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Zürich

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Internationale Konferenz der Sicherheitsverantwortlichen der Host Cities

Zürich - Am 11. und 12. Oktober 2007 tagten in Zürich die Sicherheitsverantwortlichen der Host Cities in Österreich und der Schweiz. Ziel der Konferenz war die gegenseitige Orientierung über den aktuellen Stand der Planung und Vorbereitungen sowie der Austausch der bisherigen Erkenntnisse.

Die Vertreter der acht Host Cities konnten sich davon überzeugen, dass die Konzepte aufeinander abgestimmt und die Vorbereitungen auf einem guten Stand sind. Österreich wie die Schweiz wollen den Besuchern der EURO 08 die gleichen Voraussetzungen bieten, im Bereich Sicherheit sollen die gleichen Regeln und Bedingungen gelten. In beiden Ländern spreche man die selbe Sprache, und zwar auch im übertragenen Sinne, so Philipp Hotzenköcherle, Kommandant der Stadtpolizei Zürich, in seinen Ausführungen. Auch Burghard Vouk, Leiter Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung Salzburg, hält fest, “Die Konferenz zeigte, dass wir trotz grundsätzlich unterschiedlicher Strukturen in der Einsatzführung sowie in den Einsatz- und Führungsstäben übereinstimmend planen. Das erleichtert die Arbeit und die Zusammenarbeit.” // “Die Vorbereitungen sind überall auf Kurs. Die geplanten Sicherheitsmassnahmen sind diskret, verhältnismässig sowie wirksam und geeignet, einen wesentlichen Beitrag zu einem friedlichen freundlichen Fussballfest zu leisten”, ist Martin Jäggi, Projektleiter Teilprojekt Sicherheit EURO 08, überzeugt. Alle acht Austragungsorte werden nach der 3-D-Strategie (Dialog, Deeskalation, Durchgreifen) vorgehen. Alle Sicherheitsverantwortlichen planen einen in erster Linie friedlichen Polizeieinsatz, machten jedoch klar, dass sie gewillt sind, konsequent gegen Gewalt vorzugehen. // Die acht Host Cities sehen sich ähnlichen Herausforderungen gegenüber. Die Fanzonen sind mitten in den Stadtzentren vorgesehen, die auch ohne EURO 08 bereits sehr belebt sind. Diese Ballung und eine zumeist sehr dichte Bebauung werden die Einsatzkräfte fordern. Darüber hinaus wird der Einsatz über drei Wochen dauern und das Alltagsgeschäft muss ebenfalls bewältigt werden. “Da in der ganzen Schweiz gleichzeitig Veranstaltungen durchgeführt werden, sind die polizeilichen Mittel immer gebunden”, erörterte Monica Bonfanti, Kommandantin der Kantonspolizei Genf. Sie ist jedoch überzeugt, dass die Planung gut koordiniert ist, der Zeitplan stimmt und die notwendigen gesetzlichen Grundlagen vorhanden sind, um kompromisslos gegen Gewalt vorzugehen. “Es wäre blauäugig, wenn man denkt, es komme zu keinerlei Gewaltausbrüchen. Aber darauf werden wir uns vorbereiten”, so auch Stefan Blättler, Kommandant der Kantonspolizei Bern. // Sowohl die österreichischen als auch die schweizerischen Sicherheitsverantwortlichen messen der Vernetzung und der engen internationalen Kooperation mit den teilnehmenden Ländern grosses Gewicht bei. Alle Host Cities werden auch Verbindungsleute aus den teilnehmenden Ländern sowie Szenekenner im Einsatz haben. // Die Konferenz zeigte, dass sich alle Sicherheitsverantwortlichen der acht Host Cities intensiv auf die grosse Herausforderung, die es zu meistern gilt, vorbereiten und sich darauf freuen einen Beitrag an ein friedliches Fussballfest in Sicherheit zu leisten.

Herausgeber: Stadtpolizei Zürich, Infostelle


publiziert von: Bundesamt für Polizei am 12.10.2007 um 17:11:00 Uhr
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Gastgeberstadt Zürich: Ein Fussballfest in sicheren und professionellen Händen

Zürich - Die EURO 2008 hat für Zürich als Host City eine grosse Bedeutung und stellt für Stadt sowie Sicherheits- und Rettungskräfte eine Herausforderung dar. Schutz & Rettung Zürich und die Stadtpolizei bereiten sich intensiv auf diese Aufgabe vor.

