Eidgenössische Zollverwaltung
GWK: Zwischenbilanz zur EURO 08Nach bisher 10 Fussballspielen in der Schweiz zieht die Schweizer Grenzwache eine positive Bilanz. Eingebettet in das nationale Sicherheitskonzept der EURO 08, stellt das Grenzwachtkorps den ersten Filter an der Grenze zur Schweiz sicher. In Zusammenarbeit mit den Kantonen, sowie den ausländischen Sicherheitsorganen, wurden die vielfältigen zoll- und sicherheitspolizeilichen Aufgaben an den Grenzübergängen vollzogen. Seit dem 06. Juni ist es der Grenzwache gelungen, eine Vielzahl von Delikten aufzudecken oder zu verhindern. „One-Stop“ Kontrolle
Vermehrte Grenzkontrollen, auch im Zug
Die Bilanz
Der Ausblick
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Tagesüberblick Sicherheit EURO 2008Tagesüberblick Sicherheit EURO 2008, Dienstag 10. Juni 2008 (miz) BASEL. EINE WEITERE PROBLEMLOSE NACHT: Aus Sicht der Sicherheitskräfte war die vergangene Nacht ruhig. Die Zahl der Einsätze der Polizei entsprach mit rund 40 Requisitionen einer durchschnittlichen Nacht. (Quelle: http://www.sid.bs.ch) ZUGSKONTROLLE DER GRENZWACHE BASEL IN ZUSAMMENARBEIT MIT DER BUNDESPOLIZEI: Der Zug, besetzt mit 250 holländischen Fans, sechs Bahnbegleitern und zwei ausländischen Unterstützungskräften ist am 10.06.2008 nachts um 01.50 Uhr in Basel angekommen. Auf der Strecke von Bern nach Basel verlief alles ruhig. (Quelle: Grenzwachtkorps http://www.ezv.admin.ch) DER ZWEITE SPIELTAG VERLIEF GUT: Die grossen Menschenansammlungen und das Verkehrsaufkommen konnten auch am zweiten Spieltag in der Schweiz gut bewältigt werden. Freude, Harmonie und eine friedliche Stimmung prägten die Atmosphäre in den beiden Host Citys Bern und Zürich. (Quelle: http://www.switzerland.com) BASEL: RECHTZEITIG ZUM EURO-SPIEL SCHWEIZ - TÜRKEI ANREISEN. Die Polizeien der beiden Basel bitten alle Besucher rechtzeitig und wenn immer möglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Die Stadionöffnung erfolgt um 17.15 Uhr. Die Polizei rechnet insbesondere auf der Autobahn A2 zwischen der Verzweigung Augst BL und Basel mit erhöhtem Verkehrsaufkommen und möglicherweise mit Stau. (Quelle: http://www.polizei.bs.ch) GEGLÜCKTER AUFTAKT ZU DEN DREI BERNER SPIELTAGEN: Der Auftakt zu den drei Berner Spieltagen ist geglückt. Bern hat am Montagabend ein bisher nie dagewesenes, friedliches Fussballfest erlebt. Angesichts der grossen Menschenmasse in der Stadt haben sich die Begleiterscheinungen in engen Grenzen gehalten. (Quelle: http://www.police.be.ch)
WENIGE INTERVENTIONEN ANLÄSSLICH DER EURO 2008 IN DER STADT ST.GALLEN: Am Montagabend, um ca. 2240 Uhr ist es vor der UBS Arena zu einer Schlägerei zwischen ca. 20 Personen gekommen. Der Polizei gelang es mit einem kleinen Einsatz von Pfefferspray die Situation zu entschärfen. (Quelle: http://www.sicherheiteuro2008.ch)
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Einreise von tschechischen FansDie Polizeidirektion Freiburg i. Br. (D) teilt mit, dass auf der A 5 / Abschnitt Freiburg - Schweizer Grenze auffallend viele tschechische Fussballfans festzustellen sind, die zum Eröffnungsspiel Schweiz-Tschechien am morgigen Tag anreisen. Der Reiseweg verläuft in der Regel über Nürnberg, dann auf der A 8 nach Karlsruhe und von dort auf der A 5 in Richtung Basel. Es wird damit gerechnet, dass bis am morgigen Abend zum Anpfiff des Eröffnungsspiels der EURO 08 zwischen 8’000 und 10’000 Fans aus Tschechien in die Schweiz einreisen. Die Grenzübertritte erfolgten bis anhin ohne Komplikationen. |
