Ausbildung und Übungen
Aargau: Gute Vorbereitung schafft SicherheitFür die Gewährleistung der Sicherheit während der EURO 2008 sind im Kanton Aargau spezielle Strukturen geschaffen worden. Im Polizeikommando ist ein Euro-Lagebüro in Betrieb genommen worden. Die Kantonspolizei wird zudem unterstützt durch den Kantonalen Führungsstab und die Kommunalpolizeien. An der heutigen Medienkonferenz orientierten die Regierungsräte Kurt Wernli und Ernst Hasler zusammen mit der Führungsspitze der Kantonspolizei und des Kantonalen Führungsstabes über die seit Monaten laufenden gemeinsamen Vorbereitungen sowie die geschaffenen Strukturen für die Gewährleistung der Sicherheit im Kanton Aargau während der EURO 2008.
Eine Herausforderung für die Polizeikräfte
EURO-Lagebüro im Polizeikommando
Polizeiliche Grundversorgung im Aargau
Es darf gefeiert werden - aber nicht kopflos
PKO AG / DC Medien & PR / Lt Rudolf Woodtli |
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Tagesüberblick Sicherheit EURO 2008Tagesüberblick Sicherheit EURO 2008, Mittwoch 04. Juni 2008 (miz) EURO 2008 - SICHERHEIT UND VERKEHR IN LAUSANNE: Während des Monats Juni 2008 passt die Lausanner Polizei ihr Dispositiv im Hinblick auf die intensivierten Aktivitäten in der Hauptstadt des Kantons Waadt während der EURO 2008 so an, dass die Sicherheit der Bevölkerung garantiert werden kann. Ein Verkehrsdienst wird jeden Tag eingesetzt, um bestmöglich für Sicherheit und einen flüssigen Verkehrsverlauf zu sorgen. Die Polizei gewährleistet zudem ihre üblichen Dienste; unter anderem werden mehrere Polizeiposten in den Quartieren geöffnet bleiben (Quelle: http://www.sicherheiteuro2008.ch) DAS SCHWEIZER GRENZWACHTKORPS (GWK): Das GWK ist das grösste nationale zivile Sicherheitsorgan der Schweiz und zugleich der uniformierte und bewaffnete Teil der Eidgenössischen Zollverwaltung, die zum Eidgenössischen Finanzdepartement gehört. Das GWK nimmt Aufgaben aus dem sicherheitspolizeilichen und fiskalischen Bereich wahr. Dazu zählen u.a.: Personen-, Fahrzeug- und Sachfahndung, Betäubungsmittelbekämpfung, Dokumentenfälschungen, fremden-polizeiliche und verkehrspolizeiliche Aufgaben sowie die Erbringung von Zolldienstleistungen und die Schmuggelbekämpfung. Die Mobilität von Mensch und Waren nimmt immer grössere Ausmasse an. Rund 630’000 Personen und 330’000 Fahrzeuge passieren täglich die Schweizergrenze. Jährlich werden rund 100’000 Personen an der Schweizer Grenze zurückgewiesen und mehrere Tausend illegal in die Schweiz eingereiste Personen aufgegriffen. Auf Grund von Vereinbarungen mit den kantonalen Polizeien übergibt das Grenzwachtkorps jährlich insgesamt etwa 50’000 Verdächtige an das jeweils zuständige Polizeikorps. Gegen 3’000 aufgedeckte Fälle von grenzüberschreitender Betäubungsmittelkriminalität, 2’000 Ausweisfälschungen sowie ungefähr 20’000 Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz sind weitere Leistungsausweise des Grenzwachtkorps. (Quelle: http://www.gwk.ch) AUSWERTUNG DER EINSATZÜBUNG «STEILPASS 08» IN BERN: Die Auswertung der Einsatzübung «Steilpass 08» der Sicherheitskräfte der Host City Bern fällt positiv aus. Aufgrund der gemachten Erfahrungen konnten einzelne Optimierungen umgesetzt werden. Bern ist bereit. Am 28.05.2008 fand im Stade de Suisse eine gross angelegte Einsatzübung für die Berner Sicherheitskräfte statt; beübt wurden rund 500 Polizisten, Feuerwehrleute, Sanitäter, Samariter und Zivilschützer. Geübt wurde die Versorgung einer grossen Zahl von verletzten Personen. (Quelle: http://www.news.admin.ch) |
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Tagesüberblick Sicherheit EURO 2008Tagesüberblick Sicherheit EURO 2008, Dienstag 03. Juni 2008 (miz) DER SCHWEIZER ZOLL HEISST ALLE FUSSBALLBEGEISTERTEN BESUCHER HERZLICH WILLKOMMEN: Gewerblicher Warenverkehr - Grundsätzlich gibt es für Warenbeförderungen in Zusammenhang mit der UEFA EURO 2008 keine speziellen Ausnahmeverfahren. D.h. die Zollabfertigung erfolgt mit der bestehenden Infrastruktur und nach den geltenden eingespielten Verfahren. Trotz mehr Ein- und Ausfuhrabfertigungen während der UEFA EURO 2008 bemühen sich die Zollbehörden für eine schnelle Abfertigung. Fragen an den Zoll: Allgemeines EURO 2008: +41 (0)31 322 67 04; Zoll und Fahrzeuge: +41 (0)31 322 59 88. (Quelle: http://www.ezv.admin.ch) ERSTE VIDEOKONFERENZ SICHERHEIT DURCHGEFÜHRT: Der Informationsaustausch zwischen den beiden Austragungsländern Schweiz und Österreich ist ein zentrales Element der Sicherheit zu Gunsten der EURO 2008. Zum einen wird die Lage über die Elektronische Lagedarstellung (ELD) ausgetauscht. Daneben ist aber auch der regelmässige, persönliche Austausch auf Ebene der Projektverantwortlichen für die Sicherheit wichtig. Zu diesem Zweck findet täglich eine Videokonferenz zwischen den beiden Projektleitern Sicherheit EURO 2008 in der Schweiz, Martin Jäggi, und in Österreich, Günther Marek, statt. Heute wurde diese Videokonferenz zwischen den beiden Sicherheitskoordinatoren erstmals durchgeführt (Quelle: http://www.sicherheiteuro2008.ch) ÜBUNG FANZONE GENF: Heute Morgen haben die Genfer Polizeikräfte ihre Vorbereitungen im Hinblick auf die EURO 2008 mit einer letzten Übung abgeschlossen. Den letzten Schliff für das bevorstehende Turnier holten sich die Polizeikräfte anlässlich einer Übung auf dem öffentlichen Platz der Fanzone von Plainpalais und dem Fan-Dorf von Bout-du-Monde. Die Polizeikräfte konnten dabei auf 50 Figuranten zurückgreifen, um auf verschiedenste Gefahren zu reagieren. In der Fanzone von Plainpalais, welche eine Kapazität von 45’000 Personen aufweist, haben die Sicherheitskräfte drei Szenarien geübt: Das Entfernen einer unruhigen Fangruppe oder von Einzelpersonen sowie die Kontrolle einer Risikozone. Der zweite Teil der Übung wurde im Fan-Dorf von Bout-du-Monde durchgeführt. Dort werden mehr als 30’000 feiernde Personen erwartet; mehr als 3’000 Fans werden sich dort möglicherweise einquartieren. An diesem Ort wurden darum besondere Manöver eingeübt, welche auf die Problematik von Camping und von Unterbringungszonen zugeschnitten sind. Lokale, nationale und internationale Medien waren anwesend, um den Übungen beizuwohnen. Das Gelingen der Übung erlaubte es den Genfer Kräften, ihr Können unter Beweis zu stellen. Mit dieser Übung ist nun das letzte der drei Module abgeschlossen. (Quelle: http://www.police.ge.ch) |
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Tagesüberblick Sicherheit EURO 2008Tagesüberblick Sicherheit EURO 2008, Montag 02. Juni 2008 (miz) STADT- UND KANTONSPOLIZEI SOWIE SCHUTZ & RETTUNG ZÜRICH INFORMIEREN AN DER EURO 2008 GEMEINSAM: Während der Fussballeuropameisterschaft im Juni 2008 werden die Stadt- und Kantonspolizei Zürich zusammen mit Schutz & Rettung Zürich eine gemeinsame Medienstelle betreiben und mit gemeinsamen Medienmitteilungen über die Ereignisse rund um den Anlass informieren. (Quelle: http://www.sicherheiteuro2008.ch) FAIRPLAY FÜR ALLE: Kurz vor Anpfiff der EURO 2008 sind die Verantwortlichen im Kanton Thurgau überzeugt, alle notwendigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen zu haben. An einer Medienkonferenz in Frauenfeld unterstrich Justizdirektor Claudius Graf-Schelling das aktive und frühzeitige Engagement des Kantons Thurgau für die Bewältigung der EURO 2008. «Dank einer Feriensperre verfügt die Kantonspolizei über genügend Einsatzkräfte, um die Sicherheit im Thurgau aufrecht zu erhalten», sagte er. Bis heute zeichne sich im Thurgau keine besondere Gefährdungslage ab, führte Polizeikommandant Hans Baltensperger aus. Die Kantonspolizei sei jedoch während der ganzen Spielzeit in erhöhter Bereitschaft, verfolge die Lage wachsam und wolle mit «überzeugender Arbeit und Freundlichkeit zum Fest beitragen». Bei Gewalttätern, Verhaltensauffälligen, Betrunkenen und anderen Personen, welche Ordnung und Sicherheit gefährden, greife die Kantonspolizei aber durch. Und zwar schnell und konsequent. Weitere Informationen unter http://www.kapo.tg.ch/euro08. TRAININGSFLÜGE DER LUFTWAFFE ÜBER EURO 2008-STADIEN: Die Schweizer Luftwaffe wird am 4. und 5. Juni 2008 zu Trainingszwecken die vier EURO 2008-Stadien in Bern, Zürich, Basel und Genf überfliegen. Diese Flüge dienen dem Training zur Sicherung des Luftraumes über den Stadien während der Spiele zur EURO 2008. (Quelle: http://www.sicherheiteuro2008.ch) NOTIZ AN DIE REDAKTIONEN: Während der Euro 2008 (2. bis 26. Juni 2008) hat das Bundesministerium für Inneres in Wien den Leiter der Stabsabteilung beim Landespolizeikommando Vorarlberg, Obstlt Rainer Fitz, als österreichischen Polizeiverbindungsoffizier in der Schweiz bestellt. Obstlt Rainer Fitz ist für die Schweizer, die österreichischen und internationalen Medienvertreter in der Schweiz Ansprechpartner für österreichbezogene polizeiliche Themen und gleichzeitig Medien-Servicestelle. Anfragen richten Sie bitte an Obstlt Rainer Fitz, 0043/664-2100069 oder rainer.fitz@polizei.gv.at |