Die UEFA EURO 2008™ ist der grösste je organisierte Sportanlass in der Schweiz. Zehntausende Fans und Besucher werden im nächsten Juni in der Host City Zürich erwartet. Ziel der Stadt Zürich ist es, dass der Grossanlass ein freudiges Fussballfest für die Zürcher Bevölkerung und die Fans wird. Zürich ist eine Stadt, die Feste feiern kann, wie das vergangene Züri Fäscht 2007 bewiesen hat. Die Dienstabteilungen des Polizeidepartements schaffen dazu die Grundlage. Das Teilprojekt Sicherheit der Host City Zürich ist auf gutem Kurs.

Die Projektverantwortlichen im Polizeidepartement sammelten bereits an der Fussball-WM 2006 in Deutschland wichtige Erfahrungswerte bei den lokalen Sicherheitsverantwortlichen. Eindrücke von Besuchen während Fussball-Spielen und in den Public-Viewing-Zonen in Stuttgart und München sowie die Auswertungen der Organisatoren sind in die Planungsarbeiten eingeflossen, die seit Mai 2006 laufen.

Bei Schutz & Rettung Zürich sind die Einsatzkonzepte für alle Einheiten heute zu zwei Dritteln erstellt. Detailkonzepte wie für das kürzlich präsentierte Konzept des Public-Viewing-Bereichs am Seebecken, werden nun in Angriff genommen. Seit Sommer 2006 finden gezielt Ausbildungen von Einsatzkräften von Feuerwehr und Sanität mit Blick auf die EURO 2008 statt.

Bei der Stadtpolizei sind die Grundlagen für das Sicherheitskonzept formuliert. Im nächsten Schritt wird das Detailkonzept für die Fanzone verfasst. Mit der Auslosung der Gruppenspiele steht am 2. Dezember 2007 ein wichtiger Meilenstein an, damit einerseits die Einsatzkonzepte angepasst werden können und die detaillierte Personalplanung Anfang 2008 zum Abschluss kommt.

Nichtpolizeiliche Sicherheit: Schutz & Rettung Zürich

Grosse Herausforderungen
Der dreiwöchige Grossanlass stellt grosse Herausforderungen an die städtische Rettungsorganisation Schutz & Rettung. Zu ihren Aufgaben gehört es, mit zusätzlichen Einsatzmitteln die nichtpolizeiliche Sicherheit an den Spielen im Letzigrund-Stadion zu gewährleisten, sanitäts- sowie feuerwehrdienstliche Leistungen im Bereich der Public-Viewing-Zonen zu erbringen und gleichzeitig das erhöhte Tagesgeschäft in der Stadt Zürich zu bewältigen. Erschwert wird dies durch die Fanzonen, welche die die Rettungsachsen einschränken sowie durch die für den Individualverkehr offenen, stark belasteten Verkehrswege. Für die Spiele im Stadion und die Übertragungen im Public-Viewing-Bereich müssen Vorkehrungen für mögliche Grossereignisse getroffen werden. Schliesslich stellt die Zeitspanne von drei Wochen spezielle Anforderungen an das Durchhaltevermögen aller Beteiligten.

Langjährige Erfahrung
Schutz & Rettung kann auf eine grosse Erfahrung in der Planung, Organisation und Bewältigung von rettungsdienstlichen Aufgaben an Grossveranstaltungen mit einem Millionenpublikum wie dem Züri Fäscht und der Street Parade zurückgreifen. Dabei trägt das Grossaufgebot der Rettungskräfte im Sanitätsbereich mit der medizinischen Versorgung stets die Hauptlast der Aufgaben. Neben den Auswertungen von der Fussball-WM 2006 stellen die Einsätze an zahlreichen Championsleague-Fussballspielen in den beiden Stadien Hardturm und Letzigrund weitere wichtige Erfahrungswerte für die Planungsarbeiten der EURO 2008 dar.

Hohe Patientenzahlen
Aufgrund der zu erwartenden hohen Besucherzahlen ist während dem mehrwöchigen Anlass mit einer markant gesteigerten Anzahl Einsätzen der Rettungskräfte über das ganze Stadtgebiet zu rechnen. Im Stadion und in den Public-Viewing-Bereichen sind insbesondere zahlreiche verletzte, alkoholisierte Fans zu erwarten (Stich- und Schnittwunden, Hitzschläge, usw.).

