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Assistenzdiensteinsatz der Armee

Armee beginnt in Bern, Genf und Zürich mit dem Abbau

Morgen Freitag beenden die ersten Verbände, die Leistungen im Rahmen der EURO 2008 erbracht haben, ihren diesjährigen Wiederholungskurs. Mit dem Abschluss der Phase der Gruppenspiele haben in den Hostcities Bern, Genf und Zürich bereits erste Abbau- und Rückgabearbeiten begonnen. In der Host City Basel bleibt die Armee bis zum Halbfinal vom 25. Juni am Ball.

Gut 10’000 Angehörige der Armee leisteten in den vergangenen Wochen Dienst im Rahmen des Einsatzes EURO 2008, maximal 6’600 standen dabei effektiv im Einsatz. Die übrigen absolvierten einen normalen Wiederholungskurs. Mit den Gruppenspielen endeten diese Woche auch die meisten durch die Armee ausgeführten Aufträge in den Host Cities Bern, Genf und Zürich. Hier haben die Abbauarbeiten begonnen.

Morgen Freitag beenden die ersten Verbände ihren EURO-WK. Für die Abbauarbeiten und die Sicherstellung der noch laufenden Aufträge sowie den Einsatz in Basel stehen teilweise Truppen im Einsatz, die ihren Wiederholungskurs diese Woche begonnen haben. Der Einsatz in Basel endet nach dem Halbfinal vom 25. Juni, sämtliche Abbauarbeiten in den vier Hostcities werden gemäss heutiger Planung bis spätestens Mitte Juli abgeschlossen sein.

Der Kommandant des subsidiären Sicherungseinsatzes, Divisionär Peter Stutz, bezeichnet die Leistungen und das Verhalten der Armeeangehörigen als äusserst professionell. Er ist mit dem bisherigen Verlauf des Einsatzes sehr zufrieden: “Wir konnten die geforderten Leistungen am Boden und in der Luft zu jedem Zeitpunkt vollumfänglich erbringen.” Dabei sei es zu keinerlei sicherheitsrelevanten Ereignissen gekommen. Die kontrollierte Landung einer Drohne am Fallschirm im Gebiet Edlibach (ZG) wegen eines Motorenschadens am vergangenen Freitag geschah nicht im Rahmen des EURO-Einsatzes.

Die Leistungen der Armee werden von allen Partnern als ausgezeichnet beurteilt. “Die EURO 08 wäre in unserem Land ohne die Armee nicht durchführbar”, sagt etwa Benedikt Weibel, Delegierter des Bundesrats für die EURO 2008. “Ich danke bereits jetzt allen beteiligten Armeeangehörigen ihr Einsatz hat dieses Fest ermöglicht.”

Überschattet wird die positive Bilanz durch das tragische Bootsunglück auf der Kander, bei dem vier Armeeangehörige ums Leben gekommen sind und ein weiterer nach wie vor vermisst wird.

www.armee.ch/euro08


publiziert von: Führungsstab der Armee am 19.06.2008 um 15:51:00 Uhr
Host City | Bern | Genève | Zürich | Sachthema | Assistenzdiensteinsatz der Armee | Akteure | Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) | Schweizer Armee | Permalink

Tagesüberblick Sicherheit EURO 2008

Tagesüberblick Sicherheit EURO 2008, Montag 02. Juni 2008 (miz)

STADT- UND KANTONSPOLIZEI SOWIE SCHUTZ & RETTUNG ZÜRICH INFORMIEREN AN DER EURO 2008 GEMEINSAM: Während der Fussballeuropameisterschaft im Juni 2008 werden die Stadt- und Kantonspolizei Zürich zusammen mit Schutz & Rettung Zürich eine gemeinsame Medienstelle betreiben und mit gemeinsamen Medienmitteilungen über die Ereignisse rund um den Anlass informieren. (Quelle: http://www.sicherheiteuro2008.ch)

FAIRPLAY FÜR ALLE: Kurz vor Anpfiff der EURO 2008 sind die Verantwortlichen im Kanton Thurgau überzeugt, alle notwendigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen zu haben. An einer Medienkonferenz in Frauenfeld unterstrich Justizdirektor Claudius Graf-Schelling das aktive und frühzeitige Engagement des Kantons Thurgau für die Bewältigung der EURO 2008. «Dank einer Feriensperre verfügt die Kantonspolizei über genügend Einsatzkräfte, um die Sicherheit im Thurgau aufrecht zu erhalten», sagte er. Bis heute zeichne sich im Thurgau keine besondere Gefährdungslage ab, führte Polizeikommandant Hans Baltensperger aus. Die Kantonspolizei sei jedoch während der ganzen Spielzeit in erhöhter Bereitschaft, verfolge die Lage wachsam und wolle mit «überzeugender Arbeit und Freundlichkeit zum Fest beitragen». Bei Gewalttätern, Verhaltensauffälligen, Betrunkenen und anderen Personen, welche Ordnung und Sicherheit gefährden, greife die Kantonspolizei aber durch. Und zwar schnell und konsequent. Weitere Informationen unter http://www.kapo.tg.ch/euro08.

TRAININGSFLÜGE DER LUFTWAFFE ÜBER EURO 2008-STADIEN: Die Schweizer Luftwaffe wird am 4. und 5. Juni 2008 zu Trainingszwecken die vier EURO 2008-Stadien in Bern, Zürich, Basel und Genf überfliegen. Diese Flüge dienen dem Training zur Sicherung des Luftraumes über den Stadien während der Spiele zur EURO 2008. (Quelle: http://www.sicherheiteuro2008.ch)

NOTIZ AN DIE REDAKTIONEN: Während der Euro 2008 (2. bis 26. Juni 2008) hat das Bundesministerium für Inneres in Wien den Leiter der Stabsabteilung beim Landespolizeikommando Vorarlberg, Obstlt Rainer Fitz, als österreichischen Polizeiverbindungsoffizier in der Schweiz bestellt. Obstlt Rainer Fitz ist für die Schweizer, die österreichischen und internationalen Medienvertreter in der Schweiz Ansprechpartner für österreichbezogene polizeiliche Themen und gleichzeitig Medien-Servicestelle. Anfragen richten Sie bitte an Obstlt Rainer Fitz, 0043/664-2100069 oder rainer.fitz@polizei.gv.at


publiziert von: MIZ Sicherheit am 02.06.2008 um 16:42:00 Uhr
Sachthema | Internationale Kooperation | Polizeieinsatz | Ausbildung und Übungen | Assistenzdiensteinsatz der Armee | Akteure | Polizeikorps | Kantonspolizei | Thurgau | Zürich | Stadtpolizei | Zürich | Sanitätsdienst | Schweizer Armee | Permalink

Trainingsflüge der Luftwaffe über EURO 08-Stadien

Die Schweizer Luftwaffe wird am 4. und 5. Juni 2008 zu Trainingszwecken die vier EURO 08-Stadien in Bern, Zürich, Basel und Genf überfliegen. Diese Flüge dienen dem Training zur Sicherung des Luftraumes über den Stadien während der Spiele zur EURO 08.

