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Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS)

Armee beginnt in Bern, Genf und Zürich mit dem Abbau

Morgen Freitag beenden die ersten Verbände, die Leistungen im Rahmen der EURO 2008 erbracht haben, ihren diesjährigen Wiederholungskurs. Mit dem Abschluss der Phase der Gruppenspiele haben in den Hostcities Bern, Genf und Zürich bereits erste Abbau- und Rückgabearbeiten begonnen. In der Host City Basel bleibt die Armee bis zum Halbfinal vom 25. Juni am Ball.

Gut 10’000 Angehörige der Armee leisteten in den vergangenen Wochen Dienst im Rahmen des Einsatzes EURO 2008, maximal 6’600 standen dabei effektiv im Einsatz. Die übrigen absolvierten einen normalen Wiederholungskurs. Mit den Gruppenspielen endeten diese Woche auch die meisten durch die Armee ausgeführten Aufträge in den Host Cities Bern, Genf und Zürich. Hier haben die Abbauarbeiten begonnen.

Morgen Freitag beenden die ersten Verbände ihren EURO-WK. Für die Abbauarbeiten und die Sicherstellung der noch laufenden Aufträge sowie den Einsatz in Basel stehen teilweise Truppen im Einsatz, die ihren Wiederholungskurs diese Woche begonnen haben. Der Einsatz in Basel endet nach dem Halbfinal vom 25. Juni, sämtliche Abbauarbeiten in den vier Hostcities werden gemäss heutiger Planung bis spätestens Mitte Juli abgeschlossen sein.

Der Kommandant des subsidiären Sicherungseinsatzes, Divisionär Peter Stutz, bezeichnet die Leistungen und das Verhalten der Armeeangehörigen als äusserst professionell. Er ist mit dem bisherigen Verlauf des Einsatzes sehr zufrieden: “Wir konnten die geforderten Leistungen am Boden und in der Luft zu jedem Zeitpunkt vollumfänglich erbringen.” Dabei sei es zu keinerlei sicherheitsrelevanten Ereignissen gekommen. Die kontrollierte Landung einer Drohne am Fallschirm im Gebiet Edlibach (ZG) wegen eines Motorenschadens am vergangenen Freitag geschah nicht im Rahmen des EURO-Einsatzes.

Die Leistungen der Armee werden von allen Partnern als ausgezeichnet beurteilt. “Die EURO 08 wäre in unserem Land ohne die Armee nicht durchführbar”, sagt etwa Benedikt Weibel, Delegierter des Bundesrats für die EURO 2008. “Ich danke bereits jetzt allen beteiligten Armeeangehörigen ihr Einsatz hat dieses Fest ermöglicht.”

Überschattet wird die positive Bilanz durch das tragische Bootsunglück auf der Kander, bei dem vier Armeeangehörige ums Leben gekommen sind und ein weiterer nach wie vor vermisst wird.

www.armee.ch/euro08


publiziert von: Führungsstab der Armee am 19.06.2008 um 15:51:00 Uhr
Host City | Bern | Genève | Zürich | Sachthema | Assistenzdiensteinsatz der Armee | Akteure | Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) | Schweizer Armee | Permalink

Trainingsflüge der Luftwaffe über EURO 08-Stadien

Die Schweizer Luftwaffe wird am 4. und 5. Juni 2008 zu Trainingszwecken die vier EURO 08-Stadien in Bern, Zürich, Basel und Genf überfliegen. Diese Flüge dienen dem Training zur Sicherung des Luftraumes über den Stadien während der Spiele zur EURO 08.

Die geplanten Trainingsflüge im mittleren Höhenbereich finden wie folgt statt: Am 4. Juni zwischen 08.00 und 10.00 Uhr in Bern, zwischen 10.00 und 12.00 Uhr in Genf und zwischen 13.30 und 15.30 Uhr in Zürich. Am 5. Juni zwischen 10.00 und 12.00 Uhr in Basel und zwischen 14.00 und 16.00 Uhr in Basel und Genf.

Diese Trainingsflüge sind im Zusammenhang mit der Sicherung des Luftraumes durch die Schweizer Luftwaffe während der EURO 08 für die Piloten von grosser Wichtigkeit. Aufgrund der Tatsache, dass im Normalfall nicht über Städte geflogen wird, müssen sich die Piloten bei diesen wenigen Trainingsflügen an die Abläufe, Zeitaspekte, visuelle Eindrücke und an die besonderen Verhältnisse gewöhnen. Zusätzlich geht es darum, die spezifischen Abläufe unter realen Verhältnissen zu trainieren.

Die Schweizer Luftwaffe wird während der EURO 08 für die Sicherheit des Luftraums zuständig sein. Im Normalfall wird während der Spiele von den sich in der Luft befindenden, eingriffsbereiten Jets nichts zu hören und zu sehen sein. Bei gewissen Szenarien ist es aber möglich, dass ein Kampfjet tief fliegen muss. Deshalb sind diese Trainingsflüge notwendig.

Die geplanten Trainingsflüge im mittleren Höhenbereich finden wie folgt statt: Am 4. Juni zwischen 08.00 und 10.00 Uhr in Bern, zwischen 10.00 und 12.00 Uhr in Genf und zwischen 13.30 und 15.30 Uhr in Zürich. Am 5. Juni zwischen 10.00 und 12.00 Uhr in Basel und zwischen 14.00 und 16.00 Uhr in Basel und Genf.

Diese Trainingsflüge sind im Zusammenhang mit der Sicherung des Luftraumes durch die Schweizer Luftwaffe während der EURO 08 für die Piloten von grosser Wichtigkeit. Aufgrund der Tatsache, dass im Normalfall nicht über Städte geflogen wird, müssen sich die Piloten bei diesen wenigen Trainingsflügen an die Abläufe, Zeitaspekte, visuelle Eindrücke und an die besonderen Verhältnisse gewöhnen. Zusätzlich geht es darum, die spezifischen Abläufe unter realen Verhältnissen zu trainieren.

Die Schweizer Luftwaffe wird während der EURO 08 für die Sicherheit des Luftraums zuständig sein. Im Normalfall wird während der Spiele von den sich in der Luft befindenden, eingriffsbereiten Jets nichts zu hören und zu sehen sein. Bei gewissen Szenarien ist es aber möglich, dass ein Kampfjet tief fliegen muss. Deshalb sind diese Trainingsflüge notwendig.

www.armee.ch/euro08

Bei Rückfragen: Jürg Nussbaum, Chef Kommunikation Luftwaffe, Telefon 031 324 15 50


publiziert von: Führungsstab der Armee am 02.06.2008 um 13:23:00 Uhr
Host City | Bern | Basel | Genève | Zürich | Sachthema | Luftsicherheit | Assistenzdiensteinsatz der Armee | Akteure | Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) | Schweizer Armee | Permalink

EURO 2008: Anpfiff für die Armee

Für gegen 10’000 Armeeangehörige ist am Montag der Anpfiff für den Sicherungs- und Unterstützungseinsatz der Armee zugunsten der UEFA EURO 2008. Nach dem Einrücken beginnt die einsatzbezogene Ausbildung, mit der jeder einzelne AdA fit gemacht wird für seinen Einsatz.