Erfahrungswerte von der Fussball-WM 2006 in Deutschland stützen diese Annahme. In Stuttgart hatten die Rettungsdienste an einem Spitzentag zusätzliche 3100 Patientenbehandlungen und 270 Hospitalisationen zu bewältigen. Zum Vergleich: An der Street Parade in Zürich verzeichnete die Sanität von Schutz & Rettung im Durchschnitt der letzten vier Jahre pro Grossanlass 700 Patientenbehandlungen und 90 Hospitalisationen.

Unterstützung leistet dabei der Zivilschutz der Stadt Zürich. Wie an der Street Parade und dem Züri Fäscht betreibt er während der EURO 2008 zur Entlastung der Sanität und der Spitäler die Patientensammelstelle an der Hohen Promenade.

Zahlreiche Rettungskräfte
Um die Grundversorgung im Bereich Feuerwehr und Sanität und gleichzeitig die hohen Anforderungen im Event-Bereich EURO 2008 sicherzustellen, besteht ein hoher Personalbedarf, der mit den eigenen Ressourcen nicht abgedeckt werden kann. Schutz & Rettung geht für Spieltage in Zürich von einem Personalbedarf von ca. 1000 Einsatzkräften aus. Für die übrigen Spieltage während des Fussballanlasses rechnen die Projektverantwortlichen mit bis zu 500 notwendigen Einsatzkräften.

Zur Bewältigung dieser Aufgaben wird der Personalbestand für das Tagesgeschäft erhöht. Dazu werden in Absprache mit allen Host Citys einerseits Profis anderer Rettungsorganisationen hinzugezogen, andererseits werden ein Grossaufgebot von Milizeinheiten der Feuerwehr sowie Angehörige des Zivilschutzes im Einsatz sein.
Durch das stark erhöhte Tagesgeschäft wird auch die Einsatzleitzentrale von Schutz & Rettung stark belastet. Das Personal für die Notrufe 118 und 144 wird entsprechend mit zusätzlichen Einsatzdisponenten verstärkt.

Die Zeitspanne von drei Wochen stellt für Schutz & Rettung und alle Partnerorganisationen eine neue Herausforderung dar. Damit werden im Vergleich zu einem Street Parade-Wochenende besonderes hohe Anforderungen an das Durchhaltevermögen der Einsatzkräfte gestellt.

Polizeiliche Sicherheit: Stadtpolizei Zürich

Grosseinsatz und Unterstützung durch Kantonspolizei Zürich
Die Einsatzkräfte der Stadtpolizei setzen gemeinsam mit ihren Partnerorganisationen alles daran, dass Zürich anlässlich der EURO 08 ein wahres Fussballfest erlebt. Eine der grossen Herausforderungen ist, gleichzeitig zum anspruchsvollen Tagesgeschäft in der ganzen Stadt auch noch die Aufgaben eines drei Wochen dauernden sportlichen Grossanlasses zu bewältigen. Um genügend personelle Ressourcen einsetzen zu können, haben sowohl Schutz & Rettung als auch die Stadtpolizei eine Feriensperre ausgesprochen. Zudem wird die Kantonspolizei Zürich die Stadtpolizei unterstützen. Das Ostschweizer Polizeikonkordat stellt wenn nötig eine Reserve zur Verfügung. Die Beanspruchung und Belastung der Mitarbeitenden wird für die Dauer der EURO 08 sehr gross sein, auch wenn alle Korpsangehörigen zum Einsatz kommen und andere Polizeikorps Unterstützung leisten.

Auf Bewährtem aufbauen
Wichtigstes Ziel der Polizeikräfte ist, dass die Stadt Zürich sicher bleibt, sowohl in den verschiedenen Zonen des sportlichen Grossanlasses als auch in den Quartieren. Für das Sicherheitskonzept gilt der Grundsatz, auf dem gut funktionierenden und bewährten Bestehenden aufzubauen. So wird etwa der 24-Stunden-Betrieb in den Regionalwachen wenn nötig verstärkt. Das Angebot für die Bevölkerung wird auch in den Quartierwachen sichergestellt, der Tagesbetrieb kann jedoch fallweise auf ein Minimum konzentriert werden.

