Sanitätseinsatz
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Basel: Eine weitere problemlose EURO 08-NachtAus Sicht der Sicherheitskräfte war die vergangene Nacht ruhig. Die Zahl der Einsätze der Polizei entsprach mit rund 40 Requisitionen einer durchschnittlichen Nacht. Im Bereich Greifengasse kam es zu einer Schlägerei zwischen zehn italienischen und holländischen Fans, die von den Sicherheitskräften gestoppt werden konnte. Diverse alkoholisierte jüngere Fans wüteten vor allem in den Bereichen Barfüsserplatz und Aeschenplatz. So wurde Kehricht auf den Strassen verstreut, Toi-Tois umgekippt; einige der Täter konnten kontrolliert und gebüsst werden. Die zentrale Haftstelle „Schällemätteli“ musste nicht in Betrieb genommen werden. Geschlossen blieb ebenfalls die Ausnüchterungsstelle. Die Sanitäter verarzteten 37 Personen, zwei davon mussten mit medizinischen Problemen hospitalisiert werden. Dem Lagezentrum im Spiegelhof wurden in den vergangenen 24 Stunden keine gravierenden Verkehrsstörungen gemeldet. Auch der Streik der französischen Eisenbahnen ab Montagabend 20 Uhr hatte keine Auswirkungen, da die internationalen Züge ab Basel und im Transit unbehindert verkehren konnten. Vorsorglicherweise wurden Busse bereit gestellt, um eventuell strandende französische Fans aus Zürich in Notschlafstellen bringen zu können.
Seit Beginn der EURO 08 mussten von der Polizei bisher über 1000 vorschriftswidrig oder in den abgesperrten Bereichen abgestellte Velos entfernt werden. Diese wurden in speziell eingerichtete Veloparkplätze gebracht. Sie sind in Kleinbasel beim Rappoltshof und in der Klingentalstrasse bei der Claramatte sowie in Grossbasel beim Birsigparkplatz. Velos, die verbotenerweise an eine öffentliche Einrichtung gekettet worden waren, wurden zum Zentralen Sicherstellungsort (ZSO) beim Zeughaus gebracht. Sie können werktags zwischen 8 und 11 Uhr dort abgeholt werden.
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Zürich: EURO 08 Bulletin Nr. 22 vom 10. Juni 2008, 06:30 UhrGemeinsames EURO-Bulletin der Stadt- und Kantonspolizei sowie Schutz & Rettung Zürich Stadtpolizei Zürich
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Zürich: EURO 08-Bulletin Nr. 17 vom 9. Juni, 11:30 UhrGemeinsames EURO-Bulletin der Stadt- und Kantonspolizei sowie Schutz & Rettung Zürich Stadtpolizei Zürich Raum Bellevue, Seepromenade Keine Zwischenfälle im Zusammenhang mit den Fussballeuropameisterschaften. Letzigrund und Umgebung Es wird auf den Zufahrten zur Stadt, zu den Parkplätzen und in der Innenstadt ein starkes Verkehrsaufkommen erwartet – nicht zuletzt aufgrund des Werktagsverkehrs und des ersten Spiels in Zürich. Im Weiteren verweise wir auf das Tagesbulletin der Dienstabteilung Verkehr. (http://www.stadt-zuerich.ch/dav) Übriges Stadtgebiet Keine Zwischenfälle im Zusammenhang mit den Fussballeuropameisterschaften. Kantonspolizei Zürich Hauptbahnhof und Umgebung / Langstrasse, Kreis 4 und 5 Keine Zwischenfälle im Zusammenhang mit den Fussballeuropameisterschaften. Übriges Kantonsgebiet Heute findet im Stadion Letzigrund das erste Gruppenspiel zwischen Frankreich und Rumänien statt. Es ist deshalb vor und nach dem Spiel mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen auf den Hochleistungsstrassen im Grossraum Zürich zu rechnen. Schutz & Rettung Zürich Ganzes Stadtgebiet Keine besonderen Mitteilungen. Hinweis: Wir weisen Sie darauf hin, dass die Medieninformationszentrale Sicherheit EURO 2008 (MIZ) ausserdem täglich ab ca. 18.00 Uhr die wichtigsten Tagesereignisse zum Thema Sicherheit in der ganzen Schweiz mehrsprachig verbreitet. Diese Informationen können Sie auf folgender Internetadresse abrufen: http://www.sicherheiteuro2008.ch
Stadtpolizei Zürich
Kantonspolizei Zürich
Schutz & Rettung Zürich
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Zürich: EURO 08-Bulletin Nr. 16 vom 09.06.2008, 06:30 UhrGemeinsames EURO-Bulletin der Stadt- und Kantonspolizei sowie Schutz & Rettung Zürich Stadtpolizei Zürich Raum Bellevue, Seepromenade
Keine besonderen Meldungen.