Die ersten Armeeangehörigen stehen bereits seit Anfang April im Einsatz zu Gunsten der Host Cities Basel, Bern, Genf und Zürich. Sie haben bereits mehr als 7’000 Diensttage vor allem für Aufbauarbeiten geleistet. Am Montag, 2. Juni 2008, rückt das Gros jener Armeeangehörigen ein, die zu Gunsten der Fussball-Europameisterschaften 2008 einen Einsatz leisten werden. In den nächsten Tagen frischt die Truppe ihre Grundkenntnisse auf und erhält eine einsatzbezogene Ausbildung, mit der jeder Armeeangehörige spezifisch auf seine Aufgaben vorbereitet wird. Die Aufträge von Bund, Kantonen und Host Cities an die Armee lassen sich grob in drei Kategorien aufteilen.

• Manpower: Unterstützung bei Auf- und Abbauarbeiten, Unterstützung der Polizei mit Personal und Material (Schutzaufgaben, Verkehrsregelung, Fahrzeugkontrollen), Verstärkung des Grenzwachtkorps, Führungsunterstützung sowie logistische Unterstützung (Sanitätsdienst);
• Materiallieferungen: Absperrmaterial, Fahrzeuge, Material, Geräte;
• Spezialaufgaben: Lufttransporte, Überwachung des Luftraumes / Luftpolizeidienst, Unterstützung bei Ereignissen mit biologischen oder chemischen Stoffen sowie Katastrophenhilfe.

Für ihre Aufträge darf die Armee gemäss Bundesbeschluss maximal 15’000 Angehörige der Armee einsetzen. Der Assistenzdienst ist dabei vom 2. bis 28. Juni festgelegt. Weil der Gesamteinsatz damit länger als die für einen Wiederholungskurs üblichen drei Wochen dauert, ist zwischen dem 16. und 22.06.08 eine teilweise Ablösung der Truppen notwendig. In dieser Zeit werden bis zu 13’000 Armeeangehörige im Dienst stehen, während den anderen Spielwochen maximal 10’000.

Zur einsatzbezogenen Ausbildung der kommenden Tage zählt auch die Anwendung der Einsatz- und Verhaltensregeln. Diese sind an den jeweiligen Auftrag angepasst und mit den zivilen Auftraggebern abgesprochen. Darin geregelt ist unter anderem auch, ob die Bewachung ziviler Objekte mit durchgeladener Waffe erfolgt. Aufgrund der Aufträge an die Armee kann der grösste Teil der Armeeangehörigen rund 75 Prozent ihre Aufträge unbewaffnet durchführen. Dies auch im Sinne eines friedlichen Erscheinungsbildes für ein friedliches Fussballfest. Diejenigen Armeeangehörigen, die ihren Dienst bewaffnet versehen, sind zusätzlich mit einem Reizgasspray ausgerüstet. Damit wird ihr Handlungsspielraum im Sinne einer situationsgerechten Reaktion vergrössert. Die armeeweite Einführung dieses Systems ist für 2010 geplant.

Die Armee leistet keinen Ordnungsdienst, dieser ist Sache der Polizei. Wo immer möglich wird zudem der direkte Kontakt der Truppe zu den Fussballfans gemieden. Im Bereich des Wachtdienstes bei der Truppe werden die Weisungen des Eidgenössischen Departementes für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) umgesetzt. Der Entscheid über die Art der Bewachung bei militärisch genutzten Objekten oder Infrastrukturen - d.h. ob die Waffe durchgeladen ist oder nicht - liegt beim zuständigen militärischen Kommandanten.

Wie bei allen subsidiären Einsätzen der Armee tragen auch für den Einsatz an der UEFA EURO 2008 die zivilen Behörden die Einsatzverantwortung. Die Führungsverantwortung liegt bei der Armee. Kommandant des subsidiären Einsatzes ist Divisionär Peter Stutz, Chef des Führungsstabes der Armee. Der grösste Teil der eingesetzten Truppe gehört zum Einsatzverband Boden unter dem Kommando von Divisionär Eugen Hofmeister, Kommandant der Territorialregion 2. Der Einsatzverband Luft untersteht dem Chef Einsatz der Luftwaffe, Divisionär Markus Gygax.

Aufgeboten sind zehn Bataillone und Abteilungen aus dem Bereich Führungsunterstützung (Radar, Richtstrahlverbindungen, Übermittlung und Aufklärung), drei Infanteriebataillone und zwei Logistikbataillone. Hinzu kommen Detachemente aus den Bereichen Sanität, Transport, Verkehr, ABC-Schutz, militärische Sicherheit und Hundeführer, verschiedene militärische Stäbe sowie Lufttransport- und Luftaufklärungsmittel. Die Arme erbringt ihre Leistungen im nationalen Sicherheitsverbund und arbeitet eng mit den zivilen Sicherheitsorganen zusammen. Militärisches Bindeglied zu den zivilen Behörden in den Host Cities sind die kantonalen Territorial-Verbindungsstäbe.

Der Einsatz an der UEFA EURO 2008 ist zwar der grösste, aber nicht der einzige Einsatz der Armee zu diesem Zeitpunkt. Weitere Assistenzdiensteinsätze im Inland wie “AMBA CENTRO” (Schutz von diplomatischen Einrichtungen), “LITHOS” (Unterstützung des Grenzwachtkorps bei der Sicherung der Landesgrenze), “TIGER” und “FOX” (Sicherheit in der Luftfahrt) sowie die Einsätze im Ausland (unter anderem SWISSCOY) werden unverändert weitergeführt. Zudem hält die Armee wie das ganze Jahr über Mittel zur Katastrophenhilfe und für die Bewältigung anderer Ereignisse bereit.

www.armee.ch/euro08


publiziert von: Führungsstab der Armee am 01.06.2008 um 14:03:00 Uhr
Host City | Bern | Basel | Genève | Zürich | Sachthema | Katastrophenschutz | Luftsicherheit | Sanitätseinsatz | Assistenzdiensteinsatz der Armee | Akteure | Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) | Schweizer Armee | Permalink

EURO 08: Armee bietet den Soldaten Masernimpfung an

Bern, 28.05.2008 - In der Schweiz steigt die Zahl der Masern-Erkrankungen seit 2006 an. Mit dem Angebot einer kostenlosen und freiwilligen Impfung für die Truppen im EURO 08-Einsatz will die Armee in Übereinstimmung mit den Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit dazu beitragen, das Ansteckungsrisiko bei Massenveranstaltungen zu verringern und so die Truppe zu schützen.

