Zürich
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Internationale Konferenz der Sicherheitsverantwortlichen der Host CitiesZürich - Am 11. und 12. Oktober 2007 tagten in Zürich die Sicherheitsverantwortlichen der Host Cities in Österreich und der Schweiz. Ziel der Konferenz war die gegenseitige Orientierung über den aktuellen Stand der Planung und Vorbereitungen sowie der Austausch der bisherigen Erkenntnisse. Die Vertreter der acht Host Cities konnten sich davon überzeugen, dass die Konzepte aufeinander abgestimmt und die Vorbereitungen auf einem guten Stand sind. Österreich wie die Schweiz wollen den Besuchern der EURO 08 die gleichen Voraussetzungen bieten, im Bereich Sicherheit sollen die gleichen Regeln und Bedingungen gelten. In beiden Ländern spreche man die selbe Sprache, und zwar auch im übertragenen Sinne, so Philipp Hotzenköcherle, Kommandant der Stadtpolizei Zürich, in seinen Ausführungen. Auch Burghard Vouk, Leiter Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung Salzburg, hält fest, “Die Konferenz zeigte, dass wir trotz grundsätzlich unterschiedlicher Strukturen in der Einsatzführung sowie in den Einsatz- und Führungsstäben übereinstimmend planen. Das erleichtert die Arbeit und die Zusammenarbeit.” // “Die Vorbereitungen sind überall auf Kurs. Die geplanten Sicherheitsmassnahmen sind diskret, verhältnismässig sowie wirksam und geeignet, einen wesentlichen Beitrag zu einem friedlichen freundlichen Fussballfest zu leisten”, ist Martin Jäggi, Projektleiter Teilprojekt Sicherheit EURO 08, überzeugt. Alle acht Austragungsorte werden nach der 3-D-Strategie (Dialog, Deeskalation, Durchgreifen) vorgehen. Alle Sicherheitsverantwortlichen planen einen in erster Linie friedlichen Polizeieinsatz, machten jedoch klar, dass sie gewillt sind, konsequent gegen Gewalt vorzugehen. // Die acht Host Cities sehen sich ähnlichen Herausforderungen gegenüber. Die Fanzonen sind mitten in den Stadtzentren vorgesehen, die auch ohne EURO 08 bereits sehr belebt sind. Diese Ballung und eine zumeist sehr dichte Bebauung werden die Einsatzkräfte fordern. Darüber hinaus wird der Einsatz über drei Wochen dauern und das Alltagsgeschäft muss ebenfalls bewältigt werden. “Da in der ganzen Schweiz gleichzeitig Veranstaltungen durchgeführt werden, sind die polizeilichen Mittel immer gebunden”, erörterte Monica Bonfanti, Kommandantin der Kantonspolizei Genf. Sie ist jedoch überzeugt, dass die Planung gut koordiniert ist, der Zeitplan stimmt und die notwendigen gesetzlichen Grundlagen vorhanden sind, um kompromisslos gegen Gewalt vorzugehen. “Es wäre blauäugig, wenn man denkt, es komme zu keinerlei Gewaltausbrüchen. Aber darauf werden wir uns vorbereiten”, so auch Stefan Blättler, Kommandant der Kantonspolizei Bern. // Sowohl die österreichischen als auch die schweizerischen Sicherheitsverantwortlichen messen der Vernetzung und der engen internationalen Kooperation mit den teilnehmenden Ländern grosses Gewicht bei. Alle Host Cities werden auch Verbindungsleute aus den teilnehmenden Ländern sowie Szenekenner im Einsatz haben. // Die Konferenz zeigte, dass sich alle Sicherheitsverantwortlichen der acht Host Cities intensiv auf die grosse Herausforderung, die es zu meistern gilt, vorbereiten und sich darauf freuen einen Beitrag an ein friedliches Fussballfest in Sicherheit zu leisten. Herausgeber: Stadtpolizei Zürich, Infostelle |
