Stadionsicherheit
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Rechtzeitig zum Euro-Spiel Schweiz - Türkei anreisen !Die Polizeien der beiden Basel bitten sowohl die Matchbesucher/innen wie auch die Besucherinnen und Besucher der diversen Public-Viewing-Zonen, wie schon am letzten Samstag anlässlich des Eröffnungsspieles rechtzeitig und wenn immer möglich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Die Stadionöffnung erfolgt um17.15 Uhr. Morgen Mittwoch Abend, 11. Juni 2008, bestreitet die Schweizer Fussball-Nationalmannschaft im Stadion St. Jakob-Park in Basel ihr zweites Gruppenspiel im Rahmen der Fussball-Europameisterschaft Euro 2008. Die Schweiz trifft um 20.45 Uhr auf die Türkei. Die Polizeien der beiden Basel bitten sowohl die Matchbesucher/innen wie auch die Besucherinnen und Besucher der diversen Public-Viewing-Zonen, wie schon am letzten Samstag anlässlich des Eröffnungsspieles rechtzeitig und wenn immer möglich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Die Stadionöffnung erfolgt um17.15 Uhr. Die Polizei rechnet insbesondere auf der Autobahn A2 zwischen der Verzweigung Augst BL und Basel mit erhöhtem Verkehrsaufkommen und möglicherweise mit Stau. Für die Planung und Durchführung des Verkehrskonzeptes im Raum Nordwestschweiz im Rahmen der EURO 08 ist die Polizei Basel-Landschaft verantwortlich. Die Polizei empfiehlt auswärtigen Besucher/innen, vor der Abreise unbedingt die Verkehrslage zu konsultieren, unterwegs wenn immer möglich Radio zu hören und im Raum Nordwestschweiz die weiträumige Spezialsignalisierung, welche in die speziellen Parkräume weist, rechtzeitig zu beachten. In Pratteln BL und Aesch BL stehen grosszügige Park-and-Ride-Parkräume zur Verfügung, von wo aus die öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos benützt werden können. Die Polizei weist mit Nachdruck darauf hin, dass sie die bestehende Signalisation konsequent durchsetzen und in den Wohnquartieren ausserhalb des Sperrperimeters rigorose Kontrollen durchführen wird. Wildes Parkieren wird NICHT geduldet, widerrechtlich abgestellte Fahrzeuge werden empfindlich gebüsst. Der Verkehrsperimeter um das Stadion wird morgen Mittwoch um 12.00 Uhr aktiviert und gilt bis nachts um 02.00 Uhr. Zudem wird die St. Jakobs-Strasse ab heute Dienstag abend, 10. Juni 22.00 Uhr, zwischen der Kreuzung beim Stadion sowie der Birsbrücke (also Strecke vor dem Stadion vorbei) aus Sicherheitsgründen bis nach dem morgigen Spiel komplett gesperrt. Zum Verkehrsperimeter: Der Zugang in diesen Bereich mit motorisierten Fahrzeugen ist nur mit einer entsprechenden Akkreditierung möglich. Nicht akkreditiert sein müssen Motorräder, Roller sowie Velos. Personen, welche innerhalb dieses schon Anfang dieses Jahres publizierten Perimeters wohnhaft sind oder ihren Arbeitsplatz in dieser Zone haben, konnten in den letzten Monaten und Wochen auf verschiedenen Wegen eine Berechtigungskarte für ihr Fahrzeug beantragen und haben diese mittlerweile auch erhalten. Akkreditierungen sind weiterhin möglich. Weitere Details sind auf der Internetseite http://www.euro08.basel.ch abrufbar. Weitere Themen dieser Medienmitteilung Vorsicht Taschendiebe In den letzten Tagen war eine markante Zunahme von Taschendiebstählen zu verzeichnen - ein Zusammenhang mit der Euro liegt auf der Hand. Die Polizei bittet die Bevölkerung um entsprechende Vorsicht und erinnert daran, dass Portemonnaies wenn immer möglich an einem sicheren Ort mitgeführt werden sollen. Zudem empfiehlt die Polizei, nur so viel Bargeld mitzuführen wie unbedingt nötig. Vorsicht vor unseriösen Losverkäufern Dieser Tage sind Losverkäufer/innen (häufig Kinder) aufgefallen, welche versuchen, Lose einer dubiosen und nicht bewilligten Lotterie zu verkaufen - in der Regel zu einem Stückpreis von 5 Franken. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Vorsicht vor solchen Losen und empfiehlt dringend, auf einen Kauf zu verzichten. Polizeiliche Abklärungen dazu sind im Gang. |