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Tagesüberblick Sicherheit EURO 2008Tagesüberblick Sicherheit EURO 2008, Mittwoch 28. Mai (miz) EINSATZÜBUNG DER SICHERHEITSKRÄFTE IN BERN: Mit zwei gross angelegten Einsatzübungen haben die Kantonspolizei Bern und ihre Partner aus dem Sicherheitsbereich ihre Vorbereitungen für die EURO 2008 abgeschlossen. Kurz vor dem Anpfiff hat für sie nach einer langen Planungsphase der Einsatz begonnen. Die Sicherheits- und Rettungsorganisationen sind zuversichtlich, dass sie die Sicherheit im Kanton Bern während der EURO 2008 gewährleisten können. (Quelle: http://www.police.be.ch) FREIWILLIGE IMPFUNG: In der Schweiz steigt die Zahl der Masern-Erkrankungen seit 2006 an. Mit dem Angebot einer kostenlosen und freiwilligen Impfung für die Truppen im EURO 2008-Einsatz will die Armee in Übereinstimmung mit den Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit dazu beitragen, das Ansteckungsrisiko bei Massenveranstaltungen zu verringern und so die Truppe zu schützen. Auch für die Angehörigen des Zivilschutzes wird eine Impfmöglichkeit angeboten. Das Bundesamt für Gesundheit hat zusammen mit dem Teilprojekt Sicherheit Öffentliche Hand EURO 2008 die Masernimpfung via die Kantonsärzte auch den Polizeikorps empfohlen. Ziel ist, dass alle Polizistinnen und Polizisten, die im EURO-Einsatz stehen, sich freiwillig und kostenlos der Masernimpfung unterziehen können. Die Massnahmen trifft jedes Polizeikorps in eigener Kompetenz. (Weitere Informationen: http://www.vtg.admin.ch) INFORMATION DER SICHERHEITSKRÄFTE: Die Planungs- und Vorbereitungsarbeiten des Teilprojekts Sicherheit der Projektorganisation Öffentliche Hand UEFA EURO 2008 für die EURO 2008 sind abgeschlossen. Wie dies bereits im «Nationalen Sicherheitskonzept Schweiz für die UEFA EURO 2008» vorgesehen und beschrieben ist, zeichnen für die konkrete Umsetzung der Sicherheitsmassnahmen nun die Kantone und die Polizeikorps in den Austragungsorten verantwortlich. Die Informationsführung während des Einsatzes der Sicherheitskräfte liegt bei den polizeilichen Einsatzverantwortlichen. Zu deren Unterstützung betreibt die Teilprojektleitung Sicherheit ab dem 26. Mai 2008 eine nationale Medieninformationszentrale Sicherheit (MIZ), die bis am 30. Juni 2008 rund um die Uhr erreichbar ist. (Quelle: http://www.sicherheiteuro2008.ch) GROSSEINSATZ DES BEVÖLKERUNGSSCHUTZES AN DER UEFA EURO 08: Gemeinsam mit den Kantonen und den vier Host Citys gewährleistet der Bund an der EURO 2008 die Sicherheit im öffentlichen Raum. Die Partnerorganisationen des Bevölkerungsschutzes leisten vielfältige Beiträge. Das Beispiel der EURO 2008 macht deutlich, dass die Leistungen des Bevölkerungsschutzes weit über das hinaus gehen, was bei Katastrophen und Notlagen von ihm erwartet wird. (Quelle: http://www.babs.admin.ch) INFORMATION DER PROJEKTORGANISATION ÖFFENTLICHE HAND: Die Gesamtprojektkoordination Bund UEFA EURO 2008 liefert während der UEFA EURO 2008 täglich Informationen auf Stufe Schweiz. mehr dazu |
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Bern: der Einsatz der Sicherheitskräfte beginntMit zwei gross angelegten Einsatzübungen haben die Kantonspolizei Bern und ihre Partner aus dem Sicherheitsbereich ihre Vorbereitungen für die EURO 08 abgeschlossen. Kurz vor dem Anpfiff hat für sie nach einer langen Planungsphase der Einsatz begonnen. Die Sicherheits- und Rettungsorganisationen sind zuversichtlich, dass sie die Sicherheit im Kanton Bern während der EURO 08 gewährleisten können. Zehn Tage vor Beginn der EURO 08 haben die Kantonspolizei Bern und ihre Partner aus dem Sicherheitsbereich organisatorische Abläufe und die Zusammenarbeit getestet. Die Übungen wurden bewusst kurz vor Beginn der EURO 08 durchgeführt, um die Strukturen nutzen zu können, die im Hinblick auf die EURO 08 aufgebaut worden sind.
