Jugendgewalt
«Fertig Puff!»: Models in Zürich für Anti-Jugendgewalt Kampagne gesucht
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Verfasser: Hajo Michels am 05.08.2010 um 11:48:19 Uhr
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«Jugend und Gewalt» – Informationen und Tipps für Eltern und Erziehungsberechtigte
Seit Langem ist bekannt, dass Gewalt von Kindern und Jugendlichen an Gleichaltrigen oder Erwachsenen zu einem Komplex von Problemverhalten gehört, das Probleme in der Schule oder in der Lehre, Suchtverhalten und Probleme im Elternhaus mit einschliesst. Gewaltprävention sollte daher nicht als isolierte Aktivität geplant und umgesetzt werden und auch nicht ausschliesslich auf die Gewalttätigkeit fokussieren. Für die SKP gehören dazu auch die Erziehung von Kindern und Jugendlichen zu Konfliktfähigkeit und zur Gewaltfreiheit. Die Kernaufgabe der Polizei besteht darin, ihre repressive und präventive Aufgabe im Rahmen der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung wahrzunehmen. Im präventiven Bereich hat sie die Aufgabe, die Öffentlichkeit und die relevanten Zielgruppen (z.B. Fachpersonen, die sich um geschädigte Personen, Opfer von Gewalttaten oder Täter auf lokaler und regionaler Ebene kümmern, Jugenddienste oder städtische und kantonale Jugend- und Integrationsdelegierte) sowie die Bereiche Schule, Freizeit und Eltern in ihre Arbeit mit einzubeziehen, zu sensibilisieren und zu informieren. Die Broschüre richtet sich vor allem an Eltern und Erziehungsberechtigte. Sie enthält u.a. Informationen was die Polizei unter Gewalt von Kindern und Jugendlichen versteht, wer dem Jugendstrafgesetz untersteht, welche Entstehungsfaktoren für die Gewalt von Jugendlichen verantwortlich sein können und welche Motive und welche Formen der Gewalt häufig festzustellen sind. Die gesellschaftlichen Erwartungen an Eltern und Erziehungsberechtigte werden in der Broschüre ebenso formuliert wie auch Tipps gegeben für den Alltag, die Schule und die Ausbildung. Hinweise und Tipps, wenn Kinder Opfer von Gewalt wurden, oder man annehmen muss, dass sie gegenüber anderen Gewalt ausüben, gehören ebenso dazu wie Informationen, wie sich Kinder und Jugendliche als Zeugen von Gewalt in der Öffentlichkeit verhalten sollten. Informationen zum SKP-Massnahmenplan «Jugend und Gewalt» sind zu finden unter http://www.skppsc.ch/jugend Kontakt: |
Verfasser: Hajo Michels am 06.05.2010 um 06:50:45 Uhr
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«Jugend und Gewalt» – Datenbank der Präventionsprojekte der kantonalen und städtischen Polizeikorps
Die vorgestellten Präventionsprojekte sind für unterschiedliche Gruppen von Jugendlichen konzipiert und widmen sich verschiedenen Themen: Gewalt unter Jugendlichen, Handygebrauch und Internetkonsum, sexuelle Übergriffe und sexuelle Gewalt, Alkohol- und Drogenkonsum, Sachbeschädigung oder Littering. Die Präventionsprojekte werden unter anderem mit Unterstützung von Schulen oder in Zusammenarbeit mit Jugendlichen realisiert. So ist z.B. das von der Kantonspolizei Zürich, den Stadtpolizeien Zürich und Winterthur und mit Unterstützung des Volksschulamts des Kantons Zürich entwickelte Projekt «Bliib suuber! – gegen Gewalt und Pornographie auf Handy und Computer», von Polizeikorps anderer Kantone übernommen und umgesetzt worden. In der Online-Datenbank können die Präventionsprojekte auf einer interaktiven Landkarte ausgewählt werden. Die Software stellt zudem auch die zuletzt hinzugefügten oder die am häufigsten besuchten Projekte in einer separaten Liste automatisch zusammen. Eine Suchmaschine ermöglicht die einfache Suche nach Stichworten. Die Polizeikorps verwalten die Daten der Projekte in der SKP-Datenbank selbst. Die Einträge enthalten Angaben zum Polizeikorps, zur verantwortlichen Person, zu Ziel, Zweck und Zielgruppe des Projekts, den drei wichtigsten Massnahmen sowie Links zur Projekt-Webseite oder zu verfügbaren Downloads. In einigen Kantonen übernehmen anstelle der Polizeikorps andere Institutionen die Prävention von Jugendgewalt. Die SKP hat die kantonalen Erziehungs- und Sozialdirektionen im August 2009 eingeladen, die Datenbank mit ihren Präventionsprojekten ergänzen. Damit würde bis Ende 2009 in der Schweiz ein Überblick über die Präventionsprojekte der öffentlichen Hand gegen Jugendgewalt zur Verfügung stehen, der den Wissenstransfer und den Erfahrungsaustausch unter den Institutionen verbessert, aber auch der Bevölkerung zur Verfügung steht.