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Tagesüberblick Sicherheit EURO 2008Tagesüberblick Sicherheit EURO 2008, Mittwoch 04. Juni 2008 (miz) EURO 2008 - SICHERHEIT UND VERKEHR IN LAUSANNE: Während des Monats Juni 2008 passt die Lausanner Polizei ihr Dispositiv im Hinblick auf die intensivierten Aktivitäten in der Hauptstadt des Kantons Waadt während der EURO 2008 so an, dass die Sicherheit der Bevölkerung garantiert werden kann. Ein Verkehrsdienst wird jeden Tag eingesetzt, um bestmöglich für Sicherheit und einen flüssigen Verkehrsverlauf zu sorgen. Die Polizei gewährleistet zudem ihre üblichen Dienste; unter anderem werden mehrere Polizeiposten in den Quartieren geöffnet bleiben (Quelle: http://www.sicherheiteuro2008.ch) DAS SCHWEIZER GRENZWACHTKORPS (GWK): Das GWK ist das grösste nationale zivile Sicherheitsorgan der Schweiz und zugleich der uniformierte und bewaffnete Teil der Eidgenössischen Zollverwaltung, die zum Eidgenössischen Finanzdepartement gehört. Das GWK nimmt Aufgaben aus dem sicherheitspolizeilichen und fiskalischen Bereich wahr. Dazu zählen u.a.: Personen-, Fahrzeug- und Sachfahndung, Betäubungsmittelbekämpfung, Dokumentenfälschungen, fremden-polizeiliche und verkehrspolizeiliche Aufgaben sowie die Erbringung von Zolldienstleistungen und die Schmuggelbekämpfung. Die Mobilität von Mensch und Waren nimmt immer grössere Ausmasse an. Rund 630’000 Personen und 330’000 Fahrzeuge passieren täglich die Schweizergrenze. Jährlich werden rund 100’000 Personen an der Schweizer Grenze zurückgewiesen und mehrere Tausend illegal in die Schweiz eingereiste Personen aufgegriffen. Auf Grund von Vereinbarungen mit den kantonalen Polizeien übergibt das Grenzwachtkorps jährlich insgesamt etwa 50’000 Verdächtige an das jeweils zuständige Polizeikorps. Gegen 3’000 aufgedeckte Fälle von grenzüberschreitender Betäubungsmittelkriminalität, 2’000 Ausweisfälschungen sowie ungefähr 20’000 Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz sind weitere Leistungsausweise des Grenzwachtkorps. (Quelle: http://www.gwk.ch) AUSWERTUNG DER EINSATZÜBUNG «STEILPASS 08» IN BERN: Die Auswertung der Einsatzübung «Steilpass 08» der Sicherheitskräfte der Host City Bern fällt positiv aus. Aufgrund der gemachten Erfahrungen konnten einzelne Optimierungen umgesetzt werden. Bern ist bereit. Am 28.05.2008 fand im Stade de Suisse eine gross angelegte Einsatzübung für die Berner Sicherheitskräfte statt; beübt wurden rund 500 Polizisten, Feuerwehrleute, Sanitäter, Samariter und Zivilschützer. Geübt wurde die Versorgung einer grossen Zahl von verletzten Personen. (Quelle: http://www.news.admin.ch) |
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Das Schweizer Grenzwachtkorps (GWK)Das GWK ist das grösste nationale zivile Sicherheitsorgan der Schweiz... und zugleich der uniformierte und bewaffnete Teil der Eidgenössischen Zollverwaltung, die zum Eidgenössischen Finanzdepartement gehört. Das GWK nimmt Aufgaben aus dem sicherheitspolizeilichen und fiskalischen Bereich wahr. Dazu zählen u.a.: Personen-, Fahrzeug- und Sachfahndung, Betäubungsmittelbekämpfung, Dokumentenfälschungen, fremden-polizeiliche und verkehrspolizeiliche Aufgaben sowie die Erbringung von Zolldienstleistungen und die Schmuggelbekämpfung.