Die geplanten Trainingsflüge im mittleren Höhenbereich finden wie folgt statt: Am 4. Juni zwischen 08.00 und 10.00 Uhr in Bern, zwischen 10.00 und 12.00 Uhr in Genf und zwischen 13.30 und 15.30 Uhr in Zürich. Am 5. Juni zwischen 10.00 und 12.00 Uhr in Basel und zwischen 14.00 und 16.00 Uhr in Basel und Genf.

Diese Trainingsflüge sind im Zusammenhang mit der Sicherung des Luftraumes durch die Schweizer Luftwaffe während der EURO 08 für die Piloten von grosser Wichtigkeit. Aufgrund der Tatsache, dass im Normalfall nicht über Städte geflogen wird, müssen sich die Piloten bei diesen wenigen Trainingsflügen an die Abläufe, Zeitaspekte, visuelle Eindrücke und an die besonderen Verhältnisse gewöhnen. Zusätzlich geht es darum, die spezifischen Abläufe unter realen Verhältnissen zu trainieren.

Die Schweizer Luftwaffe wird während der EURO 08 für die Sicherheit des Luftraums zuständig sein. Im Normalfall wird während der Spiele von den sich in der Luft befindenden, eingriffsbereiten Jets nichts zu hören und zu sehen sein. Bei gewissen Szenarien ist es aber möglich, dass ein Kampfjet tief fliegen muss. Deshalb sind diese Trainingsflüge notwendig.

Die geplanten Trainingsflüge im mittleren Höhenbereich finden wie folgt statt: Am 4. Juni zwischen 08.00 und 10.00 Uhr in Bern, zwischen 10.00 und 12.00 Uhr in Genf und zwischen 13.30 und 15.30 Uhr in Zürich. Am 5. Juni zwischen 10.00 und 12.00 Uhr in Basel und zwischen 14.00 und 16.00 Uhr in Basel und Genf.

Diese Trainingsflüge sind im Zusammenhang mit der Sicherung des Luftraumes durch die Schweizer Luftwaffe während der EURO 08 für die Piloten von grosser Wichtigkeit. Aufgrund der Tatsache, dass im Normalfall nicht über Städte geflogen wird, müssen sich die Piloten bei diesen wenigen Trainingsflügen an die Abläufe, Zeitaspekte, visuelle Eindrücke und an die besonderen Verhältnisse gewöhnen. Zusätzlich geht es darum, die spezifischen Abläufe unter realen Verhältnissen zu trainieren.

Die Schweizer Luftwaffe wird während der EURO 08 für die Sicherheit des Luftraums zuständig sein. Im Normalfall wird während der Spiele von den sich in der Luft befindenden, eingriffsbereiten Jets nichts zu hören und zu sehen sein. Bei gewissen Szenarien ist es aber möglich, dass ein Kampfjet tief fliegen muss. Deshalb sind diese Trainingsflüge notwendig.

www.armee.ch/euro08

Bei Rückfragen: Jürg Nussbaum, Chef Kommunikation Luftwaffe, Telefon 031 324 15 50


publiziert von: Führungsstab der Armee am 02.06.2008 um 13:23:00 Uhr
Host City | Bern | Basel | Genève | Zürich | Sachthema | Luftsicherheit | Assistenzdiensteinsatz der Armee | Akteure | Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) | Schweizer Armee | Permalink

Tagesüberblick Sicherheit EURO 2008

Tagesüberblick Sicherheit EURO 2008, Sonntag 01. Juni 2008 (miz)

BASLER GRENZWACHE BEREIT: In wenigen Tagen beginnt die EURO 2008 in Basel. Die Grenzwache bildet den ersten Sicherheitsfilter der Schweiz. Die ausländischen Gäste werden als erste nationale Behörde, sei dies im Flug-, Strassen- oder Bahnverkehr, mit Mitarbeitenden der Grenzwache in Kontakt kommen. Die entsprechenden Vorbereitungen an den grossen Strassenübergängen, den zwei Basler Grenzbahnhöfen und am EuroAirport sind termingerecht abgeschlossen worden. (Quelle: http://www.sicherheiteuro2008.ch)

EURO 2008 - ANPFIFF FÜR DIE ARMEE: Für gegen 10’000 Armeeangehörige ist am Montag der Anpfiff für den Sicherungs- und Unterstützungseinsatz der Armee zugunsten der UEFA EURO 2008. Nach dem Einrücken beginnt die einsatzbezogene Ausbildung, mit der jeder einzelne Armeedienst-Angehörige (AdA) fit gemacht wird für seinen Einsatz. (Quelle: http://www.news.admin.ch)


publiziert von: MIZ Sicherheit am 01.06.2008 um 15:47:00 Uhr
Host City | Basel | Sachthema | Sicherheit an der Grenze | Assistenzdiensteinsatz der Armee | Akteure | Eidgenössische Zollverwaltung | GWK | Schweizer Armee | Permalink

EURO 2008: Anpfiff für die Armee

Für gegen 10’000 Armeeangehörige ist am Montag der Anpfiff für den Sicherungs- und Unterstützungseinsatz der Armee zugunsten der UEFA EURO 2008. Nach dem Einrücken beginnt die einsatzbezogene Ausbildung, mit der jeder einzelne AdA fit gemacht wird für seinen Einsatz.

