11:26:57 Uhr
|
Kein Täter werden!
Bereits im Jahr 2005 hat die Charité ein vielbeachtetes Therapie-Projekt gestartet für pädophile Menschen, die befürchten, sexuelle Übergriffe auf Kinder zu begehen. Der Konsum, der Besitz und die Verbreitung kinderpornografischer Bilder und Filme sind mit den neuen Medien erheblich einfacher geworden. Nicht im engeren Sinne pädophil veranlagte Menschen können über den Konsum von legaler Pornografie mit der Zeit aus einer Suchtentwicklung heraus mehr und mehr in den illegalen Bereich abrutschen. Für pädophile Menschen, die an Kinderpornografie interessiert sind, ist der Zugang bedeutend einfacher geworden, die Hemmschwellen für einen realen Missbauch sinken und Gleichgesinnte können sich einfacher austauschen. Da der Produktion von kinderpornografischem Material immer auch ein realer Missbrauch zugrunde liegt, fördert der Konsum dieser Form von verbotener Pornografie ganz konkret auch den Kindsmissbrauch. Zudem ist die mediale Verbreitung der Missbrauchsdarstellungen für die Opfer eine zusätzliche schwere Belastung. In der Schweiz fehlen präventive Programme sowohl für pädophil veranlagte Menschen als auch für Kinderpornografiekonsumenten. Problembewusste Täter, die von der Strafverfolgung (noch) nicht erfasst wurden, finden kaum Beratungs- und Therapieangebote, die ihnen helfen, von ihren pädosexuellen Interessen abzulassen oder ihre Neigungen in den Griff zu bekommen. Hier finden Sie die Webseite des neuen Projektes des Instituts für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin in Berlin: http://kein-taeter-werden-ppk.charite.de/ |
Verfasser: Chantal Billaud am 09.07.2009 um 14:54:27 Uhr
|
Watch your Web! Neue Webseite für Jugendliche onlineWatch your Web ist eine Plattform für Jugendliche und Kinder. Sie hat ein sicheres Surfen zum Ziel und bietet Filme, Tests und Tipps für mehr Sicherheit im Internet. Initiiert hat watch your web das Projekt Jugend online von IJAB - Fachstelle für internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.“ Die Webseite spricht ein jugendliches Publikum an und thematisiert wichtige Botschaften wie: • Das Internet vergisst nichts! Zu einigen Themen wurden originelle Clips hergestellt, schauen Sie selbst!: Empfehlen Sie die Seite Ihren Kindern und Jugendlichen, sie bietet in lockerer Weise und gar nicht belehrend viele interessante Tipps und regt zum Denken an! Die neue Webseite können Sie unter folgendem Link anschauen: www.watchyourweb.de |
Verfasser: Chantal Billaud am 10.06.2009 um 15:12:42 Uhr
|
Keine zu klein, Model zu sein?
Nun, unabhängig von der persönlichen Meinung der Verfasserin (die man durchaus hier im Blog zwischen den Zeilen lesen darf) ist das Thema der Teeniemodels ein ernstes Thema der Kriminalprävention. Viele junge Menschen, vor allem junge Frauen und Mädchen, träumen von einer Welt des Glanz und Glamour, von Mode und Berühmt sein, von Reichtum und Hollywood. Die mediale Welt der Erwachsenen mit den vielen Superstar-Shows, den Gratiszeitungen, die zur Hälfte mit Celebrities und Skandalen um diese gefüllt sind oder die x Magazine, die sich fast ausschliesslich um Schönheit und Sexiness drehen, machen den Jungen auch klar, worum es im Leben geht. Erwachsene mit kriminellen Interessen nützen diese Tatsachen auch. Haben die jungen Menschen Kriterien, seriöse Angebote von gefährlichen Angeboten zu unterscheiden? Wir erinnern an den tragischen Fall der ermordeten Lucie, die mit Model-Versprechungen in ihr Verderben gelockt wurde. In den so genannten Sozialen Netzwerken wie Netlog oder Myspace präsentieren sich junge Frauen und Mädchen aber auch ganz selbstbestimmt auf eigens für diese Communities hergestellten Fotos in sehr sexy Posen, zuweilen erschreckend freizügig. Es ist nicht an mir und nicht an der Schweizerischen Kriminalprävention, sich sittenwächterisch über die Darstellungsweisen einiger jungen Menschen auszulassen. Es ist aber sehr wohl an uns, die jungen Menschen und vor allem auch ihre Eltern daran zu erinnern, dass auch Menschen mit sehr unguten Interessen über diese Seiten Kontakt zu den