Sicherheitsringe rund ums Stadion
Die Polizei ist ausserhalb des Stadions für die Sicherheit verantwortlich, innerhalb sind private Sicherheitsdienste zuständig. Um den Stadionbereich optimal zu sichern, werden rund ums Stadion ein innerer und ein äusserer Sicherheitsring gezogen. Vor Betreten des äusseren Sicherheitsrings müssen Besucher eine Kontrolle passieren. Allfällig mitgebrachte gefährliche Gegenstände werden dabei sichergestellt. In den inneren Sicherheitsring, der den eigentlichen Stadionbereich umgibt, gelangen nur noch Personen, die ein Ticket vorweisen können.

Erfahrung mit Fussballspielen und Grossanlässen
Die Stadtpolizei Zürich kann sich bei Vorbereitung und Durchführung der EURO 08 auf ihre langjährige Erfahrung mit Grossanlässen und Fussballspielen mit hohem Risikopotential verlassen. Sie und ihre Partnerorganisationen haben immer wieder bewiesen, dass auch sehr personalintensive Veranstaltungen mit grossen Menschenmengen wie das Züri-Fäscht oder die Street Parade sehr gut gemeistert werden. Mit dem neuen Stadion haben die Einsatzkräfte zwar noch keine Erfahrung, aber es verfügt über eine gute Infrastruktur und die kommenden Meisterschaftsspiele von FCZ und GC bieten wertvolle Möglichkeiten, sich für die drei Europameisterschafts-Spiele vorzubereiten.

Sich in den Fanzonen sicher bewegen
Die als Fanzonen ausgeschiedenen Gebiete werden abgesperrt und mit einer Zugangskontrolle geschützt. Diese Kontrolle obliegt wie beim Letzigrund-Stadion privaten Sicherheitskräften. Die Polizei wird im Umfeld jedoch intensiv mit Patrouillen präsent sein und wenn nötig intervenieren.

Einsatzphilosophie und Auftreten der Polizei
Die Polizeikorps der Host Citys und der Kantone haben sich einer gemeinsamen Einsatzphilosophie verpflichtet. Die Grundlage dazu kann dem Sicherheitskonzept der EURO 08 entnommen werden (http://www.switzerland.com). Zentrales Element ist die 3-D-Strategie (Dialog – Deeskalation – Durchgreifen). Die Stadtpolizei Zürich setzt diese Strategie, die wenn immer möglich ein Auftreten der Polizeikräfte in normaler Uniform und den Einsatz der Ordnungsdienst-Elemente erst in der Phase Durchgreifen vorsieht, bereits im Vorfeld der EURO 08 mit Erfolg um. Die gewonnenen Erfahrungen fliessen laufend in die Ausarbeitung der Detailkonzepte ein. Wichtiger Bestandteil der Polizeiarbeit an der EURO 08 ist der Einsatz speziell geschulter Szenekenner sowie ausländischer Verbindungsbeamter. Die Stadtpolizei kann dabei auf die erprobten Spezialisten der Gruppe Hooliganismus und auf im Hinblick auf die EURO 08 eigens ausgebildete Szenekenner zurückgreifen.

Gut geschult in den Einsatz
Die Mitarbeitenden der Stadtpolizei werden im Vorfeld in verschiedenen Bereichen ausgebildet, um optimal auf ihre anforderungsreiche Aufgabe vorbereitet zu sein. Für eine erfolgreiche Umsetzung der 3-D-Strategie werden alle Korpsangehörigen im für die verschiedenen Stufen adäquaten Auftreten geschult. Angewendet wird das Gelernte anlässlich der Meisterschaftsspiele. Im weiteren gehören der Kurs “Gefahrenabwehr im polizeilichen Umfeld “ des Schweizerischen Polizeiinstituts (SPI) sowie eine Fachtagung für alle Angehörigen der Stadtpolizei zum Ausbildungskonzept.

Einsatzkräfte als hilfsbereite Gastgeber
Ein Handbuch für alle im Einsatz stehenden Dienste informiert unter anderem über Einsatzregeln, Spielorte, Mannschaften und Fans. Damit auch nicht ortskundige Einsatzkräfte als Gastgeber auftreten können, berücksichtigt das Handbuch auch touristische Aspekte.