Letzigrund und Umgebung Keine besonderen Meldungen. Übriges Stadtgebiet Keine besonderen Meldungen. Kantonspolizei Zürich Hauptbahnhof und Umgebung / Langstrasse, Kreis 4 und 5 Keine besonderen Meldungen. Übriges Kantonsgebiet Keine besonderen Meldungen. Schutz & Rettung Zürich Ganzes Stadtgebiet Die geöffneten Behandlungsstellen von Schutz & Rettung Zürich verzeichneten im Bereich der Fanmeile von gestern bis heute morgen nur wenige Behandlungsfälle. Bei den behandelten Patienten handelte es sich um leichte Fälle. Hinweis: Wir weisen Sie darauf hin, dass die Medieninformationszentrale Sicherheit EURO 2008 (MIZ) ausserdem täglich ab ca. 18.00 Uhr die wichtigsten Tagesereignisse zum Thema Sicherheit in der ganzen Schweiz mehrsprachig verbreitet. Diese Informationen können Sie auf folgender Internetadresse abrufen: http://www.sicherheiteuro2008.ch
Stadtpolizei Zürich
Kantonspolizei Zürich
Schutz & Rettung Zürich
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Zürich: EURO 08 Bulletin Nr. 14 vom 8. Juni 2008, 16:30 UhrGemeinsames EURO-Bulletin der Stadt- und Kantonspolizei sowie Schutz & Rettung Zürich Stadtpolizei Zürich Raum Bellevue, Seepromenade
Zurzeit erhöhter Passantenverkehr in der Fanmeile. Die Fanzone füllt sich zusehends.
Letzigrund und Umgebung Keine besonderen Meldungen. Übriges Stadtgebiet Keine besonderen Meldungen. Kantonspolizei Zürich Hauptbahnhof und Umgebung / Langstrasse, Kreis 4 und 5 Keine besonderen Meldungen. Übriges Kantonsgebiet Illnau: Der Verkehrsunfall vom Samstagabend in Bisikon, bei dem drei Menschen ihr Leben verloren haben (unsere Medienorientierung vom 7.6.2008) hat sich nach dem Besuch einer Euro08-Veranstaltung in Fehraltorf ereignet. Nach dem Eröffnungsspiel fuhren die später Verunfallten von Fehraltorf nach Illnau wo sich auf dem Rückweg der folgenschwere Unfall ereignete. Auskünfte zum Verkehrsunfall erteilt die ordentliche Medienstelle der Kantonspolizei Zürich, Tel. 044 247 36 36 Schutz & Rettung Zürich Ganzes Stadtgebiet Keine besonderen Meldungen. Hinweis: Wir weisen Sie darauf hin, dass die Medieninformationszentrale Sicherheit EURO 2008 (MIZ) ausserdem täglich ab ca. 18.00 Uhr die wichtigsten Tagesereignisse zum Thema Sicherheit in der ganzen Schweiz mehrsprachig verbreitet. Diese Informationen können Sie auf folgender Internetadresse abrufen: http://www.sicherheiteuro2008.ch
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Kantonspolizei Zürich
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Zürich: EURO 08-Bulletin Nr. 13 vom 8. Juni 2008, 15:45 UhrOrientierungshilfen in der Fanmeile, Fanzone und an der Limmat. Die Stadtpolizei Zürich hat in den Bereichen, wo viele Besucher erwartet werden, Beschriftungen als Orientierungshilfe angebracht. Sämtliche Stände sind mit vierstelligen Nummern versehen. Diese Beschriftungen sollen ortsunkundigen Personen oder solchen, welche die Orientierung verloren haben, weiterhelfen, wenn sie Hilfe brauchen.