Die ersten Armeeangehörigen stehen bereits seit Anfang April im Einsatz zu Gunsten der Host Cities Basel, Bern, Genf und Zürich. Sie haben bereits mehr als 7’000 Diensttage vor allem für Aufbauarbeiten geleistet. Am Montag, 2. Juni 2008, rückt das Gros jener Armeeangehörigen ein, die zu Gunsten der Fussball-Europameisterschaften 2008 einen Einsatz leisten werden. In den nächsten Tagen frischt die Truppe ihre Grundkenntnisse auf und erhält eine einsatzbezogene Ausbildung, mit der jeder Armeeangehörige spezifisch auf seine Aufgaben vorbereitet wird. Die Aufträge von Bund, Kantonen und Host Cities an die Armee lassen sich grob in drei Kategorien aufteilen.

• Manpower: Unterstützung bei Auf- und Abbauarbeiten, Unterstützung der Polizei mit Personal und Material (Schutzaufgaben, Verkehrsregelung, Fahrzeugkontrollen), Verstärkung des Grenzwachtkorps, Führungsunterstützung sowie logistische Unterstützung (Sanitätsdienst);
• Materiallieferungen: Absperrmaterial, Fahrzeuge, Material, Geräte;
• Spezialaufgaben: Lufttransporte, Überwachung des Luftraumes / Luftpolizeidienst, Unterstützung bei Ereignissen mit biologischen oder chemischen Stoffen sowie Katastrophenhilfe.

Für ihre Aufträge darf die Armee gemäss Bundesbeschluss maximal 15’000 Angehörige der Armee einsetzen. Der Assistenzdienst ist dabei vom 2. bis 28. Juni festgelegt. Weil der Gesamteinsatz damit länger als die für einen Wiederholungskurs üblichen drei Wochen dauert, ist zwischen dem 16. und 22.06.08 eine teilweise Ablösung der Truppen notwendig. In dieser Zeit werden bis zu 13’000 Armeeangehörige im Dienst stehen, während den anderen Spielwochen maximal 10’000.

Zur einsatzbezogenen Ausbildung der kommenden Tage zählt auch die Anwendung der Einsatz- und Verhaltensregeln. Diese sind an den jeweiligen Auftrag angepasst und mit den zivilen Auftraggebern abgesprochen. Darin geregelt ist unter anderem auch, ob die Bewachung ziviler Objekte mit durchgeladener Waffe erfolgt. Aufgrund der Aufträge an die Armee kann der grösste Teil der Armeeangehörigen rund 75 Prozent ihre Aufträge unbewaffnet durchführen. Dies auch im Sinne eines friedlichen Erscheinungsbildes für ein friedliches Fussballfest. Diejenigen Armeeangehörigen, die ihren Dienst bewaffnet versehen, sind zusätzlich mit einem Reizgasspray ausgerüstet. Damit wird ihr Handlungsspielraum im Sinne einer situationsgerechten Reaktion vergrössert. Die armeeweite Einführung dieses Systems ist für 2010 geplant.

Die Armee leistet keinen Ordnungsdienst, dieser ist Sache der Polizei. Wo immer möglich wird zudem der direkte Kontakt der Truppe zu den Fussballfans gemieden. Im Bereich des Wachtdienstes bei der Truppe werden die Weisungen des Eidgenössischen Departementes für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) umgesetzt. Der Entscheid über die Art der Bewachung bei militärisch genutzten Objekten oder Infrastrukturen - d.h. ob die Waffe durchgeladen ist oder nicht - liegt beim zuständigen militärischen Kommandanten.

Wie bei allen subsidiären Einsätzen der Armee tragen auch für den Einsatz an der UEFA EURO 2008 die zivilen Behörden die Einsatzverantwortung. Die Führungsverantwortung liegt bei der Armee. Kommandant des subsidiären Einsatzes ist Divisionär Peter Stutz, Chef des Führungsstabes der Armee. Der grösste Teil der eingesetzten Truppe gehört zum Einsatzverband Boden unter dem Kommando von Divisionär Eugen Hofmeister, Kommandant der Territorialregion 2. Der Einsatzverband Luft untersteht dem Chef Einsatz der Luftwaffe, Divisionär Markus Gygax.

Aufgeboten sind zehn Bataillone und Abteilungen aus dem Bereich Führungsunterstützung (Radar, Richtstrahlverbindungen, Übermittlung und Aufklärung), drei Infanteriebataillone und zwei Logistikbataillone. Hinzu kommen Detachemente aus den Bereichen Sanität, Transport, Verkehr, ABC-Schutz, militärische Sicherheit und Hundeführer, verschiedene militärische Stäbe sowie Lufttransport- und Luftaufklärungsmittel. Die Arme erbringt ihre Leistungen im nationalen Sicherheitsverbund und arbeitet eng mit den zivilen Sicherheitsorganen zusammen. Militärisches Bindeglied zu den zivilen Behörden in den Host Cities sind die kantonalen Territorial-Verbindungsstäbe.

Der Einsatz an der UEFA EURO 2008 ist zwar der grösste, aber nicht der einzige Einsatz der Armee zu diesem Zeitpunkt. Weitere Assistenzdiensteinsätze im Inland wie “AMBA CENTRO” (Schutz von diplomatischen Einrichtungen), “LITHOS” (Unterstützung des Grenzwachtkorps bei der Sicherung der Landesgrenze), “TIGER” und “FOX” (Sicherheit in der Luftfahrt) sowie die Einsätze im Ausland (unter anderem SWISSCOY) werden unverändert weitergeführt. Zudem hält die Armee wie das ganze Jahr über Mittel zur Katastrophenhilfe und für die Bewältigung anderer Ereignisse bereit.

www.armee.ch/euro08


publiziert von: Führungsstab der Armee am 01.06.2008 um 14:03:00 Uhr
Host City | Bern | Basel | Genève | Zürich | Sachthema | Katastrophenschutz | Luftsicherheit | Sanitätseinsatz | Assistenzdiensteinsatz der Armee | Akteure | Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) | Schweizer Armee | Permalink

«Sicherheit EURO 2008»: Für die Polizei hat die EURO schon begonnen

Die Planungs- und Vorbereitungsarbeiten der Polizeikorps der Host Cities, aber auch aller übrigen Kantons- und Stadtpolizeien hinsichtlich der EURO 2008 sind abgeschlossen. Nun treten die Sicherheitskräfte in die operative Phase. Auch hier gilt für alle Blaulicht- und weiteren Organisationen im Bereich Sicherheit die Erfolgsstrategie Kooperation. Durch die für den Juni erlassene Feriensperre wird für die Bevölkerung ab sofort eine verstärkte Polizeipräsenz wahrnehmbar sein.