Die Armee will einen Beitrag zur Eindämmung der Masernerkrankungen in der Schweiz leisten. Sie bietet den Armeeangehörigen, die im Zusammenhang mit der Fussball-Europameisterschaft UEFA EURO 2008 einen Einsatz leisten, eine freiwillige und kostenlose Impfung an. Empfohlen wird die Impfung für Armeeangehörige, die als Kind keine bestätigte Masernerkrankung durchgemacht haben oder im Impfausweis keinen Eintrag über zwei erfolgte Impfungen gegen Masern oder Masern-Mumps-Röteln (MMR) aufweisen.

Mit der Impfung wird schon nach wenigen Tagen ein Schutz vor Masern von rund 95 Prozent erreicht. Für einen maximalen Schutz kann nach mindestens einem Monat eine zweite Impfung privat durchgeführt werden.

Die Truppenkommandanten werden die Einrückenden im Rahmen des Armeeeinsatzes zu Gunsten der UEFA EURO 2008 über die Möglichkeit der freiwilligen und kostenlosen Masernimpfung orientieren. Die medizinische Notwendigkeit einer Impfung wird durch den Truppenarzt auf Grund der (zivilen) Impfausweise und eines kurzen Gesprächs mit den Armeeangehörigen festgelegt. Die Impfung erfolgt dezentral in den Krankenabteilungen und Ambulatorien der Armee.

Für die nicht im EURO-08-Einsatz stehenden Truppen und die Stellungspflichtigen wird ein Impfangebot je nach Entwicklung der Masernsituation geprüft.

Adresse für Rückfragen:
Gianpiero Lupi
Oberfeldarzt
031 324 27 25

Herausgeber:
Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport
Internet: http://www.vbs.admin.ch


publiziert von: Bundesamt für Polizei am 28.05.2008 um 09:02:00 Uhr
Host City | Bern | Sachthema | Prävention | Sanitätseinsatz | Zivilschutz | Assistenzdiensteinsatz der Armee | Akteure | Bundesamt für Bevölkerungsschutz | Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) | Schweizer Armee | Permalink

«Sicherheit EURO 2008»: Wie Sie sich informieren können

Die Planungs- und Vorbereitungsarbeiten des Teilprojekts Sicherheit der Projektorganisation Öffentliche Hand UEFA EURO 2008 für die EURO 2008 sind abgeschlossen. Wie dies bereits im «Nationalen Sicherheitskonzept Schweiz für die UEFA EURO 2008» vorgesehen und beschrieben ist, zeichnen für die konkrete Umsetzung der Sicherheitsmassnahmen nun die Kantone und die Polizeikorps in den Austragungsorten verantwortlich. Die Informationsführung während des Einsatzes der Sicherheitskräfte liegt bei den polizeilichen Einsatzverantwortlichen. Zu deren Unterstützung betreibt die Teilprojektleitung Sicherheit ab dem 26. Mai 2008 eine nationale Medieninformationszentrale Sicherheit (MIZ), die bis am 30. Juni 2008 rund um die Uhr erreichbar ist.

Die Sicherheitskräfte der Schweiz – 26 Kantons-, über 100 Gemeindepolizeien, die Polizeiorgane des Bundes und die in vielen Dingen Unterstützung leistende Miliz-Armee – haben sich minutiös auf die EURO 2008 vorbereitet. Gemeinsam mit ihren nationalen und internationalen Partnern haben sie ein starkes und anpassungsfähiges Sicherheitsnetz geknüpft. Dabei sind die Sicherheit und der Komfort der Gäste der EURO 2008 das Ziel all ihrer Massnahmen. In diesem Sinne fühlen auch sie sich in erster Linie als Gastgeber.

Darüber hinaus sind sich die Sicherheitskräfte bewusst, wie wichtig es ist, Transparenz in Bezug auf Rolle, Ziele und Massnahmen zu schaffen. Deshalb informieren sie Gäste und Bevölkerung laufend. Sie unterstützen, im Rahmen des Machbaren, in- und ausländische Medien bei ihrer Arbeit.

In dieser Absicht geben wir Ihnen ein paar Informationen an die Hand, die Ihnen bei einer Berichterstattung über die Sicherheitsmassnahmen zu Gunsten der EURO 2008 von Nutzen sein könnten:

• Das Dokument «Frequently Asked Questions» mit Antworten auf 55 Fragen zur Sicher-heit: http://www.switzerland.com/files/?id=7588
• Das « Nationale Sicherheitskonzept Schweiz für die UEFA EURO 2008»: http://www.switzerland.com/files/?id=836
Kontaktliste mit den Ansprechpartnern der Hauptakteure und der «Medien-informationszentrale Sicherheit», die als zentrale Anlaufstelle fungiert und Ihnen den richtigen Ansprechpartner für jede Frage vermitteln kann (in der Beilage);
Factsheet zur Website http://www.sicherheiteuro2008.ch: Hier finden Sie während der EURO 2008 die Medienmeldungen der verschiedenen Sicherheitsorgane und täglich gegen 18 Uhr einen Tagesüberblick über die wichtigsten Informationen aus dem Sicherheitsbe-reich (in Deutsch, Französisch und Englisch). Das ganze Angebot können Sie in einem RSS-Feed abonnieren.

Wie dies im «Nationalen Sicherheitskonzept Schweiz für die UEFA EURO 2008» festgelegt ist, bleiben die üblichen Verantwortlichkeiten auch beim Einsatz zu Gunsten der EURO 2008 vol-lends gewahrt. Medienauskünfte und direkte Medienbetreuung werden daher grundsätzlich von den Mediendiensten der Austragungsorte bzw. der verantwortlichen Sicherheitspartnern geleistet. Die Medieninformationszentrale Sicherheit unterstützt die in- und ausländischen Medien bei ihrer Arbeit. Sie fungiert als zentrale Anlaufstelle und vermittelt Ihnen den richtigen Ansprechpartner für jede Frage zur Sicherheit der EURO 2008.

Der Schweizerische Fussballverband seinerseits als Ausrichter bzw. die Euro 2008 SA als Or-ganisatorin tragen die Verantwortung für die Sicherheit in den vier Stadien und deren unmittel-barem Umfeld sowie an den jeweiligen Teamstandorten und werden die entsprechenden Fra-gen der Medien in diesen Bereichen beantworten.

Die Projektorganisation Öffentliche Hand UEFA EURO 2008 wird ab dem 6. Juni jeweils am Tag nach jedem Spiel, das in einem der vier Schweizer Austragungsorte stattgefunden hat, eine Medienkonferenz durchführen. Diese findet jeweils um 11.30 Uhr im Media Center der Host City Bern im Kornhausforum statt. Bei Bedarf werden bei dieser Gelegenheit auch Fragen zur Si-cherheit beantwortet.

