{"id":4709,"date":"2026-04-30T13:27:00","date_gmt":"2026-04-30T11:27:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.skppsc.ch\/de\/?page_id=4709"},"modified":"2026-04-30T14:22:17","modified_gmt":"2026-04-30T12:22:17","slug":"taschen-und-trickdiebstahl","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.skppsc.ch\/de\/themen\/diebstahl\/taschen-und-trickdiebstahl\/","title":{"rendered":"Taschen- und Trickdiebstahl"},"content":{"rendered":"<html><body><div class=\"default-container content-part\"><div class=\"inner-padding\"><p class=\"post-excerpt\">Trickdiebst\u00e4hle im \u00f6ffentlichen Raum finden vor allem dort statt, wo sich viele Menschen aufhalten, und eine gewisse Anonymit\u00e4t herrscht: Auf Bahnh\u00f6fen und Flugh\u00e4fen, in \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln, auf Rolltreppen, in Einkaufszentren, auf M\u00e4rkten und Grossveranstaltungen wie Konzerten und Sportanl\u00e4ssen. Trickdiebe wenden \u2013 wie ihr Name schon sagt \u2013 Tricks an, um ihr Opfer zu t\u00e4uschen, abzulenken oder zu \u00fcberrumpeln, mit dem Ziel es unbemerkt zu bestehlen.<br>Was die Trickdiebe an der Haust\u00fcre angeht, zielen darauf ab, in die Wohnung ihrer Opfer zu gelangen, um dort Bargeld, Schmuck, Uhren etc. zu stehlen.<\/p>\n\n<\/div><\/div><div class=\"default-container content-part   \" style=\";\"><div class=\"inner-padding\">\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading foreground-primary\">Definition und Rechtslage<\/h2>\n\n\n\n<p>Laut Schweizerischem Strafgesetzbuch (StGB) Art. 139 liegt ein Diebstahl vor, wenn jemand eine fremde, bewegliche Sache einer anderen Person zur Aneignung wegnimmt, um sich oder einen Dritten unrechtm\u00e4ssig zu bereichern:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Damit ein Diebstahl vorliegt, muss folglich eine Bereicherungsabsicht vorhanden sein. Wer z.B. jemandem eine Waffe in der Absicht wegnimmt, die Person vor sich selbst zu sch\u00fctzen, begeht keinen Diebstahl.<\/li>\n\n\n\n<li>Es handelt sich nur dann um einen Diebstahl, wenn die Person mit Vorsatz handelte. Damit der Vorsatz erf\u00fcllt ist, musste die Diebin bzw. der Dieb zum Tatzeitpunkt wissen, was sie\/er tat und es tun wollen. Wer im Glauben, es sei das eigene Smartphone, ein fremdes Handy einsteckt, begeht ebenso wenig einen Diebstahl wie eine Person, die z.B. unter Androhung von Gewalt dazu gezwungen wird, einen Diebstahl zu begehen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Diebstahl nach Art. 139 StGB ist ein Offizialdelikt und wird von der Polizei von Amtes wegen verfolgt, sobald sie Kenntnis davon hat.<\/p>\n\n\n<\/div><\/div><div class=\"default-container content-part   \" style=\";\"><div class=\"inner-padding\">\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading foreground-primary\">H\u00e4ufige Vorgehensweisen<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Trickdiebe im \u00f6ffentlichen Raum<\/strong> rempeln das Opfer z.B. an und fassen dabei unbemerkt nach dem Portemonnaie in der Manteltasche. Gewisse Trickdiebe stehen im Lift, auf der Rolltreppe oder in der Schlange vor dem Schalter so nahe hinter dem Opfer, dass sie nach dessen Wertsachen greifen k\u00f6nnen. Dies geschieht vor allem dann, wenn das Opfer einen Rucksack tr\u00e4gt oder sich seine Hand- oder Schultertasche nicht vor dem K\u00f6rper befindet. Manchmal lenken Trickdiebe ihre Opfer ab, indem sie sie z.B. am Bankomaten in ein Gespr\u00e4ch verwickeln, damit ein Komplize des Trickdiebs unbemerkt zuschlagen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Trickdiebe sind selten allein unterwegs, sondern arbeiten meistens in Teams: W\u00e4hrend der Erste das Opfer verwirrt, ablenkt, anrempelt