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Verkehrssicherheit

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EURO 08: Papiermühlestrasse wegen Übung Steilpass 08 gesperrt

pkb. Am kommenden Mittwoch, 28. Mai 2008, bleibt die Papiermühlestrasse, zwischen Guisanplatz und Parking Stade de Suisse von 09.45 Uhr bis 13.00 Uhr gesperrt. Der Zugang zum Einkaufszentrum ist gewährleistet.

Am Mittwoch, 28. Mai 2008, führen die Blaulichtorganisationen eine gross angelegte Einsatzübung im Stade de Suisse durch. Dabei soll im Hinblick auf die bevorstehende EURO 08 das Zusammenspiel von Polizei, Sanität, Feuerwehr und weiterer, in die Sicherheitsorganisation eingebundener Kräfte getestet werden.
Aus Sicherheitsgründen muss die Papiermühlestrasse in der Zeit von 09.45 bis 13.00 Uhr zwischen Guisanplatz und Einfahrt Parking Stade de Suisse gesperrt werden. Das Einkaufszentrum kann aber per Auto erreicht werden. Die entsprechende Umleitung ist signalisiert.


publiziert von: Police Bern am 26.05.2008 um 14:48:00 Uhr
Host City | Bern | Sachthema | Verkehrssicherheit | Ausbildung und Übungen | Akteure | Feuerwehr | Polizeikorps | Kantonspolizei | Bern | Sanitätsdienst | {if FALSE} (0) Trackbacks {/if} Permalink

Die Host City Basel ist auf Kurs

Die Host City Basel ist ein Jahr vor dem Eröffnungsspiel der UEFA EURO 2008TM (EURO 2008) im Fahrplan. Die Konzeptarbeit in den verschiedenen Teilbereichen Standortmarketing, Sicherheit, und Verkehr ist weitgehend abgeschlossen und wird nun schrittweise umgesetzt.

Anlässlich einer Medienorientierung in Basel berichtete der bikantonale Lenkungsausschuss über den Stand der Vorbereitungen im Hinblick auf die EURO 2008. Er zog dabei eine positive Zwischenbilanz.

Events in der Host City Basel
Offizielle UEFA Fanzonen in Basel sind das Kasernenareal zusammen mit dem Rheinbord und neu auch der Münsterplatz. Grossleinwände werden auf dem Kasernenareal, oberhalb und unterhalb der Mittleren Brücke und auf dem Münsterplatz installiert. Die visuelle Ausgestaltung des Fan-Boulevards soll durch das Projekt “Stadthimmel” des Basler Kunstvermittlers Klaus Littmann realisiert werden. Der Stadthimmel wird damit zur symbolischen Verbindung zwischen der EURO 2008, der Art Basel und der BASELWORLD.

Für die Organisation und Bespielung der Fanzonen wird ein externes Eventmanagement verpflichtet. Ein zweistufiges Submissionsverfahren ist bereits am Laufen. Von den 15 eingegangenen Bewerbungen konnten sieben für die zweite Runde berücksichtigt werden. Ein Entscheid über die Vergabe des Eventmanagements fällt Ende Juli.

Für die Kooperation mit der UEFA, den Sponsoren der UEFA und der Host City Basel wurden Marketingrichtlinien definiert. Das Konzept für die UEFA-Fanzonen wird bis spätestens 31. Juli 2007 gemeinsam mit der UEFA bereinigt. Nach den Sommerferien finden zu diesem Thema ausführliche Informationsveranstaltungen für das Gewerbe und die Anwohnerschaft statt. Parallel dazu wird die Kampagne unter dem Motto “Basel. Mehr als 90 Minuten.” intensiviert und die Informationsplattform unter http://www.euro08.basel.ch mit zusätzlichen Angeboten erweitert.

In Liestal ist vorgesehen, das sogenannte 9. Stadion zu realisieren. Dies ist ein Fanpark für die lokale Bevölkerung und für Familien mit einer Kapazität von 7000 Sitzplätzen. Ebenfalls auf Baselbieter Boden sind bis zu vier Fancamps geplant. Bereits morgen startet im Rahmen des Baselbieter Breitensporttages eines von mehreren Projekten zur Förderung von Bewegung und Sport, die im Zusammenhang mit der EURO 08 lanciert werden. Bisher bewegungsinaktive Personen werden während eines Jahres durch sogenannte Bewegungscoaches betreut und sollen dadurch an regelmässige Bewegung herangeführt werden.