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Tagesüberblick Sicherheit EURO 2008Tagesüberblick Sicherheit EURO 2008, Mittwoch 28. Mai (miz) EINSATZÜBUNG DER SICHERHEITSKRÄFTE IN BERN: Mit zwei gross angelegten Einsatzübungen haben die Kantonspolizei Bern und ihre Partner aus dem Sicherheitsbereich ihre Vorbereitungen für die EURO 2008 abgeschlossen. Kurz vor dem Anpfiff hat für sie nach einer langen Planungsphase der Einsatz begonnen. Die Sicherheits- und Rettungsorganisationen sind zuversichtlich, dass sie die Sicherheit im Kanton Bern während der EURO 2008 gewährleisten können. (Quelle: http://www.police.be.ch) FREIWILLIGE IMPFUNG: In der Schweiz steigt die Zahl der Masern-Erkrankungen seit 2006 an. Mit dem Angebot einer kostenlosen und freiwilligen Impfung für die Truppen im EURO 2008-Einsatz will die Armee in Übereinstimmung mit den Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit dazu beitragen, das Ansteckungsrisiko bei Massenveranstaltungen zu verringern und so die Truppe zu schützen. Auch für die Angehörigen des Zivilschutzes wird eine Impfmöglichkeit angeboten. Das Bundesamt für Gesundheit hat zusammen mit dem Teilprojekt Sicherheit Öffentliche Hand EURO 2008 die Masernimpfung via die Kantonsärzte auch den Polizeikorps empfohlen. Ziel ist, dass alle Polizistinnen und Polizisten, die im EURO-Einsatz stehen, sich freiwillig und kostenlos der Masernimpfung unterziehen können. Die Massnahmen trifft jedes Polizeikorps in eigener Kompetenz. (Weitere Informationen: http://www.vtg.admin.ch) INFORMATION DER SICHERHEITSKRÄFTE: Die Planungs- und Vorbereitungsarbeiten des Teilprojekts Sicherheit der Projektorganisation Öffentliche Hand UEFA EURO 2008 für die EURO 2008 sind abgeschlossen. Wie dies bereits im «Nationalen Sicherheitskonzept Schweiz für die UEFA EURO 2008» vorgesehen und beschrieben ist, zeichnen für die konkrete Umsetzung der Sicherheitsmassnahmen nun die Kantone und die Polizeikorps in den Austragungsorten verantwortlich. Die Informationsführung während des Einsatzes der Sicherheitskräfte liegt bei den polizeilichen Einsatzverantwortlichen. Zu deren Unterstützung betreibt die Teilprojektleitung Sicherheit ab dem 26. Mai 2008 eine nationale Medieninformationszentrale Sicherheit (MIZ), die bis am 30. Juni 2008 rund um die Uhr erreichbar ist. (Quelle: http://www.sicherheiteuro2008.ch) GROSSEINSATZ DES BEVÖLKERUNGSSCHUTZES AN DER UEFA EURO 08: Gemeinsam mit den Kantonen und den vier Host Citys gewährleistet der Bund an der EURO 2008 die Sicherheit im öffentlichen Raum. Die Partnerorganisationen des Bevölkerungsschutzes leisten vielfältige Beiträge. Das Beispiel der EURO 2008 macht deutlich, dass die Leistungen des Bevölkerungsschutzes weit über das hinaus gehen, was bei Katastrophen und Notlagen von ihm erwartet wird. (Quelle: http://www.babs.admin.ch) INFORMATION DER PROJEKTORGANISATION ÖFFENTLICHE HAND: Die Gesamtprojektkoordination Bund UEFA EURO 2008 liefert während der UEFA EURO 2008 täglich Informationen auf Stufe Schweiz. mehr dazu |
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Bern: der Einsatz der Sicherheitskräfte beginntMit zwei gross angelegten Einsatzübungen haben die Kantonspolizei Bern und ihre Partner aus dem Sicherheitsbereich ihre Vorbereitungen für die EURO 08 abgeschlossen. Kurz vor dem Anpfiff hat für sie nach einer langen Planungsphase der Einsatz begonnen. Die Sicherheits- und Rettungsorganisationen sind zuversichtlich, dass sie die Sicherheit im Kanton Bern während der EURO 08 gewährleisten können. Zehn Tage vor Beginn der EURO 08 haben die Kantonspolizei Bern und ihre Partner aus dem Sicherheitsbereich organisatorische Abläufe und die Zusammenarbeit getestet. Die Übungen wurden bewusst kurz vor Beginn der EURO 08 durchgeführt, um die Strukturen nutzen zu können, die im Hinblick auf die EURO 08 aufgebaut worden sind.