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Tagesüberblick Sicherheit EURO 2008Tagesüberblick Sicherheit EURO 2008, Dienstag 03. Juni 2008 (miz) DER SCHWEIZER ZOLL HEISST ALLE FUSSBALLBEGEISTERTEN BESUCHER HERZLICH WILLKOMMEN: Gewerblicher Warenverkehr - Grundsätzlich gibt es für Warenbeförderungen in Zusammenhang mit der UEFA EURO 2008 keine speziellen Ausnahmeverfahren. D.h. die Zollabfertigung erfolgt mit der bestehenden Infrastruktur und nach den geltenden eingespielten Verfahren. Trotz mehr Ein- und Ausfuhrabfertigungen während der UEFA EURO 2008 bemühen sich die Zollbehörden für eine schnelle Abfertigung. Fragen an den Zoll: Allgemeines EURO 2008: +41 (0)31 322 67 04; Zoll und Fahrzeuge: +41 (0)31 322 59 88. (Quelle: http://www.ezv.admin.ch) ERSTE VIDEOKONFERENZ SICHERHEIT DURCHGEFÜHRT: Der Informationsaustausch zwischen den beiden Austragungsländern Schweiz und Österreich ist ein zentrales Element der Sicherheit zu Gunsten der EURO 2008. Zum einen wird die Lage über die Elektronische Lagedarstellung (ELD) ausgetauscht. Daneben ist aber auch der regelmässige, persönliche Austausch auf Ebene der Projektverantwortlichen für die Sicherheit wichtig. Zu diesem Zweck findet täglich eine Videokonferenz zwischen den beiden Projektleitern Sicherheit EURO 2008 in der Schweiz, Martin Jäggi, und in Österreich, Günther Marek, statt. Heute wurde diese Videokonferenz zwischen den beiden Sicherheitskoordinatoren erstmals durchgeführt (Quelle: http://www.sicherheiteuro2008.ch) ÜBUNG FANZONE GENF: Heute Morgen haben die Genfer Polizeikräfte ihre Vorbereitungen im Hinblick auf die EURO 2008 mit einer letzten Übung abgeschlossen. Den letzten Schliff für das bevorstehende Turnier holten sich die Polizeikräfte anlässlich einer Übung auf dem öffentlichen Platz der Fanzone von Plainpalais und dem Fan-Dorf von Bout-du-Monde. Die Polizeikräfte konnten dabei auf 50 Figuranten zurückgreifen, um auf verschiedenste Gefahren zu reagieren. In der Fanzone von Plainpalais, welche eine Kapazität von 45’000 Personen aufweist, haben die Sicherheitskräfte drei Szenarien geübt: Das Entfernen einer unruhigen Fangruppe oder von Einzelpersonen sowie die Kontrolle einer Risikozone. Der zweite Teil der Übung wurde im Fan-Dorf von Bout-du-Monde durchgeführt. Dort werden mehr als 30’000 feiernde Personen erwartet; mehr als 3’000 Fans werden sich dort möglicherweise einquartieren. An diesem Ort wurden darum besondere Manöver eingeübt, welche auf die Problematik von Camping und von Unterbringungszonen zugeschnitten sind. Lokale, nationale und internationale Medien waren anwesend, um den Übungen beizuwohnen. Das Gelingen der Übung erlaubte es den Genfer Kräften, ihr Können unter Beweis zu stellen. Mit dieser Übung ist nun das letzte der drei Module abgeschlossen. (Quelle: http://www.police.ge.ch) |
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Der Schweizer Zoll heisst alle fussballbegeisterten Besucher herzlich willkommen!Im Juni vereinen sich die Schweiz und Österreich zur Fussballhochburg Europas. Die Endrunde der Fussball- Europameisterschaft UEFA EURO 2008 wird vom 7. - 29. Juni 2008 durchgeführt und ist ein wichtiges Sportereignis, das erstmals in zwei unterschiedlichen Zollgebieten stattfindet (EU-Mitgliedstaat Österreich und Schweiz).