Öffentlicher Verkehr
Das Angebot des Öffentlichen Verkehrs (ÖV) wird während der EURO 2008 stark ausgebaut. Dies mit dem Ziel eines ÖV-Anteils von 60 Prozent im Fernverkehr und 80 Prozent im Nahverkehr. Die Tram- und Buslinien in der Stadt und in der stadtnahen Agglomeration werden vor Spielbeginn und nach Spielende verdichtet und verstärkt. Bis mindestens eine Stunde nach Schliessung der Fanzonen wird ein Regelangebot gewährleistet. Auf den S-Bahn-Linien S1 und S3 gibt es ein durchgehendes Nachtangebot.

Auch an den Tagen ohne Spiele in Basel wird das ÖV-Angebot ausgebaut, aber auf tieferem Niveau als an den Spieltagen. Das Nachtangebot ist ebenfalls bis mindestens eine Stunde nach Schliessung der Fanzonen gewährleistet.

Unter der Federführung der SBB wurden diverse schweizweit gültige EURO-Tickets entwickelt. Darüber hinaus prüft der Tarifverbund Nordwestschweiz (TNW) die Lancierung von TNW-spezifischen Ticketprodukten, die auf die Bedürfnisse der Public-Viewing-Besucher aus dem TNW-Raum und dem grenznahen Ausland zugeschnitten sind.

Individualverkehr
Für den motorisierten Individualverkehr sind dezentrale Grossparkräume in Pratteln (Bereich Längi) und Aesch (Bereich Ausfahrt H18) mit je 5000 Parkplätzen vorgesehen. Abgeklärt wird momentan, ob auch im Norden von Basel ein Grossparkplatz eingerichtet werden kann. Die P+R Stationen werden via ÖV bzw. Shuttle-Bussen mit dem Stadionbereich und dem Stadtzentrum verbunden.

Die rund 300 bis 400 pro Spiel erwarteten Cars werden in Stadionnähe in zwei verschiedene Sektoren eingewiesen, womit auch eine Trennung der Fangruppen möglich ist.

Um den notwendigen Verkehrsfluss im Grossraum St. Jakob zu gewährleisten und den Parksuchverkehr in den Quartieren zu verhindern, wird an den sechs Spieltagen in Basel ein Sperrperimeter eingerichtet. Dabei ist die Zufahrt für die Anwohnerschaft und die Geschäftsinhaber jederzeit gewährleistet. Die Polizei wird entsprechende Berechtigungen ausstellen. Der Sperrperimeter muss bereits mehrere Stunden vor Spielbeginn errichtet werden. Dadurch sind Einschränkungen insbesondere in den Gemeinden Muttenz und Birsfelden sowie auf Stadtbasler Boden im Umkreis des Stadions unausweichlich. Die Polizei wird alle Betroffenen baldmöglichst über die zu erwartenden Behinderungen informieren.

Sicherheit
Basis für die Sicherheit in den Host Cities während der EURO 2008 ist das Sicherheitskonzept des Bundes. Dieses wurde spezifisch den regionalen Bedürfnissen angepasst. Die polizeiliche Grundstrategie wird gesamtschweizerisch das sogenannte 3-D-Modell sein:
1.Dialog, 2.Deeskalation, 3.Durchgreifen. Für den Fall, dass die personellen Ressourcen der Schweizer Polizei nicht ausreichen, sind für die Deutschschweizer Host Cities Einsatzkräfte aus Deutschland reserviert. Vor längerer Zeit wurden zudem für gewisse Bereiche Leistungen der Armee vorbestellt.

Ein grosser Teil der Logistik für den Fachbereich Sicherheit wird im Zeughaus Basel abgehandelt. Für die temporäre Unterbringung von Delinquenten hat der Regierungsrat das ehemalige Gefängnis Schällemätteli freigegeben.

Für die Durchführung der Public Viewings, der Fan Camps und ähnlicher Veranstaltungen auf öffentlichem Grund wurden Auflagen und Empfehlungen erarbeitet. Diese betreffen beispielsweise Zutrittsbeschränkungen und -kontrollen, Sicherheitsvorkehrungen Bestimmungen für Sicherheitspersonal und Rettungskräfte, Verwendung von Mehrwegbechern sowie Littering-Empfehlungen ("Pack‘s ins Brot” – Konzept etc.).

Projektorganisation angepasst
Mit dem Amtsantritt von Hanspeter Weisshaupt als Delegierter beider Basel für die EURO 08 hat der bikantonale Lenkungsausschuss die Projektorganisation angepasst. In diesem Zusammenhang hat er Jakob Gubler, stv. Informationsbeauftragter des Regierungsrates Basel-Stadt, zum Informationsbeauftragten der Host City Basel ernannt.