Teilprojekt Sicherheit Öffentliche Hand UEFA EURO 2008
Medieninformationszentrale Sicherheit
+41 31 324 80 84
miz@fedpol.admin.ch


publiziert von: Teilprojekt Sicherheit EURO 2008 am 28.05.2008 um 08:40:00 Uhr
Sachthema | Diverses | Internationale Kooperation | IKAPOL | Polizeieinsatz | Assistenzdiensteinsatz der Armee | Akteure | Bundesamt für Polizei | Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) | Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) | Euro 2008 SA | Polizeikorps | Kantonspolizei | Projektorganisation Öffentliche Hand UEFA EURO 2008 | Schweizer Armee | Teilprojekt Sicherheit Öffentliche Hand UEFA EURO 2008 | Permalink

Tagesüberblick Sicherheit EURO 2008

Tagesüberblick Sicherheit EURO 2008, Dienstag 27. Mai (miz)

MESSFLÜGE IM TIEFFLUG: Ein Messhelikopter der Nationalen Alarmzentrale (NAZ) wird am Morgen des Donnerstags, dem 29. Mai, das Fussballstadion St. Jakob-Park, die Fanzonen in Basel, das Fancamp in Pratteln sowie das 9. Stadion in Bubendorf überfliegen. Gemessen wird die natürliche Radioaktivität in diesen Gebieten. Da die Messungen aus rund 100 Metern Höhe über Grund erfolgen, ist mit kurzzeitigen Lärmimmissionen zu rechnen. Die Flüge finden im Rahmen der alljährlichen Messungen in verschiedenen Gebieten der Schweiz statt, um so Karten der natürlichen Radioaktivität zu erhalten. Im Ereignisfall sind auf dieser Grundlage auch geringe Abweichungen leicht feststellbar. Im letzten Jahr hat die NAZ die Stadt Basel und das gesamte Dreiländereck vermessen. Die Messflüge vom Donnerstag sind dagegen auf einen kleinen Teil der Region beschränkt und erfolgen auf Ersuchen der Projektorganisation Sicherheit EURO 2008 der Host City Basel. (Quelle: http://www.sid.bs.ch)

SICHERHEIT IN DEN UBS ARENEN: Mit dem Sicherheits-Konsortium PriSec-E08 wurde für die UBS ARENA eine professioneller, nationaler Partner verpflichtet, der die Planung, Koordination und die Vorort-Umsetzung des Aufgabenbereichs Sicherheit in den Arenen übernimmt. Die Polizei unterstützt den Veranstalter bei der Planung und Durchführung der nötigen Massnahmen. Der Veranstalter hat eine Hausordnung erlassen, die unter anderem die Zutrittskontrollen regelt und festhält, welche Gegenstände in die Arenen mitgeführt werden dürfen oder nicht. (http://www.ubsarena.ch)

INFORMATIONEN FÜR SPIEL-BESUCHER: Die Genfer Polizei hat Factsheets mit den wichtigsten Informationen für die Besucherinnen und Besucher der drei Spiel in Genf publiziert. Unter anderem wird eingegangen auf die Sicherheitsperimeter rund ums Stadion, Verkehrsbeschränkungen, Verhaltensregeln in der Stadt. Die Informationen liegen nicht nur franzsösischer Sprache vor, sondern auch in Deutsch, Englisch, Portugiesisch, Tschechisch und Türkisch, Sie sind zu finden auf http://www.ge.ch/police. Zudem lancierte die Polizei eine Gratis-Hotline unter 0800 800 844. Diese wird vom 2. bis zum 30 Juni zwischen 0800 und 0200 Uhr betrieben. (Fonte: http://www.ge.ch/police)


publiziert von: MIZ Sicherheit am 27.05.2008 um 18:16:00 Uhr
Host City | Basel | Sachthema | Diverses | Private Sicherheitsdienste | Zivilschutz | Akteure | Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) | Projektorganisation Öffentliche Hand UEFA EURO 2008 | Permalink

Messflüge im Tiefflug

Ein Messhelikopter der Nationalen Alarmzentrale (NAZ) wird am Morgen des Donnerstags, dem 29. Mai, das Fussballstadion St. Jakob-Park, die Fanzonen in Basel, das Fancamp in Pratteln sowie das 9. Stadion in Bubendorf überfliegen. Gemessen wird die natürliche Radioaktivität in diesen Gebieten. Da die Messungen aus rund 100 Metern Höhe über Grund erfolgen, ist mit kurzzeitigen Lärmimmissionen zu rechnen.

Die Flüge finden im Rahmen der alljährlichen Messungen in verschiedenen Gebieten der Schweiz statt, um so Karten der natürlichen Radioaktivität zu erhalten. Im Ereignisfall sind auf dieser Grundlage auch geringe Abweichungen leicht feststellbar. Im letzten Jahr hat die NAZ die Stadt Basel und das gesamte Dreiländereck vermessen. Die Messflüge vom Donnerstag sind dagegen auf einen kleinen Teil der Region beschränkt und erfolgen auf Ersuchen der Projektorganisation Sicherheit EURO 08 der Host City Basel.


publiziert von: Sicherheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt am 27.05.2008 um 12:25:00 Uhr
Host City | Basel | Sachthema | Diverses | Akteure | Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) | Projektorganisation Öffentliche Hand UEFA EURO 2008 | Permalink

Staatsvertrag Schweiz-Österreich zur Zusammenarbeit Luftraumsicherheit unterzeichnet

Bern, 15.04.2008 - Bundesrat Samuel Schmid, Chef des Eidg. Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), und der österreichische Botschafter in Bern, Hans Peter Manz, haben am Dienstag im Bundeshaus einen Staatsvertrag über die Zusammenarbeit im Bereich der Sicherheit des Luftraums unterzeichnet. Die eidgenössischen Räte hatten dem Staatsvertrag zugestimmt.

Der Staatsvertrag ermöglicht eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und Österreich im Bereich der Sicherung des Luftraums gegen nichtmilitärische Bedrohungen aus der Luft. Im Zentrum steht der umfassende gegenseitige Informationsaustausch, insbesondere über die allgemeine Luftlage.

Das Abkommen wahrt die Souveränität der beiden Staaten. Es ermöglicht insbesondere im Hinblick auf die im kommenden Juni in Österreich und in der Schweiz stattfindende Fussballeuropameisterschaft EURO 08 eine enge Zusammenarbeit im Bereich der Sicherung des Luftraums. Im Unterschied zu den Abkommen mit den übrigen Nachbarstaaten sind jedoch keine grenzüberschreitenden Luftpolizeieinsätze vorgesehen.

Um Terroranschlägen, wie sie am 11. September 2001 in den USA geschehen sind, besser entgegentreten zu können, war die Schweiz bestrebt, mit den umliegenden Staaten Abkommen abzuschliessen, welche eine engere Kooperation im Kampf gegen terroristische Angriffe mit Zivilluftfahrzeugen ermöglichen. Solche Abkommen wurden bereits mit Frankreich, Italien und Deutschland abgeschlossen.