Hinweis: Wir weisen Sie darauf hin, dass die Medieninformationszentrale Sicherheit EURO 2008 (MIZ) ausserdem täglich ab ca. 18.00 Uhr die wichtigsten Tagesereignisse zum Thema Sicherheit in der ganzen Schweiz mehrsprachig verbreitet. Diese Informationen können Sie auf folgender Internetadresse abrufen: http://www.sicherheiteuro2008.ch
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Zürich: EURO 08-Bulletin Nr. 5 vom 07.06.2008, 06:30 UhrGemeinsames EURO-Bulletin der Stadt- und Kantonspolizei sowie Schutz & Rettung Zürich Stadtpolizei Zürich Raum Bellevue, Seepromenade
Eröffnung der Fanzone
Letzigrund und Umgebung
Übriges Stadtgebiet
Kantonspolizei Zürich
Hauptbahnhof und Umgebung / Langstrasse, Kreis 4 und 5
Übriges Kantonsgebiet
Schutz & Rettung Zürich
Ganzes Stadtgebiet
Hinweis: Wir weisen Sie darauf hin, dass die Medieninformationszentrale Sicherheit EURO 2008 (MIZ) ausserdem täglich ab ca. 18.00 Uhr die wichtigsten Tagesereignisse zum Thema Sicherheit in der ganzen Schweiz mehrsprachig verbreitet. Diese Informationen können Sie auf folgender Internetadresse abrufen: http://www.sicherheiteuro2008.ch
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EURO 2008: Anpfiff für die ArmeeFür gegen 10’000 Armeeangehörige ist am Montag der Anpfiff für den Sicherungs- und Unterstützungseinsatz der Armee zugunsten der UEFA EURO 2008. Nach dem Einrücken beginnt die einsatzbezogene Ausbildung, mit der jeder einzelne AdA fit gemacht wird für seinen Einsatz. Die ersten Armeeangehörigen stehen bereits seit Anfang April im Einsatz zu Gunsten der Host Cities Basel, Bern, Genf und Zürich. Sie haben bereits mehr als 7’000 Diensttage vor allem für Aufbauarbeiten geleistet. Am Montag, 2. Juni 2008, rückt das Gros jener Armeeangehörigen ein, die zu Gunsten der Fussball-Europameisterschaften 2008 einen Einsatz leisten werden. In den nächsten Tagen frischt die Truppe ihre Grundkenntnisse auf und erhält eine einsatzbezogene Ausbildung, mit der jeder Armeeangehörige spezifisch auf seine Aufgaben vorbereitet wird. Die Aufträge von Bund, Kantonen und Host Cities an die Armee lassen sich grob in drei Kategorien aufteilen.
• Manpower: Unterstützung bei Auf- und Abbauarbeiten, Unterstützung der Polizei mit Personal und Material (Schutzaufgaben, Verkehrsregelung, Fahrzeugkontrollen), Verstärkung des Grenzwachtkorps, Führungsunterstützung sowie logistische Unterstützung (Sanitätsdienst);
Für ihre Aufträge darf die Armee gemäss Bundesbeschluss maximal 15’000 Angehörige der Armee einsetzen. Der Assistenzdienst ist dabei vom 2. bis 28. Juni festgelegt. Weil der Gesamteinsatz damit länger als die für einen Wiederholungskurs üblichen drei Wochen dauert, ist zwischen dem 16. und 22.06.08 eine teilweise Ablösung der Truppen notwendig. In dieser Zeit werden bis zu 13’000 Armeeangehörige im Dienst stehen, während den anderen Spielwochen maximal 10’000.
