PICC
Police Information and Coordination Center
Tagesüberblick Sicherheit EURO 2008Tagesüberblick Sicherheit EURO 2008, Freitag 06. Juni 2008 (miz) LANGE LISTE VON PUBLIC VIEWINGS: Landesweit öffnen heute Public Viewings zum erste Mal ihre Türen. Eine aktuelle Übersicht des Police Information and Coordination Center (PICC) beim Bundesamt für Polizei umfasst 159 Veranstaltungen. Deren Fassungsvermögen liegt bei insgesamt rund 600’000 Plätzen. Am meisten Public Viewings sind im Kanton Zürich zu finden (32). Es folgen die Kantone Bern (23), Waadt (13), Basel-Stadt (12) und Luzern (11). Kapazitätsmässig steht mit 123’000 Plätzen der Kanton Genf an der Spitze. Über die Angebote informiert auch eine private Internet-Site: http://www.public-viewing.ch. Eine regionalisierte Suchfunktion soll es allen ermöglichen, ein Fanfest in ihrer Nähe zu finden. (Quelle: http://www.sicherheiteuro2008.ch) FESTLICHE KUNDGEBUNGEN: Im Anschluss an die Spiele der EURO 2008 werden die Gemeindepolizeien und die Kantonspolizei Waadt spezifische Massnahmen treffen, um die Sicherheit in den Stadtzentren zu gewährleisten. Zudem werden Fussgängerzonen geschaffen, in welchen Fans ihrer Freude Ausdruck verleihen können. Um insbesondere einen sicheren Fluss für den öffentlichen Verkehr zu gewährleisten wird die Polizei nach Möglichkeit Autokorsos unterbinden und Verkehrsumleitungen aufstellen. Dies sollte den Fussballfans ermöglichen, ihre Feiern in einem sicheren Rahmen in den Fussgängerzonen abzuhalten. Die Polizei empfiehlt den Fussballfans die Verkehrsregeln zu beachten und während ihrer Feierlichkeiten besondere Vorsicht walten zu lassen. All diese Massnahmen sollten dazu dienen, jeden Tag der EURO 2008 als unvergessliches Ereignis erleben zu dürfen. (Quelle: http://www.police.vd.ch) POLIZEISTÜTZPUNKT IM BERNHARDTHEATER: Während der EURO 2008 wird die Stadtpolizei Zürich im Bernhardtheater einen Polizeistützpunkt betreiben. Der Stützpunkt im Bernhardtheater wird während der ganzen EURO 08 geöffnet sein. Die dort stationierten Polizistinnen und Polizisten werden vor allem eingesetzt, wenn im Raum Bellevue ein rasches Eingreifen nötig ist. Im Stützpunkt beim Bernhardtheater können keine Anzeigen entgegengenommen werden. Um eine Anzeige zu erstatten, werden die Festbesucherinnen und –besucher gebeten, sich in einer der regulären Wachen zu melden. Über den Standort der nächstgelegenen Wachen kann jeder patrouillierende Polizeimitarbeitende vor Ort Auskunft geben. (Quelle: http://www.stadt-zuerich.ch) ALLES IST BEREIT FÜR DAS GROSSE FUSSBALLFEST: Einen Tag vor Beginn der EURO 2008 ist die Schweiz bereit für den Grossanlass. Erste grössere Fangruppen werden im Laufe des Freitags anreisen. Einzig das Wetter zeigt sich zum Start der EURO 2008 nicht von der besten Seite, soll sich jedoch gemäss den aktuellen Prognosen in der kommenden Woche bessern. (Quelle: http://www.switzerland.com) PAPIERMÜHLESTRASSE VORÜBERGEHEND GESPERRT: Im Zusammenhang mit dem Fussballspiel Niederlande – Italien vom 9. Juni in Bern bleibt die Papiermühlestrasse vorübergehend gesperrt. Die Papiermühlestrasse, zwischen Guisanplatz und Wankdorfkreuzung bleibt vom kommenden Sonntag, 8. Juni 2008, 2200 Uhr, bis Dienstag, 10. Juni 2008, ca. 0300 Uhr, für jeglichen Verkehr gesperrt. Motorisierte Verkehrsteilnehmende werden gebeten in dieser Zeit das Gebiet des Stade de Suisse grossräumig zu umfahren. (Quelle: http://www.polizei.be.ch) EINREISE VON TSCHECHISCHEN FANS: Die Polizeidirektion Freiburg i.Br. (D) teilt mit, dass auf der A 5 / Abschnitt Freiburg - Schweizer Grenze auffallend viele tschechische Fussballfans festzustellen sind, die zum Eröffnungsspiel Schweiz-Tschechien am morgigen Tag anreisen. (Quelle: http://www.sicherheiteuro2008.ch) |