oder \u00fcberrumpelt, stiehlt der Zweite das Portemonnaie, das Smartphone oder die Uhr und reicht die Beute dem Dritten weiter, der dann in der Menge untertaucht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Trickdiebe an der Haust\u00fcre<\/strong> wenden verschiedene Tricks an, um in die Wohnung ihrer Opfer zu gelangen, um dort Bargeld, Schmuck, Uhren etc. zu stehlen. Sie appellieren an die Hilfsbereitschaft der Opfer, indem sie eine Notlage vort\u00e4uschen. Sie behaupten dringend telefonieren zu m\u00fcssen, weil z.B. das Auto nicht mehr anspringt, oder sie bitten wegen Kreislaufproblemen um ein Glas Wasser. Manche Trickdiebe setzen auf die H\u00f6flichkeit und Gastfreundschaft ihrer Opfer und geben sich \u2013 speziell bei \u00e4lteren Leuten, die alleine leben \u2013 als Bekannte oder Verwandte aus, die ihnen einen Besuch abstatten wollen. Wieder andere nutzen das Vertrauen ihrer Opfer in Institutionen, Beh\u00f6rden und Autorit\u00e4ten (z.B. in die Polizei) aus und geben vor, als Vertreterin oder Vertreter einer Beh\u00f6rde eine Umfrage durchzuf\u00fchren oder als Handwerker einen Auftrag der Hausverwaltung zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Smartphones, Laptops und\u00a0andere elektronische Ger\u00e4te<\/strong> k\u00f6nnen praktisch \u00fcberall gestohlen werden, da heute fast jede und jeder ein solches Ger\u00e4t mit sich herumtr\u00e4gt; im Zug, in der Garderobe des Sportvereins, aus einer Hosentasche oder vom Bistrotisch.<\/p>\n\n\n<\/div><\/div><div class=\"default-container content-part   \" style=\";\"><div class=\"inner-padding\">\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading foreground-primary\">Wie kann ich mich sch\u00fctzen?<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Beim Trickdiebstahl im \u00f6ffentlichen Raum:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Tragen Sie so wenig Bargeld und Wertsachen wie m\u00f6glich bei sich.<\/li>\n\n\n\n<li>Lassen Sie Ihre Taschen und Ihr Gep\u00e4ck nie unbeaufsichtigt.<\/li>\n\n\n\n<li>Tragen Sie Ihre Wertsachen auf der Innenseite Ihrer Kleidung, am besten in verschliessbaren Innentaschen.<\/li>\n\n\n\n<li>Nehmen Sie im Gedr\u00e4nge Ihre Hand-, Laptop-, Umh\u00e4ngetaschen und Rucks\u00e4cke verschlossen auf die K\u00f6rpervorderseite.<\/li>\n\n\n\n<li>Verstauen Sie Wertsachen niemals in den Aussentaschen.<\/li>\n\n\n\n<li>Informieren Sie sich auf der Themenseite\u00a0<a href=\"https:\/\/www.skppsc.ch\/de\/themen\/betrug\/skimming\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Skimming<\/a>, wie Sie sich vor Trickdieben an Bankomaten sch\u00fctzen k\u00f6nnen.<\/li>\n\n\n\n<li>Wenn Sie Ferien im Ausland geplant haben, informieren Sie sich vor Ihrer Abreise, mit welchen Tricks lokale Diebinnen und Diebe Touristinnen und Touristen h\u00e4ufig bestehlen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Beim Trickdiebstahl an der Haust\u00fcre:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Lassen Sie keine Ihnen unbekannte Person in die Wohnung, vor allem dann nicht, wenn Sie alleine in der Wohnung sind.<\/li>\n\n\n\n<li>Ben\u00fctzen Sie immer Sperrb\u00fcgel und Spion, wenn es klingelt, oder schauen Sie aus dem Fenster, so finden Sie heraus, wer vor Ihrer T\u00fcr ist, ohne die T\u00fcre (ganz) zu \u00f6ffnen.<\/li>\n\n\n\n<li>Wenn jemand z.B. vorgibt, f\u00fcr die Gemeinde zu arbeiten oder im Auftrag der Hausverwaltung Handwerksarbeiten erledigen zu wollen, verlangen Sie einen Ausweis und erkundigen Sie sich telefonisch bei der Gemeinde bzw. der Hausverwaltung. Aber Achtung: Suchen Sie die entsprechende Telefonnummer immer selbst im Internet oder im Telefonbuch und lassen Sie sich von der Person an Ihrer Haust\u00fcre nicht irgendeine Handy-Nummer geben. Ein Komplize k\u00f6nnte unter der Handy-Nummer einen Mitarbeiter der Gemeinde oder der Hausverwaltung \u00abspielen\u00bb. Schliessen Sie ausserdem die T\u00fcr, bis Sie abgekl\u00e4rt haben, ob die Person wirklich im Auftrag der Gemeinde bzw. der Hausverwaltung vorbeikommt.