Zur einsatzbezogenen Ausbildung der kommenden Tage zählt auch die Anwendung der Einsatz- und Verhaltensregeln. Diese sind an den jeweiligen Auftrag angepasst und mit den zivilen Auftraggebern abgesprochen. Darin geregelt ist unter anderem auch, ob die Bewachung ziviler Objekte mit durchgeladener Waffe erfolgt. Aufgrund der Aufträge an die Armee kann der grösste Teil der Armeeangehörigen rund 75 Prozent ihre Aufträge unbewaffnet durchführen. Dies auch im Sinne eines friedlichen Erscheinungsbildes für ein friedliches Fussballfest. Diejenigen Armeeangehörigen, die ihren Dienst bewaffnet versehen, sind zusätzlich mit einem Reizgasspray ausgerüstet. Damit wird ihr Handlungsspielraum im Sinne einer situationsgerechten Reaktion vergrössert. Die armeeweite Einführung dieses Systems ist für 2010 geplant.
Wie bei allen subsidiären Einsätzen der Armee tragen auch für den Einsatz an der UEFA EURO 2008 die zivilen Behörden die Einsatzverantwortung. Die Führungsverantwortung liegt bei der Armee. Kommandant des subsidiären Einsatzes ist Divisionär Peter Stutz, Chef des Führungsstabes der Armee. Der grösste Teil der eingesetzten Truppe gehört zum Einsatzverband Boden unter dem Kommando von Divisionär Eugen Hofmeister, Kommandant der Territorialregion 2. Der Einsatzverband Luft untersteht dem Chef Einsatz der Luftwaffe, Divisionär Markus Gygax. Aufgeboten sind zehn Bataillone und Abteilungen aus dem Bereich Führungsunterstützung (Radar, Richtstrahlverbindungen, Übermittlung und Aufklärung), drei Infanteriebataillone und zwei Logistikbataillone. Hinzu kommen Detachemente aus den Bereichen Sanität, Transport, Verkehr, ABC-Schutz, militärische Sicherheit und Hundeführer, verschiedene militärische Stäbe sowie Lufttransport- und Luftaufklärungsmittel. Die Arme erbringt ihre Leistungen im nationalen Sicherheitsverbund und arbeitet eng mit den zivilen Sicherheitsorganen zusammen. Militärisches Bindeglied zu den zivilen Behörden in den Host Cities sind die kantonalen Territorial-Verbindungsstäbe. Der Einsatz an der UEFA EURO 2008 ist zwar der grösste, aber nicht der einzige Einsatz der Armee zu diesem Zeitpunkt. Weitere Assistenzdiensteinsätze im Inland wie “AMBA CENTRO” (Schutz von diplomatischen Einrichtungen), “LITHOS” (Unterstützung des Grenzwachtkorps bei der Sicherung der Landesgrenze), “TIGER” und “FOX” (Sicherheit in der Luftfahrt) sowie die Einsätze im Ausland (unter anderem SWISSCOY) werden unverändert weitergeführt. Zudem hält die Armee wie das ganze Jahr über Mittel zur Katastrophenhilfe und für die Bewältigung anderer Ereignisse bereit. |
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Bern: der Einsatz der Sicherheitskräfte beginntMit zwei gross angelegten Einsatzübungen haben die Kantonspolizei Bern und ihre Partner aus dem Sicherheitsbereich ihre Vorbereitungen für die EURO 08 abgeschlossen. Kurz vor dem Anpfiff hat für sie nach einer langen Planungsphase der Einsatz begonnen. Die Sicherheits- und Rettungsorganisationen sind zuversichtlich, dass sie die Sicherheit im Kanton Bern während der EURO 08 gewährleisten können. Zehn Tage vor Beginn der EURO 08 haben die Kantonspolizei Bern und ihre Partner aus dem Sicherheitsbereich organisatorische Abläufe und die Zusammenarbeit getestet. Die Übungen wurden bewusst kurz vor Beginn der EURO 08 durchgeführt, um die Strukturen nutzen zu können, die im Hinblick auf die EURO 08 aufgebaut worden sind.
