Polizeikorps
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Interkantonaler Polizeikommandanten-Workshop Euro 08Aarau - Im Hinblick auf die Euro 08 standen Themen wie: Informationsaustausch, Lagebeurteilung, Risikoanalyse, Ausbildung der Einsatzkräfte etc. auf der Traktandenliste. Heute trafen sich im Polizeikommando in Aarau acht Polizeikommandanten und zwei Kommandantenstellvertreter von Deutschschweizerkantonen die keine Host-Kantone sind. Im Vordergrund stand der Informations- und Erfahrungsaustausch und das Erekennen von möglichen Risiken. In einer Lagebeurteilung ging es dann um das Gewinnen neuer Erkenntnisse und das Erekennen neuer Handlungs-felder. Ein wichtiges Thema war der Handlungsbedarf im Bereich Ausbildung der Polizeikorps und der Spezialformationen. Es ist wichtig, dass auch in den nächsten Monaten unter den Polizeikommandanten der nicht Host-Kantone ein permanenter Dialog statt findet. Anfang 2008 ist ein weiterer Workshop in diesem Kreis terminiert. Herausgeber: Kantonspolizei Aargau |
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Gastgeberstadt Zürich: Ein Fussballfest in sicheren und professionellen HändenZürich - Die EURO 2008 hat für Zürich als Host City eine grosse Bedeutung und stellt für Stadt sowie Sicherheits- und Rettungskräfte eine Herausforderung dar. Schutz & Rettung Zürich und die Stadtpolizei bereiten sich intensiv auf diese Aufgabe vor. Die UEFA EURO 2008™ ist der grösste je organisierte Sportanlass in der Schweiz. Zehntausende Fans und Besucher werden im nächsten Juni in der Host City Zürich erwartet. Ziel der Stadt Zürich ist es, dass der Grossanlass ein freudiges Fussballfest für die Zürcher Bevölkerung und die Fans wird. Zürich ist eine Stadt, die Feste feiern kann, wie das vergangene Züri Fäscht 2007 bewiesen hat. Die Dienstabteilungen des Polizeidepartements schaffen dazu die Grundlage. Das Teilprojekt Sicherheit der Host City Zürich ist auf gutem Kurs. Die Projektverantwortlichen im Polizeidepartement sammelten bereits an der Fussball-WM 2006 in Deutschland wichtige Erfahrungswerte bei den lokalen Sicherheitsverantwortlichen. Eindrücke von Besuchen während Fussball-Spielen und in den Public-Viewing-Zonen in Stuttgart und München sowie die Auswertungen der Organisatoren sind in die Planungsarbeiten eingeflossen, die seit Mai 2006 laufen. Bei Schutz & Rettung Zürich sind die Einsatzkonzepte für alle Einheiten heute zu zwei Dritteln erstellt. Detailkonzepte wie für das kürzlich präsentierte Konzept des Public-Viewing-Bereichs am Seebecken, werden nun in Angriff genommen. Seit Sommer 2006 finden gezielt Ausbildungen von Einsatzkräften von Feuerwehr und Sanität mit Blick auf die EURO 2008 statt. Bei der Stadtpolizei sind die Grundlagen für das Sicherheitskonzept formuliert. Im nächsten Schritt wird das Detailkonzept für die Fanzone verfasst. Mit der Auslosung der Gruppenspiele steht am 2. Dezember 2007 ein wichtiger Meilenstein an, damit einerseits die Einsatzkonzepte angepasst werden können und die detaillierte Personalplanung Anfang 2008 zum Abschluss kommt. Nichtpolizeiliche Sicherheit: Schutz & Rettung Zürich
Grosse Herausforderungen
Langjährige Erfahrung
Hohe Patientenzahlen
Erfahrungswerte von der Fussball-WM 2006 in Deutschland stützen diese Annahme. In Stuttgart hatten die Rettungsdienste an einem Spitzentag zusätzliche 3100 Patientenbehandlungen und 270 Hospitalisationen zu bewältigen. Zum Vergleich: An der Street Parade in Zürich verzeichnete die Sanität von Schutz & Rettung im Durchschnitt der letzten vier Jahre pro Grossanlass 700 Patientenbehandlungen und 90 Hospitalisationen. Unterstützung leistet dabei der Zivilschutz der Stadt Zürich. Wie an der Street Parade und dem Züri Fäscht betreibt er während der EURO 2008 zur Entlastung der Sanität und der Spitäler die Patientensammelstelle an der Hohen Promenade.