Am Dienstag wurden polizeiinterne Abläufe im Zusammenhang mit der Festnahme einer grösseren Anzahl Personen durchgespielt. Heute Mittwoch folgte eine gross angelegte Einsatzübung im Stade de Suisse. Dabei wurde das Zusammenspiel zwischen Polizei, Feuerwehr, Sanität, Zivilschutz und weiteren Partnerorganisationen geübt. Ausgangslage bildete ein starkes Gewitter mit Hagelschlag, bei dem zahlreiche Zuschauer verletzt wurden.
Bei der anschliessenden Medienkonferenz äusserten sich die Referenten zur interdisziplinären Zusammenarbeit von Polizei, Feuerwehr, Sanität, Zivilschutz und der weiteren Partner. Gemeinderat Stephan Hügli, Direktor für Sicherheit, Umwelt und Energie, ist überzeugt davon, dass die Sicherheit rund um die EURO 08 gut vorbereitet und dank der Professionalität der beteiligten Dienste auch in ausserordentlichen Situationen optimal gewährleistet ist. Die hauptsächlichen Herausforderungen lägen jedoch bei den Ordnungs- und Sicherheitsaufgaben rund um die grossen Menschenmengen und dem zu erwartenden sehr grossen Alkoholkonsum. Viktor Baumann, Geschäftsleitungsmitglied Stade de Suisse, führte aus, dass an einem EURO 08 Gruppenspiel rund dreimal so viele Sicherheitskräfte im Einsatz seien wie an einem Spiel der Champions League mittlerer Risikostufe. Seit der Übernahme des Stadions durch die UEFA werde dieses mit Video und Patrouillen überwacht. Zudem würden seit dem 12. Mai alle Anlieferungen und Zutritte zum Stadion kontrolliert. Das Stadion verfüge über eine eigene Notfallorganisation, welche als Erstintervenierende zum Einsatz komme. Dr. Stefan Blättler, Kommandant der Kantonspolizei Bern, ist froh, dass nach einer langen Planungsphase nun der Einsatz beginnt. Er äusserte seinen Respekt vor der grossen Aufgabe, die Sicherheit aller während der EURO 08 zu gewährleisten. Dank der gesamtschweizerischen Sicherheitspartnerschaft, der professionellen Organisation und dem Können der Einsatzkräfte von Polizei, Sanität, Feuerwehr, Zivilschutz, Grenzwachtkorps und subsidiär der Armee könne dieses Ziel aber erreicht werden. Die Polizei freue sich auf die EURO 08, auch wenn sie trotz umfassender Planung jederzeit mit Überraschungen rechnen müsse. Die Kantonspolizei habe sich aber äusserst seriös vorbereitet und werde in der konkreten Situation zusammen mit ihren Partnern rasch und professionell handeln. Damit wolle sie dazu beitragen, dass Bern ein echtes Fussballfest in Sicherheit erleben kann.
„Mr. EURO 08 Bern“, Dr. Marcel Brülhart, dankte den Vertretern aus dem Sicherheitsbereich für die hervorragende Zusammenarbeit mit der Host City Bern. Er ist zuversichtlich, dass nicht nur die Sicherheitsorganisationen, sondern alle beteiligten Partner dank frühzeitiger und gezielter Vorbereitung den Anforderungen der EURO 08 gewachsen sind. Ebenso ist er überzeugt, dass sich die Erfahrungen aus der engen Zusammenarbeit aller Partner nicht nur während der EURO 08, sondern auch langfristig positiv auswirken werden.
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Grosseinsatz des Bevölkerungsschutzes an der UEFA EURO 08Gemeinsam mit den Kantonen und den vier Host Cities gewährleistet der Bund an der EURO 2008 die Sicherheit im öffentlichen Raum. Die Partnerorganisationen des Bevölkerungsschutzes leisten vielfältige Beiträge. Das Beispiel der EURO 08 macht deutlich, dass die Leistungen des Bevölkerungsschutzes weit über das hinaus gehen, was bei Katastrophen und Notlagen von ihm erwartet wird. Die EURO 08 soll ein grosses Fest werden: fröhlich, unbeschwert, bunt, Völker verbindend. Damit dies möglich wird, muss die Sicherheit gewährleistet sein. Mit diskreten und dennoch wirksamen Massnahmen sorgen die Einsatzorganisationen des Bevölkerungsschutzes gemeinsam mit anderen Sicherheitskräften dafür. Damit im Einsatz das Zusammenspiel von Polizei, Sanität, Feuerwehr und weiterer Sicherheitskräfte wie geplant klappt, führen die Blaulichtorganisationen unter Leitung der Kantonspolizei Bern heute im Raum des Stade de Suisse eine gross angelegte Einsatzübung durch.
Der Zivilschutz leistet in den Host Cities und in Orten mit grösseren Public-Viewing-Zonen vielfältige organisatorische und logistische Unterstützung. Er stellt die erforderlichen Kräfte bereit, um die übrigen Einsatzorganisationen bei Bedarf rasch und effizient unterstützen zu können. Insgesamt hat der Bund auf seine Rechung ca. 18’000 Einsatztage in den Host Cities genehmigt. Dazu kommen weitere Einsatztage, die von den zuständigen kantonalen und kommunalen Stellen bewilligt worden sind.
Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS im Einsatz
Das BABS ist aber auch während der EURO 08 im Einsatz: Im Nationalen Koordinationsstab (NAKOS.ch) hat es die Leitung der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr übernommen. Einen zentralen Beitrag leistet das BABS zur Sicherstellung der Information und Kommunikation der Sicherheitskräfte: Die Nationale Alarmzentrale NAZ im BABS betreibt während der gesamten EURO 08 die Elektronische Lagedarstellung (ELD), auf die alle Einsatzkräfte Zugriff haben. Ausserdem sind unter Federführung des BABS im Hinblick auf die EURO 08 die bisher bestehenden POLYCOM-Teilnetze zu einem Gesamtnetz verbunden worden. Das Sicherheits-Funksystem POLYCOM ermöglicht den Funkkontakt innerhalb wie zwischen den beteiligten Sicherheitskräften.
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Tagesüberblick Sicherheit EURO 2008Tagesüberblick Sicherheit EURO 2008, Montag, 26. Mai (miz) TEMPORÄRE VIDEOÜBERWACHUNG: In diesen Tagen werden in Basel 23 Kameras für eine temporäre Videoüberwachung installiert. Sie haben die drei Fan-Zonen sowie die Fan-Meile und die Umgebung des Stadions St. Jakob-Park im Fokus. Während der Dauer der EURO 08 werden die Kameras eine Übersicht über die Publikumsströme und allfällige Störungen ins Lagezentrum im Spiegelhof übermitteln. Die Videoüberwachung während der Dauer der EURO entspricht den gesetzlichen Bestimmungen und ist vom kantonalen Datenschutzbeauftragten genehmigt. Die aufgezeichneten Bilder werden nach 48 Stunden automatisch überschrieben. Eine Auswertung der Aufnahmen erfolgt ausschliesslich im Falle von Ausschreitungen durch die zuständigen Organe der Kantonspolizei. mehr EINSCHRÄNKUNGEN FÜR SCHWIMMER UND SCHIFFFAHRT: Zur Sicherheit aller Rheinbenutzer hat die Polizei für die Zeit während der EURO 08 zusätzliche Einschränkungen für die Schifffahrt und für Rheinschwimmer erlassen. So gilt für die Kleinschifffahrt zwischen Wettstein- und Johanniterbrücke eine Höchstgeschwindigkeit von 10 km/h. Das Ankern oder Warten an Ort ist in diesem Abschnitt für sämtliche Kleinschiffe ebenso verboten wie das Anlegen an einen Steg oder eine Boje. Zudem darf die mit blauen Bojen markierte Schwimmzone am Kleinbasler Rheinufer nicht befahren werden. Rheinschwimmer haben zu beachten, dass auf der Kleinbasler Seite nur innerhalb der mit blauen Bojen signalisierten Zone geschwommen werden darf. In den Schifffahrtsrinnen ist das Schwimmen wie immer strikte verboten. Es wird zudem in Erinnerung gerufen, dass das Springen von den Rheinbrücken auch während der EURO überaus gefährlich ist und deshalb verboten bleibt. mehr PAPIERMÜHLESTRASSE WEGEN ÜBUNG GESPERRT: Am kommenden Mittwoch, 28. Mai 2008, bleibt die Papiermühlestrasse, zwischen Guisanplatz und Parking Stade de Suisse von 09.45 Uhr bis 13.00 Uhr gesperrt. Der Zugang zum Einkaufszentrum ist gewährleistet. Am Mittwoch, 28. Mai 2008, führen die Blaulichtorganisationen eine gross angelegte Einsatzübung im Stade de Suisse durch. Dabei soll im Hinblick auf die bevorstehende EURO 08 das Zusammenspiel von Polizei, Sanität, Feuerwehr und weiterer, in die Sicherheitsorganisation eingebundener Kräfte getestet werden. Aus Sicherheitsgründen muss die Papiermühlestrasse in der Zeit von 09.45 bis 13.00 Uhr zwischen Guisanplatz und Einfahrt Parking Stade de Suisse gesperrt werden. Das Einkaufszentrum kann aber per Auto erreicht werden. Die entsprechende Umleitung ist signalisiert. mehr TV-SPOT GEGEN FRAUENHANDEL: Die Kampagne «Euro 08 gegen Frauenhandel» hat am Montag Abend einen Spot gegen Frauenhandel lanciert. Der an einen Kinotrailer erinnernde Film rüttelt auf und setzt ein deutliches Zeichen gegen Frauenhandel. Mit der Ausstrahlung des Spots während der Euro 08 in den Stadien, an Public Viewings und am Fernsehen informiert die Kampagne ein breites Publikum zu Frauenhandel in der Schweiz. Der Spot wird ab morgen Dienstag im Fernsehen und während der Dauer der Fussball-EM auch auf Grossleinwänden in den Austragungsstädten und an Public Viewings gezeigt wird. mehr (miz-bal) |
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EURO 08: Papiermühlestrasse wegen Übung Steilpass 08 gesperrtpkb. Am kommenden Mittwoch, 28. Mai 2008, bleibt die Papiermühlestrasse, zwischen Guisanplatz und Parking Stade de Suisse von 09.45 Uhr bis 13.00 Uhr gesperrt. Der Zugang zum Einkaufszentrum ist gewährleistet. Am Mittwoch, 28. Mai 2008, führen die Blaulichtorganisationen eine gross angelegte Einsatzübung im Stade de Suisse durch. Dabei soll im Hinblick auf die bevorstehende EURO 08 das Zusammenspiel von Polizei, Sanität, Feuerwehr und weiterer, in die Sicherheitsorganisation eingebundener Kräfte getestet werden.