• SKP-Internet-Informationsdrehscheibe http://www.skppsc.ch/datenbank Bei Fragen steht Ihnen Martin Boess, Geschäftsleiter der SKP, gerne zur Verfügung:
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Verfasser: Hajo Michels am 30.09.2009 um 08:54:31 Uhr
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Experten diskutieren über Jugendgewalt
Martin Killias, Strafrechtsprofessor an der Universität Zürich, der Jugendpsychologe Allan Guggenbühl und der Leiter der Jugendanwaltschaft Basel-Stadt, Beat Burkhardt, sprachen mit den Moderatoren Patrick Rohr und Matthias Geering über Aggressionen und Gewalt von Jugendlichen. Schauen Sie sich die Sendung hier an: Wiederholung: Samstag, 12. September 2009, 13.10 Uhr auf SF1 oder 16.05 auf SF Info. Weiterführende Informationen zum Thema Jugendgewalt finden Sie auch auf der Webseite der Schweizerischen Kriminalprävention: www.skppsc.ch |
Verfasser: Chantal Billaud am 07.09.2009 um 09:08:57 Uhr
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Dunkelfeldstudie zur Jugendgewalt im Kanton St.Gallen
Für diese Forschungsstudie wurden alle Schülerinnen und Schüler der dritten Oberstufenklassen im Kanton St.Gallen elektronisch mittels internet-basiertem Fragebogen anonym befragt. Über 80 Prozent aller Jugendlichen dieser Jahrgänge konnten somit erfasst werden. Die Ergebnisse sind somit repräsentativ. Erfragt wurden sowohl die selbst begangenen als auch die erlittenen Gewalttaten. Mit 26 Prozent aller Jugendlichen, die in ihrem bisherigen Leben zumindest einmal eine Gewalttat begangen haben, liegt die Rate deutlich höher als in den amtlichen Statistiken, die lediglich die zur Anzeige gebrachten Delikte enthalten. Die Zahl korreliert erstaunlich gut mit den Opfererfahrungen: Rund 29 Prozent der Jugendlichen geben an, in ihrem bisherigen Leben zumindest einmal Opfer einer Gewalttat geworden zu sein. Es zeigt sich, dass der grösste Teil der Delikte, nämlich rund 73 Prozent, im öffentlichen Raum begangen werden. Der Anteil der Delikte, die an der Schule verübt werden, ist mit 16 Prozent vergleichsweise tief. Die Gewaltdelikte werden vor allem abends oder nachts, häufig in Gruppen sowie unter Einfluss von Alkohol und Drogen verübt. Wie in anderen Studien bereits mehrfach erwähnt, zeigt sich auch in dieser Untersuchung, dass Jugendgewalt oft in Verbindung mit unvollständigen Familien, Migrationshintergrund, schwachen Schulleistungen, geringer elterlicher Kontrolle, häufigen abendlichen Ausgängen, Konsum von Alkohol oder Drogen sowie mit Unzuverlässigkeiten im schulischen Bereich einhergeht.
Die Studie kann hier heruntergeladen werden. |
Verfasser: Chantal Billaud am 25.08.2009 um 16:03:57 Uhr
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Pro juventute macht Kinder und Jugendliche zu Handyprofis!