Am Dienstag wurden polizeiinterne Abläufe im Zusammenhang mit der Festnahme einer grösseren Anzahl Personen durchgespielt. Heute Mittwoch folgte eine gross angelegte Einsatzübung im Stade de Suisse. Dabei wurde das Zusammenspiel zwischen Polizei, Feuerwehr, Sanität, Zivilschutz und weiteren Partnerorganisationen geübt. Ausgangslage bildete ein starkes Gewitter mit Hagelschlag, bei dem zahlreiche Zuschauer verletzt wurden.
Bei der anschliessenden Medienkonferenz äusserten sich die Referenten zur interdisziplinären Zusammenarbeit von Polizei, Feuerwehr, Sanität, Zivilschutz und der weiteren Partner. Gemeinderat Stephan Hügli, Direktor für Sicherheit, Umwelt und Energie, ist überzeugt davon, dass die Sicherheit rund um die EURO 08 gut vorbereitet und dank der Professionalität der beteiligten Dienste auch in ausserordentlichen Situationen optimal gewährleistet ist. Die hauptsächlichen Herausforderungen lägen jedoch bei den Ordnungs- und Sicherheitsaufgaben rund um die grossen Menschenmengen und dem zu erwartenden sehr grossen Alkoholkonsum. Viktor Baumann, Geschäftsleitungsmitglied Stade de Suisse, führte aus, dass an einem EURO 08 Gruppenspiel rund dreimal so viele Sicherheitskräfte im Einsatz seien wie an einem Spiel der Champions League mittlerer Risikostufe. Seit der Übernahme des Stadions durch die UEFA werde dieses mit Video und Patrouillen überwacht. Zudem würden seit dem 12. Mai alle Anlieferungen und Zutritte zum Stadion kontrolliert. Das Stadion verfüge über eine eigene Notfallorganisation, welche als Erstintervenierende zum Einsatz komme. Dr. Stefan Blättler, Kommandant der Kantonspolizei Bern, ist froh, dass nach einer langen Planungsphase nun der Einsatz beginnt. Er äusserte seinen Respekt vor der grossen Aufgabe, die Sicherheit aller während der EURO 08 zu gewährleisten. Dank der gesamtschweizerischen Sicherheitspartnerschaft, der professionellen Organisation und dem Können der Einsatzkräfte von Polizei, Sanität, Feuerwehr, Zivilschutz, Grenzwachtkorps und subsidiär der Armee könne dieses Ziel aber erreicht werden. Die Polizei freue sich auf die EURO 08, auch wenn sie trotz umfassender Planung jederzeit mit Überraschungen rechnen müsse. Die Kantonspolizei habe sich aber äusserst seriös vorbereitet und werde in der konkreten Situation zusammen mit ihren Partnern rasch und professionell handeln. Damit wolle sie dazu beitragen, dass Bern ein echtes Fussballfest in Sicherheit erleben kann.
„Mr. EURO 08 Bern“, Dr. Marcel Brülhart, dankte den Vertretern aus dem Sicherheitsbereich für die hervorragende Zusammenarbeit mit der Host City Bern. Er ist zuversichtlich, dass nicht nur die Sicherheitsorganisationen, sondern alle beteiligten Partner dank frühzeitiger und gezielter Vorbereitung den Anforderungen der EURO 08 gewachsen sind. Ebenso ist er überzeugt, dass sich die Erfahrungen aus der engen Zusammenarbeit aller Partner nicht nur während der EURO 08, sondern auch langfristig positiv auswirken werden.