Die Sicherheitskräfte der Schweiz – 26 Kantons- und über 100 Gemeindepolizeien, die Polizeiorgane des Bundes und die in vielen Dingen Unterstützung leistende Armee – haben sich minutiös auf die EURO 2008 vorbereitet. Gemeinsam mit ihren nationalen und internationalen Partnern haben sie ein starkes und anpassungsfähiges Sicherheitsnetz geknüpft. Dabei sind die Sicherheit und der Komfort der Gäste der EURO 2008 das Ziel all ihrer Massnahmen. In diesem Sinne fühlen auch sie sich in erster Linie als Gastgeber.

Für diesen Komfort und die Sicherheit der Schweizer Bevölkerung und aller Gäste wird die Polizei bereits vor der EURO 2008 verstärkt präsent sein. „Für uns hat die EURO schon begonnen“, sagt Beat Hensler, Präsident der Konferenz der Kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz (KKPKS). Durch die für den EURO-Monat erlassene Ferien- und Freitagesperre für fast alle Polizistinnen und Polizisten in der Schweiz werde mehr Polizei wahrnehmbar sein als üblich.

Wie dies im «Nationalen Sicherheitskonzept Schweiz für die UEFA EURO 2008» festgelegt ist, bleiben die üblichen Verantwortlichkeiten auch beim Einsatz zu Gunsten der EURO 2008 vollends gewahrt. Dies gilt auch für die Informationsführung. Ansprechpartner für die Medien sind die jeweils für den Sicherheitseinsatz verantwortlichen Organisationen.

Das Teilprojekt Sicherheit Öffentliche Hand UEFA EURO 2008 sieht seine Aufgabe abgeschlossen. Es hat seine koordinierende Funktion im Vorfeld zur EURO 2008 wahrgenommen und geht nun in den Nationalen Koordinationsstab (nakos.ch) über, der während der EURO 2008 interdisziplinäre und strukturenübergreifende Aspekte und Problemstellungen koordiniert. In die Arbeiten dieses Stabes sind sämtliche relevanten Sicherheitsorganisationen von Austragungsorten, Kantonen und Bund sowie situativ weitere Partner involviert. Sämtliche Organisationen stützen sich auf das schweizerische Lagebild, das vom Police Information and Coordination Center (PICC) im Bundesamt für Polizei aufbereitet wird.
Darüber hinaus sind sich die Sicherheitskräfte bewusst, wie wichtig es ist, Transparenz in Bezug auf Rolle, Ziele und Massnahmen zu schaffen. Deshalb informieren sie Gäste und Bevölkerung laufend. Sie unterstützen, im Rahmen des Machbaren, in- und ausländische Medien bei ihrer Arbeit.

In dieser Absicht geben wir Ihnen ein paar Informationen an die Hand, die Ihnen bei einer Berichterstattung über die Sicherheitsmassnahmen zu Gunsten der EURO 2008 von Nutzen sein könnten:

• Das Dokument «Frequently Asked Questions» mit Antworten auf 55 Fragen zur Sicherheit: http://www.switzerland.com/files/?id=7588
• Das « Nationale Sicherheitskonzept Schweiz für die UEFA EURO 2008»: http://www.switzerland.com/files/?id=836
Factsheet zur Website http://www.sicherheiteuro2008.ch: Hier finden Sie während der EURO 2008 die Medienmeldungen der verschiedenen Sicherheitsorgane und täglich gegen 18 Uhr einen Tagesüberblick über die wichtigsten Informationen aus dem Sicherheitsbereich (in Deutsch, Französisch und Englisch). Das ganze Angebot können Sie in einem RSS-Feed abonnieren.

Für Rückfragen:

Kdt. Beat Hensler, Präsident der Konferenz der Kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz (KKPKS), Tel. 041 248 80 01

Anita Panzer, Mediensprecherin Teilprojekt Sicherheit Öffentliche Hand EURO 2008, Tel. 079 303 99 82


publiziert von: MIZ Sicherheit am 30.05.2008 um 11:25:00 Uhr
Sachthema | Internationale Kooperation | IKAPOL | Assistenzdiensteinsatz der Armee | Akteure | Bundesamt für Polizei | Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz | PICC | Polizeikorps | Kantonspolizei | Projektorganisation Öffentliche Hand UEFA EURO 2008 | Schweizer Armee | Teilprojekt Sicherheit Öffentliche Hand UEFA EURO 2008 | Permalink

Bern: der Einsatz der Sicherheitskräfte beginnt

Mit zwei gross angelegten Einsatzübungen haben die Kantonspolizei Bern und ihre Partner aus dem Sicherheitsbereich ihre Vorbereitungen für die EURO 08 abgeschlossen. Kurz vor dem Anpfiff hat für sie nach einer langen Planungsphase der Einsatz begonnen. Die Sicherheits- und Rettungsorganisationen sind zuversichtlich, dass sie die Sicherheit im Kanton Bern während der EURO 08 gewährleisten können.

Zehn Tage vor Beginn der EURO 08 haben die Kantonspolizei Bern und ihre Partner aus dem Sicherheitsbereich organisatorische Abläufe und die Zusammenarbeit getestet. Die Übungen wurden bewusst kurz vor Beginn der EURO 08 durchgeführt, um die Strukturen nutzen zu können, die im Hinblick auf die EURO 08 aufgebaut worden sind.

Am Dienstag wurden polizeiinterne Abläufe im Zusammenhang mit der Festnahme einer grösseren Anzahl Personen durchgespielt. Heute Mittwoch folgte eine gross angelegte Einsatzübung im Stade de Suisse. Dabei wurde das Zusammenspiel zwischen Polizei, Feuerwehr, Sanität, Zivilschutz und weiteren Partnerorganisationen geübt. Ausgangslage bildete ein starkes Gewitter mit Hagelschlag, bei dem zahlreiche Zuschauer verletzt wurden.
Beide Übungen standen unter der Leitung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz (BABS). Dieses wird die Übungen in den nächsten Tagen zusammen mit den involvierten Organisationen sorgfältig auswerten und die Öffentlichkeit anschliessend über die Ergebnisse informieren.

Bei der anschliessenden Medienkonferenz äusserten sich die Referenten zur interdisziplinären Zusammenarbeit von Polizei, Feuerwehr, Sanität, Zivilschutz und der weiteren Partner.