Zahlreiche Rettungskräfte
Zur Bewältigung dieser Aufgaben wird der Personalbestand für das Tagesgeschäft erhöht. Dazu werden in Absprache mit allen Host Citys einerseits Profis anderer Rettungsorganisationen hinzugezogen, andererseits werden ein Grossaufgebot von Milizeinheiten der Feuerwehr sowie Angehörige des Zivilschutzes im Einsatz sein.
Die Zeitspanne von drei Wochen stellt für Schutz & Rettung und alle Partnerorganisationen eine neue Herausforderung dar. Damit werden im Vergleich zu einem Street Parade-Wochenende besonderes hohe Anforderungen an das Durchhaltevermögen der Einsatzkräfte gestellt. Polizeiliche Sicherheit: Stadtpolizei Zürich
Grosseinsatz und Unterstützung durch Kantonspolizei Zürich
Auf Bewährtem aufbauen
Sicherheitsringe rund ums Stadion
Erfahrung mit Fussballspielen und Grossanlässen
Sich in den Fanzonen sicher bewegen
Einsatzphilosophie und Auftreten der Polizei
Gut geschult in den Einsatz
Einsatzkräfte als hilfsbereite Gastgeber
Schutz & Rettung Zürich und die Stadtpolizei sind bestrebt, die Grundversorgung sicherzustellen und mit einer perfekten Organisation eine maximale Sicherheit für alle Besucher und Bewohner von Zürich zu gewährleisten.
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Medienorientierung zum Stand der Vorbereitungen im Bereich Sicherheit EURO 2008Zürich - Einladung zu einer gemeinsamen Medienorientierung von Schutz & Rettung Zürich und der Stadtpolizei Zürich am Freitag, 13. Juli 2007, 10.00 Uhr: Euro 08 – Stand der Vorbereitungen im Bereich Sicherheit Sehr geehrte Damen und Herren Der Countdown für das grösste je in der Schweiz durchgeführte Sportereignis läuft und die Vorbereitungen des Polizeidepartements gehen planmässig voran. Die Euro 08 stellt für alle im Einsatz stehenden Organisationen eine grosse Herausforderung dar. Damit Zürich ein sportliches, fröhliches und ungetrübtes Fussballfest erleben kann, bereiten sich die Sicherheits- und Rettungskräfte der Stadt Zürich intensiv vor. Gerne erläutern wir Ihnen den aktuellen Stand der Vorbereitungen im Bereich Sicherheit und laden Sie deshalb herzlich ein zu einer Medienorientierung am Freitag, 13. Juli 2007, 10.00 Uhr, im Verwaltungszentrum Werd, Werdstrasse 75, 8004 Zürich, Bildungszentrum Werd, 1. Stock (Tram Linien 9 und 14, Haltestelle Werd). Begrüsst und informiert werden Sie von Stadträtin Esther Maurer, Vorsteherin des Polizeidepartements, und Major Gerhard Lips, Chef Region Ost der Stadtpolizei Zürich und Leiter Teilprojekt Sicherheit EURO 08, sowie Major Alexander Handke, Stabschef Schutz & Rettung Zürich und Projektleiter EURO 08 für SRZ. Herausgeber: Stadtpolizei Zürich, Infostelle |
