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Private Sicherheitsdienste

Tagesüberblick Sicherheit EURO 2008

Tagesüberblick Sicherheit EURO 2008, Dienstag 27. Mai (miz)

MESSFLÜGE IM TIEFFLUG: Ein Messhelikopter der Nationalen Alarmzentrale (NAZ) wird am Morgen des Donnerstags, dem 29. Mai, das Fussballstadion St. Jakob-Park, die Fanzonen in Basel, das Fancamp in Pratteln sowie das 9. Stadion in Bubendorf überfliegen. Gemessen wird die natürliche Radioaktivität in diesen Gebieten. Da die Messungen aus rund 100 Metern Höhe über Grund erfolgen, ist mit kurzzeitigen Lärmimmissionen zu rechnen. Die Flüge finden im Rahmen der alljährlichen Messungen in verschiedenen Gebieten der Schweiz statt, um so Karten der natürlichen Radioaktivität zu erhalten. Im Ereignisfall sind auf dieser Grundlage auch geringe Abweichungen leicht feststellbar. Im letzten Jahr hat die NAZ die Stadt Basel und das gesamte Dreiländereck vermessen. Die Messflüge vom Donnerstag sind dagegen auf einen kleinen Teil der Region beschränkt und erfolgen auf Ersuchen der Projektorganisation Sicherheit EURO 2008 der Host City Basel. (Quelle: http://www.sid.bs.ch)

SICHERHEIT IN DEN UBS ARENEN: Mit dem Sicherheits-Konsortium PriSec-E08 wurde für die UBS ARENA eine professioneller, nationaler Partner verpflichtet, der die Planung, Koordination und die Vorort-Umsetzung des Aufgabenbereichs Sicherheit in den Arenen übernimmt. Die Polizei unterstützt den Veranstalter bei der Planung und Durchführung der nötigen Massnahmen. Der Veranstalter hat eine Hausordnung erlassen, die unter anderem die Zutrittskontrollen regelt und festhält, welche Gegenstände in die Arenen mitgeführt werden dürfen oder nicht. (http://www.ubsarena.ch)

INFORMATIONEN FÜR SPIEL-BESUCHER: Die Genfer Polizei hat Factsheets mit den wichtigsten Informationen für die Besucherinnen und Besucher der drei Spiel in Genf publiziert. Unter anderem wird eingegangen auf die Sicherheitsperimeter rund ums Stadion, Verkehrsbeschränkungen, Verhaltensregeln in der Stadt. Die Informationen liegen nicht nur franzsösischer Sprache vor, sondern auch in Deutsch, Englisch, Portugiesisch, Tschechisch und Türkisch, Sie sind zu finden auf http://www.ge.ch/police. Zudem lancierte die Polizei eine Gratis-Hotline unter 0800 800 844. Diese wird vom 2. bis zum 30 Juni zwischen 0800 und 0200 Uhr betrieben. (Fonte: http://www.ge.ch/police)


publiziert von: MIZ Sicherheit am 27.05.2008 um 18:16:00 Uhr
Host City | Basel | Sachthema | Diverses | Private Sicherheitsdienste | Zivilschutz | Akteure | Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) | Projektorganisation Öffentliche Hand UEFA EURO 2008 | Permalink

Sicherheit EURO 2008: Letzter Schliff für zwei Spezialisten-Gruppen

Die Schweizer Sicherheitskräfte bereiten sich mit anhaltender Sorgfalt auf die EURO 2008 vor. In dieser Woche erhalten an zwei Orten Spezialisten den letzten Schliff: In Hitzkirch diejenigen, die als Verbindungsbeamte die polizeilichen Szenekenner aus den Teilnehmerstaaten sowie die in der Schweiz spielenden Teams begleiten werden, in Basel jene, die als Deeskalations-Teams in Fanmeilen und Public Viewings zum Einsatz kommen.

Am Kurs in Basel nehmen bis Mittwoch rund 50 Personen teil. Sie stammen mehrheitlich aus der Host City Basel und werden ergänzt durch Vertreterinnen und Vertreter der Stadtpolizei Zürich sowie der Kantonspolizei Luzern. Sie vertiefen während dreier Tage Ihre Fähigkeiten in Sachen Deeskalation. Sie werden dabei von Fachleuten in Kommunikation und in Stressbewältigung geschult. Zudem werden mit Hooliganspezialisten Rituale und Verhaltensweisen der Fussballfans analysiert. In Trainingssequenzen wird unter Einbezug von Polizeitaktikern schliesslich auch der praktische Umgang mit verschiedenen Situationen geübt. Die Teilnehmenden sollen nach dem Kurs noch besser in der Lage sein, in Situationen mit erhöhtem Gewalt- oder Konfliktpotenzial deeskalativ zu wirken, und dieses Know-how an ihre Kolleginnen und Kollegen weiter zu geben.

