Europol unterstützt die Schweiz im Rahmen der EURO 2008Bern - Die Sicherheitskräfte der Schweiz können bei ihrem Einsatz zu Gunsten der Sicherheit der Fussball-Europameisterschaft (EURO 2008) auf die ausdrückliche Unterstützung von Europol zählen. Europol-Direktor Max-Peter Ratzel und fedpol-Direktor Jean-Luc Vez haben heute in Bern eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Die gemeinsame Absichtserklärung wurde vom Bundesrat am 7. Dezember 2007 genehmigt. Sie stützt sich auf das Abkommen zwischen der Schweiz und Europol vom 24. September 2004. Die Absichtserklärung betont die internationale Dimension der EURO 2008. Sie ist Ausdruck der Überzeugung, dass eine enge internationale Zusammenarbeit nötig ist, um zu einer sicheren und friedlichen EURO 2008 beizutragen – ganz im Sinne des Nationalen Sicherheitskonzeptes der Schweiz für die EURO 2008, das unter dem Motto „Sicherheit durch Kooperation“ steht. Die anlassbezogene Zusammenarbeit mit Europol wird sich auf all jene Bereiche erstrecken, in denen auch im Alltag eng und vertrauensvoll kooperiert wird. Konkret wird Europol die Schweiz etwa mit Gefahrenanalysen und operationellen Informationen unterstützen, und zwar vorwiegend zu jenen Kriminalitätsbereichen, die im Umfeld der EURO 2008 besonders zu beachten sind: Terrorismus, Menschenhandel, Fälschungen (z.B. Billett-Fälschungen), Falschgeld oder organisierter Diebstahl. Zudem wird Europol einen Verbindungsbeamten zur EURO 2008 entsenden. Herausgeber: Bundesamt für Polizei |
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