Adresse für Rückfragen:
Martin Ryff
Chef Recht Luftwaffe
079 370 17 04

Herausgeber:
Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport
Internet: http://www.vbs.admin.ch


publiziert von: GS VBS am 15.04.2008 um 16:58:00 Uhr
Sachthema | Internationale Kooperation | Luftsicherheit | Terrorismus und gewalttätiger Extremismus | Akteure | Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) | Permalink

Euro 08: Bundesrat Samuel Schmid an der 3. Anrainer-, Transit- und Teilnehmerstaaten-Konferenz

Bern - Bundesrat Samuel Schmid, Chef des Eidg. Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), nimmt am kommenden Montag in Wien an der 3. und abschliessenden Anrainer-, Transit- und Teilnehmerstaaten-Konferenz zum Thema Sicherheit während der Fussball-Europameisterschaft 2008 teil. Im Mittelpunkt der Konferenz stehen die polizeiliche Zusammenarbeit während der Euro 08, die personelle Unterstützung aus dem Ausland und der länderübergreifende Informationsaustausch.

Gastgeber der Konferenz ist der österreichische Innenminister Günther Platter. Neben der Schweiz ist auch Deutschland auf Ministerebene vertreten, und zwar durch Innenminister Wolfgang Schäuble. Bundesrat Samuel Schmid wird vom Präsidenten des Schweizerischen Fussballverbandes, Ralph Zloczower, begleitet.
Der Projektleiter Sicherheit der Projektorganisation Öffentliche Hand UEFA EURO 08, Martin Jäggi, wird die Konferenz über den Stand der Vorbereitungen in der Schweiz orientieren. Damit sich Bewohner, Zuschauer und Gäste in den beiden Austragungsländern Österreich und Schweiz sicher fühlen, wurde ein umfangreiches Sicherheitskonzept ausgearbeitet, das stark auf Prävention und Kooperation setzt. Die internationale Kooperation ist dabei eine der wichtigsten Säulen.
Die erste Anrainer-, Transit- und Teilnehmerstaaten-Konferenz hatte im Dezember 2006 in Wien, die zweite im Dezember 2007 in Zürich stattgefunden.

Notiz an die Redaktionen:
Die Minister Günther Platter, Samuel Schmid und Wolfgang Schäuble werden am Montag, 31. März 2008, um 11 Uhr im Austria Center Vienna, Bruno-Kreisky Platz 1, Wien, eine Medienkonferenz geben.

Adresse für Rückfragen:
Martin Bühler, Sprecher VBS, Tel: 031 324 50 86

Herausgeber:
Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport


publiziert von: Projektorganisation Öffentl. Hand UEFA EURO 2008 am 02.04.2008 um 13:13:00 Uhr
Sachthema | Internationale Kooperation | Akteure | Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) | Projektorganisation Öffentliche Hand UEFA EURO 2008 | Permalink

Polizeiliche Unterstützung durch die Bundesrepublik Deutschland und die Republik Frankreich

Der Bundesrat hat das Gesuch der Arbeitsgruppe Gesamtschweizerische Interkantonale Polizeieinsätze bei besonderen Ereignissen (GIP) der Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren (KKJPD) gutgeheissen. Während der UEFA EURO 2008 werden die Schweizer Polizeikräfte durch Polizeikräfte aus der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Frankreich unterstützt. Die Finanzierung erfolgt über die dafür vorgesehene Kreditreserve von 10 Mio. Franken.

Der Bundesrat hat an seiner heutigen Sitzung den Antrag der KKJPD um Unterstützung durch ausländische Polizeikräfte für den Ordnungsdienst während der EURO 2008 gutgeheissen. Der zusätzliche Bedarf beträgt maximal 5’250 Einsatztage. Davon entfallen 4’500 auf Polizeikräfte aus der Bundesrepublik Deutschland zu Gunsten der Host Citys Basel und Zürich sowie 750 auf Polizeikräfte aus Frankreich zu Gunsten der Host City Genf.

Die schweizerischen Polizeimittel stehen während der Zeit der UEFA EURO 2008 flächendeckend in der Schweiz im Einsatz und sind dadurch praktisch ausgeschöpft. Auf Grund der zusätzlichen Aufgaben während der Zeit der Fussball-EM werden sie daher mit Ordnungsdienstkräften aus der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Frankreich verstärkt. Die Schweiz hat zwar für die Gruppenphase keine Hochrisikospiele zugelost erhalten. Die in der Schweiz spielenden Teams lassen jedoch ein sehr hohes Besucheraufkommen in den Host Citys sowie in den zahlreichen Public Viewings erwarten. Hinzu kommt, dass neben der Schweizer Nationalmannschaft sieben weitere Teams ihren Standort in der Schweiz gewählt haben.
Eine allfällige Unterstützung durch ausländische Polizeikräfte wurde bereits bei der Ausarbeitung der Botschaft im Sommer 2005 in Betracht gezogen. Das Parlament bewilligte deshalb im Sommer 2006 einen entsprechenden Reservekredit in der Höhe von 10 Millionen Franken, welcher Teil des Gesamtbudgets des Bundes für die EURO 2008 von 82,5 Millionen Franken ist.

Für Rückfragen:
Andreas Schaer Gesamtprojektkoordinator 079 777 56 35
Roger Schneeberger Generalsekretär KKJPD 079 544 39 20


publiziert von: Bundesamt für Polizei am 07.03.2008 um 09:21:00 Uhr
Host City | Bern | Basel | Zürich | Sachthema | Internationale Kooperation | Akteure | Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) | Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren | Permalink

Sicherheits-Audit von Otto Adang im Vorfeld der EURO 2008

Magglingen - Mit ihren Sicherheitsvorbereitungen sind die Host Cities im Vorfeld der EURO 2008 auf dem richtigen Weg und auf Kurs. Dies attestiert Otto Adang von der Niederländischen Polizei-Akademie den Schweizer Austragungsorten nach einem Sicherheits-Audit an Fussballspielen in Genf, Basel, Bern und Zürich. Die Richtlinien, wie sie im EU-Handbuch zu Fussballspielen von internationaler Dimension festgehalten sind, seien bereits sehr gut umgesetzt worden, schreibt Adang in seinem Bericht.

Der niederländische Verhaltensforscher Otto Adang von der Niederländischen Polizei-Akademie ist unter anderem Koordinator der EU Peer Review Teams über die polizeiliche Zusammenarbeit an internationalen Fussballspielen. Zwischen August und Dezember 2007 hat er mit einem Team hochrangiger internationaler Polizeioffiziere die Sicherheitsvorkehrungen bei Fussballspielen in allen vier Host Cities im Vorfeld der EURO 2008 untersucht und bewertet:

am 22. August 2007 in Genf anlässlich des Spiels Schweiz - Holland
am 18. Oktober 2007 in Basel anlässlich des Spiels Schweiz - USA
am 11. November 2007 in Bern anlässlich des Spiels Young Boys - FC Zürich
am 9. Dezember 2007 in Zürich anlässlich des Spiels FC Zürich - GC
Am 19. Februar sind die Untersuchungsberichte nun allen Verantwortlichen präsentiert worden.