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Übung «Steilpass 08» in Bern - EinladungSehr geehrte Damen und Herren Am Mittwoch, 28. Mai 2008, führen die Blaulichtorganisationen im Raum des Stade de Suisse eine gross angelegte Einsatzübung unter der Leitung von Dr. Stefan Blättler, Kommandant der Kantonspolizei Bern, durch. Im Hinblick auf die bevorstehende EURO 08 wird das Zusammenspiel von Polizei, Sanität, Feuerwehr und weiterer in die Sicherheitsorganisation eingebundener Kräfte getestet. Gerne laden wir Sie zu dieser Übung ein und erwarten Sie am
Mittwoch, 28. Mai 2008, um 09.30 Uhr
Nach der Einführung ist ein Rundgang vorgesehen. Um 11.30 Uhr findet eine Medienkonferenz in der Militärkaserne statt. Anschliessend haben Sie die Möglichkeit zum gemeinsamen Mittagessen. Es würde uns freuen, eine Vertreterin oder einen Vertreter Ihres Mediums begrüssen zu dürfen. Aus Gründen der Zulassung in das Stade de Suisse ist eine Anmeldung unter Namensangabe erforderlich. Wir sind Ihnen dankbar für Ihre Anmeldung bis spätestens Montag, 26. Mai 2008 an infostelle@police.be.ch oder Fax 031 / 634 40 39. Besten Dank.
Herausgeber:
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Aargau: Noch 22 Tage bis zur EURO 08Die intensiven Vorbereitungen der Kantonspolizei Aargau auf die bevorstehende EURO 08 verlaufen nach Plan. Die Ausbildung des Polizeikorps ist abgeschlossen. Seit Monaten bereitet sich die Kantonspolizei Aargau zusammen mit dem Kantonalen Führungsstab und anderen Partnerorganisationen intensiv auf die EURO 08 vor. In vier Halbtagen wurden allen 650 Angehörigen des Polizeikorps die “Rules Of Engagement”, also die Einsatzgrundsätze, und psychologische Aspekte der bevorstehenden Aufgaben vermittelt. Die im Ordnungsdienst eingeteilten Korpsangehörigen durchliefen zusätzlich ein gezieltes und realitätsnahes Einsatztraining. Die Ausbildung des Polizeikorps ist damit abgeschlossen. Am Pfingstdienstag fand im Polizeikommando ein Training für die Ressortverantwortlichen des polizeilichen Führungsstabes statt. Schlusspunkt der Vorbereitungen bildet nächste Woche eine halbtägige Stabsübung, bei welcher die Kantonspolizei, der Kantonale Führungsstab und weitere Partner beübt werden. Danach gilt es, letzte Optimierungen an Konzepten und Planung vorzunehmen. Das Lagebüro im Polizeikommando ist seit gestern Donnerstag, 15. Mai 2008, einsatzbereit. Dieses eigentliche “Nervenzentrum” von Kantonspolizei und Kantonalem Führungsstab wird bis zum Ende der EURO je nach Lage rund um die Uhr besetzt sein. Der Polizeikommandant ist Gesamteinsatzleiter. PKO / Medien & PR / bg |
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Verantwortliche ziehen positive Bilanz nach der Euro-Übung im LetzigrundRund 400 Einsatzkräfte und 400 Figuranten probten am Samstag, 19. April 2008, im Stadion Letzigrund den Katastrophenfall. Die Verantwortlichen waren mit dem Ergebnis der Übung weitgehend zufrieden. Unter der Leitung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz wurde der letzte grosse Sicherheitstest der Schweizer Host Citys vor der Euro 2008 durchgeführt. Rund 400 Figuranten und 400 Mitglieder verschiedener Einsatzkräfte übten die Katastrophe im Zürcher Letzigrund. Bereits am Vormittag fand im Führungszentrum der Stadtpolizei Zürich eine Stabsrahmenübung statt. Bei der gross angelegten Übung von heute Samstag ging es im Letzigrund darum, die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Sicherheits- und Rettungsorganisationen zu testen beziehungsweise zu festigen. Dieses Ziel habe man erreicht, sagte ein zufriedener Übungsleiter, Hans Guggisberg, nach der Veranstaltung. Das Szenario vom Samstag sah eine Katastrophe vor, die durch einen Brand und anschliessenden Tumulten im Stadion ausgelöst wurde. Dabei gab es 7 Tote und über hundert Verletzte, 26 davon mit schweren Verletzungen. Es hat sich gezeigt, dass sich die seit längerer Zeit enge Zusammenarbeit zwischen Schutz & Rettung Zürich, der Stadtpolizei Zürich und weiteren Organisationen bewährt hat. Die im Nachgang zur Übung erkannten Optimierungspunkte werden gezielt analysiert und in die Planung zur Euro 2008 miteinbezogen.