Am Dienstag wurden polizeiinterne Abläufe im Zusammenhang mit der Festnahme einer grösseren Anzahl Personen durchgespielt. Heute Mittwoch folgte eine gross angelegte Einsatzübung im Stade de Suisse. Dabei wurde das Zusammenspiel zwischen Polizei, Feuerwehr, Sanität, Zivilschutz und weiteren Partnerorganisationen geübt. Ausgangslage bildete ein starkes Gewitter mit Hagelschlag, bei dem zahlreiche Zuschauer verletzt wurden.
Bei der anschliessenden Medienkonferenz äusserten sich die Referenten zur interdisziplinären Zusammenarbeit von Polizei, Feuerwehr, Sanität, Zivilschutz und der weiteren Partner. Gemeinderat Stephan Hügli, Direktor für Sicherheit, Umwelt und Energie, ist überzeugt davon, dass die Sicherheit rund um die EURO 08 gut vorbereitet und dank der Professionalität der beteiligten Dienste auch in ausserordentlichen Situationen optimal gewährleistet ist. Die hauptsächlichen Herausforderungen lägen jedoch bei den Ordnungs- und Sicherheitsaufgaben rund um die grossen Menschenmengen und dem zu erwartenden sehr grossen Alkoholkonsum. Viktor Baumann, Geschäftsleitungsmitglied Stade de Suisse, führte aus, dass an einem EURO 08 Gruppenspiel rund dreimal so viele Sicherheitskräfte im Einsatz seien wie an einem Spiel der Champions League mittlerer Risikostufe. Seit der Übernahme des Stadions durch die UEFA werde dieses mit Video und Patrouillen überwacht. Zudem würden seit dem 12. Mai alle Anlieferungen und Zutritte zum Stadion kontrolliert. Das Stadion verfüge über eine eigene Notfallorganisation, welche als Erstintervenierende zum Einsatz komme. Dr. Stefan Blättler, Kommandant der Kantonspolizei Bern, ist froh, dass nach einer langen Planungsphase nun der Einsatz beginnt. Er äusserte seinen Respekt vor der grossen Aufgabe, die Sicherheit aller während der EURO 08 zu gewährleisten. Dank der gesamtschweizerischen Sicherheitspartnerschaft, der professionellen Organisation und dem Können der Einsatzkräfte von Polizei, Sanität, Feuerwehr, Zivilschutz, Grenzwachtkorps und subsidiär der Armee könne dieses Ziel aber erreicht werden. Die Polizei freue sich auf die EURO 08, auch wenn sie trotz umfassender Planung jederzeit mit Überraschungen rechnen müsse. Die Kantonspolizei habe sich aber äusserst seriös vorbereitet und werde in der konkreten Situation zusammen mit ihren Partnern rasch und professionell handeln. Damit wolle sie dazu beitragen, dass Bern ein echtes Fussballfest in Sicherheit erleben kann.
„Mr. EURO 08 Bern“, Dr. Marcel Brülhart, dankte den Vertretern aus dem Sicherheitsbereich für die hervorragende Zusammenarbeit mit der Host City Bern. Er ist zuversichtlich, dass nicht nur die Sicherheitsorganisationen, sondern alle beteiligten Partner dank frühzeitiger und gezielter Vorbereitung den Anforderungen der EURO 08 gewachsen sind. Ebenso ist er überzeugt, dass sich die Erfahrungen aus der engen Zusammenarbeit aller Partner nicht nur während der EURO 08, sondern auch langfristig positiv auswirken werden.