Dabei attestieren die Beobachtungsteams den Sicherheitskräften der Host Cities gute Sicherheitsvorbereitungen und -vorkehrungen. Diverse Einsätze seien besonders gute Beispiele für die Umsetzung der Empfehlungen aus dem EU-Handbuch gewesen, schreibt Adang in seinem Bericht, beispielsweise das Auftreten der Polizeikräfte: freundlich, aber bestimmt sowie besucherorientiert. Auch der Nutzen der polizeilichen Spotters (Szenekenner) und deren Angaben wurden als sehr gut bewertet. Weiter schreibt Adang, die Zusammenarbeit mit den Medien sei zu Gunsten beider Seiten genutzt worden, Polizei und Bevölkerung hätten von den Informationen profitiert. Ausserdem lobte er die Zusammenarbeit mit nichtpolizeilichen Stellen wie z.B. den Fussballklubs selber. Die Relation zwischen polizeilicher Präsenz und tatsächlichem Risiko taxierten Adang und sein Team als verhältnismässig. Als sinnvoll wurde auch die Errichtung eines zentralen ,Football Information Point” zwecks internationalem Austausch von Informationen erachtet.

Die Peer Review Teams haben aber auch, gerade im Hinblick auf die bevorstehende EURO 2008, verschiedene Punkte identifiziert, denen die Sicherheitskräfte noch Aufmerksamkeit schenken müssen. Die wichtigsten davon sind: 

- die Schulung und Implementierung der so genannten 3-D-Strategie (Dialog - Deeskalation - Durchgreifen): Alle involvierten Sicherheitskräfte müssen das Konzept kennen und die Strategie einheitlich handhaben;
- die notwendige Schulung, bzw. das Briefing der Sicherheitskräfte der Kantone und Länder (Deutschland, Frankreich), welche die Host Cities unterstützen. Es muss sichergestellt werden, dass alle Sicherheitskräfte dieselbe Einsatzdoktrin anwenden;
- das einheitliche äussere Auftreten und die einheitliche Kommunikation gegenüber Fans und Fangruppen. Die Sicherheitskräfte müssen die Sozialisierung und Gewohnheiten der verschiedenen Fangruppen kennen und ihnen entsprechend begegnen. Beispielsweise müssen sie wissen, wie unterschiedliche Fangruppen auf eine Begegnung mit der Polizei reagieren können;
- die aktive Beteiligung und der Einbezug aller relevanten Stellen (z.B. Verkehrspolizei, Öffentlichkeit, Bahnpolizei, Behörden etc.) in alle Massnahmen der Fan-Kommunikation;
- Die Kooperation mit den nichtpolizeilichen, bzw. privaten Sicherheitskräften im und ums Stadion, um zu garantieren, dass die Einsatzkonzepte aufeinander abgestimmt sind.

Die Host Cities werden in den nächsten Wochen diese Punkte in ihre Einsatzkonzeptionen und Schulungen einbeziehen.

Die Peer Review Teams wurden von der Europäischen Union ins Leben gerufen, um grosse Polizeieinsätze durch internationale hochrangige Polizeioffiziere zu evaluieren - nicht im Nachgang zu einem Einsatz, sondern in Realzeit. Auftraggeber ist dabei immer das für den Einsatz verantwortliche Korps, ein Audit basiert somit auf freiwilliger Basis. Auch der Fokus des Teams wird vom einladenden Korps bestimmt. Das EU-Handbuch über die Internationale Polizeizusammenarbeit in Zusammenhang mit internationalen Fussballspielen bildet die Grundlage aller Aktivitäten der Peer Review Teams, besonders die beiden Teile über die Risiko-Beurteilung sowie über die Polizeitaktik bei Ordnungsdiensteinsätzen an internationalen Fussballspielen.

Adresse für Rückfragen:
Anita Panzer
Mediensprecherin Teilprojekt Sicherheit der Projektorganisation
Öffentliche Hand UEFA EURO 2008
079 303 99 82

Herausgeber:
Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport
Internet: http://www.vbs.admin.ch


publiziert von: Bundesamt für Polizei am 19.02.2008 um 17:13:00 Uhr
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Training für die Sicherheitsorganisation der EURO 08

Basel - Unter der Leitung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz hat die bikantonale Einsatzorganisation der Host City Basel am Donnerstag eine ganztägige Stabsrahmenübung durchgeführt. Unter dem Titel „Anspiel 08“ hatte die Übungsleitung ein Szenario ausgearbeitet, dass die rund 80 Spezialisten des Fachbereichs Sicherheit der Projektorganisation EURO 08 vor knifflige Probleme stellte.

Übungsannahme war ein Zugsunglück im Rangierbahnhof Muttenz mit einem Zusammenstoss zwischen einem Extrazug mit Fussballfans und einem Güterzug ausgerechnet am 19. Juni 2008; am Tag also, an dem im Stadion St. Jakob-Park ein Viertelfinal-Spiel stattfinden wird. Dabei explodierten Benzinkesselwagen, ein Waggon mit giftigem Chlorbenzol wurde aufgeschlitzt. Das fiktive Unglück forderte etliche Todesopfer und viele Verletzte. Parallel zur Bewältigung dieses Ereignisses auf dem Schadenplatz selber durch den Kantonalen Krisenstab Basel-Landschaft galt es nun, auf übergeordneter Ebene die notwendigen Voraussetzungen zur raschmöglichsten Lösung der zahlreichen Problemstellungen zu schaffen. Erschwert wurde dies durch die Einspielung immer neuer Szenarien wie etwa die Explosion einer Gasleitung ausgerechnet in einer Fan-Zone.

Ziel dieser Stabsrahmenübung war die Überprüfung der Koordination und die Führung der eingesetzten Mittel sowie der Führungsabläufe und Absprachen unter den diversen Organisationen. Unter den gestrengen Augen der Übungsleitung wurde auch der Informationsfluss durchleuchtet und die verschiedenen vorbehaltenen Entschlüsse beurteilt.