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Gastgeberstadt Zürich: Ein Fussballfest in sicheren und professionellen HändenZürich - Die EURO 2008 hat für Zürich als Host City eine grosse Bedeutung und stellt für Stadt sowie Sicherheits- und Rettungskräfte eine Herausforderung dar. Schutz & Rettung Zürich und die Stadtpolizei bereiten sich intensiv auf diese Aufgabe vor. Die UEFA EURO 2008™ ist der grösste je organisierte Sportanlass in der Schweiz. Zehntausende Fans und Besucher werden im nächsten Juni in der Host City Zürich erwartet. Ziel der Stadt Zürich ist es, dass der Grossanlass ein freudiges Fussballfest für die Zürcher Bevölkerung und die Fans wird. Zürich ist eine Stadt, die Feste feiern kann, wie das vergangene Züri Fäscht 2007 bewiesen hat. Die Dienstabteilungen des Polizeidepartements schaffen dazu die Grundlage. Das Teilprojekt Sicherheit der Host City Zürich ist auf gutem Kurs. Die Projektverantwortlichen im Polizeidepartement sammelten bereits an der Fussball-WM 2006 in Deutschland wichtige Erfahrungswerte bei den lokalen Sicherheitsverantwortlichen. Eindrücke von Besuchen während Fussball-Spielen und in den Public-Viewing-Zonen in Stuttgart und München sowie die Auswertungen der Organisatoren sind in die Planungsarbeiten eingeflossen, die seit Mai 2006 laufen. Bei Schutz & Rettung Zürich sind die Einsatzkonzepte für alle Einheiten heute zu zwei Dritteln erstellt. Detailkonzepte wie für das kürzlich präsentierte Konzept des Public-Viewing-Bereichs am Seebecken, werden nun in Angriff genommen. Seit Sommer 2006 finden gezielt Ausbildungen von Einsatzkräften von Feuerwehr und Sanität mit Blick auf die EURO 2008 statt. Bei der Stadtpolizei sind die Grundlagen für das Sicherheitskonzept formuliert. Im nächsten Schritt wird das Detailkonzept für die Fanzone verfasst. Mit der Auslosung der Gruppenspiele steht am 2. Dezember 2007 ein wichtiger Meilenstein an, damit einerseits die Einsatzkonzepte angepasst werden können und die detaillierte Personalplanung Anfang 2008 zum Abschluss kommt. Nichtpolizeiliche Sicherheit: Schutz & Rettung Zürich
Grosse Herausforderungen
Langjährige Erfahrung
Hohe Patientenzahlen
Erfahrungswerte von der Fussball-WM 2006 in Deutschland stützen diese Annahme. In Stuttgart hatten die Rettungsdienste an einem Spitzentag zusätzliche 3100 Patientenbehandlungen und 270 Hospitalisationen zu bewältigen. Zum Vergleich: An der Street Parade in Zürich verzeichnete die Sanität von Schutz & Rettung im Durchschnitt der letzten vier Jahre pro Grossanlass 700 Patientenbehandlungen und 90 Hospitalisationen. Unterstützung leistet dabei der Zivilschutz der Stadt Zürich. Wie an der Street Parade und dem Züri Fäscht betreibt er während der EURO 2008 zur Entlastung der Sanität und der Spitäler die Patientensammelstelle an der Hohen Promenade.
Zahlreiche Rettungskräfte
Zur Bewältigung dieser Aufgaben wird der Personalbestand für das Tagesgeschäft erhöht. Dazu werden in Absprache mit allen Host Citys einerseits Profis anderer Rettungsorganisationen hinzugezogen, andererseits werden ein Grossaufgebot von Milizeinheiten der Feuerwehr sowie Angehörige des Zivilschutzes im Einsatz sein.