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EURO 2008: Polizeikommandant Roberto Zalunardo zum Stand der VorbereitungenBasel - Die Basler Zeitung thematisiert in ihrer Ausgabe von heute Dienstag den Stand der Vorbereitungen auf die Euro 2008 im Bereich Sicherheit. Dazu hat die BaZ auch den baselstädtischen Polizeikommandanten Roberto Zalunardo um Auskunft gebeten und ihm konkrete Fragen gestellt. Die dazu gemachten Aussagen finden sich in der heutigen BaZ nur teilweise oder gar nicht. Die Kantonspolizei Basel-Stadt sieht sich deshalb veranlasst, die von der BaZ gestellten Fragen und die vom Polizeikommandanten gegebenen Antworten im Wortlaut wiederzugeben. BaZ: In Basel haben Polizisten einen Film über ausländische Hooligans gesehen - und waren sehr beeindruckt. Was sagen Sie den Polizisten, die jetzt Angst haben vor Gewaltexzessen? Zalunardo: Die Thematik Hooligans und Gewaltexzesse ist nicht neu, die entsprechenden Bilder sind immer wieder zusehen und bekannt. Es ist jeweils auch immer erschreckend zu sehen, mit welcher Brutalität von diesen Gewalttätern vorgegangen wird. Unsere Polizistinnen und Polizisten wissen sehr genau, was auf sie zukommen kann; ich erinnere an eine gewalttätige Demo hier in Basel im November 2003, als meine Leute sogar mit Säure attackiert wurden. Im Verbandsheft hiess es, die Schweizer Polizei sei schlecht vorbereitet - zu recht? Das ist eine Fehleinschätzung. Dem unfriedliche Ordnungsdienst wird ein hoher Stellenwert in der Ausbildung eingeräumt auch in der Verbandsausbildung. Und hier in Basel haben wir ja mehrmals pro Jahr Auseinandersetzungen mit gewaltbereiten Personen aller Art und ergo auch das notwendige Knowhow und die entsprechende Erfahrung. Gerade in der Region Basel hinterliess die Polizei in den vergangenen beiden Meisterschaften keinen guten Eindruck. Nach dem Finale der vorletzten Saison stürmten gewaltbereite Fans das Feld, gegen Ende dieser Saison wurde eine Polizeitruppe im Stadion von Fans eingekesselt. Was muss die Basler Polizei besser machen? Wird sie in einem Jahr bereit sein? Sind die Polizeien in den anderen Host Cities weiter? Wir haben da eine andere Wahrnehmung. Dank des Polizeieinsatzes kam es im Stadion damals zu keinen Ausschreitungen, und von einer Einkesselung vom Polizisten kann keine Rede sein: Eine Gruppe Polizisten wurde hart bedrängt, das ist richtig, diese konnte aber ihren Auftrag erfüllen, nämlich die Zürcher Fans im Stadion so lange zurückzuhalten, bis es zu keiner Konfrontation mehr mit gewaltbereiten Baslern kommen konnte. Ich bin der Meinung, wir sind schon heute fit für die Euro 2008, intensivieren aber unsere Ausbildung im Hinblick auf dieses Ereignis gezielt weiter. Werden die Polizeien bereits in der kommenden Schweizermeisterschafts-Saison konsequenter durchgreifen? Wird die Hooligan-Szene infiltriert, wird es zu mehr Kontrollen und Hausdurchsuchungen kommen wie vor der WM 2006? Es steht mir nicht zu, die Praxis der deutschen Kollegen anlässlich der WM 2006 zu beurteilen. Aber: Wir haben mit dem Bundesgesetz über die Wahrung der inneren Sicherheit (Hooligangesetz) die notwendigen