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Tagesüberblick Sicherheit EURO 2008Tagesüberblick Sicherheit EURO 2008, Montag, 26. Mai (miz) TEMPORÄRE VIDEOÜBERWACHUNG: In diesen Tagen werden in Basel 23 Kameras für eine temporäre Videoüberwachung installiert. Sie haben die drei Fan-Zonen sowie die Fan-Meile und die Umgebung des Stadions St. Jakob-Park im Fokus. Während der Dauer der EURO 08 werden die Kameras eine Übersicht über die Publikumsströme und allfällige Störungen ins Lagezentrum im Spiegelhof übermitteln. Die Videoüberwachung während der Dauer der EURO entspricht den gesetzlichen Bestimmungen und ist vom kantonalen Datenschutzbeauftragten genehmigt. Die aufgezeichneten Bilder werden nach 48 Stunden automatisch überschrieben. Eine Auswertung der Aufnahmen erfolgt ausschliesslich im Falle von Ausschreitungen durch die zuständigen Organe der Kantonspolizei. mehr EINSCHRÄNKUNGEN FÜR SCHWIMMER UND SCHIFFFAHRT: Zur Sicherheit aller Rheinbenutzer hat die Polizei für die Zeit während der EURO 08 zusätzliche Einschränkungen für die Schifffahrt und für Rheinschwimmer erlassen. So gilt für die Kleinschifffahrt zwischen Wettstein- und Johanniterbrücke eine Höchstgeschwindigkeit von 10 km/h. Das Ankern oder Warten an Ort ist in diesem Abschnitt für sämtliche Kleinschiffe ebenso verboten wie das Anlegen an einen Steg oder eine Boje. Zudem darf die mit blauen Bojen markierte Schwimmzone am Kleinbasler Rheinufer nicht befahren werden. Rheinschwimmer haben zu beachten, dass auf der Kleinbasler Seite nur innerhalb der mit blauen Bojen signalisierten Zone geschwommen werden darf. In den Schifffahrtsrinnen ist das Schwimmen wie immer strikte verboten. Es wird zudem in Erinnerung gerufen, dass das Springen von den Rheinbrücken auch während der EURO überaus gefährlich ist und deshalb verboten bleibt. mehr PAPIERMÜHLESTRASSE WEGEN ÜBUNG GESPERRT: Am kommenden Mittwoch, 28. Mai 2008, bleibt die Papiermühlestrasse, zwischen Guisanplatz und Parking Stade de Suisse von 09.45 Uhr bis 13.00 Uhr gesperrt. Der Zugang zum Einkaufszentrum ist gewährleistet. Am Mittwoch, 28. Mai 2008, führen die Blaulichtorganisationen eine gross angelegte Einsatzübung im Stade de Suisse durch. Dabei soll im Hinblick auf die bevorstehende EURO 08 das Zusammenspiel von Polizei, Sanität, Feuerwehr und weiterer, in die Sicherheitsorganisation eingebundener Kräfte getestet werden. Aus Sicherheitsgründen muss die Papiermühlestrasse in der Zeit von 09.45 bis 13.00 Uhr zwischen Guisanplatz und Einfahrt Parking Stade de Suisse gesperrt werden. Das Einkaufszentrum kann aber per Auto erreicht werden. Die entsprechende Umleitung ist signalisiert. mehr TV-SPOT GEGEN FRAUENHANDEL: Die Kampagne «Euro 08 gegen Frauenhandel» hat am Montag Abend einen Spot gegen Frauenhandel lanciert. Der an einen Kinotrailer erinnernde Film rüttelt auf und setzt ein deutliches Zeichen gegen Frauenhandel. Mit der Ausstrahlung des Spots während der Euro 08 in den Stadien, an Public Viewings und am Fernsehen informiert die Kampagne ein breites Publikum zu Frauenhandel in der Schweiz. Der Spot wird ab morgen Dienstag im Fernsehen und während der Dauer der Fussball-EM auch auf Grossleinwänden in den Austragungsstädten und an Public Viewings gezeigt wird. mehr (miz-bal) |
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Verantwortliche ziehen positive Bilanz nach der Euro-Übung im LetzigrundRund 400 Einsatzkräfte und 400 Figuranten probten am Samstag, 19. April 2008, im Stadion Letzigrund den Katastrophenfall. Die Verantwortlichen waren mit dem Ergebnis der Übung weitgehend zufrieden. Unter der Leitung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz wurde der letzte grosse Sicherheitstest der Schweizer Host Citys vor der Euro 2008 durchgeführt. Rund 400 Figuranten und 400 Mitglieder verschiedener Einsatzkräfte übten die Katastrophe im Zürcher Letzigrund. Bereits am Vormittag fand im Führungszentrum der Stadtpolizei Zürich eine Stabsrahmenübung statt. Bei der gross angelegten Übung von heute Samstag ging es im Letzigrund darum, die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Sicherheits- und Rettungsorganisationen zu testen beziehungsweise zu festigen. Dieses Ziel habe man erreicht, sagte ein zufriedener Übungsleiter, Hans Guggisberg, nach der Veranstaltung. Das Szenario vom Samstag sah eine Katastrophe vor, die durch einen Brand und anschliessenden Tumulten im Stadion ausgelöst wurde. Dabei gab es 7 Tote und über hundert Verletzte, 26 davon mit schweren Verletzungen. Es hat sich gezeigt, dass sich die seit längerer Zeit enge Zusammenarbeit zwischen Schutz & Rettung Zürich, der Stadtpolizei Zürich und weiteren Organisationen bewährt hat. Die im Nachgang zur Übung erkannten Optimierungspunkte werden gezielt analysiert und in die Planung zur Euro 2008 miteinbezogen.