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«Sicherheit EURO 2008»: Für die Polizei hat die EURO schon begonnenDie Planungs- und Vorbereitungsarbeiten der Polizeikorps der Host Cities, aber auch aller übrigen Kantons- und Stadtpolizeien hinsichtlich der EURO 2008 sind abgeschlossen. Nun treten die Sicherheitskräfte in die operative Phase. Auch hier gilt für alle Blaulicht- und weiteren Organisationen im Bereich Sicherheit die Erfolgsstrategie Kooperation. Durch die für den Juni erlassene Feriensperre wird für die Bevölkerung ab sofort eine verstärkte Polizeipräsenz wahrnehmbar sein. Die Sicherheitskräfte der Schweiz – 26 Kantons- und über 100 Gemeindepolizeien, die Polizeiorgane des Bundes und die in vielen Dingen Unterstützung leistende Armee – haben sich minutiös auf die EURO 2008 vorbereitet. Gemeinsam mit ihren nationalen und internationalen Partnern haben sie ein starkes und anpassungsfähiges Sicherheitsnetz geknüpft. Dabei sind die Sicherheit und der Komfort der Gäste der EURO 2008 das Ziel all ihrer Massnahmen. In diesem Sinne fühlen auch sie sich in erster Linie als Gastgeber. Für diesen Komfort und die Sicherheit der Schweizer Bevölkerung und aller Gäste wird die Polizei bereits vor der EURO 2008 verstärkt präsent sein. „Für uns hat die EURO schon begonnen“, sagt Beat Hensler, Präsident der Konferenz der Kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz (KKPKS). Durch die für den EURO-Monat erlassene Ferien- und Freitagesperre für fast alle Polizistinnen und Polizisten in der Schweiz werde mehr Polizei wahrnehmbar sein als üblich. Wie dies im «Nationalen Sicherheitskonzept Schweiz für die UEFA EURO 2008» festgelegt ist, bleiben die üblichen Verantwortlichkeiten auch beim Einsatz zu Gunsten der EURO 2008 vollends gewahrt. Dies gilt auch für die Informationsführung. Ansprechpartner für die Medien sind die jeweils für den Sicherheitseinsatz verantwortlichen Organisationen.
Das Teilprojekt Sicherheit Öffentliche Hand UEFA EURO 2008 sieht seine Aufgabe abgeschlossen. Es hat seine koordinierende Funktion im Vorfeld zur EURO 2008 wahrgenommen und geht nun in den Nationalen Koordinationsstab (nakos.ch) über, der während der EURO 2008 interdisziplinäre und strukturenübergreifende Aspekte und Problemstellungen koordiniert. In die Arbeiten dieses Stabes sind sämtliche relevanten Sicherheitsorganisationen von Austragungsorten, Kantonen und Bund sowie situativ weitere Partner involviert. Sämtliche Organisationen stützen sich auf das schweizerische Lagebild, das vom Police Information and Coordination Center (PICC) im Bundesamt für Polizei aufbereitet wird.
In dieser Absicht geben wir Ihnen ein paar Informationen an die Hand, die Ihnen bei einer Berichterstattung über die Sicherheitsmassnahmen zu Gunsten der EURO 2008 von Nutzen sein könnten:
• Das Dokument «Frequently Asked Questions» mit Antworten auf 55 Fragen zur Sicherheit: http://www.switzerland.com/files/?id=7588
Für Rückfragen: Kdt. Beat Hensler, Präsident der Konferenz der Kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz (KKPKS), Tel. 041 248 80 01
Anita Panzer, Mediensprecherin Teilprojekt Sicherheit Öffentliche Hand EURO 2008, Tel. 079 303 99 82
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