Die Übung „Anspiel 08“ stiess auf reges Interesse bei den zahlreichen Gästen, unter ihnen nebst Regierungsrat Hanspeter Gass und dem EURO-Delegierten Hanspeter Weisshaupt die Polizeikommandanten Daniel Blumer (BL), Roberto Zalunardo (BS), Philipp Hotzenköcherle (Zürich) sowie Martin Jäggi, dem Leiter des nationalen Bereichs Sicherheit. Eine nächste Übung des Fachbereichs Sicherheit mit mehreren hundert Figuranten und dem wird am 12. April im Stadion St. Jakob-Park stattfinden.


publiziert von: Bundesamt für Polizei am 17.01.2008 um 16:40:00 Uhr
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EURO 2008: Grosse Besucherzahlen als Herausforderung für die Sicherheit

Bern - Keine Paarung, welche die Schweiz für die Gruppenphase der EURO 2008 zugelost erhalten hat, muss als Hochrisikospiel bewertet werden. Die Schweiz wird mit Frankreich, Italien, Holland und Portugal aber Mannschaften beherbergen, die ein hohes Besucheraufkommen erwarten lassen. Dies nicht nur in den Austragungsorten, sondern auch in andern Städten mit Public Viewings. Dadurch werden entsprechend viele Polizeikräfte gebunden. Die Unterstützung aus dem Ausland soll den Schweizer Sicherheitskräften die Handlungsfreiheit verschaffen, die sie für unvorhergesehene Ereignisse braucht. Das zuständige Gremium der Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und –direktoren (KKJPD) hat heute Nachmittag beschlossen, beim Bundesrat für die Dauer der EURO 2008 um Unterstützung durch Polizeikräfte aus Deutschland und Frankreich nachzusuchen.

„Wir freuen uns auf die EURO 2008, auf das Eröffnungsspiel Schweiz – Tschechien am 7. Juni, auf alle Mannschaften, die in der Schweiz spielen und auf unsere Gäste. Die Freude und Gastfreundschaft steht im Vordergrund, aber auch die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher und der einheimischen Bevölkerung“, sagte Bundesrat Samuel Schmid an der Medienkonferenz vom Freitag. Auch KKJPD-Präsident Markus Notter betonte, dass die Schweiz mit den Mannschaften Tschechien, Portugal, Türkei, Niederlande, Italien, Rumänien und Frankreich nicht nur sportlich ein tolles Los gezogen hat. Die Lageanalysen in Bezug auf die Sicherheit hätten gezeigt, dass in den Gruppenspielen mit keinem Hochrisikospiel zu rechnen sei.

Die für die Sicherheit verantwortlichen Gremien haben diese Woche das Resultat der Gruppenauslosungen analysiert, die nötigen Schlüsse gezogen und sie dem verantwortlichen Gremium der KKJPD, der Arbeitsgruppe Gesamtschweizerische Interkantonale Polizeizusammenarbeit bei besonderen Ereignissen (GIP), zum Entscheid unterbreitet. Das Lagebild, das dabei entstanden ist, wird nun laufend fortgeschrieben. Es wird den Sicherheitsverantwortlichen der Host Cities für ihre Einsatzdispositive zur Verfügung gestellt und bis und mit Juni 2008 laufend der aktuellen Lage angepasst

Damit die Schweizer Sicherheitskräfte für alle Situationen gerüstet sind, benötigt die KKJPD Unterstützung durch ausländische Ordnungsdienstkräfte. Sie beantragt dem Bundesrat, in Deutschland und Frankreich um Unterstützung durch 500 bis 1’000 Polizisten nachzusuchen. Die genauen Dispositionen werden in den nächsten Wochen erfolgen. Die bestehenden Abkommen mit Deutschland und Frankreich machen eine solche Unterstützung möglich; entsprechende Abklärungen sind bereits erfolgt. Die konkreten Details des Einsatzes müssen in enger Zusammenarbeit mit den betreffenden Kantonen und Städten durch den Bund geregelt werden, sofern der Bundesrat dem Antrag zustimmt.

Im Rahmen des interkantonalen Polizeieinsatzes, über den die KKJPD-Gremien heute ebenfalls entschieden haben, werden die Austragungsorte wie folgt verstärkt:

Die Host City Bern durch die Polizeikorps Aargau, Solothurn und der Zentralschweiz; die Host City Genf durch die Polizeikorps der Romandie und durch französische Ordnungsdienstkräfte; die Host City Zürich durch die Kantonspolizei Zürich und eventuell durch deutsche Polizisten; die Host City Basel durch deutsche Kräfte. Ausserdem werden aus den Korps der Ostschweiz, des Tessins und der Romandie Einsatzreserven gebildet, um für Einsätze in der ganzen Schweiz sofort zur Verfügung zu stehen.

Weitere wichtige Elemente des Sicherheitsdispositivs bilden das Netz der szenekundigen Beamten und Verbindungsbeamten aus den Anrainer-, Transit- und Teilnehmerstaaten sowie der damit verbundene Informationsaustausch. Um hier das weitere Vorgehen mit den ausländischen Partnern abzusprechen, findet bereits in der kommenden Woche in Zürich die zweite von insgesamt drei Staatenkonferenzen statt.

Das Nationale Sicherheitskonzept, das unter http://www.switzerland.com zu finden ist, gibt die Leitplanken für den Einsatz der Sicherheitskräfte an der EURO 2008 vor.

Die KKJPD hat im Rahmen ihrer heutigen Plenarversammlung zudem eine Grundsatzerklä-rung über die Zusammenarbeit der Kantone im Bereich der Sicherheit verabschiedet. Sie hält darin fest, dass der Sicherheit an der EURO 2008 erste Priorität zukommt. Die Kantone sind gewillt, das Gesamtinteresse für die Dauer der EURO 2008 in den Vordergrund zu stellen. Sie basieren auf einer gemeinsamen Lagebeurteilung, unterstützen sich gegenseitig und unterziehen sich bei der Planung und Durchführung des interkantonalen Polizeieinsatzes den Entscheiden der zuständigen Arbeitsgruppen der Konferenz der Kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz (AG Operationen) und der KKJPD (AG GIP). Die Polizeikonkordate sowie die Kantone Zürich und Tessin stellen für den interkantonalen Polizeieinsatz während der EURO 2008 die von der GIP festgelegte Anzahl Einsatzkräfte zur Verfügung. Dabei stehen die IKAPOL-Kräfte nicht nur den vier Spielorten Basel, Bern, Genf und Zürich, sondern bei Bedarf auch allen übrigen Kantonen zur Verfügung. Entscheidend ist die jeweilige Einschätzung der Gefährdungslage im Rahmen eines permanenten Analyse- und Planungsprozesses.

Herausgeber: KKJPD / Eidg. Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS


publiziert von: Bundesamt für Polizei am 13.12.2007 um 15:19:00 Uhr
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Schweizer Bevölkerung freut sich auf die Fussball-Europameisterschaft

Bern - Die überwiegende Mehrheit der Schweizer Bevölkerung steht der UEFA EURO 2008 positiv gegenüber und erwartet einen sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg. Dies zeigen die Resultate der zweiten Bevölkerungsbefragung zur UEFA EURO 2008 im Auftrag des Bundesamtes für Sport BASPO. Die Bevölkerung vertraut den Organisatoren und ist mit der Infrastruktur und den Vorkehrungen im Bereich Sicherheit mehrheitlich zufrieden. Eine gewisse Skepsis herrscht bezüglich des Kosten-Nutzen-Verhältnisses sowie der Umweltfreundlichkeit des Anlasses.