Stadtpolizei Zürich
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Mit präventiven Massnahmen gegen Gewalt an SportveranstaltungenZürich - Seit 1. Juni 2007 ist die Einführungsverordnung (EV) des Kantons Zürich zum Bundesgesetz über Massnahmen zur Wahrung der inneren Sicherheit (BWIS) in Kraft und regelt die Zuständigkeiten der Polizeikorps. Kantonspolizei und Stadtpolizei Zürich sowie die Stadtpolizei Winterthur haben jetzt die Perimeter für die Umsetzung der Rayonverbote definiert. Damit können die im Bundesgesetz vorgesehenen Massnahmen im Kanton Zürich umgesetzt werden. Die das BWIS ergänzenden Bestimmungen über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen schaffen die Grundlage, um gesamtschweizerisch präventive Massnahmen umzusetzen. Zentrale Massnahme ist dabei die Schaffung der Datenbank HOOGAN. Mit dieser zentralen Hooligandatenbank steht der Polizei und den Stadionbetreibern ein wirksames Mittel zur Verfügung, um Gewalt an Sportveranstaltungen präventiv besser bekämpfen zu können. Seit 1. Juni ist die Einführungsverordnung des Kantons Zürich zu den bundesrechtlichen Massnahmen gegen Gewalt an Sportveranstaltungen (EV BWIS) in Kraft. Nachdem jetzt auch die Verbotsrayons für den ganzen Kanton definiert sind, können die Zürcher Polizeikorps die neuen Massnahmen – Rayonverbot, Ausreisebeschränkung, Meldeauflage sowie ein maximal 24-stündiger Polizeigewahrsam – ab sofort umsetzen. In der zentralen Hooligandatenbank werden sämtliche Personen erfasst, die sich an Sportveranstaltungen im In- und Ausland gewalttätig verhalten haben und gegen die eine Präventivmassnahme ausgesprochen wurde. Gewalttätige Personen können dank der neuen Instrumente besser von Sportveranstaltungen ferngehalten werden. Die entsprechenden Verfügungen werden dezentral vom jeweils zuständigen Polizeikorps erlassen. Gegen diese Verfügungen kann beim Haftrichter des Bezirksgerichts Zürich Beschwerde erhoben werden, jedoch ohne aufschiebende Wirkung. Zudem erlaubt die Datenbank HOOGAN, dass die erfassten Daten an die direkt betroffenen Veranstalter – Stadionbetreiber / Clubs / Vereine sowie die involvierten privaten Sicherheitsdienste – weitergegeben werden können. Dank der neuen Gesetzgebung können die Polizeikorps des Kantons Zürich gemeinsam mit den Veranstaltern von Sportanlässen präventiv und wirksam gegen Gewalt vorgehen. Übersichtsplan der Rayons im Kanton Zürich: http://www.stadtpolizei.ch/ Für weitere Informationen stehen Ihnen folgende Kontaktpersonen zur Verfügung: Bruno Keller, Chef Regionalabteilung Winterthur/Unterland Kantonspolizei Zürich, ist ab 13.30 Uhr erreichbar, Telefon 044 247 36 36 Roger Peter, Fachstellenleiter/Chef Jugenddienst Stadtpolizei Winterthur, ist von 13:30 bis 14:30 Uhr erreichbar, Telefon 052 267 69 45 Christoph Vögeli, Chef Sicherheitsdienst Stadtpolizei Zürich / Leiter Schweizerische Zentralstelle Hooliganismus SZH, ist ab 14:00 über die Infostelle erreichbar, Telefon 044 411 91 11 |
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Gewalt an Sportveranstaltungen: Reglement für das InformationssystemBern - Um Gewalttätige von Sportstadien und deren Umgebung fernzuhalten, stehen den Sicherheitskräften der Schweiz im neuen Jahr neue Instrumente zur Verfügung: Rayonverbot, Ausreisebeschränkung, Meldeauflage und ein maximal 24-stündiger Polizeigewahrsam. Personen, gegen die eine dieser Massnahmen verhängt wird, können in einem elektronischen Informationssystem erfasst werden. Dessen Betrieb, insbesondere der Schutz der Daten, wird in einem Bearbeitungsreglement