Gemeinderat Stephan Hügli, Direktor für Sicherheit, Umwelt und Energie, ist überzeugt davon, dass die Sicherheit rund um die EURO 08 gut vorbereitet und dank der Professionalität der beteiligten Dienste auch in ausserordentlichen Situationen optimal gewährleistet ist. Die hauptsächlichen Herausforderungen lägen jedoch bei den Ordnungs- und Sicherheitsaufgaben rund um die grossen Menschenmengen und dem zu erwartenden sehr grossen Alkoholkonsum.

Viktor Baumann, Geschäftsleitungsmitglied Stade de Suisse, führte aus, dass an einem EURO 08 Gruppenspiel rund dreimal so viele Sicherheitskräfte im Einsatz seien wie an einem Spiel der Champions League mittlerer Risikostufe. Seit der Übernahme des Stadions durch die UEFA werde dieses mit Video und Patrouillen überwacht. Zudem würden seit dem 12. Mai alle Anlieferungen und Zutritte zum Stadion kontrolliert. Das Stadion verfüge über eine eigene Notfallorganisation, welche als Erstintervenierende zum Einsatz komme.

Dr. Stefan Blättler, Kommandant der Kantonspolizei Bern, ist froh, dass nach einer langen Planungsphase nun der Einsatz beginnt. Er äusserte seinen Respekt vor der grossen Aufgabe, die Sicherheit aller während der EURO 08 zu gewährleisten. Dank der gesamtschweizerischen Sicherheitspartnerschaft, der professionellen Organisation und dem Können der Einsatzkräfte von Polizei, Sanität, Feuerwehr, Zivilschutz, Grenzwachtkorps und subsidiär der Armee könne dieses Ziel aber erreicht werden. Die Polizei freue sich auf die EURO 08, auch wenn sie trotz umfassender Planung jederzeit mit Überraschungen rechnen müsse. Die Kantonspolizei habe sich aber äusserst seriös vorbereitet und werde in der konkreten Situation zusammen mit ihren Partnern rasch und professionell handeln. Damit wolle sie dazu beitragen, dass Bern ein echtes Fussballfest in Sicherheit erleben kann.

„Mr. EURO 08 Bern“, Dr. Marcel Brülhart, dankte den Vertretern aus dem Sicherheitsbereich für die hervorragende Zusammenarbeit mit der Host City Bern. Er ist zuversichtlich, dass nicht nur die Sicherheitsorganisationen, sondern alle beteiligten Partner dank frühzeitiger und gezielter Vorbereitung den Anforderungen der EURO 08 gewachsen sind. Ebenso ist er überzeugt, dass sich die Erfahrungen aus der engen Zusammenarbeit aller Partner nicht nur während der EURO 08, sondern auch langfristig positiv auswirken werden.


publiziert von: Police Bern am 28.05.2008 um 16:25:00 Uhr
Host City | Bern | Sachthema | Polizeieinsatz | Sanitätseinsatz | Stadionsicherheit | Zivilschutz | Brandschutz | Ausbildung und Übungen | Assistenzdiensteinsatz der Armee | Akteure | Bundesamt für Bevölkerungsschutz | Eidgenössische Zollverwaltung | GWK | Feuerwehr | Polizeikorps | Kantonspolizei | Bern | Sanitätsdienst | Schweizer Armee | Zivilschutz | Permalink

EURO 08: Armee bietet den Soldaten Masernimpfung an

Bern, 28.05.2008 - In der Schweiz steigt die Zahl der Masern-Erkrankungen seit 2006 an. Mit dem Angebot einer kostenlosen und freiwilligen Impfung für die Truppen im EURO 08-Einsatz will die Armee in Übereinstimmung mit den Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit dazu beitragen, das Ansteckungsrisiko bei Massenveranstaltungen zu verringern und so die Truppe zu schützen.

Die Armee will einen Beitrag zur Eindämmung der Masernerkrankungen in der Schweiz leisten. Sie bietet den Armeeangehörigen, die im Zusammenhang mit der Fussball-Europameisterschaft UEFA EURO 2008 einen Einsatz leisten, eine freiwillige und kostenlose Impfung an. Empfohlen wird die Impfung für Armeeangehörige, die als Kind keine bestätigte Masernerkrankung durchgemacht haben oder im Impfausweis keinen Eintrag über zwei erfolgte Impfungen gegen Masern oder Masern-Mumps-Röteln (MMR) aufweisen.

Mit der Impfung wird schon nach wenigen Tagen ein Schutz vor Masern von rund 95 Prozent erreicht. Für einen maximalen Schutz kann nach mindestens einem Monat eine zweite Impfung privat durchgeführt werden.

Die Truppenkommandanten werden die Einrückenden im Rahmen des Armeeeinsatzes zu Gunsten der UEFA EURO 2008 über die Möglichkeit der freiwilligen und kostenlosen Masernimpfung orientieren. Die medizinische Notwendigkeit einer Impfung wird durch den Truppenarzt auf Grund der (zivilen) Impfausweise und eines kurzen Gesprächs mit den Armeeangehörigen festgelegt. Die Impfung erfolgt dezentral in den Krankenabteilungen und Ambulatorien der Armee.

Für die nicht im EURO-08-Einsatz stehenden Truppen und die Stellungspflichtigen wird ein Impfangebot je nach Entwicklung der Masernsituation geprüft.

Adresse für Rückfragen:
Gianpiero Lupi
Oberfeldarzt
031 324 27 25

Herausgeber:
Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport
Internet: http://www.vbs.admin.ch


publiziert von: Bundesamt für Polizei am 28.05.2008 um 09:02:00 Uhr
Host City | Bern | Sachthema | Prävention | Sanitätseinsatz | Zivilschutz | Assistenzdiensteinsatz der Armee | Akteure | Bundesamt für Bevölkerungsschutz | Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) | Schweizer Armee | Permalink

«Sicherheit EURO 2008»: Wie Sie sich informieren können

Die Planungs- und Vorbereitungsarbeiten des Teilprojekts Sicherheit der Projektorganisation Öffentliche Hand UEFA EURO 2008 für die EURO 2008 sind abgeschlossen. Wie dies bereits im «Nationalen Sicherheitskonzept Schweiz für die UEFA EURO 2008» vorgesehen und beschrieben ist, zeichnen für die konkrete Umsetzung der Sicherheitsmassnahmen nun die Kantone und die Polizeikorps in den Austragungsorten verantwortlich. Die Informationsführung während des Einsatzes der Sicherheitskräfte liegt bei den polizeilichen Einsatzverantwortlichen. Zu deren Unterstützung betreibt die Teilprojektleitung Sicherheit ab dem 26. Mai 2008 eine nationale Medieninformationszentrale Sicherheit (MIZ), die bis am 30. Juni 2008 rund um die Uhr erreichbar ist.