<\/li>\n\n\n\n<li>Lassen Sie im Zweifel eine Person nicht ins Haus. Riskieren Sie lieber unh\u00f6flich und misstrauisch zu sein, als sich bestehlen zu lassen. Sie k\u00f6nnen sich ja im Nachhinein immer noch entschuldigen bzw. einen neuen Termin mit dem Handwerker oder der Beh\u00f6rdenvertreterin vereinbaren.<\/li>\n\n\n\n<li>Manchmal sind Trickdiebe an der Haust\u00fcre gleichzeitig Trickbetr\u00fcger. Informieren Sie sich auf der Themenseite\u00a0<a href=\"https:\/\/www.skppsc.ch\/de\/themen\/betrug\/betrug\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Betrug<\/a>, wie Sie sich vor Betr\u00fcgerinnen und Betr\u00fcgern an der Haust\u00fcre sch\u00fctzen k\u00f6nnen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Smartphone, Tablet oder Laptop k\u00f6nnen auch wirksam gesch\u00fctzt werden:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Seien Sie aufmerksam und lassen Sie Ihr Handy, Tablet, Laptop etc. nicht aus den Augen.<\/li>\n\n\n\n<li>Tragen Sie Ihr Smartphone auf der Innenseite Ihrer Kleidung, am besten in verschliessbaren Innentaschen.<\/li>\n\n\n\n<li>Nehmen Sie im Gedr\u00e4nge Ihre Hand-, Laptop-, Umh\u00e4ngetaschen und Rucks\u00e4cke verschlossen auf die K\u00f6rpervorderseite.<\/li>\n\n\n\n<li>Verstauen Sie Ihre Ger\u00e4te niemals in den Aussentaschen.<\/li>\n\n\n\n<li>Deponieren Sie Handys, Laptops etc. nie sichtbar in Ihrem Auto.<\/li>\n\n\n\n<li>Sichern Sie Ihre Ger\u00e4te mit einem Passwort oder Pin.<\/li>\n\n\n\n<li>Erstellen Sie regelm\u00e4ssig Sicherungskopien Ihrer Daten, damit diese im Falle eines Diebstahls wieder hergestellt werden k\u00f6nnen.<\/li>\n\n\n\n<li>Installieren Sie eine geeignete App, um Ihr Smartphone im Falle eines Diebstahls zu orten.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n<\/div><\/div><div class=\"default-container content-part   \" style=\";\"><div class=\"inner-padding\">\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading foreground-primary\">Was tut die Polizei?<\/h2>\n\n\n\n<p>Melden Sie den Diebstahl umgehend der Polizei! Je nach gestohlenem Gegenstand kann die Anzeige in vielen Kantonen <a href=\"https:\/\/suisse-epolice.ch\/epolice\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">online<\/a>\u00a0erstattet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Diebst\u00e4hle werden in den jeweiligen polizeilichen Datenbanken erfasst. Wenn die Polizei Diebesgut beschlagnahmt oder findet, versucht sie es mit Hilfe der Datenbankeintr\u00e4ge zuzuordnen und der Besitzerin oder dem Besitzer zur\u00fcckzugeben.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer Opfer von Taschendieben oder Trickdieben wurde, hat jedoch allgemein geringe Aussichten, seine Wertsachen zur\u00fcckzuerhalten. Es ist dennoch wichtig, Diebst\u00e4hle der Polizei zu melden, auch aus Versicherungsgr\u00fcnden. Sie kann so feststellen, in welchen Gebieten sich derzeit besonders viele Diebinnen und Diebe aufhalten und mit welchen Tricks derzeit viele Leute bestohlen werden. Mit diesem Wissen k\u00f6nnen die kantonalen und st\u00e4dtischen Polizeikorps gezielt Pr\u00e4vention betreiben und besonders gef\u00e4hrdete Bev\u00f6lkerungsgruppen warnen sowie ihre Pr\u00e4senz an bestimmten Orten verst\u00e4rken.