Fragen an den Zoll:
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Tagesüberblick Sicherheit EURO 2008Tagesüberblick Sicherheit EURO 2008, Sonntag 01. Juni 2008 (miz) BASLER GRENZWACHE BEREIT: In wenigen Tagen beginnt die EURO 2008 in Basel. Die Grenzwache bildet den ersten Sicherheitsfilter der Schweiz. Die ausländischen Gäste werden als erste nationale Behörde, sei dies im Flug-, Strassen- oder Bahnverkehr, mit Mitarbeitenden der Grenzwache in Kontakt kommen. Die entsprechenden Vorbereitungen an den grossen Strassenübergängen, den zwei Basler Grenzbahnhöfen und am EuroAirport sind termingerecht abgeschlossen worden. (Quelle: http://www.sicherheiteuro2008.ch) EURO 2008 - ANPFIFF FÜR DIE ARMEE: Für gegen 10’000 Armeeangehörige ist am Montag der Anpfiff für den Sicherungs- und Unterstützungseinsatz der Armee zugunsten der UEFA EURO 2008. Nach dem Einrücken beginnt die einsatzbezogene Ausbildung, mit der jeder einzelne Armeedienst-Angehörige (AdA) fit gemacht wird für seinen Einsatz. (Quelle: http://www.news.admin.ch)
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Bern: der Einsatz der Sicherheitskräfte beginntMit zwei gross angelegten Einsatzübungen haben die Kantonspolizei Bern und ihre Partner aus dem Sicherheitsbereich ihre Vorbereitungen für die EURO 08 abgeschlossen. Kurz vor dem Anpfiff hat für sie nach einer langen Planungsphase der Einsatz begonnen. Die Sicherheits- und Rettungsorganisationen sind zuversichtlich, dass sie die Sicherheit im Kanton Bern während der EURO 08 gewährleisten können. Zehn Tage vor Beginn der EURO 08 haben die Kantonspolizei Bern und ihre Partner aus dem Sicherheitsbereich organisatorische Abläufe und die Zusammenarbeit getestet. Die Übungen wurden bewusst kurz vor Beginn der EURO 08 durchgeführt, um die Strukturen nutzen zu können, die im Hinblick auf die EURO 08 aufgebaut worden sind.
Am Dienstag wurden polizeiinterne Abläufe im Zusammenhang mit der Festnahme einer grösseren Anzahl Personen durchgespielt. Heute Mittwoch folgte eine gross angelegte Einsatzübung im Stade de Suisse. Dabei wurde das Zusammenspiel zwischen Polizei, Feuerwehr, Sanität, Zivilschutz und weiteren Partnerorganisationen geübt. Ausgangslage bildete ein starkes Gewitter mit Hagelschlag, bei dem zahlreiche Zuschauer verletzt wurden.