Mädchen und Knaben suchen, nicht selten mit Versprechungen auf eine Modelkarriere…! Das Thema Teeniecontest und Teeniemodelling ist also sehr wohl ein Thema der Kriminalprävention! Besprechen Sie als Mutter oder Vater von Teenagern mit Ihren Kindern dieses Phänomen und die Gefahren, die damit verbunden sind. Schauen Sie sich die Darstellungen Ihrer Kinder auf dem Internet an und diskutieren Sie die Wirkung der Bilder. Machen Sie Ihren Kindern auch klar, dass die Informationen und Fotos auf dem Internet nicht nur von netten Freunden und Freundinnen gesehen werden können und dass sie „einmal im Netz, immer im Netz“ sind! Informieren Sie sich über die Gefahren im Internet auf unserer Kampagnenwebseite unter www.stopp-kinderpornografie.ch und wenn Sie denn unbedingt aus Ihrem Kind ein Model machen wollen, melden Sie es bei seriösen Anbietern an, www.teeniecontest.ch scheint einer zu sein. Finden Sie illegale Seiten auf dem Internet, auch mit „nur“ sexy posierenden Kindern, melden Sie die Seite der Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität unter www.kobik.ch. |
Verfasser: Chantal Billaud am 27.05.2009 um 14:30:51 Uhr
|
10 vor 10-Beitrag: Gefahren im Internet mit Aussagen von Martin BoessAm 25. Mai 2009 brachte die Nachrichtensendung 10 vor 10 einen Beitrag unter dem Titel “Kinder schutzlos im Internet”. Der Beitrag thematisierte den soeben erschienenen Bericht des Bundesrates zum Thema: Jugend und Gewalt. Wirksame Prävention in den Bereichen Familie, Schule, Sozialraum und Medien. Der Geschäftsleiter der Schweizerischen Kriminalprävention, Martin Boess, äussert sich im Beitrag von 10 vor 10 zu den Gefahren des Internets für Kinder und Jugendliche und gibt Tipps, wie man sie davor schützen kann. Schauen Sie sich den Beitrag hier an:
|
Verfasser: Chantal Billaud am 26.05.2009 um 07:55:12 Uhr
|
Diplomarbeit zum Thema sexuelle Gewalt in Chatrooms Die Schweizerische Kriminalprävention hat viele hilfreichen Tipps im Besonderen zu den Sozialen Netzwerken wie Netlog, Facebook und Co für Ihre Präventionsarbeit nutzen können. Insbesondere die Tipps für pubertierende Jugendliche, die sich mit Internetbekanntschaften treffen wollen ohne ein Risiko einzugehen, geben wir an dieser Stelle gerne wieder: Tipps für ein Treffen mit einer Internetbekanntschaft - Gehe nur hin und bleibe nur dort, wenn du ein 100% gutes Gefühl hast. Wenn dir etwas komisch vor-kommt, gehe nicht hin bzw. brich das Treffen ab. Die Arbeit können Sie hier im pdf-Format (3116 KB) herunterladen. Viel Vergnügen bei der spannenden Lektüre! |
Verfasser: Chantal Billaud am 14.05.2009 um 15:53:10 Uhr
|
Für einen sicheren Umgang mit Facebook, Netlog & Co.
Die Schweizerische Kriminalprävention hat einige Tipps für Sie als Eltern zusammengestellt, damit ihre Kinder und Jugendlichen auch mit diesen neuen Kommunikationsangeboten sicher sein können und der Freizeitspass nicht mit einer bösen Überraschung endet:
• Lassen Sie sich von Ihren Kindern erklären, wie man in den «Social Networks» kommuniziert. Bauen Sie ein vertrauensvolles Verhältnis zu Ihrem Kind auf, so dass es Ihnen auch über unangenehme Vorfälle in den «Social Networks» berichtet. • Sprechen Sie mit Ihrem Kind über sein Profil im «Social Network». Diskutieren Sie über ungeeignete Einträge (Name, Adresse, Telefon, Alter, Messenger-Daten, peinliche oder offenherzige Fotos und Videos) und darüber, dass solche Einträge von unbefugten Dritten missbraucht werden können. • Machen Sie Ihrem Kind klar, dass manche Menschen Ihre wahre Identität hinter falschen Angaben verstecken. Hinter einem vorgetäuschten Profil kann jemand ganz anderes stecken. • Verbieten Sie Ihrem Kind, sich ohne Ihre Begleitung mit nicht persönlich bekannten Kontakten aus dem «Social Network» zu treffen. • Nehmen Sie mit den Betreibern des «Social Networks» Kontakt auf, wenn Sie konkrete Fragen haben oder Missbräuche (Mobbing, ungeeignete Inhalte) melden möchten. • Nutzen Sie die Angebote der «Offenen Jugendarbeit», die für Eltern und für Jugendliche teilweise auch Kurse zur Nutzung von «Social Networks» anbieten.
