Serie: «Sicherheit in Sozialen Netzwerken», heute: Gefahr Sucht Teil 2; 11/14
In der nächsten Zeit bringen wir Ihnen eine Serie mit 14 Episoden zum Thema «Sicherheit in Sozialen Netzwerken». Sie können diese Serie auch als Newsletter bestellen oder die Inhalte gleich online lesen: Newsletter «Sicherheit in Sozialen Netzwerken» bestellen.
Heute möchten wir Sie ermuntern zu Schauen was Ihre Kinder machen und sie zu begleiten. Das ist das Beste was Sie gegen eine sich abzeichnende Sucht machen können.
Gefahr Sucht Teil 2
1. Was tun, wenn sich bereits ein problematischer Umgang mit dem Internet abzeichnet?
Befürchten Sie, dass Ihr Kind bereits internetsüchtig ist oder erreichen Sie Ihr Kind nicht mehr, dann nehmen Sie unbedingt eine professionelle Beratung in Anspruch! Verschiedene Institutionen können Ihnen und Ihrem Kind helfen, aus den schädlichen Aktivitäten herauszufinden. Sie finden am Ende des Dokuments hilfreiche Adressen von Beratungsstellen.
2. Schauen Sie auch bei anderen Kindern nicht weg
Es kommt immer wieder vor, dass Freunde und Freundinnen eines Kindes kaum beaufsichtigt sind bei ihren Internetaktivitäten und vielleicht auch deshalb gerne von Kindern besucht werden, die keinen uneingeschränkten Zugang zum Internet haben. Viele Eltern geraten dadurch in einen Konflikt, da sie die Kontakte zwischen den Freunden und Freundinnen zwar begrüssen würden, aber befürchten, dass sie ihr Kind in anderen Haushalten nicht mehr beaufsichtigen können.
Scheuen Sie das Gespräch in solchen Konstellationen mit anderen Eltern nicht. Suchen Sie den Kontakt und versuchen Sie, auch anderen Eltern zu erklären, weshalb ein unkontrollierter Zugang zum Internet problematisch sein kann. Wenn Ihre Bemühungen nicht fruchten sollten, beschränken Sie die Kontakte Ihres Kindes mit seinen Freundinnen und Freunden auf Bereiche, die Sie unter Kontrolle haben.
Weiterführende Informationen und Beratungsstellen
- Ausführlicherer Test: “Ist mein Kind internetsüchtig?” unter:
www.stangl-taller.at
- Online-Beratungsstelle aus Deutschland, die auch anonyme Beratungen anbietet: www.onlinesucht.com
- Umfassende Informationen aus Deutschland zur Computerspielsucht:
www.klicksafe.de
- Das Selbsthilfezentrum Offene Tür Zürich bietet Gesprächsgruppen für Betroffene und Angehörige sowie Beratungen und Therapien rund um die Online-Problematik an, siehe:
www.offenetuer-zh.ch
- Viele Suchtpräventionsstellen bieten auch im Bereich Internetsucht Hilfe an. Finden Sie hier die entsprechenden Organisationen in Ihrem Kanton: www.infoset.ch
- Wenden Sie sich auch an die Schulsozialdienste, die Sie weitervermitteln können.
Unter www.schulsozialdienst.ch finden Sie weiterführende Informationen und Adressen.
www.safersurfing.ch
Dort finden Sie diese Inhalte auch online.
Im nächsten Eintrag behandeln wir das Thema:
«Gefahr sexueller Übergriffe Teil 1»
|