Bei der anschliessenden Medienkonferenz äusserten sich die Referenten zur interdisziplinären Zusammenarbeit von Polizei, Feuerwehr, Sanität, Zivilschutz und der weiteren Partner. Gemeinderat Stephan Hügli, Direktor für Sicherheit, Umwelt und Energie, ist überzeugt davon, dass die Sicherheit rund um die EURO 08 gut vorbereitet und dank der Professionalität der beteiligten Dienste auch in ausserordentlichen Situationen optimal gewährleistet ist. Die hauptsächlichen Herausforderungen lägen jedoch bei den Ordnungs- und Sicherheitsaufgaben rund um die grossen Menschenmengen und dem zu erwartenden sehr grossen Alkoholkonsum. Viktor Baumann, Geschäftsleitungsmitglied Stade de Suisse, führte aus, dass an einem EURO 08 Gruppenspiel rund dreimal so viele Sicherheitskräfte im Einsatz seien wie an einem Spiel der Champions League mittlerer Risikostufe. Seit der Übernahme des Stadions durch die UEFA werde dieses mit Video und Patrouillen überwacht. Zudem würden seit dem 12. Mai alle Anlieferungen und Zutritte zum Stadion kontrolliert. Das Stadion verfüge über eine eigene Notfallorganisation, welche als Erstintervenierende zum Einsatz komme. Dr. Stefan Blättler, Kommandant der Kantonspolizei Bern, ist froh, dass nach einer langen Planungsphase nun der Einsatz beginnt. Er äusserte seinen Respekt vor der grossen Aufgabe, die Sicherheit aller während der EURO 08 zu gewährleisten. Dank der gesamtschweizerischen Sicherheitspartnerschaft, der professionellen Organisation und dem Können der Einsatzkräfte von Polizei, Sanität, Feuerwehr, Zivilschutz, Grenzwachtkorps und subsidiär der Armee könne dieses Ziel aber erreicht werden. Die Polizei freue sich auf die EURO 08, auch wenn sie trotz umfassender Planung jederzeit mit Überraschungen rechnen müsse. Die Kantonspolizei habe sich aber äusserst seriös vorbereitet und werde in der konkreten Situation zusammen mit ihren Partnern rasch und professionell handeln. Damit wolle sie dazu beitragen, dass Bern ein echtes Fussballfest in Sicherheit erleben kann.
„Mr. EURO 08 Bern“, Dr. Marcel Brülhart, dankte den Vertretern aus dem Sicherheitsbereich für die hervorragende Zusammenarbeit mit der Host City Bern. Er ist zuversichtlich, dass nicht nur die Sicherheitsorganisationen, sondern alle beteiligten Partner dank frühzeitiger und gezielter Vorbereitung den Anforderungen der EURO 08 gewachsen sind. Ebenso ist er überzeugt, dass sich die Erfahrungen aus der engen Zusammenarbeit aller Partner nicht nur während der EURO 08, sondern auch langfristig positiv auswirken werden.
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Sicherheit EURO 2008: Letzter Schliff für zwei Spezialisten-GruppenDie Schweizer Sicherheitskräfte bereiten sich mit anhaltender Sorgfalt auf die EURO 2008 vor. In dieser Woche erhalten an zwei Orten Spezialisten den letzten Schliff: In Hitzkirch diejenigen, die als Verbindungsbeamte die polizeilichen Szenekenner aus den Teilnehmerstaaten sowie die in der Schweiz spielenden Teams begleiten werden, in Basel jene, die als Deeskalations-Teams in Fanmeilen und Public Viewings zum Einsatz kommen. Am Kurs in Basel nehmen bis Mittwoch rund 50 Personen teil. Sie stammen mehrheitlich aus der Host City Basel und werden ergänzt durch Vertreterinnen und Vertreter der Stadtpolizei Zürich sowie der Kantonspolizei Luzern. Sie vertiefen während dreier Tage Ihre Fähigkeiten in Sachen Deeskalation. Sie werden dabei von Fachleuten in Kommunikation und in Stressbewältigung geschult. Zudem werden mit Hooliganspezialisten Rituale und Verhaltensweisen der Fussballfans analysiert. In Trainingssequenzen wird unter Einbezug von Polizeitaktikern schliesslich auch der praktische Umgang mit verschiedenen Situationen geübt. Die Teilnehmenden sollen nach dem Kurs noch besser in der Lage sein, in Situationen mit erhöhtem Gewalt- oder Konfliktpotenzial deeskalativ zu wirken, und dieses Know-how an ihre Kolleginnen und Kollegen weiter zu geben. Die in Basel vertiefte Deeskalation ist eine der drei Handlungsoptionen in der so genannten 3-D-Philosophie, die sich als Richtschnur für Sicherheitseinsätze national und international etabliert hat. Nach dem Dialog stellt sie das zweite D dar, Durchgreifen das dritte.
