Fachtagung «Online Sex und Sucht»; 16. Juni 2010 im Volkshaus Zürich
Ein Teil der Konsumierenden tut dies in exzessiver, abhängiger Weise. Gesellschaftliche Tabuisierung, Grauzonen der Legalität und Angst vor Entdeckung schwingen mit. PraktikerInnen bezeichnen die Onlinesexsucht als stärkstverbreitete Form exzessiver Internutzung. Die Folgen für Paare, Familien, Jugendliche und die Gesellschaft sind kaum abzuschätzen. Die Auswirkungen auf die Betroffenen und ihr Umfeld werden wenig thematisiert. Angehörige und selbst Fachpersonen sind zu wenig informiert und oft überfordert, konstruktiv mit der Thematik umzugehen. Die wissenschaftliche Befundlage ist insgesamt dünn. Prävention und Beratung, Seelsorge und Pädagogik, Männerarbeit und Polizei sehen sich vor neue Herausforderungen gestellt. Was ist «normal»? Was heisst «moderate use»? Wo kippt’s? Weshalb? Wo liegen die Probleme? Und überhaupt: Wie gelingt Sexualität im Zeitalter des Internets? Diesen Fragen widmet sich die Fachtagung «Online, Sex und Sucht» vom 16. Juni 2010 im Volkshaus Zürich. Sie ist als interdisziplinäre Veranstaltung für Fachleute aus den Bereichen Prävention und Beratung, Sozialarbeit und Seelsorge, Polizei und Justiz, Medizin und Psychologie, Sexualpädagogik und Medienpädagogik sowie der Buben- und Männerarbeit konzipiert. Anmeldung Flyer zur Tagung, PDF 562 KB Teilnahmebeitrag Teilnahmebedingungen Nach Ablauf der Stornofristen ist der volle Teilnahmebeitrag zu bezahlen. Für die Einhaltung der Frist gilt der Zugang einer schriftlichen Stornierungserklärung (Brief, Telefax, E-Mail) bei unserer Geschäftsstelle. Telefonische Stornierungen können nicht bearbeitet werden. |
Verfasser: Hajo Michels am 07.03.2010 um 07:11:32 Uhr
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