Grundlagen, um schon jetzt gegen sogenannte Gewalttäter Sport wirksam vorzu-gehen. Wir können ein Rayonverbot aussprechen, wir haben die Meldepflicht, es können Ausreisebeschränkungen verfügt werden. Und wir können potentielle Gewalttäter 24 Stunden in Polizeigewahrsam nehmen. Selbstverständlich werden wir von diesen präventiven Massnahmen wenn notwendig Gebrauch machen und haben dies auch schon mehrmals getan etwa bei den Spielen des FCB im Rahmen des Europacups. Hausdurchsuchungen können erst im Zusammenhang mit einer eingeleiteten Strafuntersuchung vorgenommen werden. Erhalten die Polizisten noch generell eine Spezialausbildung oder werden Spezialtruppen ausgebildet? Wird gerade auch der Nahkampf trainiert? Wir legen sehr grossen Wert auf den Eigenschutz. Alle uniformierten Korpsangehörigen sind in den entsprechenden Techniken geschult. Neu haben wir auf meine Veranlassung vor rund zwei Jahren den Mehrzweckstock eingeführt, der ein sehr effizientes Mittel zur Selbstverteidigung auch im Ordnungsdienst ist. Spezialformationen kennen wir schon seit Jahrzehnten, da brauchen wir nichts neu erfinden. Unterstützt werden sollen die ansässigen Polizeien in den Host Cities von anderen Kantonen und ausländischen Polizeikorps. Sind diese Einsätze schon geregelt? Wie werden die Einsätze ausländischer Korps abgegolten, welche Rechte haben sie? Wie und wo werden sie eingesetzt? Interkantonale Polizeieinsatze, wie wir sie immer wieder haben, wird es auch an der EURO 2008 geben. Auch ist beabsichtigt, ausländische Polizeikräfte zur Unterstützung beizuziehen. Das ist übrigens auch keine Première, sondern wird etwa beim WEF erfolgreich praktiziert. Die entsprechenden Anfragen wie auch die Abgeltung ist Sache des Bundes. Wer wo eingesetzt wird und in welchem Umfang kann erst nach der Auslosung im Dezember 2007 im Detail geplant werden. Bei der WM soll es zu Auseinandersetzungen zwischen Hooligans gekommen sein, im Grünen abseits der Stadien und Fanzonen, kaum bemerkt von der Oeffentlichkeit. Wo rechnen Sie in der Schweiz mit Problemen? Bei den Stadien, bei Fanzonen, in den Städten, auf der grünen Wiese, im Wald? Ist die Gefahr von Zusammenstössen in Zentren bei der Euro in der kleinräumigen Schweiz nicht viel grösser als in Deutschland, wo gewaltbereite Fans gut ausweichen konnten? Diese Treffen zwischen Hooligans „auf der grünen Wiese“ gibt es auch bei uns und werden unter den Beteiligten meist konspirativ vereinbart. Zusammenstösse zwischen gewaltbereiten Gruppie-rungen sind überall möglich. Das zeigen auch die in Deutschland gemachten Erfahrungen. Gerade mit den deutschen Sicherheitskräften arbeiten wir sehr eng zusammen und pflegen einen regen Austausch von Informationen und Erfahrungen. Müssen Polizeieinsätze in den Städten befürchtet werden?
Wir werden alles daransetzen, dass die Euro 2008 zu einem fröhlichen Fussball-Fest werden wird.