Die Nutzung des mobilen Telefons ist heute ein fester Bestandteil unseres Alltags. Ziel des Angebotes Handyprofis ist es, am Beispiel des Handys die Medienkompetenz bei Kindern, Jugendlichen und auch Eltern zu fördern. In Workshops an Schulen werden Kinder ab zehn Jahren in die relevanten Themen rund ums Handy eingeführt. Das Angebot richtet sich auch an Eltern, die im Rahmen von Bildungsveranstaltungen oder Elternabenden von Fachpersonen umfassend zu verschiedenen wichtigen Themen in Sachen Handy informiert werden. Pro juventute Handyprofis bietet Workshops zu folgenden Themen an: • Kommunikation und Kommunikationsverhalten Die Schweizerische Kriminalprävention unterstützt das Angebot der Pro juventute. Kinder und Jugendliche in ihrer Medienkompetenz zu stärken ist die bestmögliche Prävention! Unter folgendem Link finden Sie Informationen zum Angebot im Detail: www.handyprofis.ch |
Verfasser: Chantal Billaud am 14.08.2009 um 09:28:24 Uhr
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FAQ Jugend&Gewalt: Hat die Gewaltbereitschaft zugenommen?
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Verfasser: Hajo Michels am 09.03.2009 um 07:39:22 Uhr
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FAQ Jugend&Gewalt: Hat die Gewalt unter Jugendlichen in den vergangenen 10 Jahren zugenommen?
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Verfasser: Hajo Michels am 08.03.2009 um 07:33:36 Uhr
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FAQ Jugend&Gewalt: Wie gross ist der Anteil der Intensivtäter am Gesamtteil der Jugendkriminalität?
Das Bundesamt für Polizei (fedpol) hat im 2008 bei den Po-lizeikorps eine Befragung zu den ihnen bekannten jugendli-chen Intensivtätern durchgeführt. Auch wenn kein Anspruch auf Wissenschaftlichkeit besteht, ergibt sich durch diese Expertenbefragung doch ein grobes Bild der Lage, die darauf hindeutet, dass auch in der Schweiz nur ein kleiner Teil der jugendlichen Delinquenten als Intensivtäter bezeichnet werden müssen. Auch bezüglich der Aussagen zu den Tätern und zu den Tatausführungen zeigen die Resultate der Befra-gung ähnliche Ergebnisse wie die Studien aus dem Ausland. |
Verfasser: Hajo Michels am 06.03.2009 um 07:32:46 Uhr
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FAQ Jugend&Gewalt: Was ist unter Hell- und Dunkelfeld (der Kriminalität) zu verstehen?
Als Methoden der Dunkelfelderhellung stehen in erster Linie zwei Verfahrensweisen im Vordergrund, die Täterbefragung und die Opferbefragung. Diese Befragungen sind in methodischer Hinsicht höchst komplex, wobei eine der Hauptschwierigkeiten darin besteht, repräsentative Stichproben zu bilden. Auch in der Schweiz wurden schon verschiedentlich Befragungen durchgeführt. Zu erwähnen ist etwa die Rekrutenbefragung von 1997, bei der mehr als 20’000 junge Männer über die begangenen und erlittenen Delikte schriftlich befragt wurden oder die Schülerbefragungen im Kanton Zürich. Diese und ähnliche Studien sind von erheblicher Bedeutung. Was in der Schweiz indessen nach wie vor fehlt, sind systematische gesamtschweizerische Dunkelfeldstudien über mehrere Jahre hinweg. Erst dies würde eine zuverlässige Einschätzung der Entwicklung der Jugendgewalt ermöglichen. Die aktuelle, fragmentarische Datenlage wird von Experten unterschiedlich interpretiert. Die einen gehen von einem grossen Dunkelfeld in der Gewaltkriminalität aus, weil viele Delikte nicht zur Anzeige kommen, die anderen von einem kleineren, da die Sensibilität in der Gesellschaft bezüglich Gewalt zu einem verstärkten Anzeigeverhalten geführt habe. |
Verfasser: Hajo Michels am 05.03.2009 um 07:28:56 Uhr