Die Zeitspanne von drei Wochen stellt für Schutz & Rettung und alle Partnerorganisationen eine neue Herausforderung dar. Damit werden im Vergleich zu einem Street Parade-Wochenende besonderes hohe Anforderungen an das Durchhaltevermögen der Einsatzkräfte gestellt. Polizeiliche Sicherheit: Stadtpolizei Zürich
Grosseinsatz und Unterstützung durch Kantonspolizei Zürich
Auf Bewährtem aufbauen
Sicherheitsringe rund ums Stadion
Erfahrung mit Fussballspielen und Grossanlässen
Sich in den Fanzonen sicher bewegen
Einsatzphilosophie und Auftreten der Polizei
Gut geschult in den Einsatz
Einsatzkräfte als hilfsbereite Gastgeber
Schutz & Rettung Zürich und die Stadtpolizei sind bestrebt, die Grundversorgung sicherzustellen und mit einer perfekten Organisation eine maximale Sicherheit für alle Besucher und Bewohner von Zürich zu gewährleisten.
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Medienorientierung zum Stand der Vorbereitungen im Bereich Sicherheit EURO 2008Zürich - Einladung zu einer gemeinsamen Medienorientierung von Schutz & Rettung Zürich und der Stadtpolizei Zürich am Freitag, 13. Juli 2007, 10.00 Uhr: Euro 08 – Stand der Vorbereitungen im Bereich Sicherheit Sehr geehrte Damen und Herren Der Countdown für das grösste je in der Schweiz durchgeführte Sportereignis läuft und die Vorbereitungen des Polizeidepartements gehen planmässig voran. Die Euro 08 stellt für alle im Einsatz stehenden Organisationen eine grosse Herausforderung dar. Damit Zürich ein sportliches, fröhliches und ungetrübtes Fussballfest erleben kann, bereiten sich die Sicherheits- und Rettungskräfte der Stadt Zürich intensiv vor. Gerne erläutern wir Ihnen den aktuellen Stand der Vorbereitungen im Bereich Sicherheit und laden Sie deshalb herzlich ein zu einer Medienorientierung am Freitag, 13. Juli 2007, 10.00 Uhr, im Verwaltungszentrum Werd, Werdstrasse 75, 8004 Zürich, Bildungszentrum Werd, 1. Stock (Tram Linien 9 und 14, Haltestelle Werd). Begrüsst und informiert werden Sie von Stadträtin Esther Maurer, Vorsteherin des Polizeidepartements, und Major Gerhard Lips, Chef Region Ost der Stadtpolizei Zürich und Leiter Teilprojekt Sicherheit EURO 08, sowie Major Alexander Handke, Stabschef Schutz & Rettung Zürich und Projektleiter EURO 08 für SRZ. Herausgeber: Stadtpolizei Zürich, Infostelle |
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Mit präventiven Massnahmen gegen Gewalt an SportveranstaltungenZürich - Seit 1. Juni 2007 ist die Einführungsverordnung (EV) des Kantons Zürich zum Bundesgesetz über Massnahmen zur Wahrung der inneren Sicherheit (BWIS) in Kraft und regelt die Zuständigkeiten der Polizeikorps. Kantonspolizei und Stadtpolizei Zürich sowie die Stadtpolizei Winterthur haben jetzt die Perimeter für die Umsetzung der Rayonverbote definiert. Damit können die im Bundesgesetz vorgesehenen Massnahmen im Kanton Zürich umgesetzt werden. Die das BWIS ergänzenden Bestimmungen über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen schaffen die Grundlage, um gesamtschweizerisch präventive Massnahmen umzusetzen. Zentrale Massnahme ist dabei die Schaffung der Datenbank HOOGAN. Mit dieser zentralen Hooligandatenbank steht der Polizei und den Stadionbetreibern ein wirksames Mittel zur Verfügung, um Gewalt an Sportveranstaltungen präventiv besser bekämpfen zu können. Seit 1. Juni ist die Einführungsverordnung des Kantons Zürich zu den bundesrechtlichen Massnahmen gegen Gewalt an Sportveranstaltungen (EV BWIS) in Kraft. Nachdem jetzt auch die Verbotsrayons für den ganzen Kanton definiert sind, können die Zürcher Polizeikorps die neuen Massnahmen – Rayonverbot, Ausreisebeschränkung, Meldeauflage sowie ein maximal 24-stündiger Polizeigewahrsam – ab sofort umsetzen. In der zentralen Hooligandatenbank werden sämtliche Personen erfasst, die sich an Sportveranstaltungen im In- und Ausland gewalttätig verhalten haben und gegen die eine Präventivmassnahme ausgesprochen wurde. Gewalttätige Personen können dank der neuen Instrumente besser von Sportveranstaltungen ferngehalten werden. Die entsprechenden Verfügungen werden dezentral vom jeweils zuständigen Polizeikorps erlassen. Gegen diese Verfügungen kann beim Haftrichter des Bezirksgerichts Zürich Beschwerde erhoben werden, jedoch ohne aufschiebende Wirkung. Zudem erlaubt die Datenbank HOOGAN, dass die erfassten Daten an die direkt betroffenen Veranstalter – Stadionbetreiber / Clubs / Vereine sowie die involvierten privaten Sicherheitsdienste – weitergegeben werden können. Dank der neuen Gesetzgebung können die Polizeikorps des Kantons Zürich gemeinsam mit den Veranstaltern von Sportanlässen präventiv und wirksam gegen Gewalt vorgehen. Übersichtsplan der Rayons im Kanton Zürich: http://www.stadtpolizei.ch/ Für weitere Informationen stehen Ihnen folgende Kontaktpersonen zur Verfügung: Bruno Keller, Chef Regionalabteilung Winterthur/Unterland Kantonspolizei Zürich, ist ab 13.30 Uhr erreichbar, Telefon 044 247 36 36 Roger Peter, Fachstellenleiter/Chef Jugenddienst Stadtpolizei Winterthur, ist von 13:30 bis 14:30 Uhr erreichbar, Telefon 052 267 69 45 Christoph Vögeli, Chef Sicherheitsdienst Stadtpolizei Zürich / Leiter Schweizerische Zentralstelle Hooliganismus SZH, ist ab 14:00 über die Infostelle erreichbar, Telefon 044 411 91 11 |
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Vereinbarung über verrechenbare Leistungen zur Sicherheit und Konzept “Standortmarketing” genehmigtMagglingen - Der politische Ausschuss der Gesamtprojektorganisation Öffentliche Hand UEFA EURO 2008TM hat an seiner heutigen Sitzung die Vereinbarung, wie die Leistungen gemäss Parlamentsbeschluss vom 22. Juni 2006 im Bereich Sicherheit abgerechnet werden, genehmigt. Ebenfalls genehmigt wurde das Konzept “Standortmarketing”. Genehmigt wurde vom politischen Ausschuss in seiner heutigen Sitzung in Bern die Vereinbarung zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft, der Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren sowie den vier Austragungsorten der Euro 2008 über die verrechenbaren Leistungen im Bereich Sicherheit gemäss Parlamentsbeschluss vom 22. Juni 2006. Damals wurde zugunsten der vier Austragungsorte Basel, Bern, Genf und Zürich ein Gesamtbetrag von höchstens 10,5 Millionen Franken für die mit der Organisation der Sicherheit betrauten Gemeinwesen gesprochen. Dieser Betrag dient ausschliesslich zur Deckung der Mehrkosten der Euro 2008 im Sicherheitsbereich. Die 10,5 Millionen Franken bilden ein Kostendach. Verrechenbar sind Mehrkosten, die für Unterkunft, Verpflegung, Ausbildung und Schulung der Einsatzkräfte sowie Feuerwehr, zivile Sanitätsdienste und Zivilschutz in Zusammenhang mit der Durchführung der Euro 2008 anfallen werden.
Gutgeheissen wurde vom politischen Ausschuss ebenfalls das Konzept “Standortmarketing” (Teilprojekt 03) für die Euro 2008. Die offizielle Schweiz sowie sämtliche involvierte Bundesorganisationen werden unter einem einheitlichen Erscheinungsbild - eingeschlossen Marke, Slogan und Marketingplattform - mindestens für die Jahre 2007 bis 2009 auftreten. Darauf haben sich das seco, Präsenz Schweiz (PRS), Standort Schweiz und Standort Kantone,
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