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Mit präventiven Massnahmen gegen Gewalt an SportveranstaltungenZürich - Seit 1. Juni 2007 ist die Einführungsverordnung (EV) des Kantons Zürich zum Bundesgesetz über Massnahmen zur Wahrung der inneren Sicherheit (BWIS) in Kraft und regelt die Zuständigkeiten der Polizeikorps. Kantonspolizei und Stadtpolizei Zürich sowie die Stadtpolizei Winterthur haben jetzt die Perimeter für die Umsetzung der Rayonverbote definiert. Damit können die im Bundesgesetz vorgesehenen Massnahmen im Kanton Zürich umgesetzt werden. Die das BWIS ergänzenden Bestimmungen über Massnahmen gegen Gewalt anlässlich von Sportveranstaltungen schaffen die Grundlage, um gesamtschweizerisch präventive Massnahmen umzusetzen. Zentrale Massnahme ist dabei die Schaffung der Datenbank HOOGAN. Mit dieser zentralen Hooligandatenbank steht der Polizei und den Stadionbetreibern ein wirksames Mittel zur Verfügung, um Gewalt an Sportveranstaltungen präventiv besser bekämpfen zu können. Seit 1. Juni ist die Einführungsverordnung des Kantons Zürich zu den bundesrechtlichen Massnahmen gegen Gewalt an Sportveranstaltungen (EV BWIS) in Kraft. Nachdem jetzt auch die Verbotsrayons für den ganzen Kanton definiert sind, können die Zürcher Polizeikorps die neuen Massnahmen – Rayonverbot, Ausreisebeschränkung, Meldeauflage sowie ein maximal 24-stündiger Polizeigewahrsam – ab sofort umsetzen. In der zentralen Hooligandatenbank werden sämtliche Personen erfasst, die sich an Sportveranstaltungen im In- und Ausland gewalttätig verhalten haben und gegen die eine Präventivmassnahme ausgesprochen wurde. Gewalttätige Personen können dank der neuen Instrumente besser von Sportveranstaltungen ferngehalten werden. Die entsprechenden Verfügungen werden dezentral vom jeweils zuständigen Polizeikorps erlassen. Gegen diese Verfügungen kann beim Haftrichter des Bezirksgerichts Zürich Beschwerde erhoben werden, jedoch ohne aufschiebende Wirkung. Zudem erlaubt die Datenbank HOOGAN, dass die erfassten Daten an die direkt betroffenen Veranstalter – Stadionbetreiber / Clubs / Vereine sowie die involvierten privaten Sicherheitsdienste – weitergegeben werden können. Dank der neuen Gesetzgebung können die Polizeikorps des Kantons Zürich gemeinsam mit den Veranstaltern von Sportanlässen präventiv und wirksam gegen Gewalt vorgehen. Übersichtsplan der Rayons im Kanton Zürich: http://www.stadtpolizei.ch/ Für weitere Informationen stehen Ihnen folgende Kontaktpersonen zur Verfügung: Bruno Keller, Chef Regionalabteilung Winterthur/Unterland Kantonspolizei Zürich, ist ab 13.30 Uhr erreichbar, Telefon 044 247 36 36 Roger Peter, Fachstellenleiter/Chef Jugenddienst Stadtpolizei Winterthur, ist von 13:30 bis 14:30 Uhr erreichbar, Telefon 052 267 69 45 Christoph Vögeli, Chef Sicherheitsdienst Stadtpolizei Zürich / Leiter Schweizerische Zentralstelle Hooliganismus SZH, ist ab 14:00 über die Infostelle erreichbar, Telefon 044 411 91 11 |
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Die Host City Basel ist auf KursDie Host City Basel ist ein Jahr vor dem Eröffnungsspiel der UEFA EURO 2008TM (EURO 2008) im Fahrplan. Die Konzeptarbeit in den verschiedenen Teilbereichen Standortmarketing, Sicherheit, und Verkehr ist weitgehend abgeschlossen und wird nun schrittweise umgesetzt. Anlässlich einer Medienorientierung in Basel berichtete der bikantonale Lenkungsausschuss über den Stand der Vorbereitungen im Hinblick auf die EURO 2008. Er zog dabei eine positive Zwischenbilanz.