Stadtpolizei Zürich
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Sicherheit EURO 2008: Letzter Schliff für zwei Spezialisten-GruppenDie Schweizer Sicherheitskräfte bereiten sich mit anhaltender Sorgfalt auf die EURO 2008 vor. In dieser Woche erhalten an zwei Orten Spezialisten den letzten Schliff: In Hitzkirch diejenigen, die als Verbindungsbeamte die polizeilichen Szenekenner aus den Teilnehmerstaaten sowie die in der Schweiz spielenden Teams begleiten werden, in Basel jene, die als Deeskalations-Teams in Fanmeilen und Public Viewings zum Einsatz kommen. Am Kurs in Basel nehmen bis Mittwoch rund 50 Personen teil. Sie stammen mehrheitlich aus der Host City Basel und werden ergänzt durch Vertreterinnen und Vertreter der Stadtpolizei Zürich sowie der Kantonspolizei Luzern. Sie vertiefen während dreier Tage Ihre Fähigkeiten in Sachen Deeskalation. Sie werden dabei von Fachleuten in Kommunikation und in Stressbewältigung geschult. Zudem werden mit Hooliganspezialisten Rituale und Verhaltensweisen der Fussballfans analysiert. In Trainingssequenzen wird unter Einbezug von Polizeitaktikern schliesslich auch der praktische Umgang mit verschiedenen Situationen geübt. Die Teilnehmenden sollen nach dem Kurs noch besser in der Lage sein, in Situationen mit erhöhtem Gewalt- oder Konfliktpotenzial deeskalativ zu wirken, und dieses Know-how an ihre Kolleginnen und Kollegen weiter zu geben. Die in Basel vertiefte Deeskalation ist eine der drei Handlungsoptionen in der so genannten 3-D-Philosophie, die sich als Richtschnur für Sicherheitseinsätze national und international etabliert hat. Nach dem Dialog stellt sie das zweite D dar, Durchgreifen das dritte.
Auf bewährte Zusammenarbeitsmechanismen vorbereiten
Daneben bereiten sich in Hitzkirch auch die so genannten Team Security Liaison Officers (TSLO) auf ihren Einsatz vor. Ihre Aufgabe wird es sein, die Nationalteams zu begleiten und betreuen, um sämtliche Sicherheitsbelange mit allen Ansprechpartnern zu regeln. Ihnen stehen als eigentliche «Trouble-Shooter» die Begleiter zur Seite, deren Hauptaufgabe es ist, die Mobilität der Nationalteams sicherzustellen. Das Vorgehen in diesem Bereich stützt sich auf das von der Schweiz 1990 ratifizierte «Europäische Übereinkommen über Gewalttätigkeiten und Ausschreitungen von Zuschauern bei Sportanlässen, insbesondere bei Fussballspielen». Es orientiert sich zudem am bewährten europäischen «Handbuch mit Empfehlungen für internationale Zusammenarbeit und Massnahmen bei der Vorbeugung und Bekämpfung von Gewalttätigkeiten und Störungen im Zusammenhang mit Fussballspielen von internationaler Dimension». Ziel des Kurses in Hitzkirch ist es, die Schnittstellen mit den verschiedensten Partnern zu bereinigen und das konkrete Vorgehen abzusprechen, um so die Zusammenarbeit in diesem Bereich optimal vorzubereiten. Es referieren deshalb nicht nur Vertreter der Sicherheitskräfte der öffentlichen Hand (Host-Citys-Korps, fedpol, Grenzwachtkorps), sondern auch solche privater Sicherheitskräfte und der Euro 2008 SA. Letztere sind namentlich in den Stadien, den Mannschaftsquartieren und auf den Trainingsplätzen für die Sicherheit verantwortlich. Ein Ausbildungstag wird im Übrigen einer ausführlichen Erkundung der Hauptschauplätze (Stadien, Fanzonen, Public Viewings etc.) gewidmet.
Für Rückfragen:
Linktitel: Nationales Sicherheitskonzept unter
Linktitel: FAQ Sicherheit unter:
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Sicherheitskräfte checkten ihre EURO 08-EinsatzorganisationDie im Fachbereich Sicherheit der Host City Basel zusammengeschlossenen Polizei-, Rettungs- und Partnerorganisationen haben das Freundschaftsspiel zwischen den Fussballnationalmannschaften der Schweiz und Deutschland vom Mittwoch zum Test ihrer an der EURO 08 vorgesehenen Einsatzstruktur benutzt. Das Länderspiel im Stadion St. Jakob-Park war eine der wenigen Gelegenheiten, vor Beginn dieses Grossereignisses die an der EURO 08 vorgesehene Einsatz- und Führungsstruktur im Massstab eins zu eins zu testen und eventuelle noch vorhandene Mängel zu erkennen. Ein Hauptaugenmerk wurde dabei auf die Kommunikation zwischen den an der EURO 08 für die Sicherheit zuständigen Organisationen im polizeilichen und nichtpolizeilichen Bereich gelegt. Dabei zeigte es sich, dass die im Hinblick auf die EURO 08 seit schon über zwei Jahren immer wieder gezielt trainierte Zusammenarbeit über Kantons- und Landesgrenzen hinweg sich nun eingespielt hat und nur noch Feinkorrekturen am Dispositiv notwendig sind. Ein Bild von der Host City Basel machte sich bei Gelegenheit auch ein Führungsteam der deutschen Polizeikräfte, die während der EURO 08 die Polizeikräfte der beiden Basel unterstützen werden. Sie machten sich mit den Örtlichkeiten und Führungsstrukturen der hiesigen Sicherheitskräfte vertraut. Vor Ort und als Gäste des Fachbereichs Sicherheit waren zudem Vertreter von Behörden und Organisationen aus dem In- und Ausland. Getestet wurden im Rahmen des Länderspiels auch die Möglichkeiten der Überwachung des Geschehens aus der Vogelperspektive. So lieferten sowohl eine Drohne der Armee wie auch Kameras eines Helikopters aussagekräftige Bilder in das im Spiegelhof aufgebaute Lagezentrum. Auch an der Grenze hatten die Schweizer Grenzwache und die deutsche Bundespolizei die Lage im Griff. Dank der „One-Stop-Kontrollen“ kam es zu keiner Zeit zu Staubildung oder Wartezeiten an den Grenzübergängen in der Region. Im Rahmen der Sicherheitskooperation waren zudem gemischte mobile Patrouillen entlang der deutsch-schweizerischen Grenze unterwegs.
