Kanton Zug: Euro-Start ohne grössere ZwischenfälleDie Feiern rund um den Start der Euro 2008 am 7. Juni 2008 sind im Kanton Zug mehrheitlich friedlich verlaufen. Nach der 1:0 Niederlage der schweizerischen Nationalmannschaft gegen die tschechische Nationalmannschaft sind grössere Feiern und sogenannte Autokorsos durch Fangruppen ausgeblieben. Rund eine Viertelstunde nach Ende des zweiten Spieles (Portugal-Türkei) begaben sich kurz vor 23:000 Uhr mehrere Hundert portugiesische Fans auf die Zuger Strassen. Sie fuhren mit ihren beflaggten Fahrzeugen einen Korso entlang der Vorstadt, Bahnhofstrasse und Alpenstrasse. Ein Grossteil der Automobilisten verhielt sich dabei weitgehend korrekt. Eine Minderheit bewegte sich hart an der Grenze des Tolerierbaren. Rund 150 portugiesische Fans standen fahnenschwenkend am Postplatz und feierten den Sieg ihrer Mannschaft. Nach rund einer Stunde wurde der Korso um Mitternacht beendet. Auf der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei sind keine Beschwerden im Zusammenhang mit dem Autokorso eingegangen. Der Busbetrieb der Zugerland Verkehrsbetriebe AG wurde während der Dauer des Korsos über eine vorbereitete Strecke umgeleitet. Die Rettungsachsen für die Einsatzkräfte waren ebenfalls sichergestellt. Auch rund um die Public-Viewing-Zone auf dem Stierenmarktareal und im Raum Bahnhof sind polizeiliche Interventionen ausgeblieben. Aus Sicht der Zuger Polizei hat sich die sogenannte 3D-Strategie (Dialog-Deeskalation-Durchgreifen) bestens bewährt. Es blieb beim Dialog mit den Fans. Die Zuger Polizisten konnten freundliche Gespräche mit zahlreichen Fangruppen führen und halfen bei der Betreuung einiger betrunkener Personen.
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