Events in der Host City Basel
Für die Organisation und Bespielung der Fanzonen wird ein externes Eventmanagement verpflichtet. Ein zweistufiges Submissionsverfahren ist bereits am Laufen. Von den 15 eingegangenen Bewerbungen konnten sieben für die zweite Runde berücksichtigt werden. Ein Entscheid über die Vergabe des Eventmanagements fällt Ende Juli. Für die Kooperation mit der UEFA, den Sponsoren der UEFA und der Host City Basel wurden Marketingrichtlinien definiert. Das Konzept für die UEFA-Fanzonen wird bis spätestens 31. Juli 2007 gemeinsam mit der UEFA bereinigt. Nach den Sommerferien finden zu diesem Thema ausführliche Informationsveranstaltungen für das Gewerbe und die Anwohnerschaft statt. Parallel dazu wird die Kampagne unter dem Motto “Basel. Mehr als 90 Minuten.” intensiviert und die Informationsplattform unter http://www.euro08.basel.ch mit zusätzlichen Angeboten erweitert. In Liestal ist vorgesehen, das sogenannte 9. Stadion zu realisieren. Dies ist ein Fanpark für die lokale Bevölkerung und für Familien mit einer Kapazität von 7000 Sitzplätzen. Ebenfalls auf Baselbieter Boden sind bis zu vier Fancamps geplant. Bereits morgen startet im Rahmen des Baselbieter Breitensporttages eines von mehreren Projekten zur Förderung von Bewegung und Sport, die im Zusammenhang mit der EURO 08 lanciert werden. Bisher bewegungsinaktive Personen werden während eines Jahres durch sogenannte Bewegungscoaches betreut und sollen dadurch an regelmässige Bewegung herangeführt werden.
Öffentlicher Verkehr
Auch an den Tagen ohne Spiele in Basel wird das ÖV-Angebot ausgebaut, aber auf tieferem Niveau als an den Spieltagen. Das Nachtangebot ist ebenfalls bis mindestens eine Stunde nach Schliessung der Fanzonen gewährleistet. Unter der Federführung der SBB wurden diverse schweizweit gültige EURO-Tickets entwickelt. Darüber hinaus prüft der Tarifverbund Nordwestschweiz (TNW) die Lancierung von TNW-spezifischen Ticketprodukten, die auf die Bedürfnisse der Public-Viewing-Besucher aus dem TNW-Raum und dem grenznahen Ausland zugeschnitten sind.
Individualverkehr
Die rund 300 bis 400 pro Spiel erwarteten Cars werden in Stadionnähe in zwei verschiedene Sektoren eingewiesen, womit auch eine Trennung der Fangruppen möglich ist. Um den notwendigen Verkehrsfluss im Grossraum St. Jakob zu gewährleisten und den Parksuchverkehr in den Quartieren zu verhindern, wird an den sechs Spieltagen in Basel ein Sperrperimeter eingerichtet. Dabei ist die Zufahrt für die Anwohnerschaft und die Geschäftsinhaber jederzeit gewährleistet. Die Polizei wird entsprechende Berechtigungen ausstellen. Der Sperrperimeter muss bereits mehrere Stunden vor Spielbeginn errichtet werden. Dadurch sind Einschränkungen insbesondere in den Gemeinden Muttenz und Birsfelden sowie auf Stadtbasler Boden im Umkreis des Stadions unausweichlich. Die Polizei wird alle Betroffenen baldmöglichst über die zu erwartenden Behinderungen informieren.
Sicherheit
Ein grosser Teil der Logistik für den Fachbereich Sicherheit wird im Zeughaus Basel abgehandelt. Für die temporäre Unterbringung von Delinquenten hat der Regierungsrat das ehemalige Gefängnis Schällemätteli freigegeben. Für die Durchführung der Public Viewings, der Fan Camps und ähnlicher Veranstaltungen auf öffentlichem Grund wurden Auflagen und Empfehlungen erarbeitet. Diese betreffen beispielsweise Zutrittsbeschränkungen und -kontrollen, Sicherheitsvorkehrungen Bestimmungen für Sicherheitspersonal und Rettungskräfte, Verwendung von Mehrwegbechern sowie Littering-Empfehlungen ("Pack‘s ins Brot” – Konzept etc.).