Weitere Auskünfte

Dr. Hanspeter Weisshaupt, +41 (0)61 268 69 70
EURO-Delegierter beider Basel

Dr. Christoph Bosshardt, +41 (0)61 267 66 60
Projektleiter EURO 08 Basel

Jakob Gubler, +41 (0)61 267 85 31
Informationsbeauftragter EURO 08 Basel


publiziert von: Bundesamt für Polizei am 06.06.2007 um 20:47:00 Uhr
Host City | Basel | Sachthema | Verkehrssicherheit | Akteure | Polizeikorps | Kantonspolizei | Basel-Stadt | {if FALSE} (0) Trackbacks {/if} Permalink

Das Verkehrskonzept für die UEFA EURO 2008 ist aufgegleist

Magglingen - Erstmals ist bei einem Anlass dieser Bedeutung die landesweite Benützung des öffentlichen Verkehrs während 36 Stunden in den Tickets inbegriffen. Benedikt Weibel (Delegierter des Bundesrates für die Euro 2008), Thomas Berner (Leiter Teilprojekt Infrastruktur und Verkehr der Projektorganisation Öffentliche Hand), Andreas Meyer (CEO SBB AG) sowie Christian Mutschler (Turnierdirektor Schweiz, Euro 2008 SA) gaben an einer Medienkonferenz Auskunft über den Stand der Dinge in der Verkehrsplanung rund um die EM-Endrunde. Sie stellten das Verkehrskonzept der Schweiz für die UEFA EURO 2008 vor.

"Es gilt, die von der Euro 2008 ausgelösten grossen Verkehrsströme so umweltgerecht wie nur möglich zu bewältigen”, erklärte Benedikt Weibel bei der Vorstellung des “Verkehrskonzepts der Schweiz für die UEFA EURO 2008”. Angestrebt werden ambitionierte Ziele: Der Anteil des öffentlichen Verkehrs (Modalsplit) bei der An- und Abreise soll im Nahverkehr 80 %, im Fernverkehr 60 % betragen. Ziel ist es laut Thomas Berner, dass Gäste, Funktionäre, Medienschaffende und freiwillige Helfer im Juni 2008 grösstenteils mit dem ÖV reisen.

Das Kombi-Ticket ist während 36 Stunden gültig

Deshalb ist erstmals bei einem Anlass von dieser Bedeutung das gesamte landesweite Angebot des öffentlichen Verkehrs in den Tickets inbegriffen, wie Andreas Meyer, CEO der SBB AG, informierte. Matchticketinhaber können in der Schweiz am Spieltag und zwölf Stunden danach Kursschiffe, Bahnlinien und die städtischen Verkehrsangebote in allen Schweizer Städten kostenlos nutzen. Auch für Besucher ohne Matchticket werden im Juni 2008 spezifische Fahrausweise angeboten, so ein Euro 2008-Generalabonnement und ein -Halbtax. Zusätzlich wird das Nachtangebot im Orts-, Regional- und Fernverkehr ausgebaut. Damit setzt die Euro 2008 auch bezüglich ökologischer Verträglichkeit neue Massstäbe und will für künftige Austragungen beispielhaft sein.

Abgestimmte Vorgehensweise mit Österreich

Zur erfolgreichen Bewältigung der anstehenden Aufgaben im Verkehrsbereich stimmen sich Österreich und die Schweiz bei den wichtigsten Themen ab. Insbesondere hat sich auch Österreich für das Kombi-Ticket entschieden. Nach dem Grundsatz “Zwei Länder, ein Turnier” sollen Wegweisung und Informationen in Österreich und der Schweiz möglichst identisch sein. Der Leiter des Teilprojekts Infrastruktur und Verkehr zeigte, wie beide Länder die Signalisation - an Bahnhöfen und Flughäfen, auf Autobahnen sowie im Stadionbereich - einheitlich gestalten wollen. Das Verkehrskonzept Österreichs wird heute Donnerstag gleichzeitig in Wien der Öffentlichkeit vorgestellt.

Finanziert wird das Kombi-Ticket mit je vier Millionen Franken seitens des Bundes und der Euro 2008 SA sowie durch das Engagement des öffentlichen Verkehrs. Die Euro 2008 SA hat für die Kooperation mit den ÖBB ebenfalls CHF 4 Mio budgetiert. Somit wird die Euro 2008 SA das Kombi-Ticket in der Schweiz und Österreich mit insgesamt CHF 8 Mio. finanzieren. Die Beteiligung der Euro 2008 SA bezeichnete Turnierdirektor Schweiz, Christian Mutschler, als sinnvolle Investition, wichtigen Beitrag zu einer umweltfreundlichen Veranstaltung sowie echten Mehrwert für die Gäste.

Herausgeber:
Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport
Internet: http://www.vbs.admin.ch


publiziert von: Administrator am 31.05.2007 um 16:09:00 Uhr
Sachthema | Verkehrssicherheit | Akteure | Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) | {if FALSE} (0) Trackbacks {/if} Permalink

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«Teilprojekt Sicherheit EURO 2008»

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