Auf bewährte Zusammenarbeitsmechanismen vorbereiten
Daneben bereiten sich in Hitzkirch auch die so genannten Team Security Liaison Officers (TSLO) auf ihren Einsatz vor. Ihre Aufgabe wird es sein, die Nationalteams zu begleiten und betreuen, um sämtliche Sicherheitsbelange mit allen Ansprechpartnern zu regeln. Ihnen stehen als eigentliche «Trouble-Shooter» die Begleiter zur Seite, deren Hauptaufgabe es ist, die Mobilität der Nationalteams sicherzustellen. Das Vorgehen in diesem Bereich stützt sich auf das von der Schweiz 1990 ratifizierte «Europäische Übereinkommen über Gewalttätigkeiten und Ausschreitungen von Zuschauern bei Sportanlässen, insbesondere bei Fussballspielen». Es orientiert sich zudem am bewährten europäischen «Handbuch mit Empfehlungen für internationale Zusammenarbeit und Massnahmen bei der Vorbeugung und Bekämpfung von Gewalttätigkeiten und Störungen im Zusammenhang mit Fussballspielen von internationaler Dimension». Ziel des Kurses in Hitzkirch ist es, die Schnittstellen mit den verschiedensten Partnern zu bereinigen und das konkrete Vorgehen abzusprechen, um so die Zusammenarbeit in diesem Bereich optimal vorzubereiten. Es referieren deshalb nicht nur Vertreter der Sicherheitskräfte der öffentlichen Hand (Host-Citys-Korps, fedpol, Grenzwachtkorps), sondern auch solche privater Sicherheitskräfte und der Euro 2008 SA. Letztere sind namentlich in den Stadien, den Mannschaftsquartieren und auf den Trainingsplätzen für die Sicherheit verantwortlich. Ein Ausbildungstag wird im Übrigen einer ausführlichen Erkundung der Hauptschauplätze (Stadien, Fanzonen, Public Viewings etc.) gewidmet.
Für Rückfragen:
Linktitel: Nationales Sicherheitskonzept unter
Linktitel: FAQ Sicherheit unter:
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Sicherheitskräfte checkten ihre EURO 08-EinsatzorganisationDie im Fachbereich Sicherheit der Host City Basel zusammengeschlossenen Polizei-, Rettungs- und Partnerorganisationen haben das Freundschaftsspiel zwischen den Fussballnationalmannschaften der Schweiz und Deutschland vom Mittwoch zum Test ihrer an der EURO 08 vorgesehenen Einsatzstruktur benutzt. Das Länderspiel im Stadion St. Jakob-Park war eine der wenigen Gelegenheiten, vor Beginn dieses Grossereignisses die an der EURO 08 vorgesehene Einsatz- und Führungsstruktur im Massstab eins zu eins zu testen und eventuelle noch vorhandene Mängel zu erkennen. Ein Hauptaugenmerk wurde dabei auf die Kommunikation zwischen den an der EURO 08 für die Sicherheit zuständigen Organisationen im polizeilichen und nichtpolizeilichen Bereich gelegt. Dabei zeigte es sich, dass die im Hinblick auf die EURO 08 seit schon über zwei Jahren immer wieder gezielt trainierte Zusammenarbeit über Kantons- und Landesgrenzen hinweg sich nun eingespielt hat und nur noch Feinkorrekturen am Dispositiv notwendig sind. Ein Bild von der Host City Basel machte sich bei Gelegenheit auch ein Führungsteam der deutschen Polizeikräfte, die während der EURO 08 die Polizeikräfte der beiden Basel unterstützen werden. Sie machten sich mit den Örtlichkeiten und Führungsstrukturen der hiesigen Sicherheitskräfte vertraut. Vor Ort und als Gäste des Fachbereichs Sicherheit waren zudem Vertreter von Behörden und Organisationen aus dem In- und Ausland. Getestet wurden im Rahmen des Länderspiels auch die Möglichkeiten der Überwachung des Geschehens aus der Vogelperspektive. So lieferten sowohl eine Drohne der Armee wie auch Kameras eines Helikopters aussagekräftige Bilder in das im Spiegelhof aufgebaute Lagezentrum. Auch an der Grenze hatten die Schweizer Grenzwache und die deutsche Bundespolizei die Lage im Griff. Dank der „One-Stop-Kontrollen“ kam es zu keiner Zeit zu Staubildung oder Wartezeiten an den Grenzübergängen in der Region. Im Rahmen der Sicherheitskooperation waren zudem gemischte mobile Patrouillen entlang der deutsch-schweizerischen Grenze unterwegs.