Die in Basel vertiefte Deeskalation ist eine der drei Handlungsoptionen in der so genannten 3-D-Philosophie, die sich als Richtschnur für Sicherheitseinsätze national und international etabliert hat. Nach dem Dialog stellt sie das zweite D dar, Durchgreifen das dritte.

Auf bewährte Zusammenarbeitsmechanismen vorbereiten
In Hitzkirch arbeiten sich in dieser Woche 70 Personen in ihre Aufgabe ein. Zum einen sind es die Delegationsleiter, welche die Delegationen der polizeilichen Szenekenner aus den Teilnehmerstaaten während des ganzen Turniers begleiten und betreuen werden. Sie haben dafür zu sorgen, dass die Delegationen ihren Einsatz so gestalten können, dass der Informationsgewinn über Fans sowie deren Bewegungen – und damit der Nutzen für die Sicherheitskräfte der Host Citys und der übrigen Polizeikorps – maximal ist.

Daneben bereiten sich in Hitzkirch auch die so genannten Team Security Liaison Officers (TSLO) auf ihren Einsatz vor. Ihre Aufgabe wird es sein, die Nationalteams zu begleiten und betreuen, um sämtliche Sicherheitsbelange mit allen Ansprechpartnern zu regeln. Ihnen stehen als eigentliche «Trouble-Shooter» die Begleiter zur Seite, deren Hauptaufgabe es ist, die Mobilität der Nationalteams sicherzustellen.

Das Vorgehen in diesem Bereich stützt sich auf das von der Schweiz 1990 ratifizierte «Europäische Übereinkommen über Gewalttätigkeiten und Ausschreitungen von Zuschauern bei Sportanlässen, insbesondere bei Fussballspielen». Es orientiert sich zudem am bewährten europäischen «Handbuch mit Empfehlungen für internationale Zusammenarbeit und Massnahmen bei der Vorbeugung und Bekämpfung von Gewalttätigkeiten und Störungen im Zusammenhang mit Fussballspielen von internationaler Dimension».

Ziel des Kurses in Hitzkirch ist es, die Schnittstellen mit den verschiedensten Partnern zu bereinigen und das konkrete Vorgehen abzusprechen, um so die Zusammenarbeit in diesem Bereich optimal vorzubereiten. Es referieren deshalb nicht nur Vertreter der Sicherheitskräfte der öffentlichen Hand (Host-Citys-Korps, fedpol, Grenzwachtkorps), sondern auch solche privater Sicherheitskräfte und der Euro 2008 SA. Letztere sind namentlich in den Stadien, den Mannschaftsquartieren und auf den Trainingsplätzen für die Sicherheit verantwortlich. Ein Ausbildungstag wird im Übrigen einer ausführlichen Erkundung der Hauptschauplätze (Stadien, Fanzonen, Public Viewings etc.) gewidmet.

Für Rückfragen:
Anita Panzer
Mediensprecherin Teilprojekt Sicherheit der Projektorganisation Öffentliche Hand UEFA EURO 2008
079 303 99 82

Linktitel: Nationales Sicherheitskonzept unter
Link: http://www.switzerland.com/files/?id=836

Linktitel: FAQ Sicherheit unter:
Link: http://www.switzerland.com/files/?id=7588


publiziert von: Projektorganisation Öffentl. Hand UEFA EURO 2008 am 14.04.2008 um 15:49:01 Uhr
Host City | Basel | Sachthema | Internationale Kooperation | IKAPOL | Private Sicherheitsdienste | Risiko-Fans | Ausbildung und Übungen | Akteure | Bundesamt für Polizei | Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) | Eidgenössische Zollverwaltung | GWK | Euro 2008 SA | Polizeikorps | Kantonspolizei | Luzern | Stadtpolizei | Zürich | Teilprojekt Sicherheit Öffentliche Hand UEFA EURO 2008 | Permalink

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