Die Sicherheitskräfte der Schweiz – 26 Kantons-, über 100 Gemeindepolizeien, die Polizeiorgane des Bundes und die in vielen Dingen Unterstützung leistende Miliz-Armee – haben sich minutiös auf die EURO 2008 vorbereitet. Gemeinsam mit ihren nationalen und internationalen Partnern haben sie ein starkes und anpassungsfähiges Sicherheitsnetz geknüpft. Dabei sind die Sicherheit und der Komfort der Gäste der EURO 2008 das Ziel all ihrer Massnahmen. In diesem Sinne fühlen auch sie sich in erster Linie als Gastgeber.

Darüber hinaus sind sich die Sicherheitskräfte bewusst, wie wichtig es ist, Transparenz in Bezug auf Rolle, Ziele und Massnahmen zu schaffen. Deshalb informieren sie Gäste und Bevölkerung laufend. Sie unterstützen, im Rahmen des Machbaren, in- und ausländische Medien bei ihrer Arbeit.

In dieser Absicht geben wir Ihnen ein paar Informationen an die Hand, die Ihnen bei einer Berichterstattung über die Sicherheitsmassnahmen zu Gunsten der EURO 2008 von Nutzen sein könnten:

• Das Dokument «Frequently Asked Questions» mit Antworten auf 55 Fragen zur Sicher-heit: http://www.switzerland.com/files/?id=7588
• Das « Nationale Sicherheitskonzept Schweiz für die UEFA EURO 2008»: http://www.switzerland.com/files/?id=836
Kontaktliste mit den Ansprechpartnern der Hauptakteure und der «Medien-informationszentrale Sicherheit», die als zentrale Anlaufstelle fungiert und Ihnen den richtigen Ansprechpartner für jede Frage vermitteln kann (in der Beilage);
Factsheet zur Website http://www.sicherheiteuro2008.ch: Hier finden Sie während der EURO 2008 die Medienmeldungen der verschiedenen Sicherheitsorgane und täglich gegen 18 Uhr einen Tagesüberblick über die wichtigsten Informationen aus dem Sicherheitsbe-reich (in Deutsch, Französisch und Englisch). Das ganze Angebot können Sie in einem RSS-Feed abonnieren.

Wie dies im «Nationalen Sicherheitskonzept Schweiz für die UEFA EURO 2008» festgelegt ist, bleiben die üblichen Verantwortlichkeiten auch beim Einsatz zu Gunsten der EURO 2008 vol-lends gewahrt. Medienauskünfte und direkte Medienbetreuung werden daher grundsätzlich von den Mediendiensten der Austragungsorte bzw. der verantwortlichen Sicherheitspartnern geleistet. Die Medieninformationszentrale Sicherheit unterstützt die in- und ausländischen Medien bei ihrer Arbeit. Sie fungiert als zentrale Anlaufstelle und vermittelt Ihnen den richtigen Ansprechpartner für jede Frage zur Sicherheit der EURO 2008.

Der Schweizerische Fussballverband seinerseits als Ausrichter bzw. die Euro 2008 SA als Or-ganisatorin tragen die Verantwortung für die Sicherheit in den vier Stadien und deren unmittel-barem Umfeld sowie an den jeweiligen Teamstandorten und werden die entsprechenden Fra-gen der Medien in diesen Bereichen beantworten.

Die Projektorganisation Öffentliche Hand UEFA EURO 2008 wird ab dem 6. Juni jeweils am Tag nach jedem Spiel, das in einem der vier Schweizer Austragungsorte stattgefunden hat, eine Medienkonferenz durchführen. Diese findet jeweils um 11.30 Uhr im Media Center der Host City Bern im Kornhausforum statt. Bei Bedarf werden bei dieser Gelegenheit auch Fragen zur Si-cherheit beantwortet.

Teilprojekt Sicherheit Öffentliche Hand UEFA EURO 2008
Medieninformationszentrale Sicherheit
+41 31 324 80 84
miz@fedpol.admin.ch


publiziert von: Teilprojekt Sicherheit EURO 2008 am 28.05.2008 um 08:40:00 Uhr
Sachthema | Diverses | Internationale Kooperation | IKAPOL | Polizeieinsatz | Assistenzdiensteinsatz der Armee | Akteure | Bundesamt für Polizei | Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) | Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) | Euro 2008 SA | Polizeikorps | Kantonspolizei | Projektorganisation Öffentliche Hand UEFA EURO 2008 | Schweizer Armee | Teilprojekt Sicherheit Öffentliche Hand UEFA EURO 2008 | Permalink

EURO 08: Eingeschränkter Luftverkehr während den Fussballspielen im Bereich der Fussballstadien

Bern, 16.04.2008 - Der Bundesrat hat am Mittwoch für die in der Schweiz stattfindenden Fussballspiele der EURO 08 beschlossen, aus Sicherheitsüberlegungen den zivilen Flugverkehr im Bereich der Fussballstadien einzuschränken. Flüge des Linien- und Charterverkehrs von und nach den Flugplätzen Basel, Bern, Genf und Zürich sollten aber im vorgesehenen Rahmen stattfinden können.

Der Bundesrat hat beschlossen, an den Spieltagen der EURO 08 in der Schweiz den zivilen Flugverkehr einzuschränken. Diese Einschränkung tritt jeweils zwei Stunden vor dem Spielbeginn in Kraft und gilt für einen Zeitraum von sechs Stunden.

