REISEZEIT: Neue Tricks der Betrüger und Abzocker in Ferienländern 2 von 2
Reloaded vom 15. Juli 2009. Jedes Jahr das Gleiche, gesucht wird ein neuer Sommerhit. Auch wenn das Wetter hierzulande die nötige Sommerstimmung nicht so richtig aufkommen will, so wird sich seitens der Musikindustrie doch redlich bemüht uns systematisch in Sommerlaune zu versetzen. Und so ist es dann ein Wettkampf der Musikgiganten um die oberen Chartplätze. Eine andere Art von Wettkampf machen scheinbar auch die Betrüger und Abzocker in der Ferienregion mit. Ihr Ehrgeiz steckt jedoch mehr im Erfinden und Anwenden von neuen Betrugsmethoden und Abzockertricks, welche den Betroffenen alles andere als gute Laune bringen.
Und da wir die schweizerische Kriminalprävention sind bringen wir Ihnen
die Charts der beliebtesten Abzocker- und Betrügerticks in der Ferienzeit für das Jahr 2009.
Hier die Plätze 3 bis 1.
• Platz Nummer 3: Falsche Zöllner
Mit dem Inkrafttreten des Schengenabkommens sind in Europa die Grenzkontrollen abgeschafft worden. Statt dessen kann der Zoll einen jetzt überall aufhalten und kontrollieren. Genau das machen sich „falsche Zöllner“ zunutze und halten Touristen an. dabei nutzen Sie Privatautos und haben eine „offizielle Zollkelle“, mit der sie die Autos stoppen und dann irgendwelche Fantasiegebühren für was auch immer erheben.
Unsere Empfehlung
- Ausweise zeigen lassen!
- Nicht einschüchtern lassen!
- Nichts Bar bezahlen immer einen Einzahlungsschein geben lassen, auch wenn es dann angeblich teurer ist.
• Platz Nummer 2: Falsche Polizisten
Bei Betrügern immer wieder beliebt ist die Verkleidung als Polizist. So kann man sein gegenüber leicht einschüchtern und alle möglichen Gebühren und Strafen fordern.
Unsere Empfehlung
- Ausweise zeigen lassen!
- Nicht einschüchtern lassen!
- Nichts Bar bezahlen immer einen Einzahlungsschein geben lassen, auch wenn es dann angeblich teurer ist.
• Platz Nummer 1: Vorsicht Ampel
Ampeln sind mittlerweile zu einem beliebten Einsatzort von Betrügern und Gaunern geworden. Seien Sie wachsam! Platter Pneutrick
An der Ampel wird einem der Reifen aufgeschlitzt, ein „freundlicher Helfer“ macht darauf Aufmerksam und bietet noch seine Hilfe beim Radwechsel an. Wenn man dann ausgestiegen ist raubt ein Komplize einem dann das Auto aus. Dieser Trick ist sehr beliebt und kann in Abwandlung auch wie im folgenden Video aussehen. Die Reifenwechsel-Abzocke, Video 7.45 Minuten
Und hier ein weiterer beliebter Trick, nach dem Motte Ablenkung inszenieren und Zuschlagen:
Die Rote Ampel Abzocke, Video 5 Minuten
Spiegel Kaputt
Man steht an der Ampel, plötzlich ein lautes knacken, ein vorbeifahrendes Töff hat einem den Aussenspiegel auf der Beifahrerseite abgebrochen oder einen unüberhörbaren Schaden im Lack angerichtet. Will man den Schaden begutachten nutzt ein Komplize die Ablenkung und raubt einem das Auto aus oder einfach schnell die Uhr vom Handgelenk.
Unsere Empfehlung
• Vorsicht an Ampeln!
• Nicht ablenken lassen!
• Am besten Scheiben hoch!
• Beim Aussteigen, auch wenn nur ganz kurz, Auto abschliessen!
Viel Spass in Ihren Ferien wünscht das Team der Schweizerischen Kriminalprävention!