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei gestohlenem Smartphone, Tablet oder Laptop, melden Sie den Diebstahl unverz\u00fcglich der Polizei. Es kommt immer wieder vor, dass die Polizei gefundene oder beschlagnahmte Ger\u00e4te nicht zur\u00fcckgeben kann, weil Diebst\u00e4hle nicht sofort gemeldet wurden oder bei Anzeigen nur ungenaue Angaben gemacht wurden. Bewahren Sie die Seriennummer des Ger\u00e4ts (=IMEI-Nummer) und die Garantie Ihres Ger\u00e4ts an einem sicheren Ort auf. Die IMEI-Nummer des Handys befindet sich auf der Verpackung und kann auch durch W\u00e4hlen der Kombination *#06# auf dem Ger\u00e4t sichtbar gemacht werden. Teilweise kann man die Nummer auch auf der R\u00fcckseite des Handys ablesen.<\/p>\n\n\n<\/div><\/div><div class=\"default-container content-part   \" style=\";\"><div class=\"inner-padding\">\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading foreground-primary\">An diesen Orten gibt es Diebinnen und Diebe<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Touristinnen sowie Reisende aufhalten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Flugh\u00e4fen, Bahnh\u00f6fe, Autobahnrastst\u00e4tten, Parkpl\u00e4tze, Aussichtspunkte und Touristenziele haben eine besondere Anziehungskraft f\u00fcr Diebinnen und Diebe. Touristinnen und Touristen sind durch das ihnen unvertraute Ambiente und die Sehensw\u00fcrdigkeiten oft abgelenkt bzw. lassen sich meist leicht ablenken. Sie tragen am Anfang ihrer Reise wom\u00f6glich ein Portemonnaie voller Schweizer Franken mit sich herum und nat\u00fcrlich Fotokameras und Smartphones.<\/p>\n\n\n\n<p>Reisende haben zudem oft mehrere Gep\u00e4ckst\u00fccke bei sich, die sie alle im Auge behalten m\u00fcssen und sie sind h\u00e4ufig gestresst (Zug erwischen, Gleis suchen etc.).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dort, wo man sich leicht unter die G\u00e4ste mischen kann (Gastgewerbe)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im Gastgewerbe finden Diebinnen und Diebe zahlreiche M\u00f6glichkeiten, um zu stehlen: bei G\u00e4sten, beim Personal (deren Wertsachen oder das Serviceportemonnaie), aus ungesicherten R\u00e4umen oder Garderoben. Diebinnen und Diebe machen sich den regen Publikumsverkehr zunutze sowie die Tatsache, dass das Personal nicht immer unterscheiden kann, wer als Hotelgast, wer als Besucher resp. Besucherin eines Gastes und wer einfach mit der Absicht zu stehlen in der Lobby sitzt. Um sich an der Bar ein Getr\u00e4nk zu holen, steht der Gast oder Restaurantbesucher kurz auf, l\u00e4sst das Mobiltelefon und m\u00f6glicherweise noch den Zimmerschl\u00fcssel liegen und merkt bei der R\u00fcckkehr nicht sogleich, dass sie weg sind. Restaurants und Hotels haben oft mehrere Ein- und Ausg\u00e4nge, sodass Diebinnen und Diebe fast unbemerkt hineinkommen und innert Sekunden wieder verschwinden k\u00f6nnen. Mit nur einem Handgriff nehmen Diebinnen und Diebe Handtaschen, die an Stuhllehnen h\u00e4ngen oder Wertsachen, die in unverschlossenen Aussentaschen von Jacken und M\u00e4nteln deponiert wurden, an sich.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dort, wo Menschen nicht (mehr) selbst auf ihre Wertsachen achten k\u00f6nnen (Heime, Spit\u00e4ler)<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Heime und Spit\u00e4ler sind in der Regel \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliche Geb\u00e4ude. Besuchende k\u00f6nnen sich dort zumeist frei bewegen, da konsequente Zutrittskontrollen kaum realisierbar sind. In Heimen und Spit\u00e4lern wird viel gestohlen, jedoch l\u00e4ngst nicht nur von eindringenden Diebinnen und Dieben, sondern auch vom Personal ebenso sowie unter den Patienten und Patientinnen. Da speziell in Heimen und Spit\u00e4lern die Besitzerinnen und Besitzer von Wertsachen je nach Gesundheitszustand oft nicht selbst in der Lage