Die Festlegung der betroffenen Lufträume erfolgt in Abhängigkeit von der konkreten Gefahrenlage. Bestehen keine besonderen Anzeichen einer Gefährdung, gelten die Einschränkungen im Umkreis von 12 nautischen Meilen (ca. 22 km) um den Mittelpunkt der Stadien und bis auf eine Höhe von 10’000 ft/Meer (ca. 3000 m/Meer), mit Ausnahme von Genf, wo die Obergrenze aufgrund der dortigen Luftraumstruktur auf 11’500 ft/Meer (3’500m/Meer) festgelegt wurde. Bei einer kritischeren Einschätzung der Gefährdungssituation kann das VBS die Beschränkungszonen auf ein Gebiet im Umkreis von 25 nautische Meilen (ca. 45 km) um die betroffenen Fussballstadien ausdehnen. Für das Eröffnungsspiel vom 7. Juni 2008 in Basel wurde der Radius angesichts des erhöhten medialen Interesses auf 25 nautische Meilen festgelegt. Die zuständigen Behörden der angrenzenden Staaten haben die Absicht geäussert, in ihrem Hoheitsgebiet ebenfalls entsprechende Massnahmen zu ergreifen.

Die Einschränkung für die Zivilluftfahrt bedeutet nicht, dass Flüge in den betroffenen Gebieten generell untersagt sind. Gemäss Artikel 12 der Verordnung über die Wahrung der Lufthoheit (VWL; SR 748.111.1) kann das Kommando der Luftwaffe Flüge in den betroffenen Gebieten bewilligen und die Bewilligung gegebenenfalls mit Auflagen versehen. Sofern keine besondere Gefährdungssituation vorliegt, ist beabsichtigt, Linien- und Charterflüge von und nach den Flughäfen Basel, Bern, Genf und Zürich sowie Rettungsflüge pauschal zu bewilligen. Bei einer Veränderung der Gefährdungslage müsste diese Vorgehensweise angepasst werden.

Adresse für Rückfragen:
Martin Ryff
Chef Recht Luftwaffe
031 324 37 02


publiziert von: Projektorganisation Öffentl. Hand UEFA EURO 2008 am 16.04.2008 um 15:04:00 Uhr
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Leistungen der Armee zu Gunsten der EURO 2008

Bern - Benedikt Weibel, Delegierter des Bundesrates für die EURO 2008 und Divisionär Peter Stutz, Chef Führungsstab der Armee, haben gemeinsam mit dem Polizei- und Militärdirektor des Kantons Bern, Hans-Jürg Käser, an einer Medienkonferenz die Rolle und die konkreten Einsatzkonzepte der Armee im Rahmen der EURO 2008 vorgestellt. Dabei wurde festgehalten, dass die zivilen Behörden die Bedürfnisse an die Armee definieren und diese ihren subsidiären Einsatz entsprechend leistet.

Gemeinsam mit den Kantonen und den vier Host Cities gewährleistet der Bund an der EURO 2008 die Sicherheit im öffentlichen Raum. Die Bestände der Polizei und die privaten Sicherheitsdienste reichen dafür nicht aus. Das Parlament hat deshalb den Einsatz von maximal 15’000 Angehörigen der Armee zur Unterstützung der zivilen Einsatzkräfte während der EURO bewilligt. Ihre Aufgabengebiete reichen von Objektschutz über Auf- und Abbauarbeiten bis hin zu Überwachungsflügen. Die Armee erbringt diese Leistungen subsidiär. Die Einsatzverantwortung liegt bei den zivilen Behörden.

“Wir wollen die EURO 2008 als Fest feiern und keine Festung bauen!” Nach diesem Motto sind die Sicherheitskräfte während der EURO zwar präsent, aber sie halten sich im Hintergrund. Die Einsatzregeln, die so genannten ,Rules of Engagement”, haben die zivilen Behörden in Zusammenarbeit mit der Armee festgelegt. Ziel des Polizei- und Armeeeinsatzes ist es, einen störungsfreien Verlauf der EURO zu gewährleisten und verhältnismässige Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Der Berner Regierungsrat Hans-Jürg Käser betont, dass die Armee keinen Ordnungsdienst leisten wird. “Ich bin überzeugt, dass die Zusammenarbeit zwischen den zivilen Behörden, der Polizei und der Armee auftragsgerecht und gut funktionieren wird.”

“Dieser Anlass ist ein Gewinn für die Armee”, sagt Divisionär Peter Stutz. Das Militär kann anlässlich der EURO 2008 die Zusammenarbeit mit den zivilen Partnern über alle Stufen praktizieren und über mehrere Wochen einen echten Führungsverbund ausüben.

Die EURO 2008 ist eine einmalige Chance, die sich der Schweiz in den kommenden Jahrzehnten in dieser Form wohl kaum wieder bieten wird. International gilt die Schweiz als zuverlässig, pünktlich und friedlich. Während der EURO 2008 kann die Schweiz diesen Ruf bestätigen.

Adresse für Rückfragen:
Barbara Meier
Chefin Kommunikation
Projektorganisation Öffentliche Hand UEFA EURO 2008
079 244 66 65

Website der Projektorganisation Öffentliche Hand UEFA EURO 2008
http://www.switzerland.com

Website Assistenzdienst der Armee zugunsten der EURO 2008
http://www.armee.ch/euro08

Botschaft vom 13. September 2006 zum Bundesbeschluss über den Einsatz der Armee im Assistenzdienst zur Unterstützung der zivilen Behörden anlässlich der Fussball-Europameisterschaft 2008 (UEFA EURO 2008) (BBl 2006 8179)
http://www.admin.ch/ch/d/ff/2006/8179.pdf

Nationales Sicherheitskonzept Schweiz für die UEFA EURO 2008
http://www.switzerland.com/files/?id=836

Hinweis: Auf der Website der Armee werden am 10. April ab dem frühen Abend aktuelle Bilder der ersten Soldaten im EURO-Einsatz zur Verfügung stehen. Voraussichtlich wird auch die Bildagentur Keystone Bilder dieses ersten Einsatzes anbieten.


publiziert von: Projektorganisation Öffentl. Hand UEFA EURO 2008 am 10.04.2008 um 11:05:01 Uhr
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Jahrestreffen der Armeechefs von Deutschland, Österreich und der Schweiz

Bern - Am 16. und 17. Oktober 2006 findet das alljährliche Treffen der drei Armeeschefs der deutschsprachigen Alpenländer turnusgemäss in der Schweiz statt. Letztes Jahr fand dieses Treffen in Ulm, das Jahr zuvor in Salzburg statt.

Der Generalinspekteur der deutschen Bundeswehr, General Wolfgang Schneiderhan, und der Chef des Generalstabes des österreichischen Bundesheeres, General Roland Ertl, sind Gäste von Korpskommandant Christophe Keckeis, Chef der Schweizer Armee.