Grundsätzlich zeigen sich nur geringfügige Unterschiede zwischen den Resultaten der ersten Befragung 2005 und jener aus dem Jahr 2007. Statistisch am deutlichsten kommt die gesteigerte Bekanntheit der UEFA EURO 2008 zum Ausdruck: neun von zehn befragen Personen nennen spontan die UEFA EURO 2008 als wichtigsten Grossanlass im nächsten Jahr.

Die UEFA EURO 2008 ist heute nahezu der gesamten Schweizer Bevölkerung ein Begriff. Im Vergleich zur ersten Befragung Ende 2005 erhöhte sich der Bekanntheitsgrad von 65 auf beinahe 90 Prozent. 84 Prozent der Bevölkerung stehen dem Grossanlass positiv gegenüber, 86 Prozent erwarten einen sportlichen Erfolg.

Mit 68 Prozent erhält die Einschätzung des wirtschaftlichen Erfolgs der UEFA EURO 2008 etwas weniger Zustimmung. Im Vergleich zur Befragung 2005 (63 Prozent Zustimmung) wird die Aussicht auf einen wirtschaftlichen Erfolg jedoch insgesamt positiver beurteilt. Eine grosse Mehrheit der Befragten (87 Prozent) stimmt zudem der Aussage zu, dass die Fussball-Europameisterschaft eine Chance für die Schweiz biete, sich gegen aussen positiv darzustellen.

Gute Noten von den Befragten erhalten Infrastruktur und Organisation als Grundvoraussetzungen für einen nachhaltigen Erfolg des Grossanlasses. Insbesondere die Stadien und die Public Viewings werden von 80 Prozent der Befragten als gut bewertet. Wie an der Fussball-Weltmeisterschaft in Deutschland ist auch an der UEFA EURO 2008 eine grosse Nachfrage nach Public Viewings zu erwarten. 20 Prozent der Befragten wollen sicher ein Public Viewing besuchen, weitere 24 Prozent eventuell. Weiterhin hoch ist das Vertrauen in die Organisation (76 Prozent) und die Sicherheitsvorkehrungen (67 Prozent).

Skeptischer ist die Bevölkerung bei den Kosten-Nutzen-Überlegungen. Eine Mehrheit von 51 Prozent verspricht sich dennoch einen positiven Saldo aus Kosten und Nutzen. Handlungsbedarf besteht in der Beurteilung von 37 Prozent der Bevölkerung im Bereich Umweltschutz sowie bei der Information über den Anlass (44 Prozent).

Die zweite repräsentative Bevölkerungsbefragung auf gesamtschweizerischer Ebene wurde vom 27. September bis 12. Oktober 2007 in 1000 Haushalten der Schweiz durchgeführt. Zusätzlich wurden in den Austragungsregionen je weitere 500 Haushalte befragt. Eine erste Befragung wurde im Herbst 2005 durchgeführt.

Herausgeber: Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport


publiziert von: Bundesamt für Polizei am 30.11.2007 um 16:32:00 Uhr
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Österreich-Schweiz - gemeinsames Visum für die Europameisterschaft 2008

Bern - Während der Europameisterschaft 2008 kann ein eigenes “EURO 2008-Visum” beantragt werden, das für Österreich und die Schweiz gemeinsam gilt. Als Service für die Besucherinnen und Besucher der Europameisterschaft informieren die österreichischen Außen- und Innenministerien und die schweizerische Migrationsbehörde ab heute auf ihren Webseiten über die Einreisemöglichkeiten zur EURO 2008

Die EURO 2008 findet vom 7. bis 29. Juni 2008 in Österreich und der Schweiz statt. Es werden bis zu 5 Millionen Fußballfans erwartet, die dieses Großereignis entweder als Zuschauer direkt in den Fußballstadien oder auf Großleinwänden in den Fanzonen mitverfolgen möchten.

Die Behörden beider Länder haben alle notwendigen Maßnahmen getroffen, um den Gästen aus aller Welt die Einreise und den Aufenthalt durch ein effizientes und serviceorientiertes Verfahren zu erleichtern.

Für die Dauer der Europameisterschaft ist ein vereinfachtes Einreiseverfahren vorgesehen. Österreichische Vertretungsbehörden im Ausland werden speziell gekennzeichnete „EURO 2008-Visa” ausstellen, die neben der Gültigkeit für den Schengen Raum auch zur Einreise in die Schweiz und in das Fürstentum Liechtenstein berechtigen.

Das „Euro 2008-Visum”
„Euro 2008-Visa” werden ausschließlich durch Österreichische Botschaften und Generalkonsulate erteilt. Eine Liste der Österreichischen Vertretungsbehörden und

Informationen über Einreisevoraussetzungen für das „EURO 2008-Visum” sind auf der Webseite des Österreichischen Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten abrufbar (http://www.bmeia.gv.at).

In vielen Staaten, in denen Österreich keine eigene Vertretungsbehörde besitzt, wird Österreich in Visaangelegenheiten durch einen Schengener Partnerstaat vertreten. Die Botschaften der Partnerstaaten können jedoch nur Visa für den Schengenraum und keine „Euro 2008-Visa” erteilen. In diesem Fall wird für die Einreise in die Schweiz zusätzlich auch ein Schweizer Visum benötigt. Informationen über Visa für die Schweiz und Einreisevoraussetzungen sind auf den Webseiten des Schweizerischen Bundesamts für Migration zu finden (http://www.bfm.admin.ch).

Werden auf einer schweizerischen Vertretung Anträge für Visa eingereicht, die für den Besuch von Spielen der EURO 2008 in der Schweiz und Österreich gelten sollen, so werden die Antragsteller an die österreichischen Behörden verwiesen.

Aufgrund der zu erwartenden Antragslage wird empfohlen, die Anträge rechtzeitig - daher spätestens 4 Wochen vor Reiseantritt - zu stellen. Alleine die Vorlage einer Eintrittskarte für ein EURO-Spiel begründet keinen Anspruch auf die Erteilung eines Visums.

Wer benötigt ein Visum?
Die Visumspflicht richtet sich grundsätzlich nach den Schengenvorschriften.

Inhaber von Aufenthaltstiteln eines Schengener Vertragsstaates benötigen kein Visum für den Besuch der EURO 2008.

Falls nur Veranstaltungen der EURO 2008 in der Schweiz besucht werden, wird lediglich ein Schweizer Visum benötigt.

Kein Visum benötigen Inhaber eines schweizerischen Aufenthaltstitels, wenn sie während der Dauer ihres Transits durch Österreich in die Schweiz (längstens 5 Tage) ein EM-Spiel besuchen.

Allerdings benötigen in der Schweiz lebende Drittausländer - auch bei vorhandenem schweizerischem Aufenthaltstitel - ein Visum, wenn sie für den Besuch eines EM-Spiels aus der Schweiz nach Österreich ein- und danach wieder in die Schweiz rückreisen wollen.

Herausgeber:
VBS, Bundesamt für Migration
VBS, Bundesamt für Sport


publiziert von: Bundesamt für Polizei am 28.11.2007 um 16:28:00 Uhr
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