geregelt, welches das Bundesamt für Polizei (fedpol) heute - im Sinne der vollen Transparenz - im Internet publiziert hat. Das Bearbeitungsreglement regelt die Details der Umsetzung des revidierten Bundesgesetzes über Massnahmen zur Wahrung der inneren Sicherheit (BWIS) und der entsprechenden Verordnung, die vom Bundesrat auf den 1. Januar 2007 in Kraft gesetzt wurden. Es beschreibt das gesamte Verfahren der Datenbearbeitung von der Meldung über die Erfassung und die Nutzung der Daten bis zu deren Löschung, legt die Kontrollmechanismen fest und regelt sämtliche Aspekte des Datenschutzes und der Datensicherheit. Ferner hält das Bearbeitungsreglement fest, welche Pflichten die beteiligten staatlichen Stellen, die Organisatoren von Sportveranstaltungen und deren Sicherheitsdienste zu erfüllen haben. Verantwortliches Bundesorgan und Datenherr ist fedpol. Innerhalb von fedpol wird diese Funktion vom Dienst für Analyse und Prävention (DAP) wahrgenommen. In einem nächsten Schritt wird der DAP die System-Benutzer des Bundes und der Kantone ausbilden und die Partner bei den Sportveranstaltern instruieren. Das neue Informationssystem startet im ersten Quartal mit einem Pilotbetrieb mit den Kantonen, die als Austragungsorte für EURO-08-Spiele besonders gefordert sind. Die vollständige Einführung mit allen Datensätzen und Benutzern ist auf Ende 2007 vorgesehen. Parallel dazu soll ein Gremium mit Vertretern des Bundes, der Kantone und der involvierten Sportverbände und Klubs ins Leben gerufen werden, das die Einführung des Systems begleitet. Auf diese Weise kann das Informationssystem und dessen Betrieb im Laufe des Jahres 2007 mit allen Beteiligten kontinuierlich optimiert werden, damit es, wie beabsichtigt, noch vor der EURO 08 volle Wirkung entfalten kann. Das Bearbeitungsreglement zum Informationssystem HOOGAN wird künftig regelmässig aktualisiert. Der Öffentlichkeit wird es im Internet zur Verfügung gestellt
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Bekämpfung von Gewalt an Sportanlässen Verordnung mit Massnahmen gegen Hooligans in VernehmlassungBern - Die Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen (BWIS I), die in der Frühjahrssession 2006 vom Parlament beschlossen wurden, werden auf Verordnungsstufe umgesetzt. Um volle Transparenz zu schaffen und um Zeit zu gewinnen, hat der Bundesrat noch während der laufenden Referendumsfrist einen Verordnungsentwurf in die Vernehmlassung geschickt, der die geplanten Massnahmen des Bundes konkretisiert. Zur Vernehmlassung sind die Kantone eingeladen. Sie sind massgeblich für den Vollzug verantwortlich und haben nun bis zum 29. Mai 2006 Zeit, Stellung zu nehmen. Im Zentrum der Massnahmen zur Bekämpfung des Hooliganismus steht die zentrale Erfassung von Daten notorischer Gewalttäter bei Sportveranstaltungen in einer nationalen Hooligandatenbank. Diese Datenbank soll vom Dienst für Analyse und Prävention (DAP) im Bundesamt für Polizei geführt werden. Die massgeblich für den Vollzug der Massnahmen zuständigen Kantone und die Grenzbehörden sollen einen online-Zugang erhalten. Die neuen präventiven Massnahmen (Rayonverbot, Ausreisebeschränkung, Meldeauflage, Polizeigewahrsam) sollen zudem verhindern, dass sich Personen anlässlich von Sportveranstaltungen gewalttätig verhalten. Der Begriff wird im Verordnungsentwurf konkretisiert. Demnach gelten Straftaten wie Tötungsdelikte, Körperverletzung, Raufhandel oder Sachbeschädigung als gewalttätiges Verhalten gemäss dem Strafgesetzbuch.
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