Das Treffen und die Delegationsgespräche finden in der Region Neuenburg - Bielersee statt. Dabei ist ein Meinungsaustausch unter anderem zu folgenden Themen vorgesehen Streitkräftereformen, Erfahrungen von Streitkräften im Unterstützungseinsatz von sportlichen Grossereignissen (Fussball WM 2006), Erfahrungen im Auslandeinsatz und Erfahrungen des Bundesheeres anlässlich der EU-Präsidentschaft Österreichs geplant.

Am Dienstagnachmittag besuchen die drei Armeechefs die trinationale Katastrophenübung “RHEINTAL 06”, die vom 16. bis 19. Oktober 2006 in der Ostschweiz stattfindet.

Herausgeber:
Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport
Internet: http://www.vbs.admin.ch


publiziert von: Administrator am 16.10.2006 um 15:42:00 Uhr
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Assistenzdienst der Armee zu Gunsten der Fussball-Europameisterschaft 2008

Bern - Der Bundesrat hat an seiner heutigen Sitzung die Botschaft und den Entwurf zum Bundesbeschluss über den Einsatz der Armee im Assistenzdienst zur Unterstützung der zivilen Behörden anlässlich der Fussball-Europameisterschaft 2008 (UEFA EURO 2008) gutgeheissen. Vom 2. bis 28. Juni 2008 sollen maximal 15 000 Armeeangehörige den zivilen Behörden an den vier Austragungsorten Basel, Bern, Genf und Zürich zur Verfügung stehen. Der Assistenzdienst muss vom Parlament genehmigt werden.

Mit dieser Botschaft tritt der Bundesrat im Zusammenhang mit der UEFA EURO 2008 zum dritten Mal vor das Parlament. War es in den Botschaften vom 27. Februar 2002 und vom 9. Dezember 2005 vorwiegend um finanzielle Unterstützung gegangen, geht es nun darum, die zivilen Behörden mit Mitteln der Armee zu unterstützen.

Bereits in den zwei früheren Botschaften wurde davon ausgegangen, dass die zivilen Behörden mit Leistungen der Armee unterstützt werden. Die Gesuche der Kantone mit den Austragungsorten Basel, Bern, Genf und Zürich liegen nun vor. Auf Grund der Planungsfristen (Dienstleistungsplan) seitens der Armee haben aber bereits im vergangenen Jahr erste Absprachen zwischen den zivilen Polizeibehörden der Austragungsorte und der Armee über Art und Umfang der von der Armee zu erbringenden Leistungen stattgefunden.

Daraus ergab sich ein Leistungskatalog, der als Grundlage für die Planung des Assistenzdienstes diente. Viele Fragen sind noch offen. Zum Beispiel weiss man heute noch nicht, wer sich für die EM 2008 qualifizieren wird und welche Mannschaften wo gegeneinander spielen werden; die Auslosung der Spiele findet am 1. Dezember 2007 statt. Damit aber bereits jetzt die Dienstleistungspläne für 2008 erstellt werden können, sind die Polizeibehörden bei ihren Gesuchen von einer bestmöglichen Unterstützung durch die Armee ausgegangen, was nicht heisst, dass diese dann auch tatsächlich im vollen Umfang beansprucht wird.

Aufgeboten werden nach heutigem Planungsstand elf Bataillone oder Abteilungen aus den Bereichen Führungsunterstützung, Radar, Richtstrahl¬verbindungen, Übermittlung und elektronische Kriegführung, drei Infanteriebataillone und zwei Logistikbataillone. Dazu kommen acht Kompanien aus den Bereichen Sanität, Transport und Verkehr, militärische Sicherheit und Hundeführer, Kommandostäbe der Territorialregionen 1, 2 und 4 sowie Lufttransportmittel. Das ergibt nach heutigem Aufgebot einen Totalbestand von rund 13 900 Armeeangehörigen.

Der Truppeneinsatz fällt je nach Spieltag, Austragungsort und Truppenkörper zeitlich gestaffelt aus, so dass sich der Maximalbestand über die Dauer des Turniers aufteilt. In den Truppenkörpern mit Querschnittsfunktionen (z.B. Führungsunterstützung) sind ebenfalls interne Ablösungen zur Sicherstellung der Durchhaltefähigkeit über die gesamte Turnierdauer eingerechnet. Der Maximalbestand ist somit nach heutiger Planung zu keiner Zeit in vollem Umfang gleichzeitig im Einsatz.

Einsatz von Aufklärungsmitteln
Je nach Lageentwicklung besteht die Möglichkeit, dass der zivile Einsatzstab den Einsatz von Aufklärungsdrohnen oder von Super Puma Helikoptern, die mit Tageslichtkameras oder Wärmebildkameras ausgerüstet sind, als nötig erachtet. Die Frage der Verwendung der dabei gewonnenen Bilddaten ist rechtlich wie folgt geregelt: Gemäss Datenschutzgesetz dürfen Organe des Bundes auch besonders schützenswerte Personendaten und Persönlichkeitsprofile ohne Vorliegen einer formell-gesetzlichen Grundlage ausnahmsweise bearbeiten, wenn der Bundesrat dies im Einzelfall bewilligt, weil die Rechte der betroffenen Personen nicht gefährdet sind. Im Hinblick darauf hat heute der Bundesrat den Einsatz der Aufklärungsmittel der Luftwaffe zu Gunsten des nationalen Einsatzstabes während der UEFA EURO 2008 genehmigt, analog dem Beschluss vom 5. Juli 2006 betreffend den Einsatz der Drohnen und Helikopter zu Gunsten des Grenzwachtkorps.

Personenschutz
Bei der im Leistungskatalog aufgeführten Abgabe von Material und Unterstützung in den Bereichen Personenschutz und Eskorten handelt es sich um gepanzerte Sonderfahrzeuge und Sicherheitswagen mit speziell als Fahrzeugführer ausgebildeten Angehörigen der militärischen Sicherheit für den Transport von völkerrechtlich geschützten Personen. Der eigentliche Personenschutz, also der Einsatz von Leibwächtern, ist und bleibt Sache der zivilen Polizei.

Herausgeber:
Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport
Internet: http://www.vbs.admin.ch


publiziert von: Administrator am 13.09.2006 um 15:39:01 Uhr
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