Projektorganisation angepasst
Weitere Auskünfte
Dr. Hanspeter Weisshaupt, +41 (0)61 268 69 70
Dr. Christoph Bosshardt, +41 (0)61 267 66 60
Jakob Gubler, +41 (0)61 267 85 31
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Erfolgreiche Zusammenarbeit im Polizeibereich mit Deutschlandi>Bern - Die polizeiliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Schweiz soll weiter intensiviert werden. An einem bilateralen Arbeitstreffen in Berlin besprachen Delegationen beider Länder am Montag die neuesten Entwicklungen im Bereich der Polizeikooperation. Schwerpunkt waren dabei der kürzlich umgesetzte, automatisierte Austausch von Fahrzeug- und Halterdaten, die Erfahrungen bei den gemeinsamen Einsätzen an der Fussball-Weltmeisterschaft 2006 sowie das weitere Vorgehen zur Erleichterung der Rechtshilfe bei der Bekämpfung von Strassenverkehrsdelikten. An der Sitzung nahmen Vertreterinnen und Vertreter des Bundesamtes für Polizei (fedpol), der Grenzkantone sowie des Grenzwachtkorps teil. Die alltägliche Zusammenarbeit im Grenzbereich und zwischen den Zentralstellen funktioniert problemlos. In ausgewählten Bereichen soll die Zusammenarbeit aber intensiviert werden. Dabei soll namentlich die Kooperation bei der Bekämpfung von Strassenverkehrsdelikten, speziell bei der Vollstreckung von Bussen im Partnerstaat, erleichtert werden. Positiv fällt auch die Bilanz der Zusammenarbeit vor und während der Fussball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland aus. Dazu gehört die Entsendung schweizerischer Sicherheitskräfte, die Intensivierung des gegenseitigen Informationsaustausches, die Zusammenarbeit bei der Beobachtung oder Begleitung von Hooligans, die gegenseitige Information über Entscheide zur Einreiseverweigerung, die Verstärkung der Rechtshilfezusammenarbeit sowie die Zusammenarbeit im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit. Die während der Fussball-WM gemachten Erfahrungen fliessen auch in die laufende Planung der EURO 08 ein. Anlässlich der periodisch stattfindenden Arbeitstreffen zur Evaluation des schweizerisch-deutschen Polizeivertrages wird jeweils auch die aktuelle Entwicklung in Europa diskutiert. Namentlich im Hinblick auf die Inkraftsetzung des Schengener Assoziierungsabkommens in der Schweiz ist der gegenseitige Informationsaustausch wichtig. Der Vertrag Polizei- und Grenzschutzorganen ist die Basis für eine intensive und effiziente Zusammenarbeit, namentlich bei Grossanlässen aber auch bei alltäglichen Einsätzen wie gemeinsamen grenzüberschreitenden Grosskontrollen.
Herausgeber:
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Ein Fussballfest für die Schweiz: Die Host Cities sind bereit, für die EURO 2008 an die finanzielleBasel - Unter dem Motto “Auf zur EURO 2008” präsentierten am Dienstag, 14. März 2006, im Stade de Suisse die vier schweizerischen Austragungsorte der Fussball Europameisterschaft 2008 Basel, Bern, Genf und Zürich den eidgenössischen Parlamentarierinnen und Parlamentariern ihre Vision eines Fussballfestes für die ganze Schweiz. Gemeinsam müssen Bund, Kantone, Austragungsorte und Fussballverband dafür sorgen, dass die einmalige Chance für die Schweiz, sich als perfekte und beispielhafte Gastgeberin zu präsentieren, nicht verpasst wird. Die Host Cities sind bereit, dafür an die finanzielle Schmerzgrenze zu gehen. Sie brauchen aber die Unterstützung der übrigen involvierten Partner, der UEFA, des Fussballverbands, des Bundes und der Kantone. Die Vertreter der vier Austragungsorte Basel (Regierungsrat Christoph Eymann, BS, Regierungsrat Urs Wüthrich, BL), Bern (Stadtpräsident Alexander Tschäppät), Genf (Staatsrat Mark Muller) und Zürich (Stadtpräsident Elmar Ledergerber) und weitere