sind, auf ihre Wertsachen zu achten, m\u00fcssen Angeh\u00f6rige und Betreuungspersonen diese Aufgabe \u00fcbernehmen. In vielen Spit\u00e4lern gibt es inzwischen Bankomaten, damit Patientinnen und Patienten auch kleine Mengen an Bargeld bei sich haben k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dort, wo Menschen trainieren und Sport betreiben<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Diebinnen und Diebe sind immer wieder auf Sportanlagen und in Trainingsr\u00e4umlichkeiten anzutreffen. Sportanlagen sind w\u00e4hrend der Nutzungszeiten zumeist \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich, sodass man sich ohne weiteres hineinschleichen und die Umkleide- und Materialr\u00e4ume durchsuchen kann. Zu stehlen gibt es nebst Handys, Kreditkarten, Schmuck und Bargeld oft auch Auto-, Velo- und Hausschl\u00fcssel. Wer direkt nach der Arbeit Sport betreibt, bringt wom\u00f6glich noch einen Laptop, einen Firmenbadge und seine \u00abBusinesskleidung\u00bb mit ins Training. Auch sportliches Equipment ist vor Diebinnen und Dieben nicht sicher und sollte in verschlossenen R\u00e4umen gelagert werden, wenn es nicht gerade im Gebrauch ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dort, wo Menschen feiern und h\u00e4ufig alkoholisiert sind<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gewisse Diebinnen und Dieben bestehlen mit Vorliebe feiernde, tanzende und jubelnde Menschen. Manchmal sind diese zus\u00e4tzlich alkoholisiert und dadurch in ihrer Reaktionsf\u00e4higkeit beeintr\u00e4chtigt, was sie zu leichten Opfern macht. Diese Opfer sind vor allem in Clubs, an Konzerten, an Open Airs oder grossen Sportveranstaltungen anzutreffen. Sie tragen h\u00e4ufig Bargeld und ein Smartphone auf sich und sind wenig wachsam, weil sie sich auf die Musik oder den sportlichen Wettkampf konzentrieren wollen. Diebinnen und Dieben machen sich zudem den beengten und oft abgedunkelten Raum auf der Tanzfl\u00e4che, vor der B\u00fchne oder im Fansektor zu Nutze: Die Opfer merken im allgemeinen Gedr\u00e4nge nur schwer, wenn jemand nach den Wertsachen in ihren Taschen greift.<\/p>\n\n\n\n<\/div><\/div><div class=\"full content-part image-wrapper image-779\"><img width=\"2560\" height=\"1280\" src=\"https:\/\/www.skppsc.ch\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2016\/11\/diebstahl6-2560x1280.jpg\" class=\"attachment-skp-large-force-ratio size-skp-large-force-ratio\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.skppsc.ch\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2016\/11\/diebstahl6-2560x1280.jpg 2560w, https:\/\/www.skppsc.ch\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2016\/11\/diebstahl6-300x150.jpg 300w, https:\/\/www.skppsc.ch\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2016\/11\/diebstahl6-768x384.jpg 768w, https:\/\/www.skppsc.ch\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2016\/11\/diebstahl6-640x320.jpg 640w, https:\/\/www.skppsc.ch\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2016\/11\/diebstahl6-1280x640.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 2560px) 100vw, 2560px\"><\/div><div class=\"default-container content-part\"><div class=\"inner-padding\">\n<\/div><\/div><\/body><\/html>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trickdiebst\u00e4hle im \u00f6ffentlichen Raum finden vor allem dort statt, wo sich viele Menschen aufhalten, und eine gewisse Anonymit\u00e4t herrscht: Auf Bahnh\u00f6fen und Flugh\u00e4fen, in \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln, auf Rolltreppen, in Einkaufszentren, auf M\u00e4rkten und Grossveranstaltungen wie Konzerten und Sportanl\u00e4ssen. 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