Probleme bereitete das ausserordentlich hohe Verkehrsaufkommen und das beschränkte Parkplatzangebot. Mit der Bereitstellung zusätzlicher Parkräume im Birsfelder Hafen konnte die Lage aber weitgehend entschärft werden.
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Begleiter auf einer Gratwanderung: Das «Gastgeberhandbuch Sicherheit»Bern - Auch die Sicherheitskräfte der Schweiz werden im Juni im Licht der Öffentlichkeit stehen. Bei ihrem Einsatz zu Gunsten der EURO 2008 gilt es, vor den Augen der Welt die Gratwanderung zu schaffen zwischen der Rolle als «Freund und Helfer» und dem konsequenten Durchgreifen gegen Delinquenten. Ein «Gastgeberhandbuch Sicherheit» hilft ihnen dabei. Mehr noch als sonst werden die Sicherheitskräfte während der EURO 2008 im Licht der Öffentlichkeit stehen. Zwar wird das Hauptinteresse dem Fussball gelten, aber auch die Sicherheitskräfte rücken in den Fokus. Es wird Fingerspitzengefühl brauchen, um in dieser Situation den richtigen Weg zu finden: Zum einen sind nämlich auch die Sicherheitskräfte in erster Linie Gastgeber. Mit ihren Massnahmen tragen sie zu einem friedlichen und freundlichen Fest bei, und damit zum Komfort der Besucherinnen und Besucher des Anlasses sowie der einheimischen Bevölkerung. In dieser Rolle sollen sie, entsprechend der erprobten 3-D-Philosophie, in erster Linie hilfsbereit und kundenorientiert arbeiten. Gleichzeitig dürfen sie aber keine Zweifel aufkommen lassen, dass sie gegen Gewalttäter und Delinquenten rasch und entschieden vorgehen. Auf dieser Gratwanderung werden die Sicherheitskräfte der Schweiz von einem Handbuch im Westentaschen-Format begleitet, das in diesen Tagen in einer Auflage von 45’000 Exemplaren schweizweit verteilt wird. Die Inhalte dieses «Gastgeberhandbuchs Sicherheit» helfen den Polizistinnen und Polizisten, den Grenzwächterinnen und Grenzwächtern, den Angehörigen der Armee und allen anderen, die für die Sicherheit der EURO 2008 arbeiten, sich auf die Bedürfnisse von «Kundinnen und Kunden» einzustellen und deren Fragen zu beantworten. Zu finden sind da beispielsweise die Adressen der europäischen Botschaften und Konsulate in der Schweiz, Adressen und Öffnungszeiten von Sehenswürdigkeiten in den Host Cities sowie ein Spielplan mit einem Factsheet zu jedem Herkunftsland der teilnehmenden Teams. Zum andern enthält das Handbuch aber auch Informationen, die den Sicherheitskräften bei der Erfüllung ihres eigentlichen Auftrags helfen: Pläne der Hauptschauplätze, wichtige Adressen und Telefonnummern, Informationen über Fan-Verhalten, verbotene Gegenstände und das Akkreditierungssystem der UEFA, um einige der wichtigsten Punkte zu nennen. Zum Inhalt des Handbuchs gehört auch ein Sprachführer mit gängigen Vokabeln und Wendungen für die Themenbereiche Fussball und Sicherheit in den UEFA-Sprachen Deutsch, Englisch und Französisch. Das Gastgeberhandbuch umfasst rund 180 Seiten und 32 Faltpläne. Dank seines Westentaschenformats kann es leicht überall hin mitgenommen werden. So werden die Sicherheitskräfte in die Lage versetzt, rasch und ohne Rückfrage in «der Zentrale» an Informationen zu kommen, die sie brauchen. Entstanden ist das Handbuch unter der Federführung des Subteams Presse/Medien des Teilprojekts Sicherheit Öffentliche Hand UEFA EURO 2008. In dem Subteam sind die Medienbeauftragten der Polizeikorps der Austragungsorte, des Grenzwachtkorps, der Armee und weiterer Partner vertreten.
Weitere Auskünfte
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