Polizeiliche Unterstützung durch die Bundesrepublik Deutschland und die Republik FrankreichDer Bundesrat hat das Gesuch der Arbeitsgruppe Gesamtschweizerische Interkantonale Polizeieinsätze bei besonderen Ereignissen (GIP) der Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren (KKJPD) gutgeheissen. Während der UEFA EURO 2008 werden die Schweizer Polizeikräfte durch Polizeikräfte aus der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Frankreich unterstützt. Die Finanzierung erfolgt über die dafür vorgesehene Kreditreserve von 10 Mio. Franken. Der Bundesrat hat an seiner heutigen Sitzung den Antrag der KKJPD um Unterstützung durch ausländische Polizeikräfte für den Ordnungsdienst während der EURO 2008 gutgeheissen. Der zusätzliche Bedarf beträgt maximal 5’250 Einsatztage. Davon entfallen 4’500 auf Polizeikräfte aus der Bundesrepublik Deutschland zu Gunsten der Host Citys Basel und Zürich sowie 750 auf Polizeikräfte aus Frankreich zu Gunsten der Host City Genf.
Die schweizerischen Polizeimittel stehen während der Zeit der UEFA EURO 2008 flächendeckend in der Schweiz im Einsatz und sind dadurch praktisch ausgeschöpft. Auf Grund der zusätzlichen Aufgaben während der Zeit der Fussball-EM werden sie daher mit Ordnungsdienstkräften aus der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Frankreich verstärkt. Die Schweiz hat zwar für die Gruppenphase keine Hochrisikospiele zugelost erhalten. Die in der Schweiz spielenden Teams lassen jedoch ein sehr hohes Besucheraufkommen in den Host Citys sowie in den zahlreichen Public Viewings erwarten. Hinzu kommt, dass neben der Schweizer Nationalmannschaft sieben weitere Teams ihren Standort in der Schweiz gewählt haben.
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