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EURO 08: Armee bietet den Soldaten Masernimpfung anBern, 28.05.2008 - In der Schweiz steigt die Zahl der Masern-Erkrankungen seit 2006 an. Mit dem Angebot einer kostenlosen und freiwilligen Impfung für die Truppen im EURO 08-Einsatz will die Armee in Übereinstimmung mit den Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit dazu beitragen, das Ansteckungsrisiko bei Massenveranstaltungen zu verringern und so die Truppe zu schützen. Die Armee will einen Beitrag zur Eindämmung der Masernerkrankungen in der Schweiz leisten. Sie bietet den Armeeangehörigen, die im Zusammenhang mit der Fussball-Europameisterschaft UEFA EURO 2008 einen Einsatz leisten, eine freiwillige und kostenlose Impfung an. Empfohlen wird die Impfung für Armeeangehörige, die als Kind keine bestätigte Masernerkrankung durchgemacht haben oder im Impfausweis keinen Eintrag über zwei erfolgte Impfungen gegen Masern oder Masern-Mumps-Röteln (MMR) aufweisen. Mit der Impfung wird schon nach wenigen Tagen ein Schutz vor Masern von rund 95 Prozent erreicht. Für einen maximalen Schutz kann nach mindestens einem Monat eine zweite Impfung privat durchgeführt werden. Die Truppenkommandanten werden die Einrückenden im Rahmen des Armeeeinsatzes zu Gunsten der UEFA EURO 2008 über die Möglichkeit der freiwilligen und kostenlosen Masernimpfung orientieren. Die medizinische Notwendigkeit einer Impfung wird durch den Truppenarzt auf Grund der (zivilen) Impfausweise und eines kurzen Gesprächs mit den Armeeangehörigen festgelegt. Die Impfung erfolgt dezentral in den Krankenabteilungen und Ambulatorien der Armee. Für die nicht im EURO-08-Einsatz stehenden Truppen und die Stellungspflichtigen wird ein Impfangebot je nach Entwicklung der Masernsituation geprüft.
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EURO 08: Die sanitätsdienstlichen Vorbereitungen sind praktisch abgeschlossenBern - Am 8. April 2008 hat in Solothurn eine weitere Fachtagung des Koordinierten Sanitätsdienstes (KSD) stattgefunden. Die über 160 Teilnehmenden wurden über den aktuellen Stand der Vorbereitungen und die Massnahmen im Bereich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr an der EURO 08 informiert. Mehr als 160 Fachleute von Kantonen, Akutspitälern, privaten Organisationen sowie der Armee und Bundesstellen nahmen an der Fachtagung des KSD teil, um sich über den Stand der Vorbereitungen und die Massnahmen im Bereich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr an der EURO 08 zu informieren. Führungsverantwortliche und Fachexperten aus dem In- und Ausland vermittelten den Teilnehmenden mit aktuellen Referaten wichtige Inputs und Grundlagen für deren eigenen Arbeitsbereich. Der Anlass hatte zum Ziel, den Teilnehmenden den Nutzen und die Nachhaltigkeit von Konzepten und Massnahmen aufzuzeigen, welche zurzeit weit über die EURO 08 hinaus auf Stufe Bund kurz vor dem Abschluss stehen und auf Stufe Kanton teilweise bereits umgesetzt werden. Es sind dies insbesondere:
- das Hospitalisationskonzept EURO 08 Schweiz
Im Rahmen der EURO 08 wurden im Weiteren die sanitätsdienstlichen Konzepte der Host Cities Basel und Zürich sowie das Sanitätskonzept des Kantons Bern und der Sanitätsdienst im Bereich Public Viewing am Beispiel der Stadt Bern vorgestellt. Besondere Höhepunkte bildeten die Ausführungen der Referenten aus Österreich und Deutschland zur Krankenhausalarmplanung und zur präklinischen Versorgung. Der Beauftragte des Bundesrates für den KSD, Dr. med. Gianpiero A. Lupi, hat seine Erwartungen an das Sanitätsdienstliche Koordinationsgremium (SANKO) im Rahmen der UEFA EURO 08 dargelegt. Die Zusammenarbeit mit dem SANKO und diejenige innerhalb des SANKO wird im Rahmen der UEFA EURO 08 erstmals in einem Echteinsatz getestet werden können. Dank der Mitarbeit von zahlreichen Fachleuten aus Kantonen und Bundesstellen und unter der Federführung der Geschäftsstelle KSD ist es gelungen, vor allem im Bereich der ABC-Dekontamination von Personen Massnahmen umzusetzen, die auch über die UEFA EURO 08 hinaus ihre nachhaltige Wirkung haben werden und eine seit langem bestehende Lücke geschlossen haben. Der Beauftragte des Bundesrates für den KSD ist überzeugt, damit und mit der landesweiten Anbindung aller Akutspitäler an das Informations- und Einsatz-System (IES-KSD) zum guten Gelingen der EURO 08 beitragen zu können.
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