Probleme bereitete das ausserordentlich hohe Verkehrsaufkommen und das beschränkte Parkplatzangebot. Mit der Bereitstellung zusätzlicher Parkräume im Birsfelder Hafen konnte die Lage aber weitgehend entschärft werden.
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Erfolgreiche Zusammenarbeit im Polizeibereich mit Deutschlandi>Bern - Die polizeiliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Schweiz soll weiter intensiviert werden. An einem bilateralen Arbeitstreffen in Berlin besprachen Delegationen beider Länder am Montag die neuesten Entwicklungen im Bereich der Polizeikooperation. Schwerpunkt waren dabei der kürzlich umgesetzte, automatisierte Austausch von Fahrzeug- und Halterdaten, die Erfahrungen bei den gemeinsamen Einsätzen an der Fussball-Weltmeisterschaft 2006 sowie das weitere Vorgehen zur Erleichterung der Rechtshilfe bei der Bekämpfung von Strassenverkehrsdelikten. An der Sitzung nahmen Vertreterinnen und Vertreter des Bundesamtes für Polizei (fedpol), der Grenzkantone sowie des Grenzwachtkorps teil. Die alltägliche Zusammenarbeit im Grenzbereich und zwischen den Zentralstellen funktioniert problemlos. In ausgewählten Bereichen soll die Zusammenarbeit aber intensiviert werden. Dabei soll namentlich die Kooperation bei der Bekämpfung von Strassenverkehrsdelikten, speziell bei der Vollstreckung von Bussen im Partnerstaat, erleichtert werden. Positiv fällt auch die Bilanz der Zusammenarbeit vor und während der Fussball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland aus. Dazu gehört die Entsendung schweizerischer Sicherheitskräfte, die Intensivierung des gegenseitigen Informationsaustausches, die Zusammenarbeit bei der Beobachtung oder Begleitung von Hooligans, die gegenseitige Information über Entscheide zur Einreiseverweigerung, die Verstärkung der Rechtshilfezusammenarbeit sowie die Zusammenarbeit im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit. Die während der Fussball-WM gemachten Erfahrungen fliessen auch in die laufende Planung der EURO 08 ein. Anlässlich der periodisch stattfindenden Arbeitstreffen zur Evaluation des schweizerisch-deutschen Polizeivertrages wird jeweils auch die aktuelle Entwicklung in Europa diskutiert. Namentlich im Hinblick auf die Inkraftsetzung des Schengener Assoziierungsabkommens in der Schweiz ist der gegenseitige Informationsaustausch wichtig. Der Vertrag Polizei- und Grenzschutzorganen ist die Basis für eine intensive und effiziente Zusammenarbeit, namentlich bei Grossanlässen aber auch bei alltäglichen Einsätzen wie gemeinsamen grenzüberschreitenden Grosskontrollen.
Herausgeber:
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