Schutz & Rettung Zürich und die Stadtpolizei sind bestrebt, die Grundversorgung sicherzustellen und mit einer perfekten Organisation eine maximale Sicherheit für alle Besucher und Bewohner von Zürich zu gewährleisten.


publiziert von: Admin am 13.07.2007 um 12:37:00 Uhr
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Medienorientierung zum Stand der Vorbereitungen im Bereich Sicherheit EURO 2008

Zürich - Einladung zu einer gemeinsamen Medienorientierung von Schutz & Rettung Zürich und der Stadtpolizei Zürich am Freitag, 13. Juli 2007, 10.00 Uhr: Euro 08 – Stand der Vorbereitungen im Bereich Sicherheit

Sehr geehrte Damen und Herren Der Countdown für das grösste je in der Schweiz durchgeführte Sportereignis läuft und die Vorbereitungen des Polizeidepartements gehen planmässig voran. Die Euro 08 stellt für alle im Einsatz stehenden Organisationen eine grosse Herausforderung dar. Damit Zürich ein sportliches, fröhliches und ungetrübtes Fussballfest erleben kann, bereiten sich die Sicherheits- und Rettungskräfte der Stadt Zürich intensiv vor. Gerne erläutern wir Ihnen den aktuellen Stand der Vorbereitungen im Bereich Sicherheit und laden Sie deshalb herzlich ein zu einer Medienorientierung am Freitag, 13. Juli 2007, 10.00 Uhr, im Verwaltungszentrum Werd, Werdstrasse 75, 8004 Zürich, Bildungszentrum Werd, 1. Stock (Tram Linien 9 und 14, Haltestelle Werd). Begrüsst und informiert werden Sie von Stadträtin Esther Maurer, Vorsteherin des Polizeidepartements, und Major Gerhard Lips, Chef Region Ost der Stadtpolizei Zürich und Leiter Teilprojekt Sicherheit EURO 08, sowie Major Alexander Handke, Stabschef Schutz & Rettung Zürich und Projektleiter EURO 08 für SRZ.

Herausgeber: Stadtpolizei Zürich, Infostelle


publiziert von: Bundesamt für Polizei am 09.07.2007 um 16:48:00 Uhr
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Mit präventiven Massnahmen gegen Gewalt an Sportveranstaltungen

Zürich - Seit 1. Juni 2007 ist die Einführungsverordnung (EV) des Kantons Zürich zum Bundesgesetz über Massnahmen zur Wahrung der inneren Sicherheit (BWIS) in Kraft und regelt die Zuständigkeiten der Polizeikorps. Kantonspolizei und Stadtpolizei Zürich sowie die Stadtpolizei Winterthur haben jetzt die Perimeter für die Umsetzung der Rayonverbote definiert. Damit können die im Bundesgesetz vorgesehenen Massnahmen im Kanton Zürich umgesetzt werden.

Die das BWIS ergänzenden Bestimmungen über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen schaffen die Grundlage, um gesamtschweizerisch präventive Massnahmen umzusetzen. Zentrale Massnahme ist dabei die Schaffung der Datenbank HOOGAN. Mit dieser zentralen Hooligandatenbank steht der Polizei und den Stadionbetreibern ein wirksames Mittel zur Verfügung, um Gewalt an Sportveranstaltungen präventiv besser bekämpfen zu können. Seit 1. Juni ist die Einführungsverordnung des Kantons Zürich zu den bundesrechtlichen Massnahmen gegen Gewalt an Sportveranstaltungen (EV BWIS) in Kraft. Nachdem jetzt auch die Verbotsrayons für den ganzen Kanton definiert sind, können die Zürcher Polizeikorps die neuen Massnahmen – Rayonverbot, Ausreisebeschränkung, Meldeauflage sowie ein maximal 24-stündiger Polizeigewahrsam – ab sofort umsetzen. In der zentralen Hooligandatenbank werden sämtliche Personen erfasst, die sich an Sportveranstaltungen im In- und Ausland gewalttätig verhalten haben und gegen die eine Präventivmassnahme ausgesprochen wurde. Gewalttätige Personen können dank der neuen Instrumente besser von Sportveranstaltungen ferngehalten werden. Die entsprechenden Verfügungen werden dezentral vom jeweils zuständigen Polizeikorps erlassen. Gegen diese Verfügungen kann beim Haftrichter des Bezirksgerichts Zürich Beschwerde erhoben werden, jedoch ohne aufschiebende Wirkung. Zudem erlaubt die Datenbank HOOGAN, dass die erfassten Daten an die direkt betroffenen Veranstalter – Stadionbetreiber / Clubs / Vereine sowie die involvierten privaten Sicherheitsdienste – weitergegeben werden können. Dank der neuen Gesetzgebung können die Polizeikorps des Kantons Zürich gemeinsam mit den Veranstaltern von Sportanlässen präventiv und wirksam gegen Gewalt vorgehen. Übersichtsplan der Rayons im Kanton Zürich: http://www.stadtpolizei.ch/ Für weitere Informationen stehen Ihnen folgende Kontaktpersonen zur Verfügung: Bruno Keller, Chef Regionalabteilung Winterthur/Unterland Kantonspolizei Zürich, ist ab 13.30 Uhr erreichbar, Telefon 044 247 36 36 Roger Peter, Fachstellenleiter/Chef Jugenddienst Stadtpolizei Winterthur, ist von 13:30 bis 14:30 Uhr erreichbar, Telefon 052 267 69 45 Christoph Vögeli, Chef Sicherheitsdienst Stadtpolizei Zürich / Leiter Schweizerische Zentralstelle Hooliganismus SZH, ist ab 14:00 über die Infostelle erreichbar, Telefon 044 411 91 11