|
Verfasser: Chantal Billaud am 22.04.2009 um 12:35:28 Uhr
|
Umfrage zum Thema Kindersextourismus von Kinderschutz Schweiz
Die Umfrage ist anonym. Zum Ausfüllen des Fragebogens benötigen Sie nicht mehr als 10-15 Minuten! Direkt zum Fragebogen geht’s hier: www.kinderschutz.ch Sie unterstützen die Präventionsarbeit und somit den Kinderschutz sehr, wenn Sie auch Ihre Freunde und Bekannte auf den Fragebogen aufmerksam machen! Bis zum 13. März 2009 ist der Fragebogen online. Die Ergebnisse der Umfrage werden ab Mitte Mai auf der Website des Kinderschutz Schweiz publiziert. Besten Dank!
|
Verfasser: Chantal Billaud am 18.02.2009 um 15:50:52 Uhr
|
Was taugen Kindersicherungen am Computer?
Jo Barger, Internet-Experte beim c’t magazin: “Gerade bei jüngeren Kindern ist das Gefühl noch nicht so ausgeprägt wo die Gefahren im Internet liegen. Sei es Abzock-Sites oder pornographische Sites und davor müssen die Eltern ihre Kinder vor schützen. Den ganzen Artikel gibt es hier »» Die SKP rät |
Verfasser: admin am 27.01.2009 um 07:00:21 Uhr
|
Dass für die junge Generation die neuen Medien weniger neu sind als für deren Eltern, ist eine Tatsache, die nicht unproblematisch ist. Chatten, gamen, googeln und twittern; Lieblingsbeschäftigungen unserer Kinder, die aber auch Gefahren mit sich bringen. Gefahren, vor denen Eltern und Erziehungsberechtigte ihre Kinder oft zu wenig schützen können, weil sie selbst diese Welt zuwenig kennen.
Wien (pte/08.02.2010/13:15) - Jugendliche legen in Bezug auf das Internet zu wenig Gefahrenbewusstsein an den Tag. Obwohl sie Online-Communitys wie Facebook und Co bereits als fixen Bestandteil ihres Alltags verstehen, haben nur die Wenigsten eine Ahnung von den Sicherheitseinstellungen der von ihnen genutzten Plattformen. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, die Saferinternet.at
Gemäss aktuellen Zeitungsberichten meldet die Kinderschutzgruppe des Kinderspitals Zürich eine beunruhigende Zunahme Jugendlicher, die Gleichaltrige oder Jüngere sexuell missbrauchen. Auch internationale Studien zeigen eine Zunahme dieses Phänomens.
Kinderschutz wird in der Schweiz gross geschrieben. Eltern und Kinderschutzorganisationen wollen, dass sich Kinder möglichst gefahrlos im Internet bewegen können und wenn möglich auch noch etwas lernen dabei. Kinder wollen sich vor allem unterhalten und spielerisch die neue virtuelle Welt entdecken. Kinder erkunden das Internet heutzutage bereits im Vorschulalter. Wie aber eine ideale Einstiegsseite für kleinere Kinder aussehen soll, die den Bedürfnissen der Kinder und deren Bezugspersonen entspricht, weiss niemand so genau. Dank einer Studie zu genau diesen Fragen können nun erste Antworten gegeben werden.
Der psychiatrisch-psychologische Dienst des Zürcher Justizvollzugs hat am Dienstag, den 14. Juli 2009, eine interessante Studie vorgestellt. Das Delinquenzverhalten von 231 verurteilten Kinderpornografie-Konsumenten wurde über 6 Jahre weiter verfolgt und deren Vorgeschichte durchleuchtet.