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Neue Strategie der englischen Polizei gegen JugendgewaltDer SKP wurde geheimes Bildmaterial zugespielt über ein noch geheimeres Projekt der englischen Polizei. Dies soll eine neue Strategie im Kampf gegen die Jugendkriminalität darstellen. Woher stammt das Video? |
Verfasser: Hajo Michels am 05.02.2009 um 07:25:37 Uhr
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TV Tipp: Manuel Eisner, Die Wurzeln der Gewalt
Sein bisher grösstes Forschungsprojekt hat Eisner 2003 zusammen mit der Stadt Zürich ins Leben gerufen, das sogenannte «Zürcher Projekt zur Sozialen Entwicklung». In dieser Langzeitstudie begleiten die Forscher 1300 Primarschüler über rund ein Jahrzehnt hinweg – vielleicht auch länger. «Die Kinder, die wir beobachten, sind nun elf Jahre alt», erklärt Manuel Eisner. «Bis sie achtzehn sind, werden im Schnitt etwa zehn Prozent davon straffällig, bis ins Alter von zwanzig laut Statistik rund ein Viertel.» Wiederholungen der Sendung: Mittwoch, 3. Dezember, um 11.35 Uhr auf SF 1 |
Verfasser: Chantal Billaud am 28.11.2008 um 07:00:04 Uhr
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TV-Tipp: Sex im Internet - Kinder schauen Pornos, Eltern schauen weg
Heranwachsende konsumieren immer früher Pornos
Der Film von Barbara Müller begleitet bei der ‘Berner Gesundheit’ Gespräche mit drei verschiedenen Schulklassen und gibt so Einblick in die Erfahrungen, den Umgang und die Probleme von Jugendlichen mit Pornografie. Sexualpädagoge Bruno Wermuth diskutiert mit einer 8. Klasse von Jungs im Alter von 13 bis 15 Jahren und Lehrlingen im Alter zwischen 16 und 20 Jahren über das, was sie in Bezug auf Pornografie erleben und im Internet und auf dem Handy sehen. Seine Kollegin Doris Wäfler spricht mit einer Mädchenklasse von angehenden Pferdewarten im Alter zwischen 16 und 19 Jahren in der Berufsschule über deren Erlebnisse und Schwierigkeiten mit Pornografie. Entstanden ist ein intimes Bild über die sexualisierte Lebenswelt von Jugendlichen. Mehr Infos und Links zur Sendung finden Sie auf SFDRS |
Verfasser: Hajo Michels am 27.11.2008 um 08:04:15 Uhr
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Wer ist für die Prävention der Jugendkriminalität eigentlich zuständig?
- Alle Fragen zum Thema Jugendgewalt. |
Verfasser: Hajo Michels am 24.10.2008 um 07:57:24 Uhr
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Welche Themen werden im Massnahmenplan berücksichtigt? Die Gründe sind ja sehr vielschichtig.
- Alle Fragen zum Thema Jugendgewalt. |
Verfasser: Hajo Michels am 24.10.2008 um 07:03:51 Uhr
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Unter dem Motto «Fertig Puff!» lanciert die Stadt Zürich im Herbst 2010 eine Kampagne gegen Jugendgewalt. Dazu werden jetzt Models für Plakate gesucht: Gefragt sind alle Frauen und Männer ab 18 Jahre, mit oder ohne Erfahrung vor der Kamera, die Lust haben, ein Zeichen gegen Jugendgewalt zu setzen.
Die Schweizerische Kriminalprävention (SKP) hat eine Online-Datenbank mit der Übersicht der Präventionsprojekte der kantonalen und städtischen Polizeikorps im Bereich «Jugend und Gewalt» erarbeitet. 17 kantonale und städtische Polizeikorps sind in der Datenbank mit 46 Projekten vertreten. Erstmals besteht damit ein gesamtschweizerischer Überblick zu den Präventionsprojekten der Polizeikorps im Bereich «Jugend und Gewalt».
Am Sonntag, den 6. September 2009, diskutierten Experten in der Sendung «BaZ-Standpunkte» zum Thema: Jugendgewalt: Müssen wir mit ihr leben?
Diese Antwort wurde aktualisiert.
Die Wurzeln der Gewalt
Montag, 15.12.2008, 22:50 Uhr auf SF 1; DOK von Barbara Müller