publiziert von: Administrator am 02.07.2007 um 09:47:00 Uhr
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Vereinbarung über verrechenbare Leistungen zur Sicherheit und Konzept “Standortmarketing” genehmigt

Magglingen - Der politische Ausschuss der Gesamtprojektorganisation Öffentliche Hand UEFA EURO 2008TM hat an seiner heutigen Sitzung die Vereinbarung, wie die Leistungen gemäss Parlamentsbeschluss vom 22. Juni 2006 im Bereich Sicherheit abgerechnet werden, genehmigt. Ebenfalls genehmigt wurde das Konzept “Standortmarketing”.

Genehmigt wurde vom politischen Ausschuss in seiner heutigen Sitzung in Bern die Vereinbarung zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft, der Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren sowie den vier Austragungsorten der Euro 2008 über die verrechenbaren Leistungen im Bereich Sicherheit gemäss Parlamentsbeschluss vom 22. Juni 2006.

Damals wurde zugunsten der vier Austragungsorte Basel, Bern, Genf und Zürich ein Gesamtbetrag von höchstens 10,5 Millionen Franken für die mit der Organisation der Sicherheit betrauten Gemeinwesen gesprochen. Dieser Betrag dient ausschliesslich zur Deckung der Mehrkosten der Euro 2008 im Sicherheitsbereich. Die 10,5 Millionen Franken bilden ein Kostendach. Verrechenbar sind Mehrkosten, die für Unterkunft, Verpflegung, Ausbildung und Schulung der Einsatzkräfte sowie Feuerwehr, zivile Sanitätsdienste und Zivilschutz in Zusammenhang mit der Durchführung der Euro 2008 anfallen werden.

Gutgeheissen wurde vom politischen Ausschuss ebenfalls das Konzept “Standortmarketing” (Teilprojekt 03) für die Euro 2008. Die offizielle Schweiz sowie sämtliche involvierte Bundesorganisationen werden unter einem einheitlichen Erscheinungsbild - eingeschlossen Marke, Slogan und Marketingplattform - mindestens für die Jahre 2007 bis 2009 auftreten. Darauf haben sich das seco, Präsenz Schweiz (PRS), Standort Schweiz und Standort Kantone,
osec, KTI und Schweiz Tourismus anlässlich eines Workshops vom 30. November geeinigt. Die von PRS entwickelte “Story Schweiz” bildet die Grundlage für die Inhaltsaufbereitung. Sportliche Inhalte werden mit den Partnern BASPO, SFV, EURO 2008 SA sowie den Kantonen erarbeitet. Slogan und Marke des Standortmarketings sollen gleichermassen die definierten ausländischen Zielmärkte wie auch die einheimische Bevölkerung ansprechen.

Herausgeber:
Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport
Internet: http://www.vbs.admin.ch
UEFA EURO 2008: Vereinbarung über verrechenbare Leistungen im Bereich Sicherheit und das Konzept


publiziert von: Administrator am 09.12.2006 um 15:44:00 Uhr
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