Repräsentanten empfingen die eidgenössischen Parlamentarierinnen und Parlamentarier unter dem Motto “Auf zur Fussball-Europameisterschaft 2008”. Die Einladung erfolgte gemeinsam mit Stadt und Kanton Bern im Rahmen ihres traditionellen Jahrestreffens mit den eidgenössischen Parlamentarierinnen und Parlamentariern. Die vier Host Cities präsentierten dabei ihre Vision einer Fussball-Europameisterschaft, die das Zusammengehörigkeitsgefühl der Schweizer Bevölkerung über alle regionalen, kulturellen und sozialen Schranken hinweg stärken soll. Das ganze Land soll sich mit diesem einzigartigen Grossereignis identifizieren und daran teilhaben. Die Schweiz soll sich Europa und der Welt als offene, freundliche und in allen Belangen kompetente Gastgeberin präsentieren und sich dadurch international nachhaltig positionieren. Die Chance für die Schweiz, sich in einem vorteilhaften Licht zu zeigen, ist einmalig. Die Host Cities wollen diese Chance unbedingt nutzen. Sie verstehen sich als nationale Schaufenster, bieten eine Plattform und wollen mit der einheimischen Bevölkerung und mit den Besucherinnen und Besuchern aus aller Welt ein völkerverbindendes Fussballfest feiern. Dieses Ziel verfolgen die Host Cities bereits seit einiger Zeit gemeinsam und in sehr enger Zusammenarbeit. |
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Medienmitteilung im Auftrage des Erzeihungsdepartements Basel-Stadt, Ressort SportIm Hinblick auf die Fussball-Europameisterschaften 2008, welche in der Schweiz und in Österreich stattfinden, haben die Schweizer Austragungsorte Basel, Bern, Genf und Zürich im St. Jakob-Park eine Infotagung durchgeführt. In den Voten der Vertreterinnen und Vertreter der Regierungen wurde deutlich, welche Chancen sich durch die EURO 08 den Austragungsstädten bietet. Internationale Referenten aus bisherigen EM- und WM-Austragungsorten haben bei dieser Gelegenheit von ihren Erfahrungen berichtet, während Vertreter des Schweiz. Fussballverbandes und der UEFA ihre ersten Vorstellungen einer Zusammenarbeit präzisierten. Der offene Dialog zwischen den verschiedenen Partnerinnen und Partnern liess sowohl Raum für kritische Fragen, als auch – in besonderem Masse – für eine äusserst positive Grundstimmung. Zum Abschluss der Tagung haben die HostCities einen “Letter of Internet” verabschiedet und beschlossen, die weiteren Arbeiten gemeinsam voranzutreiben EURO 2008 Letter of Internet der Schweizer HostCities - Die Schweizer Austragungsorte der EURO 08 Basel, Bern, Genf und Zürich (HostCities) präsentieren sich während der Vorbereitung und Durchführung des Turniers als fortschrittliche und weltoffene Städte mit hoher Lebensqualität. Als verlässliche Partner des Fussballverbandes und der UEFA wirken die HostCities gemeinsam mit Bund, Kantonen und weiteren Beteiligten darauf hin, dass für faire Spiele ein konfliktfreier, von Gastfreundschaft und gemeinsamem Erleben geprägter Rahmen zur Verfügung steht. Die HostCities tragen dazu bei, dass die EURO 08 ein Erfolg wird. Die HostCities organisieren während des Turniers EURO 08 ein Rahmenprogramm, welches durch Festveranstaltungen und Aktivitäten die positive Grundstimmung der gesamten städtischen Bevölkerung wie auch der Besucherinnen und Besucher der Spiele fördert. Die Bevölkerung und die Gäste geniessen ein unvergessliches Erlebnis. Die HostCities räumen während des Turniers EURO 08 der Sicherheit wie auch den Sicherheitsanliegen der gesamten städtischen Bevölkerung und der Gäste hohe Priorität ein. Mit einer leistungsfähigen Infrastruktur sorgen sie für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Herausgeber: Stadtpolizei Zürich, Infostelle |
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